Sonntag, 27. januar 2008
Konventionelles Fleisch schmeckt doch auch!?

Nun, dann schaut Euch doch bitte diese kleinen Flashfilme an, sie heißen nicht "matrix", sondern "meatrix"...:
- The Meatrix 1
- The Meatrix 2 1/2, 2005

Und - schmeckt Biofleisch nicht doch besser?
Oder wenigstens Fleisch von kleinen Familienbetrieben?
Fleisch aus der Metzgerei von nebenan?
Regionales Fleisch ohne lange Lebendtransporte?

Lieber teuer und dafür seltener, Fleisch sollte etwas besonderes sein - kein Alltag. Unser Organismus braucht keine tägliche Fleischration! Erst recht keine tägliche Medikamentendosis getarnt als Fleischmahlzeit.

Hier ist noch ein netter Film, damit auch der Genuß von Milchprodukten bewußter geschieht:

- The Meatrix 2, 2005



Übrigens:
- Antibiotikum sammelt sich in Grundwasser und Antibiotikum sammelt sich in Pflanzen an. Beim Tier wandert es über die Gülle ins Trinkwasser und beim Menschen über den Verzehr über die Toilette.
- Resistenzen bilden sich durch ständige Anwendung der gleichen Antibiotika. Und wir wundern uns, daß immer weniger Antibiotika in der Medizin helfen?
- Hormone sammeln sich ebenfalls im Grundwasser und werden nur schwer wieder abgebaut

Also:
- wenn nicht für Euch, dann doch für die Tiere!
- wenn nicht für die Tiere, dann doch für Euch!
- wenn weder noch, dann doch für die Bauern und Metzger - für menschwürdige Arbeitsplätze auf und in Kleinbetrieben!
-> tierische Produkte aus Biologischer, ökologischer Tierhaltung!

Wo Ihr solche Produkte bekommt?
Mittlwerweile haben schon die großen Lebensmittelketten Bio - Tierprodukte.
Und wer ganz sicher gehen möchte und regionale Angebote sucht, kann in den folgenden Links schauen, ob sie ihm weiterhelfen:
- bioverzeichnis.de
- Bauckhof Shop, Demeterbetrieb
- Bio Landmetzgerei Bober, Bioland
- Scharun, Biometzgerei
- Biometzgereien, 12 Bookmarks bei LinkArena
- Raab - Der Biofleischer, Verkauf und Versand

Macht alle Mit!
von Macht alle mit!
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Samstag, 26. januar 2008
Eine Mutmachgeschichte zum Nachmachen

... dachte sich der Student Mahi Klosterhalfen. Viele seiner Mitstudenten dachten fast genauso: Keine Käfigeier kaufen! Und kauften im Super konsequent keine Käfigeier...
Aber was war mit der Mensa?
Dort gab es weiterhin Käfigeier!
Also wurde das langjährige NABU-Mitglied aktiv!
Wie er es geschafft hat, mit Unterschriften die Düsseldorfer Mensa innerhalb kürzester Zeit von Käfigeiern auf Freilandeier umzustellen, erzählt die Geschichte

Eier-Sieg in Düsseldorfer Mensa
Mahi Klosterhalfen über seinen Erfolg mit der „Initiative käfigfreie Mensa“!

Und wer auch aktiv werden möchte gegen Käfigeier in seiner Mensa oder Kantine, kann über Mahi.Klosterhalfen(at)gmail.com Kontakt aufnehmen mit dem erfolgreichen Tierschützer.

Macht alle Mit! Schritt für Schritt für käfigeierfreie Mensen und Kantinen in Deutschland!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Tierschutz Community: Naturtipps
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Donnerstag, 24. januar 2008
Nachhaltigkeit ist zur Zeit in aller Munde. Mittlerweile gibt es sogar Studiengänge, die sich intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen. In diversen Fachrichtungen gibt es Bereiche mit dem Schwerpunkt "Nachhaltigkeit". Auch im Forschungsbereich wird mittlerweile einiges angeboten...

