Thursday, 23. october 2008 4 23 /10 /Okt. /2008 21:52
Bild: Gesellschaft zur Rettung der Delphine
Die Hände Rollo Gebhards wurden aktiv, weil er dem sinnlosen Sterben der Delphine in Treibnetzen nicht länger zusehen wollte!

Er sah sie dort, in den Treibnetzen - gestorben für nichts
Er sah sie sinnlos dahinschweben - Geisternetze
Er wußte - hier mußte er handeln
Er wußte - sein Leben gehört zukünftig den Delphinen


Rollo Gebhard
Aus dem dreifachen Weltumsegler wurde der Gründer von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.


Im Folgenden ein kurzer Bericht von Ulrich Karlowski, Mitarbeiter der Gesellschaft zur Rettung der Delphine. Er wählte auch das Bild für den Bericht unter dem Motto "Aktive Hände" aus:

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Erschüttert vom millionenfachen Sterben der Delfine in den Treibnetzen der Thunfischfänger gründete Weltumsegler Rollo Gebhard 1991 die GRD. Seitdem schlossen sich über 95 % des deutschen Thunfischhandels dem SAFE-Programm für delfinsicher gefangenen Thunfisch an. SAFE ist das umfassendste Meeresschutzprogramm der Welt.

GRD – Weltweiter Einsatz für bedrohte Meeressäuger:

Deutschland – Thunfisch-Kontrollprogramm (SAFE): SAFE bewahrt Tausende Wale und Delfine vor dem grausamen Beifangtod. Publikation einer Verbraucher-Checkliste mit den bestätigten delfinsicheren Thunfischmarken

Peru: Kampf gegen die illegale Delfinjagd, Dynamitfischerei und Meeresverschmutzung. Projektpartner: ACOREMA (Meeresschutzorganisation, Peru)

Adria (Kroatien): Schutzprojekt zur Rettung der letzten ca. 220 Adria-Delfine. Projektpartner: Delfinschutzorganisation VAL (Zagreb), tierärztliche Fakultät der Universität Zagreb

Spanien / La Gomera: Aufbau von ökologischem Wal- und Delfinbeobachtungstourismus, Einrichtung eines Delfinschutzzentrums. Projektpartner: M.E.E.R.e.V. (Berlin)

Mosambik: Einrichtung eines Schutzgebiets für eine kleine Population von Indopazifischen Buckeldelfinen bei der Inhaca-Insel (Bucht von Maputo). Projektpartner: Universität Maputo, Naturhistorisches Museum Maputo

Dominica: Aufbau und Einrichtung der ersten Walforschungsstation in der Karibik, Etablierung eines Pottwal- und Meeressäugerschutzgebietes

Nord- und Ostsee: Schutz unserer bedrohten heimischen Schweinswale. Projektpartner: NABU, BUND, Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere, lokale Behörden und Nationalparkverwaltungen.

„Um Hilfe können Delfine nicht rufen, aber die Signale sind deutlich: ihre Anzahl geht weltweit zurück“, warnt Rollo Gebhard. Helfen Sie mit, das Aussterben der sympathischen Meeressäuger in den Weltmeeren zu verhindern. Werden Sie Förderer, helfen Sie mit Ihrer Spende oder übernehmen Sie eine Delfinpatenschaft.


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Viele weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten gibt es auf der Internetseite der Gesellschaft zur Rettung der Delphine: www.delphinschutz.org.

Auch in verschiedenen Naturtippsposts findet Ihr Informationen über Aktionen von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine:
268) Offshore Windanlagen nur bei lärmarmem Aufbau!
163) (Weser-) Sichtungen des Ostsee-Schweinswales melden
061) Unkonventionelle Spendenaktionen
054) Jahr des Delfins 2007 wurde um ein Jahr velängert

Übrigens:
"Delphinpate" werden könnt Ihr hier:

Geschenkidee:
Im Online-Delphinshop der Gesellschaft gibt es zahlreiche Geschenkartikel für Jung und Alt.

Diese Hände eines waschechten "Seebärens" ;-) freuen sich über jeden, der sie unterstüzt -
Macht alle Mit!
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Wednesday, 22. october 2008 3 22 /10 /Okt. /2008 21:48

Das Thema verdirbt den Appetit
Das Thema macht wütend
Das Thema ist bestimmt nicht nur dort aktuell...
Aber dort ist es jetzt offiziell!

Hilferuf der Penan wegen sexueller Gewalt durch Holzarbeiter

Da gibt es ungewollten Nachwuchs
Da gibt es Gewalt
Da gibt es Hilflosigkeit
Die Eisberge schmelzen, aber hier ist wieder einmal die Spitze eines Eisberges aufgetaucht...

Es sterben Pflanzen aus, durch die Vernichtung des Regenwaldes
Es sterben Tiere aus, durch die Vernichtung des Regenwaldes
Sterben auch ganze Völker aus, durch die Vernichtung des Regenwaldes...?

