Dienstag, 24. juni 2008
Bild: www.regenwald.org/ Bulldozer-Attacke auf den Tanoé-Wald

6000 Hektar - größer ist der Tanoé-Sumpfwald nicht mehr dort an der Elfenbeinküste, wo drei Affenarten ihre letzte Heimat gefunden haben...

6000 Hektar - sie werden entwässert und sollen für Palmöl in Rama und co. geopfert werden...

6000 Hektar - von denen wieder Großindustrielle ihre Finger nicht lassen können...

Deswegen rührt Ihr jetzt auch Eure Finger: nehmt teil an der Online-Protestaktion zum Schutz dieses letzten Rückzuggebietes von Affen und co. Oder soll Rama die Roten Stummelaffen (Piliocolobus badius waldronae), die Geoffroy-Stummelaffen (Colobus vellerosus) und die Roloway-Meerkatze (Cercopithecus diana roloway) ausrotten????

Und wer genau wissen will, wer dahinter steckt: Unilever-Palmöl
Hier findet Ihr eine Übersicht über die Produkte und Marken von Unilever:
http://de.wikipedia.org/wiki/Unilever

Schluß mit dem ganzen hin und her, wer genau wissen möchte, ob seine Lebensmittel Welt zerstören, der kauft am Besten regional und ökologisch ein!!! Solange die Großkonzerne wider unser Gefühl arbeiten, gehen wir am Besten unsere eigenen Wege - ohne ihre Produkte!

Macht alle Mit!!!

Und vor allem:
Nehmt Teil an der Online-Briefaktion gegen diesen Irrsinn!
Klickt auf die Aktionsseite von Rettet den Regenwald e.V. und schickt den vorgefertigten Brief gegen diesen Größenwahnsinn ab!

Übrigens:
Morgen ist Johannistag - eigentlich wollte ich heute üer das Johanniskraut schreiben. Aber die Aktion ist wichtiger und so hab ich für das kommende Jahr schonmal ein Thema für den 24. Juni ;-)
Aber eins sei verraten: es ist der beste Tag zur Ernte des Johanniskrautes zum Ansetzen von Johanniskrautblütenöl...

Und es ist der letzte Tag im Jahr zur Rhabarberernte - nun hat er zu viel Oxalsäure eingelagert und brauch die restliche Zeit des Jahres außerdem, um sich selber zu stärken.
Ebenso ist es nun vorbei mit dem Stargelstechen, auch hier ist nun eine Schonzeit bis zum kommenden Frühjahr angesagt...
Dafür sind jetzt die Maulbeeren, Johannisbeeren, Erdbeeren,... reif und locken zum großen Futtern :-)
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Aktion Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Dienstag, 24. juni 2008
Bild: www.pixelio.de/Peashooter
Grünspechte stehen auf der Roten Liste und gehören nicht bei strömendem Regen in große Pfützen...


So stand ich heute abend da...

In der einen Hand eine Schüssel, abgedeckt mit einem Handtuch, in der ein beinahe flügger Grünspecht saß und in der anderen Hand ein dickes Fragezeichen.
Klar ist es Sonntag abend. Klar ist es bereits 20.30 Uhr und keiner mehr erreichbar... Klar war in meinem Kopf Leere...

Nein - ganz leer war er nicht. Der Vogel da drin steht unter Naturschutz, ist also sehr selten. Er saß in einer Pfütze und ruderte mit den Flügeln recht hilflos darin rum. Fangen ließ er sich in den Brennesseln - die Augen vom Brennesselblatt verhängt. So kam ich gut dran, griff beherzt so zu, daß die Flügel gut umschlossen waren und nicht flattern konnten, die Beine raus schauten und nicht klettern konnten. Und dann ab in die Schüssel, mit der ich eigentlich gerade Maulbeeren holen wollte. Und nun stehen wir hier zuhaus im Wohnzimmer.

Es hatte gehagelt, und wie - bis zu 4 cm groß werden die Eisstückchen wohl gewesen sein. Und der kleine Specht hatte sich zu früh aus seiner Höhle getraut und wurde prompt vom Baum gerissen bei dem Wetter. Nachmittags hatte ich ihn noch dort oben im Maulbeerbaum gehört...

Aber was jetzt - draußen goß es wieder in Strömen, der Wind peitschte die Bäume und Mister Mini schimpfte gerade wie es sich für einen Specht gehörte - laut und deutlich.

Der Anruf bei einer Freundin half weiter - ruf doch bei der nächsten Tierklinik an. Na klar- gute Idee, danke! Also Telefonbuch raus und Nummer gewählt - tatsächlich war jemand zu erreichen. Und noch besser, er wußte gleich, an wen ich mich wenden konnte:
Für mich war Herr Dietz aus Duisburg der richtige Ansprechpartner. Er arbeitet mit dem BUND e.V. zusammen und ist anerkannter "Vogelvater". Denn es darf laut Gesetz nicht jeder einfach rumexperimentieren mit Wildtieren, sondern eine weitere Aufzucht soll möglichst in Fachhände gegeben werden... Mittlerweile habe ich auf Wildvogelpflege.de unter "Hinweise" eine Liste mit kompetenten Ansprechpartnern und Adressen gefunden. Mein Herr Dietz ist allerdings nicht dabei.

Nach einem weiteren Telefonat war alles klar und es ging ab nach Duisburg. Bei dem Sturm war es für ihn nicht verwunderlich, daß solch ein kleiner vorwitziger Kerl aus dem Baum gefegt worden war - er war noch nicht flügge... Also richtig gemacht - allein hätte er die kommenden Tage bei dem Wetter wohl nicht durchgestanden...

Denn aufgepaßt! Nicht jeder Jungvogel, der in den Büschen sitzt und piepst ist auch gleich auf Menschenhilfe angewiesen!!! Normalerweise werden die Kleinen weiterhin von ihren Eltern versorgt, bis sie endgültig richtig fliegen können. Siehe Artikel "Jungvogelaufzucht" von der WildvogelPflegestation Marburg. Bevor man schützend seine Hände über solch ein Jungtier hält, sollte man also von weitem beobachten, ob wirklich keine Eltern zum Füttern kommen!