Eine Übersicht für Studieninteressierte und Forschungsbegeisterte in diesem Gebiet gibt jetzt die neue Internetplattform leitfaden-nachhaltigkeit.de. Sie wurde erstellt von dem Institut Futur der Freien Universität Berlin und beinhaltet die Datenbank „Studium und Forschung zur Nachhaltigkeit“. Auch Aufbaustudiengänge und Praktikas können hier über eine Suchmaske gefunden werden. Parallel dazu ist vergangenen Herbst ein gleichnamiges Buch mit CD-Rom im W. Bertelsmann-Verlag erschienen.

Für zukünfige Studenten, die in den Bereich Nachhaltigkeit gehen wollen, lohnt sich auf alle Fälle ein Besuch der Plattform.
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Ausbildung/ Studium Community: Bücher
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Mittwoch, 23. januar 2008
Dieser Winter geizt bisher mit Schnee. Sehr zum Leidwesen aller Wintersportfreunde. Umso mehr locken die Urlaubsangebote aus den schneereicheren Regionen, z. B. Östereich. Aber Achtung, auch dort ist Schnee mittlerweile nicht gleich Schnee.
Vermehrt werden Schneekanonen eingesetzt, um die Pistensaison zu verlängern. Aber das kann nicht unerhebliche ökologische Folgen mit sich bringen, wie die Pressemeldung Künstliche Beschneiung – mit Kanonen gegen den Klimawandel deutlich macht.

Auf www.naturtipps.de gibt es dazu einen ausführlicheren Bericht vom Januar 2007 des NATURSCHUTZBUNDes Österreich zu dem jedes Jahr aufs Neue aktuellen Thema:

Künstliche Beschneiung

Position des NATURSCHUTZBUNDes Österreich
vom 23. Jänner 2007

Naturtipps Ergänzung:
Bei der Planung des Wintersporturlaubs, ob nun Snowboarding, Skilanglauf, Abfahrtslauf oder Schlitten, die Pistenbetreung berücksichtigen. Nur durch kritische Befragung des Veranstalters nach Skikanonen und eventuellem Buchungsverzicht wird ihm deutlich, daß das nicht der Wunsch der Schneetouristen ist!
Ebenfalls auf die Urlaubszeit achten. Wenn die natürliche Winterzeit in der geplanten Region vorbei ist, sollte dort kein Wintersporturlaub mehr gebucht werden...

Macht alle Mit! und Ski heil! und nicht Bein kaputt...
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Reisen Community: Naturtipps
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Dienstag, 22. januar 2008
Für meine Familie mit den beiden kleinen Kindern habe ich lange das richtige Brot gesucht. Die Ansprüche: gesund, bio, möglichst viel Vollkorn, so lecker, daß es jeder gerne ißt, finanzierbar und ohne lange Anfahrtswege öfter als 1mal wöchentlich frisch erhaltbar.

Ich habe leider kein Biovollkornbrot gefunden, daß für uns so lecker ist und meiner Familie jeden Tag aufs Neue ohne große Diskussionen schmeckt, also habe ich selber gebacken...
Dieses Brot ist in der Konsistens ein wenig krümelig und deshalb als Vollkornbrot für die Kinder leicht zu essen.

Nun zum Rezept:


Zutaten:
300 g Weizenweißmehl
300 g Vollkornhirsemehl, (bei uns frisch fein gemahlen)
400 g Vollkorndinkelmehl, (bei uns frisch fein gemahlen)

(ich habe die Mehlsorten auch schon erfolgreich variiert, z.B. Gerste/ Roggen/ Hafer anstatt Hirse, Weizen anstatt Dinkel...)

500 ml Wasser, warm
1 Ei
1 Würfel Hefe
3 Teelöffel Salz
1 El. Öl, Sorte nach Wunsch
1 El Honig
nach Bedarf Sesam, Leinsamen, Sonnenblumenkerne o.ä. (gesamt bis zu 2 Hände voll)

1 große Brotform

2 Schüsseln, 1 zum Rühren/ Kneten und 1 größere für ein warmes Wasserbad (das Wasser nehme ich anschließend zum Blumengießen)

Zubereitung:

In den 300 g Weißmehl in der Rührschüssel ein Nest machen, 200 ml warmes Wasser mit der Hefe und dem Honig reintun, mit einem Teil des Mehles verrühren und als Vorteig gehen lassen. Dazu die Schüssel mit einem Tusch abdecken und in das warme Wasserbad stellen, das Ei mit in das Wasserbad legen zum Vorwärmen.