Im Folgenden das Rundschreiben, das mich heute dazu von der Organisation "Rettet den Regenwald e. V." erreicht hat:

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Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwalds,

die Holzfirmen Samling und Interhill bedrohen das Leben der auf Borneo lebenden Penan. Die Firmen zerstören mit der Rodung des Regenwalds nicht nur die Lebensgrundlagen der Penan, sondern betrunkene Holzarbeiter belästigen in den Penan-Dörfern die Frauen und sogar minderjährige Schulmädchen sexuell. Viele Frauen wurden Opfer von Vergewaltigungen und einige sogar geschwängert. Doch Klagen der Penan bei den Verantwortlichen der Holzfällercamps und bei der lokalen Polizei blieben bisher ohne Wirkung.

Sozialorganisationen in Malaysia und der Schweizer Bruno Manser Fonds, der die Vorfälle veröffentlicht hat, bitten die zuständigen Behörden in Malaysia, die Vorkommnisse aufzuklären und die Penan vor weiteren Übergriffen zu schützen.

Bitte nehmen Sie an der Protestaktion auf unserer Internetseite www.regenwald.org teil und schreiben Sie an die malaysische Regierung.

Mit freundlichen Grüßen und herzlichem Dank

Klaus Schenck
Rettet den Regenwald e. V.
Friedhofsweg 28
22337 Hamburg
040 4103804
info@regenwald.org
www.regenwald.org


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Mache alle Mit!
Danke!
von Macht alle mit! - veröffentlicht in: Aktion - Community: Kultur-Schock
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Tuesday, 21. october 2008 2 21 /10 /Okt. /2008 23:36

Bild: Gesellschaft zur Rettung der Delphine e. V.

Lärm kann krank machen!
Lärm kann töten!

Nicht nur uns Menschen, auch die Tiere - im Meer zum Beispiel die Delphine!
Und sie leiden immer mehr unter dem Bau von Offshore Windanlagen. Denn es gibt zwei Möglichkeiten, sie zu bauen: durch Schwerkraftfundamente oder durch lautes Einrammen in den Meeresboden.

Wie das so ist - das laute Rammen ist günstiger.
Wie das so ist - es ist beliebter beim Bau von Anlagen.
Wie das so ist - es sind noch gaaaaaaanz viele solcher Anlagen geplant!

Da hilft nur eins:
Wer Geld anlegen möchte in Offshore-Windanlagen:
nur in leise gebaute investieren - bitte!
Oder eben nur unter der Bedingung investieren, daß die Anlage lärmarm erbaut wird!
Denn nur über das Geld verstehen die Erbauersolcher Anlagen, daß Lärm auch im Meer unerwünscht und lebensgefährlich ist!

Im Folgenden eine Pressemeldung von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.:
Unter dem Link gibt es noch weitere interessante Pressemitteilungen zu dem Thema!

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Klimaschutz | Offshore-Windenergie: Bundesumweltministerium verabschiedet sich vom Schutz der Schweinswale

Blasenschleier aus der Luft08.10.2008; Neumünster | München | Quickborn – Die Naturschutzverbände Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD), Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere (GSM) und NABU Schleswig-Holstein erneuern ihre Forderung nach einem effektiven Schallschutz bei allen schallintensiven Arbeiten im Meer. Zur Gründung von Offshore-Anlagen sollten zudem bevorzugt Schwerkraftfundamente zum Einsatz kommen, um Lärm weitgehend zu vermeiden. Explosionen, Rammarbeiten, Sonar und seismische Untersuchung gefährden die heimischen Schweinswale, Kegelrobben und Seehunde. Meeressäuger werden nachhaltig aus ihrem Lebensraum vertrieben und können gravierende Hörschäden erleiden.

Es bleibt ein deutlicher Unterschied, ob Schweinswale einem einzelnen Schallimpuls, oder - wie bei FINO 3 - mehreren tausend Schallimpulsen ausgesetzt sindAnlass für die erneute Forderung sind Ergebnisse von Schallmessungen der Rammarbeiten beim Bau der westlich von Sylt errichteten Windenergie-Forschungsplattform FINO 3, die heute im Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg vorgestellt werden. Im Vorwege hatte sich ein Vertreter des Bundesumweltministeriums am Rande der Messe "Husum Wind Energy" so geäußert, dass Rammarbeiten bei Offshore-Projekten angeblich für Schweinswale unproblematisch seien, weil bei FINO 3 ein vorgeschriebener Wert von 160 dB im Abstand von 900 bis 1.000 m eingehalten wurde. Es reiche daher aus, Schweinswale aus diesem Gefahrenbereich zu vergrämen. Man könne so auf weiteren Lärmschutz verzichten.