Zitat aus einem Merkblatt der Seite www.Heilbronner-Tierschutz.de:
"Man sollte den Vogel nur dann mitnehmen, wenn sicher ist, daß er verletzt ist und nicht mehr von den Elternvögeln versorgt wird!!! (Eine Stunde lang beobachten!)" Das Merkblatt "Jungvogelaufzucht" kann übrigens ald pdf-Datei runtergeladen werden.

Übrigens:
Unbeholfene Jungvögel sind ein gefundenes "Fressen" für Hauskatzen. Bei vielen sollte man wohl lieber "Spielzeug" schreiben, denn sattfressen können sie sich zuhause. Deshalb sollten zur Zeit der flüggen Jungvögel Hauskatzen im Haus bleiben! Nun kommen gleich wieder die Katzenfreunde, daß das doch viel zu lange wäre - nun, wenn vogelarme Gärten besser sind... allein bei uns sind es drei Haustiger, die durch die Büsche streifen. Und es gibt aus England Hochrechnungen, wieviel Vögel diese Haustiere jedes Jahr ungefähr auf dem Gewissen haben - es sind nicht wenige :-(

Zahlreiche Informationen zur Jungvogelaufzucht gibt es auch auf der Seite www.wildvogelhilfe.org.

Achtung:
Lest ruhig jetzt sofort nach, wie aufwändig es ist, einen Jungvogel aufzuziehen - denn es ist wirklich kein Kinderspiel! Also lieber rechtzeitig in fachkundige Hände geben, oder wenigstens telefonischen Rat einholen!

Macht alle Mit!
Laßt Jungvögel sitzen und beobachtet sie! Greift nur ein, wenn es wirklich notwendig ist!

Und wenn es regnet, oder der Vogel auf der Straße sitzt: Setzt ihn ins schützendes Gebüsch. Vögel riechen nicht und nehmen die Jungen wieder an... Nur sollte dieses Umsetzen möglichst zügig und nicht in Anwesenheit der Eltern geschehen, um diese nicht unnötig zu erschrecken.

Nun, ich hatte meinen neuen "Freund" probeweise auf das Dach des Gartenhauses gesetzt, von wo er gleich wieder auf die Erde flatterte - er war einfach zu durcheinander und das schüztende Gebüsch nicht dicht genug bei dem Unwetter... Und da hier viele Hunde (ohne Leine) spazieren gehen und auch Katzen ihre Runden drehen, hat Herr Dietz nun einen Pflegling mehr - toll und von hier aus noch einmal Danke für diese engagierte Hilfe!

Und wer auch mithelfen möchte, kann ja in der oben verlinkten Liste mal nach der nächsten Adresse schauen und anfragen, ob Hilfe gebraucht wird. Da ganz junge Vögel bis zu 4 mal in der Stunde gefüttert werden müssen, ist es durchaus wahrscheinlich, daß engagierte Vogelfreunde willkommen sind. Spenden übrigens auch, denn die Tiere müssen z. T. auch tierärztlich versorgt werden und brauchen Futter, Käfige, Wärmelampen und co...

Schule/ Kindergarten:
Übrigens besuchen manche dieser Gruppen oder Personen auch gerne zur Aufklärung Schulen und Kindergärten oder empfangen Gruppen. Ruft bei Bedarf einfach mal vor Ort an und fragt nach!

Macht alle Mit!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Tierschutz Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Freitag, 20. juni 2008
Bild: www.pixelio.de/ Daniel Gast
Auch bei Aktienpaketen - immer die einzelnen Anbieter genau im Auge behalten...

DU?
oder DU?
oder keiner von uns?

... das jedenfalls ist heute die Frage, und sie richtet sich an alle, die ihr Geld über Anlagegesellschaften in Fonds angelegt haben, z.B. zur Altersvorsorge. Denn Monsanto hat seine Aktien schön weit in alle Winde verstreut...
Warum auch Ihr vielleicht indirekt Monsanto mitfinanziert, lest Ihr im Artikel "Wem gehört Monsanto?" auf genfood.wordpress.com

Wer oder was "Monsanto" überhaupt ist???
Seht Euch dazu am Besten das Video "Monsanto, mit Gift und Genen", ebenfalls auf genfood.wordpress.com, an.
Eine 8 Minütige Zusammenfassung des Videos findet Ihr im Sozialen Netzwerk Naturtipps.
Und mit eigenen Worten gesagt: Monsanto ist eine der großen Saatzuchtfirmen, die auf Basis der Gentechnik forschen, arbeiten und züchten und durch weltweite Aussaat verstreuen - nein, das ist nicht alles, außer Gentechnik ist da u.a. auch noch einiges an Chemie im Coktail, deshalb - schaut Euch das Video an. Die Zeit lohnt sich! Und dann fragt nach, welche Aktien Ihr habt, falls Ihr welche habt ;-)

Macht alle Mit!

Und dann noch eins, Zitat aus dem Artikel:
"Am 19. März 2008 hat Monsanto im Rahmen eines außergerichtlichen Vergleichs sämtliche Forderungen Percy Schmeisers, eines Landwirtes aus Kanada, akzeptiert und die Verantwortung für die Kontamination auf Schmeisers Feldern eingeräumt. Monsanto bezahlt nicht nur den Schaden, sondern akzeptiert auch, dass Schmeiser über die genauen Hintergründe öffentlich berichtet und Stellung bezieht. Das Eingeständnis Monsantos, als Eigentümerin des Patents auf Transgene auch für die Kontamination benachbarter Felder verantwortlich zu sein, öffnet den betroffenen Bauern auf der ganzen Welt nun den Weg für Schadenersatzforderungen an Monsanto."