20 Minuten warten, wärenddessen mahle ich den Dinkel und die Hirse

So, der Vorteig ist gegangen und hat leichte Blasen geschlagen.

300ml warmes Wasser, das Ei, das Mehl, das Salz zufügen.
Soviel von der Dinkel-/ Hirsemehlmischung zugeben, bis es ein fester Teig ist, der nicht oder kaum noch an den Fingern klebt. Ich brauche meist weniger als die angegebene Menge.

Den Teig in der Rührschüssel abgedeckt 20 Minuten im Wasserbad gehen lassen.

Während der Teig geht, fette ich die Form mit Butter und mehle sie innen ein.

Der Teig ist fertig gegangen. Nun werden die Kerne nach Bedarf rein geknetet, 1 bis 2 Hände voll. Danach kommt das Brot möglichst faltenfrei in die Form. Damit es nicht so große Risse oben bekommt kann es ein wenig eingeschnitten werden. Nun geht es mit einem Tuch abgedeckt nocheinmal 15 - 20 Minuten.
Der Ofen wird auf 220 °C vorgeheizt, ich stelle unten noch eine Metallschüssel Wasser mit rein.

Bevor das Brot nun in den Ofen kommt, mit einer Sprühflasche kurz mit Wasser einsprühen. Dann 35 Minuten backen.

Jetzt den Ofen ausschalten, das Brot bleibt noch 10 Minuten im Ofen.

Jetzt das Brot raus nehmen, nochmal mit Wasser absprühen und noch 10 Minuten in der Form stehen lassen.

Jetzt kann es aus der Form und

Guten Appetit!

Hefeteig ist eigentlich kein Teig für jeden Tag, da er dem Körper Eisen entzieht. Laut Kinderarzt sollten Kinder deshalb keine frischen Hefeprodukte bekommen, erst nach 1 Tag... Ich versuche dieses mit der Hirse aufzufangen, da sie dem Körper Eisen liefert. Das Weißmehl nehme ich dazu, damit das Brot für die Kinder leichter verdaulich ist. Mit diesem Brot gibt es bei uns keine Verdauungsprobleme. Die Magen-Darm-Infektionen haben wir auch sehr glimpflich erledigt, bzw. erst bekommen, als es über die Feiertage zur Feier der Tage so viel Brötchen und anderes Leckerzeug gab...
Aber mit dem Brot geht es uns einfach gut.
Zur Zeit essen meine beiden Kleinen es gerne getoastet, morgens mit Honig und abends mit Käse oder Wurst...

Übrigens: den Kindergartentest hat es auch mit Bravour bestanden, die Kinder haben kräftig zugelangt. Wenn es jemand in der Schule mal ausprobiert hat, freue ich mich über einen Kommentar, wie es dort angekommen ist.
Für Kinder ist es besonders toll, wenn sie auch beim Mahlen des Getreides dabei sein können. Ich nehme dafür meine Mühle mit in den Kindergarten. Dann erleben die Kinder, wie aus dem Korn Brot wird!

Der einzige Nachteil - es ist einfach zu schnell alle...

Eine mögliche Steigerung betreff Gesundheit wäre jetzt noch Sauerteigbrot - aber da essen die Kinder zur Zeit weder das Selbstgebackene noch das Gekaufte wirklich gut...
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Kochen Community: Kochen
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Montag, 21. januar 2008
Die erste Amsel hat gestern bei uns ihr Lied gesungen. Um den Frühling einzuläuten ist es noch zu früh. Die Brutsaison der meisten Vögel hat noch nicht begonnen. Lediglich der Fichtenkreuzschnabel zieht wohl zur Zeit erfolgreich seine Jungen in alten Fichtenbeständen auf. Falls er eine gute Nistmöglichkeit hat...