Wenn in den nächsten Jahren, wie von Teilen des Bundesumweltministeriums gewünscht, tausende Windenergieanlagen im Meer installiert werden, ist allerorten mit enormem Krach zu rechnen. Schweinswale können diesem Lärm dann nicht mehr entkommen.Dieser Einschätzung widersprechen die drei Verbände heftig. "Es ist keine Wissenschaft, vorgefertigte Meinungen aus den Untersuchungsergebnissen herauszulesen", kommentiert Ulrich Karlowski, Biologe der GRD, die Äußerung von Ministerialrat Udo Paschedag. Der vom Umweltbundesamt (UBA) geforderte Grenzwert für den Einzelereignispegel von 160 dB in 750 m Abstand wurde zwar nur um 2 dB überschritten, jedoch nur aufgrund des Einsatzes eines Blasenvorhanges mit 140 m Durchmesser. Ohne Blasenvorhang ergibt sich dagegen eine Überschreitung des Grenzwertes um 14 dB. Dies entspricht wegen der logarithmischen Skalierung einer etwa 25-fach höheren Schallleistung. Der Spitzenpegel überschreitet den Grenzwert von 170 dB sogar um 25 dB.

Insgesamt werten die Verbände die Ergebnisse der Schallmessungen bei Offshore-Rammarbeiten prinzipiell als positiv. Blasenvorhänge sind für den Schallschutz geeignet. Die Verringerung des Breitband-Schalldrucks um bis zu 12 dB durch einen Blasenvorhang verringert die Fläche des Gefahrenbereichs für Meeressäuger um 97 %.

Beim Bau des belgischen Windparks ‚Thornton Bank‘ wurden aber Schwerkraftfundamente in 25 m Wassertiefe eingesetzt, die ohne einen einzigen Rammschlag auskommen. Innovativere Lösungen zur Vermeidung unnötigen Lärms sollten nach Meinung der Verbände daher bei der Bauausführung oberste Priorität haben. Bei unvermeidlichem Lärm müssen die bereits mehrfach erfolgreich erprobten Lärmminderungsmaßnahmen zum Einsatz kommen.

Denn neuere amerikanische Untersuchungen weisen darauf hin, dass die Gefährlichkeit für Meerestiere mit der Anzahl der Rammschläge steigt. "Es bleibt ein deutlicher Unterschied, ob Schweinswale einem einzelnen Schallimpuls, oder - wie bei FINO 3 - mehreren tausend Schallimpulsen ausgesetzt sind", erläutert Biologin Petra Deimer von der GSM. Die Energie von Schallimpulsen addiert sich im Ohr. Dieser Umstand ist im derzeitigen Grenzwert des Umweltbundesamtes noch nicht berücksichtigt. Hier muss nach Ansicht der Verbände nachgebessert werden.

Der UBA-Grenzwert berücksichtigt zudem in keiner Weise die Vertreibung der Schweinswale durch lärmintensive Arbeiten aus ihrem Lebensraum. Auch kumulative Wirkungen wurden bislang nicht in die Betrachtung einbezogen. "Wenn in den nächsten Jahren, wie von Teilen des Bundesumweltministeriums gewünscht, tausende Windenergieanlagen im Meer installiert werden, ist allerorten mit enormem Krach zu rechnen. Schweinswale können diesem Lärm dann nicht mehr entkommen", erklärt Hermann Schultz, Landesvorsitzender des NABU.

-> -> Karte des BSH: "Nordsee Offshore-Windparks; geplant, genehmigt, abgelehnt, im Bau, in Betrieb" (pdf 200kb)

-> -> Watten-Rat: E.ON verlegt Kabel für Offshore-Windpark


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Also - gebt den Delphinen eine Chance:
- laute Arbeiten im Meer nur wenn es nicht anders geht!
- laute Arbeiten im Meer nur mit Blasenvorhang!

Dafür setzt sich die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V
u.a. auch ein - helft Ihr dabei, denn wie so oft, immer ist es ein schwieriger Einsatz gegen die Großen!

Geschenkidee:
Bild: Gesellschaft zur Rettung der Delphine e. V.

Der GRD-Delfinkalender 2009 (Pressemeldung) ist da! Das ideale Geschenk für Meeresfreunde, und gleichzeitig eine finanzielle Unterstützung für den Verein.

Bild: Gesellschaft zur Rettung der Delphine e. V.
Geocoin der Gesellschaft

Und für Freunde des Geocachings gibt es sogar Geocoins zur Unterstützung des Vereins!

Macht alle Mit!
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Tuesday, 21. october 2008 2 21 /10 /Okt. /2008 23:32

Bild: www.euronatur.org/ Postkarten, die zum Nachdenken anregen sollen...


Mit umgewandelten Sätzen aus altbekannten Kinderliedern und dazu passenden nachdenklichen Fragen lenkt die Postkartenserie von EuroNatur die Aufmerksamkeit auf bestimmte in Europa bedrohte Tierarten. Die 5 Motive machen Lust auf mehr, Lust auf eine persönliche Begegnung mit den Tieren - wenn es sie nur häufiger gäbe...
Und genau dafür setzt sich Euronatur ein - bei dieser Postkartenaktion geht es speziell um die finanzielle Unterstützung von Projekten der Stiftung für Robben, Luchse, Kraniche (Zugvögel), Bären und Wölfe.