Nun bin ich kein Finanzmensch, aber eins wurde mir deutlich: achtet auf Eure Aktien und wen Ihr damit unterstützt! Nicht nur in diesem Fall, sondern insgesamt!

Und googelt im Zweifellsfall selber weiter über Monsanto, ob es die richtige Anlage für Euer Geld ist. Das ist eigentlich kein Problem, da es aktuell 7.330.000 Einträge zu dem Stichwort gibt...
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Finanzen Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Donnerstag, 19. juni 2008

Bild: www.pixelio.de/ Ernst Rose
Wer dieses Jahr einen kleinen Fächerahorn im Supermarkt gekauft hat (mit grünen oder roten Blättern), hat vielleicht einen Baummörder mitgekauft - lest weiter!

Kaum, daß Naturtipps über Invasive Pflanzen berichtet hat, kommt eine Meldung über gefährliche eingeschleppte Tiere auf meinen Bildschirm:

Im Blog "Tempel der Gaia" wird vor dem Citrusbockkäfer gewarnt!

"Na und, was geht mich das an", denken jetzt wohl die meisten. Nun, einige von Euch geht es vielleicht sehr viel an, immerhin sind ca. 100.000 Menschen deutschlandweit betroffen:

Wer dieses Frühjahr einen Fächerahornbaum im Supermarkt gekauft hat, könnte eine "tickende Zeitbombe" für den Wald daheim haben. Denn in diesen kleinen Bäumchen sind Larven des Citrusbockkäfers gefunden worden! Und dieser Käfer killt Bäume, so gründlich, daß er meldepflichtig ist! - Viele unserer einheimischen Baumarten stehen auf seinem Speiseplan! Und zwar leben seine Larven in ihrem Holz und zerfressen die Stämme!
Und dann ist Schluß mit Grün, schluß mit Wald!

Also - wer solch einen schönen Baum gekauft hat:
auf Befall untersuchen!
Und bei Befall einpacken und abgeben!

Warum das so super wichtig ist? Lest dazu bitte den folgenden Artikel des Julius Kühn-Instituts:

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Gefürchteter Quarantäneschädling an importierten Zierbäumen aufgetaucht - Julius Kühn-Institut bittet Bevölkerung um Mithilfe


Gleich in zwei deutschen Bundesländern schlüpfte er aus neu gekauften Fächerahornbäumen: der Citrusbockkäfer, Anoplophora chinensis. Er zählt in seiner asiatischen Heimat zu den gefährlichsten Schädlingen vor allem an Zitruspflanzen, aber auch an Laubbäumen. Die befallenen Pflanzen stammen aus dem Bestand einer großen Supermarktkette, die im Mai 2008 mehr als 100.000 Fächerahornbäume deutschlandweit verkaufte. Die Bäume sind mit der Bezeichnung „Acer palmatum“ ausgezeichnet. Es ist zu befürchten, dass weitere befallene Bäume in vielen Privathaushalten angepflanzt wurden. Das Julius Kühn-Institut (JKI) bittet daher alle Personen, die in den letzten Monaten junge Acer palmatum in einer Baumschule oder einem Supermarkt gekauft haben, dringend, ihre Pflanzen ab sofort mehrfach wöchentlich auf Spuren von Bohrspänen, Ausbohrlöcher bzw. erwachsene Käfer (siehe Bilder) zu kontrollieren und verdächtige Pflanzen oder Käfer dem nächsten zuständigen Pflanzenschutzdienst ihres Bundeslandes zu melden. Ist dies der Fall, sollte der komplette Baum nebst Topf oder Wurzel in einem stabilen Müllsack gut verschlossen werden. Gefundene Käfer müssen eingefangen werden, um zu verhindern, dass sie sich ausbreiten und heimische Bäume befallen.



Bild: Ausbohrloch des Citrusbockkäfers aus von Privatperson gekauftem Ahorn (Acer palmatum) [Quelle: Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Pflanzenschutz]

Die Larven des Citrusbockkäfers leben ein bis zwei Jahre versteckt im Holz der Bäume. Daher sind befallene Bäume oft erst an den nahezu runden, ein bis 1,5 Zentimeter großen Löchern meist in der Nähe der Wurzeln, aber auch an den Wurzeln zu erkennen, aus denen sich die Käfer aus dem Holz herausbohren. Vor dem Schlupf der Käfer kann man teilweise auch Bohrspäne am Stammfuß, auf der Erdoberfläche oder im Bodenstreu sehen. Der Hauptflug der Käfer beginnt in Deutschland jetzt im Juni.

Der Citrusbockkäfer steht in der Europäischen Union seit vielen Jahren auf der Liste der Schadorganismen, deren Einschleppung in die Mitgliedsstaaten der EU verboten und deren Ausbreitung innerhalb der EU verhindert werden muss. Der Käfer befällt viele hiesige, auch völlig gesunde Laubbäume wie Ahorn, Buche, Weide, Birke, Platane, Haselnuss, Rosskastanie oder Apfelbäume und kann sie zum Absterben bringen. Die jetzt verdächtigen Pflanzen stammen aus einer im Dezember 2007 aus China in die Niederlande eingeführten Sendung bzw. zum Teil aus einer Baumschule in den Niederlanden. Dort wurden nach ersten Funden des Käfers die Kontrollen seit Anfang des Jahres massiv verstärkt.

Das Julius Kühn-Institut – Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen - ist die Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), die auf nationaler Ebene die Maßnahmen gegen Quarantäneschädlinge koordiniert. Die Pflanzenschutzdienste der Bundesländer wurden um verstärkte gezielte Kontrollen gebeten, da derzeit nicht sichergestellt werden kann, dass direkt oder indirekt eingeführte Ahornpflanzen aus China ohne Befall sind.