...und darum geht es heute. Noch ist genug Zeit, um den Vögel Nisthilfen für den Frühling und Sommer anzubieten. Aber die Meisen z.B. besuchen auch im Winter gerne Ihre Kästen, um dort zu übernachten. Bei einem extra große Schlafkasten habe ich einmal 7 Meisen morgens losfliegen sehen. Meise für Meise für Meise für Meise... verließ den Kasten. Und abends kamen sie nach und nach wieder. Es war in Waldnähe, die Tiere waren eindeutig froh um diesen sicheren und warmen Gemeinschaftsplatz.

Für Kinder sind solche Beobachtungen die Eintrittstür der Liebe zur Natur.

Was für Nisthilfen gibt es nun und wie können sie möglichst selber hergestellt werden? Im Folgenden gibt es einige Hinweise und Linktipps dazu.

Einen illustrativen Überblick wo was am Haus für Mauersegler, Haussperling, Taube, Mehlschwalbe und Rauchschwalbe möglich ist, gibt die Seite bauen-tiere.ch. Auch für andere Tierarten wie Igel, Fledermaus oder Molch gibt es hier wertvolle Tipps.

Bei Nabu.de gibt es für 2 Euro plus Porto eine dicke Broschüre mit Bauanleitungen "Wohnen nach Maß" zu bestellen.
Auf der selben Seite werden folgende Tipps ausführlicher erklärt:

- Materialien
- ca. 20 mm dickes unbehandeltes Massivholz von Fichte/ Tanne/ Buche
- Schrauben zur leichteren herbstlichen Reinigung und Kontrolle

- Wohnraum und Maße
- mindestens 12 mal 12 cm Bodenfläche
- Lochunterkante mindestens 17 cm über dem Boden gegen Katze und co.

- Anbringen von Nistkästen
- 2 - 2 Meter Höhe, falls Anleitung nichts anderes verlangt
- Ausrichtung Richtung Osten oder Südosten, sonst leicht zu heiß oder feucht
- an Bäumen mit Alunägeln oder Drahtbügeln befestigen
- gegen Regenwasser eher nach vorne, nie nach hinten überhängen lassen
- Kästen gleicher Bauart mit mindestens 10 m Abstand gegen Revierstreitigkeiten, außer bei Koloniebrütern
- am Besten im Herbst anbringen -> auch Überwinterungsmöglichkeit
- Halbhöhlen an Raubtiersicheren Wänden an Hauswänden, auf Balkonen oder an Schuppen und Gartenhäuschen.

- Reinigung
- nach der Brutsaison wegen möglicher Flöhe, Milben oder Lausfliegen. Also Spätsommer oder erst wieder Februar (falls der Siebenschläfer dort schläft)
- lediglich altes Nest entfernen und ausbürsten, keine Chemie!
- keine Kontrollen während der Brutsaison!

Unter bio-gaertner.de gibt es noch viele weitere Hinweise auf Nisthilfen und Wohlfühlhilfen für Vögel im Garten, die nicht unbedingt geschraubt werden müssen/ können, z. B.:
- alte Bäume für Spechte
- Dornige, dichte Hecken, die vor Raubtieren schützen
- dicke, dichte Nadelgehölze
- Sitzstangen und Astquirle (Büsche nicht auf den Stock setzen, sondern siehe Seite)
- Pfosten als Sitzkrücken für Greifvögel auf Wiesen/ an Feldrainen
- dichte Hecken, Sträucher und Bodendecker für Bodenbrüter
- dornige Gehölze als sichere "Kinderstube"
- wichtige Vogelgehölze: Berberitze, Eberesche, Efeu, Feldahorn, Felsenbirne, Feuerdorn, Hasel, Heckenrose, Hainbuche, Holunder, Kornelkirsche, Liguster, Pfaffenhütchen, Schlehe, Schneeball, Wacholder, Weissdorn, Schwarzdorn, Zierapfel
- dichte Kletterpflanzen an Häusern und Pergolen
- offene Ställe
- anbieten von Wasser- und Sandbademöglichkeiten
- und noch vieles mehr, die Seite ist wirklich sehr schön ausführlich!
- außerdem gibt es die wichtigsten Maße für verschieden Nisthilfen und Hinweise was wo für wen gemacht werden kann.
- großes Kapitel: Was beim Selbstbau beachtet werden muß!
- u.a. keine Sitzstangen an Nistkästen: erleichtern Räubern das Rauben!