Wo es die Postkartenserie aus der nachhaltig produzierenden Stiftungs-Druckerei gibt, geht aus dem Ankündigungstext der Stiftung hervor:

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Kampagne zum Schutz europäischer Wildtiere

Die Postkartenserie finden Sie deutschlandweit in bekannten Zoologischen Gärten, Wildparks und Aquarien. Bei der Auswahl der Kampagnen-Partner standen deren Einsatz für Natur- und Artenschutz sowie die Unterbringung der Zootiere im Vordergrund.

Mit unserer Kampagne machen wir auf die Situation sowie den Schutzbedarf von Wildtieren in Europa aufmerksam und regen zum Nachdenken an. Ziel ist es, vor allem auch jüngere Generationen zu motivieren, das kostbare europäische Naturerbe für ihre Nachkommen zu bewahren.

Falls Sie die Postkartenserie anfordern möchten, senden Sie bitte eine kurze Email mit Angabe Ihrer vollständigen Postadresse an kerstin.sauer@euronatur.org. Wir freuen uns auf Sie!

Link zur Kampagne

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Übrigens gab es jetzt aktuell eine Meldung von der NABU über die Zugvogeljagd auf Malta - nach einem gesetzlich erzwungenen ruhigeren Frühjahr ist es nun wohl schlimmer als zuvor:

Zugvogeljagd auf Malta blutiger denn je
Traurige Bilanz beim Vogelschutzcamp auf der Mittelmeerinsel

Also, schreibt oder spendet mal wieder - zum Schutz der einheimischen Tierwelt!
Macht alle Mit!


Postkartenserienverlosung:
Übrigens könnt Ihr eine von drei Postkartenserien hier bei Naturtipps gewinnen:
schreibt dazu Eure Meinung zu solchen Tierartenorientierten Schutzaktionen auf. Sind sie sinnvoll oder nicht und warum? Schreibt Euren Kommentar dazu auf www.naturtipps.de unter den Post 267. Am 27.10.2008 gibt es dann die Auslosung unter allen Kommentatoren - es sollte also eine Rückverfolgung möglich sein. Anonyme Kommentare können nicht gewinnen...
Und wie ist das - der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen ;-)
von Macht alle mit! - veröffentlicht in: Aktion - Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Thursday, 16. october 2008 4 16 /10 /Okt. /2008 23:33

Bild: © Thomas Max Müller/ PIXELIO
Hecken ziehen sich wie Lebensadern durch landwirtschaftlich genutzte Landschaften - je mehr es von ihnen gibt, umso abwechslungsreicher die Landschaft und umso höher die Artenvielfalt

"Knick-Check? Was ist nun wieder das?", verdatterter Blick...
Knicks heißen Hecken und Buschstreifen in freier Landschft, grob gesagt. Und sie werden immer weniger - wie bestimmt jeder schon beobachten konnte, der regelmäßig in den Feldern spazieren geht.
Dabei sind sie ein wichtiger Lebens- und Rückzugsraum für unsere Tier- und Pflanzenwelt. Für viele Kleintiere sind sie sogar regelrechte Zugwege von einem Platz zum anderen - denn das Überqueren von großen Felderflächen ist für sie nicht möglich. Und dabei sind solche Wanderungen wichtig für den genetischen Austausch und zum Erhalt der Artenvielfalt!

In Schleswig Holstein ruft der BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland) jetzt aus aktuellem Anlaß alle Mitbürger auf, beim Knick-Check mitzuhelfen.

Hier der Knick-Check Aufruf des BUND Schleswig Holstein:

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Checkliste für Knicks: BUND bittet um Mithilfe

Holz ist ein begehrter Brennstoff. Seit dem 1.10. dürfen Knicks wieder „auf den Stock gesetzt“ und als Brennholz genutzt werden. Klagen besorgter Bürger in der letzten Saison zeigten, dass es häufig nicht bei einer fachgerechten Knickpflege und –nutzung blieb. Viele Knicks wurden radikal abgeholzt oder unsachgemäß „verstümmelt“. Zusätzlich liegen den Ämtern Anträge auf ein Verschieben von Knicks vor.
Der BUND hat daher eine Checkliste für Knicks entwickelt und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

„Wir möchten möglichst viele Informationen über unsere Knicks erhalten, um dann auf gesicherter Grundlage gegenüber Politik und Behörden einen verbesserten Schutz für unsere Knicks einfordern und durchsetzen zu können," so der Sprecher des BUND Arbeitskreis Naturschutz, Reinhard Degener.

Die Checkliste ist so anlegt, dass jeder Laie und Naturfreund damit arbeiten kann. Jeder kann mitmachen und den Zustand einzelner Knicks oder ganzer Knicknetze dokumentieren. Einfache Angaben mittels Ankreuzen oder mit Fotos und Standortangabe genügen bereits. Ziel dieser Erhebung ist nicht eine wissenschaftliche Auswertung. Die gewonnen Daten müssen auch nicht repräsentativ sein. Der BUND möchte jedoch auf mögliche Fehlentwicklungen hinweisen können und ggf. Kontakte vor Ort knüpfen.