Hintergrundinformationen:
Der Citrusbockkäfer, Anoplophora chinensis Forster, ist im asiatischen Raum beheimatet. Er befällt in seiner Heimat ca. 100 verschiedene Laubgehölze, vor allem Zitruspflanzen, und ist auch dort ein gefürchteter Schädling. Die befallenen Bäume werden stark geschädigt oder sterben ab. In der Europäischen Gemeinschaft wurde der Citrusbockkäfer als Quarantäneschadorganismus eingestuft (Richtlinie 2000/29/EG, Anhang IAI). Danach besteht eine Meldepflicht für alle befallenen Bäume bzw. gefundenen Käfer bei den Pflanzenschutzdienststellen der jeweiligen Bundesländer. In Europa wurde der Käfer erstmals 1997 in Italien und 2003 in Frankreich im Freiland entdeckt. Während in Frankreich der Befall erfolgreich getilgt wurde, konnte der Befall In Italien bisher nicht ausgerottet werden und der Käfer hat sich auf einer Fläche von ca. 100 Quadratkilometern ausgebreitet. Auch wurde der Käfer in mehreren europäischen Ländern bei aus Asien importierten Pflanzen nachgewiesen.


Flyer zum Citrusbockkäfer (Anoplophora chinensis) des Julius Kühn-Instituts (vormals BBA):


Liste der Anschriften der Pflanzenschutzdienststellen der Bundesländer

Bild: Citrusbockkäfer, Anoplophora chinensis [Quelle: Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Pflanzenschutz]

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Also:
Nachsehen!
Regelmäßig!
Den Freundeskreis darüber informieren!
Bei Befall einpacken und abgeben!!!!

Mein Tipp:
Am Besten bei dem Risiko das Bäumchen entfernen und das Holz verbrennen (nicht auf den Kompost o.a.!) - besser etwas verbranntes Holz daheim als einen übersehener Käfer im Wald!

Übrigens:
Der Fächerahorn ist zwar sehr dekorativ, aber die jungen Bäumchen bekommen leicht Frostschäden in den ersten Wintern...

Macht alle Mit!

von Macht alle mit! veröffentlicht in: Naturschutz Community: Garten
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Mittwoch, 18. juni 2008
Bild: www.keine-gentechnik.de
Beim Lebensmittelkauf auf das neue Label "ohne Gentechnik" achten!

Seit 30. Mai ist das Ohne-Gentechnik-Kennzeichnungsrecht in Kraft. Jetzt ist es an uns Verbrauchern, für seine Anwendung zu sorgen!
Wie?

Durch ein bewußtes Kaufverhalten. Wenn es also ein Produkt von mehreren Anbietern gibt, und einer das Label auf seinem Produkt hat, dann -

- na dann wird dort zugegriffen!

Macht alle Mit!

Ach ja Ihr möchtet mehr über das Label und die Gentechnik wissen?
Dann sind hier schon mal 2 entsprechende Informationsseiten:

- www.keine-gentechnik.de, hier findet sich eine Sammlung von Berichten und interessanten Linkhinweisen zu dem Label "Ohne Gentechnik"
- http://genfood.wordpress.com, hier werden fortlaufend aktuelle Artikel zum Thema "Gentechnik" gesammelt und veröffentlicht.

Wer noch weitere informative Seiten für, gegen oder neutral über die Gentechnik weiß, kann sie gerne im Kommentar aufführen.

Und die Produzenten aktiv auffordern zur Nutzung des Logos könnt Ihr mit einem entsprechenden Verbraucherbrief, der als doc-Datei runtergeladen und als Vorlage verwendet werden kann. Mehr im Artikel "Ohne Gentechnik" - Steigern Sie die Nachfrage!"
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Ernährung Community: Gesundheit
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Mittwoch, 18. juni 2008
Kennt Ihr sie? Diese mal schönen und manchmal auch so nützlichen Pflanzen, die mal dieser, mal jener, in andere Länder bringt.

Mal sind sie ein Segen (z.B. bei der Kartoffel), mal kann man sich anschließend kaum noch regen (z.B. bei dem Riesen-Bärenklau)...

...und genau über die gibt es heute weitere Informationen. Denn wer einmal versucht hat, Herkulesstaude in großem Umfang zu entfernen, oder indischen Knöterich oder das drüsige Springkraut, der weiß, wovon ich rede.

Und wer einmal nachgelesen hat über Kudzu in Amerika, der versteht es auch gleich doppeldeutig - denn einerseits bringt das Entfernen Muskelkater und andererseits kann es die Konkurrenz wahrlich einfangen, umwickeln
- 30 cm am Tag schafft der Kudzu
- 10.000 Samen pro Pflanze schafft die Herkulesstaude
- keine andere Pflanze schafft es durch all ihr Gestrüpp

Invasive Pflanzen setzen sich erfolgreich durch gegen die einheimische Konkurrenz - denn sie sind meist schlechteres Klima gewöhnt als in der neuen Heimat und lassen ihre Freßfeinde daheim...

In lockerer Folge wird es bei Naturtipps eine Serie über diesen unwillkommenen eingeschleppten Pflanzenwildwuchs geben. Denn es ist an jedem Einzelnen, ihnen Einhalt zu gebieten. Hier darf sich ausgetobt werden bis zum bitteren Ende -
Aber halt! Es sind Pflanzen und vor diesen sollen wir Achtung haben, trotz alledem! Allerdings einfach zuzuschauen, wie sie die einheimische Pflanzenwelt, und somit auch Tierwelt, verdrängen und verändern, das kann auch nicht der richtige Weg sein...

Den Anfang macht dabei die Herkulesstaude, auch Riesen-Bärenklau genannt, denn sie kann auch uns gefährlich werden!
Eingeführt wurde sie aus dem Kaukasus, angeblich als Bienenfutterpflanze. Wofür auch immer - sie fühlt sich hier sehr zuhause und wächst und wächst und wächst und gefährdet auch uns Menschen:
Denn ihr Pflanzensaft enthält Stoffe, die die Haut lichtempfindlich machen - also das genaue Gegenteil von Sonnenschutzcreme. Die Haut kann so empfindlich werden, daß bei Sonneneinstrahlung Verbrennungen 1. Grades erreicht werden können. Das bedeutet Brandblasen mit anschließenden starken Narben. Bei leichteren Sonnenbränden kann immer noch eine Pigmentierung der Haut als Folgeerscheinung bleiben...