...und sind Jungvögel aus dem Nest gefallen gibt es in Bayern folgenden Ansprechpartner:
Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. - Verband für Arten- und Biotopschutz, Eisvogelweg 1, 91161 Hilpoltstein, 09174/4775-0 (Fax -75). info@LBV.de. www.lbv.de/

Abbildungen vieler künstlicher Nisthilfen und weitere Informationen bietet die Seite wildvogelhilfe.org
Dort gibt es auch einen Bestellhinweis für wirklich originell kreativ gestaltete Nisthilfen.

Bauanleitungen:

- Spatzenhaus, als pdf-Datei vom NABU
- Mauerseglernistkasten mit 4 Brutplätzen, von mauersegler.klausroggel.de
- Abbildungen eines "Schwalbenhauses", welches mit künstlichen Schwalbennestern besetzt wurde
- Meisen, von http://enterpreis.san-ev.de/webspace/Seeigel.0207
- für Hohltaube, Schleiereule, Steinkauz, Turmfalke und Waldkauz bietet der BUND-Lemgo pdf-Dateien zum Runterladen

Die Seite www.swift.mynetcologne.de bietet Anleitungen für:
- Vierecknistkasten:
Fluglochwand zum Reinigen aufklappbar.

Geeignet für: Blaumeise, Tannenmeise, Kohlmeise, Haubenmeise, Kleiber, Trauerschnäpper, Halsbandschnäpper, Gartenrotschwanz, Feldsperling, Haussperling
- Vierecknistkasten:
Dach zum Reinigen aufklappbar.

Geeignet für: Blaumeise, Tannenmeise, Kohlmeise, Haubenmeise, Kleiber, Trauerschnäpper, Halsbandschnäpper, Gartenrotschwanz, Feldsperling, Haussperling
- Dreiecknistkasten:
Fluglochwand zum Reinigen abnehmbar;
diese Konstruktion ist etwas schwieriger, da zum Teil auf Gährung gesägt werden muss. Kasten unbedingt, zum Regenschutz, nach vorn geneigt aufhängen!
Geeignet für: Blaumeise, Tannenmeise, Kohlmeise, Haubenmeise, Kleiber, Trauerschnäpper, Halsbandschnäpper, Gartenrotschwanz, Feldsperling, Haussperling

Übrigens: Nistkästenbauen ist eine tolle Sache für Kinder, die aktiven Vogelschutz betreiben wollen! Deshalb hat der BUND, Regionalverband Südlicher Oberrhein eine tolle Kinderseite mit Bildergeschichte zum Nistkastenbau!
Dort gibt es neben vielen Tipps Anleitungen für folgende Nistkästen:
- Höhlenbrüter
- Halbhöhlenbrüter
- Mauerseglerkasten
- Schleiereulenkasten
- Baumläuferkasten

...und wer zwei linke Hände oder keine Zeit hat, der kann auch unter vielen Adressen Nistkästen für viele verschiedene Vögel bestellen! Holt Euch den singenden Frühling und Sommer in den Garten!

...und dann noch den Garten ein wenig wild lassen, damit die gefiederten Freunde auch fressen finden und das Leben wird gleich bunter und schöner!

Macht alle Mit!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Garten Community: Naturtipps
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Sonntag, 20. januar 2008
Nicht nur Allergiker wählen gern Alternativen zu teilweise mit Chemikalien belasteten Teppichen oder zu PVC-Belägen. Viele Vorteile bietet beispielsweise ein Parkett aus Kork: Es ist fußwarm, antistatisch, federnd und damit stuhlrollengeeignet sowie fäulnisresistent. Für Allergiker sind Kork-Paneele, die ohne Klebstoff ineinander geklickt werden, besonders geeignet. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt Kork-Platten mit einer Stärke von mindestens vier Millimetern, damit sie nach einigen Jahren noch einmal abgeschliffen werden können.