„Verbinden Sie doch einen schönen Spaziergang damit, mit der Erhebung unseren Knicks und damit unserer Natur zu helfen“, appelliert die BUND-Landesvorsitzende Sybille Macht-Baumgarten. „Gerade unsere Knicks sind es, die Schleswig-Holsteins Landschaft prägen und unersetzliche Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bieten.“

Die Knick-Checkliste mit leichverständlichen Informationen ist über die Landesgeschäftsstelle Kiel erhältlich oder steht hier zum Download bereit: Knick-Check

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Und wer nicht in Schleswig Holstein lebt:
Knicks und Hecken entlang der Felder sind überall wichtig! Wenn Ihr die Möglichkeit habt, legt neue an und helft bei der Pflege vorhandener! mancherorts haben Umweltverbände diese Aufgaben übernommen. Und gerade in der kalten Jahreszeit sind helfende Hände willkommen! Ebenso bei der Kopfweidenpflege! Es gibt immer etwas zu tun!

Ob Knick-Check oder Knick-Pflege, wem immer es möglich ist:
Macht alle Mit!
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Wednesday, 15. october 2008 3 15 /10 /Okt. /2008 23:10

Bild: www.naturtipps.de/
Frisches Obst und Gemüse schmeckt auch den Armen...


Jedes Jahr gibt es einen Aktionstag, indem die Blogger weltweit aufgerufen sind, gemeinsam über ein Thema zu schreiben. Er nennt sich "Blog Action Day". Dieses Jahr habe auch ich es mitbekommen - und beteilige mich mit diesem Blog daran! Das diesjährige Thema ist Armut...


......ARMUT.......

verdrängen durch Erde an den Händen

Schulgärten und Interkulturelle Gärten als Saatbett neuer Perspektiven



Zur Zeit mache ich bei zwei Projekten mit, die u.a. durch das Bestehen von Armut vor Ort entstanden sind:
dem Neuaufbau eines Schulgartens und dem Aufbau eines Interkulturellen Gartens. Beide Projekte sind u.a. aus dem Wunsch entstanden, der Armut vor Ort ein klein wenig zu begegnen.
Einerseits über die Bereitstellung von Gartenfläche zum Anbau von Lebensmitteln. Aber andererseits auch durch die sozialen Kontakte, die durch die Projekte aufgebaut werden. Denn leicht landen Menschen jenseits der Armutsgrenze auch in der Resignation und ziehen sich zurück in die Isolation - das muß nicht sein!

Erde an den Händen - vielen Menschen gibt das wieder Hoffnung und Kraft. Seien es die Schüler, die sehen, wie Leben kommt und es Ernte gibt. Oder die Teilnehmer im Interkulturellen Garten, die wieder etwas haben, auf das sie sich freuen können. Vor allem gibt es auch wieder ein anderes Thema zum Reden, als nur die Probleme des Alltags. Es kann zusammen gefeiert werden, man trifft sich zwanglos zum Reden und Helfen. Menschen lernen wieder gerade zu gehen und Hoffnung zu haben. Der Geist wird freier und Probleme können vielleicht endlich Lösungen finden. Menschen können gesundes ernten und essen. Und bei übermäßiger Ernte kann auch noch anderen geholfen werden :-)

In manchen Städten haben sich Menschen auch schon selber Flächen genommen und bewirtschaften sie im Rahmen von Guerilla-Gardening Aktionen. Zum Teil ist dies aus dem Bedürfnis entstanden, selber Lebensmittel anzubauen, anstatt hungern oder minderwertige Lebensmittel essen zu müssen.
"Erde an den Händen" - es ist kein Dreck, es ist Leben!

Gärten - sie können so viel mehr sein, als nur Dekoration um das Haus! Warum lassen wir unsere Gärten zu ausschließlichen Ziergärten "verkommen" - sie bergen die Möglichkeit einer regionalen, gesunden und nachhaltigen Ernährung vor der Haustür. Und was wir zuviel ernten, können wir verschenken an jene, die zuwenig haben!
Aktuell zum Beispiel bei der Apfelernte:
wer nicht ernten kann oder will, oder schon genug geerntet hat, kann doch einfach verschenken :-)

Wie viele Menschen haben ein Haus mit Garten und können ihn nicht pflegen!
Wer keine Zeit oder Lust hat, seinen Garten zu pflegen - gebt ihn doch "in Pflege" bei einem (armen) Menschen, der Freude daran hat! Ob es ein Gemüsegarten wird, oder ein Blumengarten - laßt Euch überraschen! Laßt Eure Gärten leben und Leben geben :-) Gebt einem Menschen Hoffnung, Freude, Ernte und "Erde an den Händen"...

Macht alle Mit!