Auch wenn die großen Blätter, hohlen Stengel und riesigen Blütenköpfe noch so locken:

Herkulesstaude ist kein Kinderspielzeug!

Aufgrund dieser Gefahr ist das www voll mit Beiträgen über diese Pflanze. Wer über den Riesenbärenklau gegoogelt, wird mit Berichten zugeworfen.

Hier nur ein paar Regeln, die für das erfolgreiche Beseitigen der Pflanze wichtig sind:

Erst einmal für Euch selber:
- schützt Euch selber! Es darf bei der gesamten Aktion kein Pflanzensaft an Eure Haut kommen! Weder an die Hände, noch ans Gesicht oder irgendwo anders - auch nach dem Duschen bleibt die Haut sonst für mehrere Tage noch sonnenempfindlich
- nicht bei vollem Sonnenlicht arbeiten
- falls doch Pflanzensaft an die Haut kommt, sofort mit einem Tuch o.ä. lichtdicht abdecken. Auch wichtig bei Spielunfällen von Kindern!
...und nun weiter mit der Pflanze:
- freiwillig stirbt sie erst ab, wenn sie ihren Entwicklungszyklus beendet hat und ca. 10.000 Samen erfolgreich gewachsen sind
- wird sie einfach abgemäht, wächst sie immer wieder nach, bis zu 8 Jahre lang
- sie muß wenigstens 8 - 10 cm unter der Erde abgeschnitten werden, um den Vegetationsknoten zu kappen
- beim Entfernen von Blütenköpfen und Samenständen müssen diese verbrannt werden oder in die Restmülltonne! Bei einer Kompostierung besteht die Gefahr, daß Samen ausreifen und später keimen
- beim Entfernen reifer Samenstände unbedingt unten ein Tuch auslegen, da die Samen leicht abfallen und dabei ausstreuen
- es ist ein langer Atem nötig, um eine stark befallene Fläche wieder langfristig frei zu bekommen. Die Samen halten sich bis zu 30 Jahre in der Erde...
- Freßfeinde sind mir hier nicht bekannt. In seiner Heimat, dem Kaukasus wird er aufgrund anderer klimatischer Bedingungen nicht so groß.

Ansonsten gibt es von der Technischen Uni Freiburg eine interessante mehrseitige Ausarbeitung zur Herkulesstaude als pdf-Datei zum Runterladen.

Also, wenn Ihr der Pflanze begegnet - habt Respekt vor dieser großen, stillen und doch so erfolgreichen Eroberin, aber zeigt Ihr auch die Grenzen.

Macht alle Mit -
denn die öffentliche Hand, also Stadt, Land und Regierung, können dieRegulierung der Invasiven Pflanzen nicht leisten! Hier sind wir gefragt, die einheimische Natur zu schützen! Achtet bei der Herkulesstaude besonders auf Einzelexemplare, die neue Standorte 10.000fach besiedeln wollen... Zur Zeit sind sie gut zu erkennen, da sie jetzt aufschießen und ihre riesiegen Knopen zu tollen weißen Blütendolden entfalten...

Und dann noch eins:
Gartenabfälle gehören auf keinen Fall irgendwo in die Natur!!!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Aktion Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Montag, 16. juni 2008

Bild: Claudia Schimpf
Claudia Schimpf zusammen mit der Initiatorin des gesamten Dorfprojektes, Cäcilia Reichmann, Gründerin des Vereins Arche Noah Hilfe e.V.


... ist das engagierte Ziel von Claudia Schimpfs Spendenaktion, der "Utopistin dieser Woche"!

Ganz harmlos fing alles im Januar an. Aus Neugierde ist sie UTOPIA-Mitglied geworden und jetzt -

- jetzt hat sie ein Ticket in der Tasche, um im Oktober für ca. 4 Monate direkt beim Projekt in Peru selber mit Hand anlegen zu können. Denn sie ist überzeugt davon, daß aus diesem trockenen Fleckchen Erde in einer der ärmsten Regionen Perus, mitten in der Sechura Wüste, ein blühendes Dorf werden kann.

Worum es geht rund um diese Biogasanlage?
Es geht um das ehrgeizige Projekt der mittlerweile über 70jährigen Cäcilia Reichmann, aus dem armen Dorf Pancanguilla eine lebenswerte Heimat mit Schule, Wasser- und Abwasserversorgung, Energieversorgung, landwirtschaftlicher erfolgreicher Produktion und Zukunft zu machen. Aber lest selber weiter im folgenden Auszug aus Claudias Blog bei UTOPIA:


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10.06.2008

5.000 Euro für eine Biogasanlage in Peru

Bevor ich um Spenden für die dringend notwendige Biogasanlage in Pancanguilla aufrufe, wollte ich genau wissen, wer für die Verwaltung der Gelder zuständig ist.

So habe ich mich am vergangenen Samstag auf den Weg nach Paderborn gemacht und Cäcilia Reichmann (siehe Foto) getroffen. Und ich war mächtig beeindruckt. Cäcilia ist Mitte 70 und voller Energie und unglaublichem Tatendrang.

Vor 6 Jahren hat Sie den Verein www.arche-noah-hilfe.de gegründet, um den Aufbau einer Schule in einer der ärmsten Regionen Perus, mitten in der Sechura Wüste zu unterstützen. Inzwischen bekommen dort fast 100 Schulkinder aus unendlich armen, kinderreichen Familien, die Chance auf Bildung und zwei gesunde Mahlzeiten am Tag!