This post is part of Blog Action Day 08 - Poverty
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Tuesday, 14. october 2008 2 14 /10 /Okt. /2008 23:16

"Na und!", denkt jetzt vielleicht der ein oder andere.
Aber der Gedanke kreist auch nur, bis ein solcher liebeswirrer Herr vor dem Auto hängt. Denn zur Brunftzeit vergeht den Tieren das Hören und Sehen - nur die Damen zählen! Und für die wird gekämpft, gescheucht und gerannt bis zum Zusammenbruch...

Nun, und jetzt ist es wieder soweit. Und es sind auch entsprechend wieder vermehrt Wildunfälle an den entsprechenden Orten zu verzeichnen.
Deshalb: bei Wildwechselwarnungen insgesamt nicht schneller als 80 km/h. So hat mir jedenfalls mal ein Förster gesagt - bis zu der Geschwindigkeit können die Tiere ein Auto noch rechtzeitig als Gefahr einschätzen.

und momentan:
Bei Wildwechselschildern besonders achtsam fahren!

Der Wildpark Eekholt hat extra eine Pressemeldung dazu online gestellt:

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Jetzt beginnt die Brunft des Damwildes!


Achtung Autofahrer! Jetzt beginnt die Brunft des Damwildes
Achtung Autofahrer! Jetzt beginnt die Brunft des Damwildes

(prcenter.de) Höhepunkt der Damwildbrunft ist die zweite Oktoberhälfte –
Achtung, Wildunfälle!

Damwild zählt zur Familie der Hirsche, es ist aber wesentlich kleiner als das Rotwild. Das Fell hat im Sommer eine hellbraune Färbung mit weißen Tupfen, im Winter verfärbt sich die Decke dunkelbraun bis fast schwarz. Damwild ist häufig an Waldrandgebieten oder auf offener Feldflur zu beobachten, es lebt meist gesellig in größeren Rudeln, die sich aus mehreren Familien zusammensetzen. Während der Brunft wirbt der Schaufler mit rülpsenden, kehligen Lauten und einer großen Aktivität um die Gunst der weiblichen Tiere.

Damwild ist tag- und dämmerungsaktiv, und daher ist es keine Seltenheit, dass gerade während der Brunftzeit oder auch aufgrund einer Störung mit anschließendem Fluchtverhalten unvermittelt ein einzelnes Tier oder mehrere hintereinander eine Autostraße passieren und die Gefahr durch Wild-Verkehrsunfälle morgens und abends in der Dämmerung besonders hoch ist. Allein in den letzten 14 Tagen ereigneten sich auf Schleswig-Holsteins Straßen und Autobahnen deutlich mehr Wildunfälle dieser Art, so dass noch bis Ende November eine erhöhte Aufmerksamkeit der Autofahrer geboten ist.

Das Damwild mit seinen kapitalen Schauflern kann im Wildpark Eekholt sehr gut in seinem großzügigen Gehege beobachtet werden. Interessant ist die Körpersprache der Tiere und vor allem die kehligen Brunftlaute des kleinen, aber nicht minder selbstbewussten Schauflers.

Besuchen Sie den herbstlichen Wildpark und nehmen auch das Ferienprogramm vom 13.10. – 24.10.08 (Montag bis Freitag) wahr, das um 14.00 Uhr an der Flugwiese beginnt und die ganze Familie in einer großen Fütterungsrunde auch zu unseren Wildschweinen, Ottern, Wölfen und den kapitalen Rothirschen führt, die gerade ihre Brunftzeit beendet haben.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Ihr Wildpark Eekholt

PS. Die beliebte falknerische Flugvorführung ist noch bis Sonntag, dem 2.11.08, drei Mal täglich um 11.30, 14.00 und 16.00 Uhr zu sehen!

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Und wer einmal die Kraft und Energie der Hirsche erleben möchte - ein( abendlicher) Besuch in einem großflächig angelegten Wildpark in der Nähe lohnt sich dazu auf alle Fälle.


Also, besonders in der Morgen- und Abenddämmerung: Bitte vorsichtig fahren!

Macht alle Mit!
von Macht alle mit! - veröffentlicht in: Natur - Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Monday, 13. october 2008 1 13 /10 /Okt. /2008 11:00

Bereits seit 2000 bringt der WWF regelmäßig einen sehr hilfreichen "Fischführer" zum nachhaltigen Einkauf von Fisch raus. Naturtipps berichtete bereits im vergangenen Jahr: 033) Ökologischen Fisch auf den Festtisch!. Da die Fischbestände aber auch dieses Jahr hoffnungslos überfischt wurden, hat sich die Situation weiter verschlechtert. Die Konsequenz: wir müssen Meeresfisch wirklich als Luxus ansehen und ihn entsprechend nach nachhaltigen Gesichtspunkten einkaufen. Dabei hilft der "WWF-Fischführer".

Greenpeace hat ebenfalls eine Einkaufshilfe:
Der Greenpeace-Fischratgeber 2008 ist dieses Jahr aktuell raus gekommen und u.a. als pdf-Datei Fischratgebergehören Scholle und Atlantischer Lachs nicht in den Einkaufskorb! So die Aussage der dazugehörigen Pressemeldung.