Mit ihrem täglichen Engagement für das Projekt finanziert Cäcilia die monatlichen Kosten für den Unterhalt der Schule, die Gehälter von 5 Lehrereinnen, zahlreichen Arbeitern und das tägliche Leben. (ca. 2.500 Euro alles zusammen)
Darüber hinaus hat sie Spenden für Strommasten und eine Starkstromanlage für die Brunnen, sowie den Bau und die Einrichtung einer Bäckerei aufgetrieben.
Um unabhängiger von den monatlichen Zuwendungen zu werden, haben Ilona und Victor im vergangenen Jahr mit der Pflanzung von Zuckerrohr begonnen. Die Produktion von Zuckerrohrprodukten, wie Saft, Sirup und Zucker läuft auf Hochtouren, hier fehlt jetzt noch der einträgliche Absatz der Produkte.

Dringend benötigt:
Das größte Problem in Pancanguilla ist zur Zeit die Abwasserentsorgung. Für alle Schulkinder und Arbeiter gibt es 2 Plumpsklos, die ständig umgesetzt werden müssen. Die Lösung ist eine kleine Biogasanlage, die neben dem Abwasserproblem auch die Energie für´s Auto (in Peru wird hauptsächlich mit Gas gefahren) und besonders für`s Kochen geregelt wäre. Die Campesinas kochen mit dem wenigen Holz aus der Region, mit den unvermeindlichen Folgen), da sie sich Gas aus Flaschen nicht leisten können.

Nach Victors Kalkulation werden für die Biogasanlage, inklusive Toilettenanlage für die Schule, Leitungen und die Arbeiter ca. 5.000 Euro benötigt. In Peru ist eben alles viel billiger - ein Tagelöhner verdient ca. 3,50 Euro pro Tag.

Mein Ziel:
Ich will es schaffen, bis ich im Oktober nach Peru reise, das Geld für die Biogasanlage zusammen zu bekommen. Ich brauche also Eure Hilfe - jeder Euro ist willkommen!

Spenden können auf das Konto des Vereins überwiesen werden und seit sicher, jeder Euro kommt an, Verwaltungskosten und alles weitere übernimmt Cäcilia aus der eigenen Tasche. Spendenquittungen erhaltet Ihr über Cäcilia, der Verein ist als gemeinnützig und Entwicklungshilfe-Projekt anerkannt.

Bitte gebt als Verwendugszweck: Utopia - Biogasanlage an

Ich werde nicht erfahren, wer wie viel spendet, nur die insgesamte Summe, die zusammen kommt. Diese werde ich hier regelmäßig veröffentlichen. Auch über die neusten Entwicklungen meiner Vorbereitungen halte ich Euch auf dem Laufenden.

Alle, die bisher schon das Projekt tatkräftig durch Mithilfe für Webdesign, Übersetzungen, Webspace und das Knüpfen von Kontakten zu den Medien, etc. unterstützen ganz herzlichen Dank, das macht Mut für Pancanguilla und damit für eine ganze Region noch viel mehr erreichen zu können.

Lassen wir die Wüste blühen!

Spendenkonto:

Arche Noah Hilfe, Cäcilia Reichmann
Bank für Caritas und Kirche
BLZ: 472 603 07
Konto: 11 40 200
Stichwort: Utopia - Biogasanlage



P.S. Auf den Fotos (oben und hier, Anmerk. v. Naturtipps) seht Ihr Cäcilia und Claudia und den zweitältesten Sohn von Ilona und Victor, Dominik.
Dominik lebt und studiert in Paderborn und unterstützt den Verein mit vollen Engagement. Mit Cäcilia und Dominik werde ich Weihnachten in Peru feiern - ich freue mich riesig darauf!






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Bilder: Claudia Schimpf
Das neue Schulgebäude für 100 Kinder besteht aus Holz, Lehm und Stroh - kühl in den heißen Sommern und warm in den kalten Wintern


Und wer noch mehr über dieses ehrgeizige und tolle Projekt lesen möchte, die Entstehung des Schulgebäudes aus Lehm und Stroh (manch alternativer Hausbauer hierzulande träumt von solch einem tollen Strohhaus) sehen möchte und die Weiterentwicklung von Claudias Engagement mitverfolgen möchte, damit er weiß, wo die Spenden hinkommen - der schaut am Besten ab heute regelmäßig bei ihrem UTOPIA-Blog vorbei!
Auch wer die weiteren "utopischen Wünsche" von Cäcilia erfahren möchte, ist auf diesem Blog richtig. Denn das Dorf benötigt noch einiges, um nachhaltig und autark bestehen zu können.

Ansonsten kommt hier der Aufruf:
Macht alle Mit!
Wenn jeder Naturtipps-Leser 10 Euro spendet - das ist ein Kinobesuch, dann wären das über 600 Euro täglich - ;-)
O.k., wenn jeder 10. Leser spendenwillig wäre, reichten dafür 100,- Euro pro Leser :-)
...und in nicht einmal 10 Tagen wäre das Ziel erreicht!

Hey Naturtipps-Freunde, ich bekomme ja nicht mit, wer spendet, aber hättet Ihr einmal Claudias Lachen life gesehen, der Kinoverzicht würde Euch nicht mehr schwer fallen - ich habe sie am Samstag getroffen - da stecken Power und Engagement hinter!

Übrigens:
Die Reisekosten zahlt Claudia aus eigenem Portemonnaie!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Aktion Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Samstag, 14. juni 2008
Bild: www.pixelio.de/ Verena N.
Von nahem betrachtet sind sie doch schön - mein kleiner Sohn kann sie stundenlang beobachten...


Was gibt es bloß für Möglichkeiten gegen Schnecken im Garten - nur zur Abschreckung...

Tja, da überlege ich nun schon lange und teste und probiere aus...

Am effektivsten ist für ein Blumenbeet wenigstens vor allem die richtige Blumenwahl. Da gibt es einiges, was Schnecken nicht mögen:
- Pfingstrose, Rose, Hasenglöckchen, Frauenmantel, Osterglocken, Scharbockskraut, Farn, Bartnelke, Rainfarn, Kanadische Goldrute, Akelei, Kugeldistel, Schleierkraut, Ballonblume, Golderdbeere, Goldnessel, Schafgarbe, Storchenschnabel, Sterndolde, Löwenmäulchen, Nelkenarten, Eisenhut, Geißbart, Prachtspiere, Begonie, Rote Spornblume, Montbretie, Weihrauch, Alpenveilchen, Christrose, Taglilie, Purpurglöckchen, Johanniskraut, Fleißiges Lieschen, Lobelie, Pfennigkraut, Nachtkerze, Geranien, Etagenerika, Knöterich, Steinbrecharten, Fetthenne, Hauswurz, Ziest, Kapuzienerkresse, Ehrenpreis, und Nachbars Funkien sind auch immer schön :-)
- Pflanzenportraits für einige dieser Pflanzen gibt es auf www.lubera-rot.ch
- Und eine übersichtliche Liste (Botanischer Name, Höhe, Blütezeit, Standort) sowie einem weiteren Artikel über "Abwehrmaßnahmen gegen Schnecken" und einer zusätzlichen Liste über Schneckenverträgliche Gemüsepflanzen gibt es als runterladbare pdf-Datei von www.mein-schoener-garten.de

Auch bei den Kräutern kann noch einiges erfolgreich gezogen werden:
Zitronenmelisse, Majoran, Thymian, Pimpernelle, Rosmarin

Und hier noch die Gemüsepflanzen:
Chicoree, Endivie, Feldsalat, Fenchel, Mangold, Porree, Radicchio, Spargel, Tomaten, Zuckerhut, Erbsen, Zwiebel

Nun, wer trotzdem unbedingt das Schneckenfutter Nummer 1, die Tagetes, oder ähnlich begehrtes im Garten sehen möchte, hat immer noch keine Lösung. Schneckenkorn gehört nicht in die Naturtipps, Indische Laufenten sind für einen durchschnittlichen Garten zu groß und hungrig, Bierfallen locken die Allerliebsten nur aus der Nachbarschaft auch noch an...

Also weitergesucht...
Eierschalen um einzelne Pflanzen streuen soll helfen, auch Kaffeesatz wird nicht geliebt. In einer Diskussion zu dem Artikel zum Thema Kaffee und Schnecke wird auch noch das Thema der eingewanderten Nacktschnecken mit angesprochen - denn es gab sie wohl nicht immer hier...

Bei mir gibt es um einzelne Pflanzen einfach einen Zweig des Weihrauchs, der rumgelegt und zum Boden hin fixiert wird - da steht selbst die Tagetes sicher wie in einem Hexenring :-)
Und aus dem Sperrmüll nehme ich alte Aquarien/ Terrarien mit und nutze sie als schneckensichere Minigewächshäuser - funktioniert schneckensicher prima. Die Pflanzen können dann wenigstens in Ruhe keimen und die ersten cm wachsen...

Tatsächlich kaufe ich mir im Frühjahr ein paar Weihrauchpflanzen, um den Sommer über genug Zweige für anfällige Pflanzen zu haben. Ins Blumenbeet gepflanzt, können die Äste sogar direkt über den Boden zu den nachbarschaftlichen Pflanzen gelegt werden. Wichtig ist dabei, daß die Schnecken nicht drunterdurch können. Getrockneter und pulverisierter Weihrauch scheint leider nicht so effektiv zu sein.

Bild: www.schneckenzaun.info
Eine langfristig erfolgreiche Abwehr ist ein Schneckenenzaun aus verzinktem Blech.

Den kleinen Gemüsegarten habe ich langfristig erfolgreich mit einem verzinkten Schneckenzaun eingezäunt - der kostet zwar, ist aber stabil und zuverlässig sowie Kinder- und Wetterfest. Ich bin mit einem Zaun von Peter Sadlowski zufrieden. Oder im www ganz einfach beim googeln unter dem Stichwort "Schneckenzaun verzinkt" zu finden. Die Plastikzäune sind leider nicht so trittfest (wichtig besonders bei Kindern) und Kunstoff leidet auch mit der Zeit unter der Sonne und Wettereinflüssen...

Dann gibt es noch elektrische Schneckenzäune, klingt super, erscheint mir aber schwer bewuchsfrei zu halten. Zusätzlich ist er anfälliger gegen mechanische Beanspruchung und benötigt Strom über eine Batterie.

Übrigens fressen Gehäuseschnecken, besonders die Weinbergschnecken, die Gelege der Nacktschnecken. Und wer einen Igel in seinem Garten hat, kann sich ebenfalls glücklich schätzen :-)

Hier eine interessante Bastlerseite, www.pukshofer.com, zum Thema elektrischer Schneckenzaun mit Videos.

Und noch eine Diskussion auf www.tropenland.at.

Wie auch immer Ihr über Schnecken denkt - einen schönen Garten wünscht Euch Naturtipps - und laßt das Schneckenkorn im Schrank stehen, vergeßt auch das Durchschneiden und Ertränken! Ihr kommt ja doch nicht gegen sie an...

Macht alle Mit!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Garten Community: Garten
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Freitag, 13. juni 2008

Bild: www.naturtipps.de
Urlaub - Sonne, Sand und Meer :-)

Die "Schönste Zeit des Jahres" rückt immer näher. Passend dazu gibt der WWF folgende Pressemitteilung raus:

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Die WWF-Sommertipps, Teil I: Reisetipps

Von Artenschutz bis Reisekompass: Wie Touristen die Umwelt schonen können


Jeder Reisende hat es in der Hand – zerstöre oder schone ich in meinem Urlaub die Umwelt?
„Man muss nicht gleich ein schlechtes Gewissen haben, denn Reisen an sich ist nicht unbedingt unökologisch“, sagt Birgit Weerts, Tourismusexpertin des WWF. „Es kann sogar ein wichtiger Baustein für den Umweltschutz sein, sofern es natur- und sozialverträglich ist.“
In vielen Regionen fördere Tourismus einen schonenden Umgang mit Arten und Landschaften, schaffe Arbeitsplätze für die einheimische Bevölkerung und kurbele die regionale Wirtschaft an. Worauf jeder einzelne Urlauber achten kann, um in der schönsten Zeit des Jahres alles richtig zu machen, sagen die 15 Reisetipps des WWF:

Vor der Abreise:

1. Informieren Sie sich schon vor der Urlaubsplanung über naturnahe Anbieter, empfehlenswerte Reisesiegel und weitere Tipps im Einkaufsführer „Bewusst Reisen“ . Dort können Sie sich auch über umweltverträgliche Reisen zu WWF-Projekten informieren, von Bulgarien bis zur Zentralafrikanischen Republik.