Wer es noch einfacher mag, kann in Deutschland beim Fischkauf z.B. auf das FSC-Siegel (Marine Stewardship Council) achten und an der Fischtheke solchen Fisch einfordern.

runterladbar. Demnach

Warum es den heutigen Post zu dem Thema gibt? Es geht immer weiter abwärts mit den Fischbeständen, wie der aktuelle Weltbank-Report zeigt.

Und wie lange es noch so weitergehen kann mit dem Raubzug durch die Meere? Nun, er wird er ja schon heute jedes Jahr mühsamer... Hier ein WWF-Artikel zum Weltbank-Report:

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10.10.08, WWF,Meere & Küsten

Überfischung kostet 1,5 Billionen Euro

WWF zu Weltbank-Report: Der Raubbau in den Meeren kennt nur Verlierer

© Jason Rubens / WWF-Canon

Der WWF fordert angesichts der dramatischen wirtschaftlichen Verluste durch die Plünderung der Meere ein konsequentes Umsteuern in der Fischereipolitik. Nach einer in dieser Woche von der Weltbank und der UN-Welternährungsorganisation FAO veröffentlichten Studie gehen der globalen Fischerei wegen schwindender Fischbestände jährlich mindestens 50 Milliarden US-Dollar (36,6 Milliarden Euro) verloren. Für die vergangenen drei Dekaden summiert sich der wirtschaftliche Verlust auf zwei Billionen US-Dollar (1,46 Billionen Euro). Dies entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt Italiens.

„Der Fischerei-Wahnsinn kennt nur Verlierer. Die Ozeane werden leer gefischt. Der Lebensraum Meer wird zerstört. Fischer erleiden herbe wirtschaftliche Verluste oder verlieren ihren Job. Eine Milliarde Menschen bangen um ihre wichtigste Nahrungsquelle. Dieses Drama muss ein Ende haben“, kommentiert WWF-Meeresexperte Stephan Lutter die neuen Zahlen.

77 Prozent der globalen Fischbestände gelten als bis an ihre Grenzen befischt oder überfischt. Wird die rücksichtlose Ausbeutung nicht gestoppt, könnten die Meere im Jahr 2050 leer gefischt sein.

Fischer müssen immer mehr Geld aufwenden, längere Strecken zurücklegen und aufwändigere Fanggeräte einsetzen, um ihre Erträge stabil zu halten. Laut FAO und Weltbank gibt es zudem enorme Überkapazitäten – bei gesunden Beständen könnte mit halb soviel Aufwand die gleiche Menge gefangen werden. Jährlich werden etwa 86 Millionen Tonnen Fisch und Meersfrüchte aus den Ozeanen geholt.

Der WWF hatte bereits 2002 für die Kabeljau-Fischerei in Nord- und Ostsee Einkommensverluste von über 415 Millionen Euro pro Jahr berechnet. Denn durch die jahrzehntelange Plünderung sinken die Fangquoten dramatisch.

„Der gesamtwirtschaftliche Schaden rund um den Globus ist noch weitaus größer als von Weltbank und FAO berechnet. Denn die Kosten für die Zerstörung wertvoller Korallenriffe durch Schleppnetze, für Beifänge oder illegale Fischerei sind nicht eingerechnet“, betont WWF-Experte Lutter. Jährlich werden viele Millionen Tonnen Fisch und Meerestiere als nutzloser Müll wieder über Bord geworfen – darunter zum Beispiel 250.000 Meeresschildkröten und 300.000 Wale. „Diese unglaubliche Verschwendung hat noch kein Preisschild“, so Lutter.

Weite Teile der Fischindustrie überleben nur noch, weil die Politik sie Jahr für Jahr mit über 22 Milliarden Euro Steuergeldern am Leben hält. „Dieses kranke System braucht eine Generalüberholung. Von einer nachhaltigen Fischerei werden alle Beteiligen profitieren – vor allem aber die Meere“, so Lutter. Die EU müsse jetzt beherzt die Reform ihrer bislang gescheiterten Fischereipolitik in Angriff nehmen.


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Wenn man sieht, wieviel "Beifang" wieder über Bord geht, wieviel Fischmehl verfüttert wird, um unseren Fleischunger zu stillen... Das kann einfach nicht gut gehen! Deshalb: Wenn Fisch, dann aus kontrollierten Fängen oder nachhaltiger Fischzucht!
Der aktuelle WWF-Fischführer ist als pdf-Datei runterladbar oder direkt beim WWF zu bestellen. Und Fisch aus nachhaltiger Fischzucht ist zum Beispiel Biolachs.

Übrigens:
Wer meint, daß Fisch dann unbezahlbar wird, hat vielleicht nicht ganz unrecht - dann wird er vielleicht wie nachhaltig produziertes Fleisch eine Geschenkidee... warum nicht nachhaltig erzeugte Tierprodukte verschenken oder zu einem solchen besonderen Essen einladen. Was früher das "Schlachtfest" war, kann doch heute ein Geschenk oder eine Einladung sein - natürlich nicht für Vegetarier oder Veganer...

Wenn Fisch, dann nachhaltig gefangen oder gezüchtet!
Wenn Fleisch, dann ohne Fischmehlfütterung!
Und beides nicht täglich...

Macht alle Mit!
von Macht alle mit! - veröffentlicht in: Meer - Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Saturday, 11. october 2008 6 11 /10 /Okt. /2008 22:30
Bild: © Heika /PIXELIO
Bionahrung auch für unsere Haustiere...


Immer mehr Menschen ernähren sich bei uns unter nachhaltigen Gesichtspunkten.
Die einen, weil sie hoffen, sich damit gesünder zu ernähren. Die nächsten, weil sie der Umwelt eine Chance geben wollen, mit uns Menschen zurecht zu kommen. Und wieder die nächsten aus beiden Gründen: gesünder leben und möglichst wenig die Umwelt stören...

Da ist es nur konsequent, wenn der Gedanke vom eigenen Teller weiterwandert zum Haustier. Und so wird immer mehr Biofutter gekauft. Eine von Fressnapf in Auftrag gegebene forsa-Studie belegt dieses nun: forsa-Studie zeigt: Bio im Fressnapf ist Trend

Daraus ergeben sich nicht nur für Fressnapf Konsequenzen, auch andere Tierfutterhersteller bieten mittlerweile Tiernahrung in Bioqualität her. Bei google finden sich knapp 50.000 Suchergebnisse für "Biofutter" und immer noch ungefähr 5.470 für "Biofutter haustiere".

Nun, die einen sagen, "man kann nicht die ganze Menschheit allein mit Bioprodukten ernähren" und die anderen kaufen sogar für ihre Haustiere Bio. Wenn es um die Umwelt geht, ist zweiteres auf alle Fälle eine logische Konsequenz! Und wenn wir unseren Fleischkonsum deutlich reduzieren, klappt es auch mit der Bionahrung für alle...

Macht alle Mit!

Übrigens, ein Futtermittelhersteller, der möglichst durchdacht, regional und bio Tierfutter herstellt, ist z.B. petdelight.de.

Wer gute Erfahrung mit anderen Marken gemacht hat, kann sie gerne im Kommentar nennen!
von Macht alle mit! - veröffentlicht in: Ernährung - Community: die bioblogger
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Friday, 10. october 2008 5 10 /10 /Okt. /2008 00:22

Bild: www.naturtipps.de
Naturtipps gratuliert Utopia mit diesem leuchtend bunten Grün am grauen Wegesrand. Denn so bringt auch Utopia mit seinen vielen Mitgliedern neues Leben in den grauen Alltag :-)


Noch kein Jahr alt und schon eine Kleinstadt:
Die Internetplattform feiert dieses Wochenende sein 25.000. Mitglied und all die anderen natürlich auch ;-)
Dazu gibt es reichlich Aktionen, unter anderem auch in verschiedenen Städten, so daß sich die Utopisten im realen Leben treffen können:

Die Utopia-Speed-Dating-Deutschland-Tour



Was Utopia ist? Nun, das beantwortet die Seite am Besten selber: Über Utopia

Vor allem ist Utopia mittlerweile ein Treffpunkt für viele nachhaltig leben wollende Internetnutzer. Hier werden Ideen, Gedanken und Erfahrungen ausgetauscht. Und es ist wichtig, daß wir uns zusammentun - denn gemeinsam ist der reale Weg in ein nachhaltigeres Leben leichter zu gehen :-)
Ja, bei Utopia finden sich auch Freunde für das reale Leben, nicht nur fürs Netz!

Wer sich übrigens bei Utopia anmeldet und ein wenig umschaut, findet mich dort als "Gundula" und ist eingeladen, sich bei mir als "Freund" zu melden. Ich freue mich auf Euch!

Kennt Ihr noch andere Soziale Netzwerke für "Ökos", "Gründenker" oder einfach nachhaltig Interessierte?
Schreibt sie hier als Kommentar hinzu. Von Naturtipps selber gibt es z.B. noch das Soziale Netzwerk Naturtipps.
Was erwartet Ihr von einen "nachhaltig orientierten" Sozialen Netzwerk?

Für eine effektive und stärkende Vernetzung untereinander - am Rechner und im realen Leben!
Macht alle mit!
von Macht alle mit! - veröffentlicht in: Feiern/ Feste - Community: die bioblogger
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  • : Die Natur kann ohne uns leben, aber wir nicht ohne die Natur! Darum, macht alle mit - hier gibt es Naturtipps für jeden: Für Kinder genauso wie für Erwachsene und für Männer wie auch für Frauen! Ökotipps für den Garten ebenso wie für den Haushalt, die Werkstatt, den Computer, die Haustiere, die Wildtiere und und und. Linktipps sind ebenso da wie eigene Artikel! Schaut alle rein!
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