2. Sie haben sich entschieden? Überprüfen Sie die Nachhaltigkeit Ihres geplanten Urlaubs mit einem einfachen Öko-Check unter: www.reisekompass-online.de.

3. Entscheidend für die Umweltbilanz einer Reise ist die Wahl der Verkehrsmittel. Bus und Bahn gehen vor. Ein Urlaubsflug nach Teneriffa schädigt das Klima ebenso stark wie ein Jahr Autofahren

4. Wenn Sie unbedingt fliegen müssen, dann erst ab einer Distanz von 700 Kilometern. Verzichten Sie auf Kurztrips. Der Mindestaufenthalt sollte 8 Tage, ab 2000 Kilometer 15 Tage betragen.

5. Kompensieren Sie die Emissionen Ihres Fluges. Wählen Sie dabei einen Anbieter, der nach dem so genannten Gold-Standard zertifiziert ist. Mehr Informationen finden Sie hier >>

Am Reiseziel angekommen:

6. Buchen Sie möglichst Unterkünfte lokaler Anbieter, zum Beispiel eine kleine Pension statt einer weltweiten Hotelkette. So bleibt ihr Geld vor Ort.

7. Nutzen Sie den Hotelservice umweltbewusst. So ist es selbstverständlich, Handtücher mehrere Tage zu benutzen. Reduzieren Sie Ihren Wasserverbrauch, vor allem im Sommer und in heißen Regionen.

8. Informieren Sie sich über öffentliche Verkehrsmittel: Nicht überall braucht man das eigene Auto oder einen Leihwagen. Linienbusse oder Fähren gibt es in vielen Regionen, mitunter ist der Transport von Fahrrädern inklusive.

9. Bevorzugen Sie Frischware aus der Region statt importierte, abgepackte Lebensmittel. Essen Sie besser in landestypischen Restaurants als in den Filialen der Fast-Food-Ketten.

10. Verzichten Sie auf den Verzehr exotischer Speisen, für die gefährdete Arten sterben mussten – wie etwa Schildkröten, Wale, Haie oder Schlangen.

11. Nutzen Sie Angebote, bei denen Sie Natur erleben können, ohne sie zu zerstören. Zum Beispiel geführte Wanderungen oder Tierbeobachtungen in Nationalparken, Radtouren, Flussfahrten mit regionaltypischen Booten. Beachten Sie bei Mountainbiking, Wandern oder Bootsfahrten die örtlichen Verhaltensregeln.

12. Verzichten Sie auf Sportarten, die den örtlichen Verhältnissen nicht angemessen sind und viel Energie oder Wasser verbrauchen - zum Beispiel Offroadtouren, Gleitschirmfliegen in Vogelbrutgebieten oder Freeclimbing in Schutzgebieten. Meiden Sie auch Golfplätze in Trockengebieten oder Tennisanlagen mit Flutlichtbetrieb.

13. Achten Sie auf Hinweise zur Waldbrandgefahr und helfen Sie mit, Feuer zu verhindern.

Bevor es nach Hause geht:

14. Bedrohte Arten gehören nicht ins Gepäck. Ohne spezielle Genehmigung dürfen Sie nichts aus Krokodil-, Kaiman-, Schlangen- oder Eidechsenhaut in die EU einführen. Verzichten Sie auf Elfenbein, Wal-, Walross- oder Flusspferdzähne. Was viele nicht wissen: Auch viele Muscheln und Schnecken sind geschützt, ebenso Holz – dazu gehören mitunter auch Räucherstäbchen. Der WWF-Souvenirführer zeigt Ihnen kompakt, welche Mitbringsel erlaubt sind.

15. Fördern Sie mit dem Kauf traditioneller Handwerksprodukte die einheimische Wirtschaft.

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Da wünsche ich gute Reise und kommt heile wieder heim -

Macht alle Mit!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Urlaub Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Dienstag, 10. juni 2008

Bild: Aktion Eichhörnchen



„Aktion Eichhörnchen"
Menschen machen Wald, aber richtig!


Im Post "162) Aktion "Eichhörnchen" und die Artenvielfalt" habe ich darüber berichtet, wie viele Kleine gemeinsam etwas Großes schaffen können. Jetzt geht es mit einer weltweiten Ausbreitung des Projektes in eine ganz große Dimension :-)

Dafür braucht der Initiator der Idee - Dietmar Gottfriedsen - noch ehrenamtliche Übersetzer.
Es geht darum, eine Internetpräsentation zu dem Thema und auch Rundschreiben in möglichst viele Sprachen zu übersetzen...

Im Blog Waldsaat findet Ihr unter dem Label Projekthilfe Texte, die auf Übersetzung warten. Dort werden auch immer mal wieder neue Texte zum Übersetzen erscheinen. Das Projekt lebt und braucht Unterstützung - für viel Wald in vielen Ländern!


„Aktion Eichhörnchen"
Menschen machen Wald, aber richtig!

Macht alle Mit!

Übrigens wird auch noch ein passendes, weltweit verständliches Logo für die Aktion gesucht!
Wenn ehrenamtliche Aktivität weltweit Erfolg hat - dann wird eine Vision wahr :-)
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Aktion Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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