Für stark strapazierte Böden eignet sich auch Linoleum sehr gut. Es besteht aus Leinsamen, Harzen, Kork und Holzmehl. Es ist antistatisch und hat bakterien- und pilzhemmende Eigenschaften. Viele Linoleumbeläge sind inzwischen kreativ und farbig gestaltet und mit Nut-Feder-Fräsung auch für eine leimfreie Verlegung geeignet.

Auch umweltfreundlich behandelte Holzböden schaffen ein gutes Raumklima. Landhausdielen verschraubt man. Parkettdielen können ''schwimmend" verlegt werden, sie werden entweder verleimt oder mit Hilfe spezieller Bügel aneinander gefügt. Dies ist einfach und hat den Vorteil, dass das Parkett beim Umzug ausgebaut und mitgenommen werden kann. Wichtig ist dabei, auf gute Trittschalldämmung zu achten. Das Holz sollte möglichst einheimisch und aus nachhaltiger Produktion stammen. Das garantieren Zertifikate von ''Naturland" oder dem ''Forest Stewardship Council" (FSC-Siegel).

Der BUND rät, auf das "Kork-Logo" - ein Gütesiegel des Deutschen Kork-Verbandes - zu achten. Es garantiert, dass das Material nicht mit Schadstoffen kontaminiert wurde. Linoleum sollte nicht mit Kunstharzen oder Kunststoff versiegelt worden sein, da ansonsten Formaldehyd ausdünsten kann. Besser ist geöltes oder gewachstes Material.

Naturtipps meint:
Wer noch andere  Quellen für umweltfreundliche Bodenbeläge weiß,  kann sie gerne in einem Kommentar  ergänzend nennen. - Danke!

Und beim Renovieren: Macht alle Mit!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Heimwerker Community: Naturtipps
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Samstag, 19. januar 2008
Spendengelder werden im Umweltschutz wie auch in vielen anderen Bereichen ständig gebraucht. Viele Aktionen sind auf Spendengelder angewiesen. Da ist es wichtig, sich aus anderen Projekten hervorzuheben durch eine besondere Spendenaktion. Heute gibt es dazu ein paar interessante Beispiele:

NABU:
Die NABU VISA Card - die kleine Karte für große Projekte, mit verschiedenen Motiven
- Tierische Handy-Klingeltöne

WWF:
- Verschenken Sie ein Plüschtier…:
… und leisten Sie gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Natur.
- Geschenkzertifikate
- Spendenurkunden
- Puzzlestein gegen Spende zum Verschenken auf der „Weltkarte des Lebens“
- Hochwertige Kunstdrucke gegen Spende
- Schutzengel werden... ...für die Braunbären in den Alpen
- Werden Sie einer von 2.000 Global 200-Protectoren!
Schützen Sie die wertvollsten Ökoregionen der Erde auf ganz herausragende Art
- Testamente für die Natur: Bewahren, gestalten, vorsorgen
Hier kann auch ein Testamentratgeber zu dem Thema bestellt werden

BUND:
- Wildkatzenprojekt fördern
"Ausgerechnet Mäuse können die Wildkatze retten - und zwar Ihre!",
lautet der Spendenslogan. Und damit man weiß, wofür gespendet wird, gibt es einen Spendenkatalog.

Das Spendenportal
Atmosfair.de
Flugpassagiere zahlen freiwillig für die von Ihnen verursachten Klimagase. Das Geld wird zum Beispiel in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte investiert, um dort Treibhausgase einzusparen, die eine vergleichbare Klimawirkung haben wie die Emissionen aus dem Flugzeug. Die Spenden ermöglichen Projekte in Entwicklungsländern.

Aber Achtung: Vermeidung von Flugverkehr ist immer noch deutlich besser als ein "Gewissen rein kaufen" über solch eine Aktion. Allerdings, wenn ein Flug unvermeidlich ist, dann kann dies als positive Begleiterscheinung auftreten. In den Medien werden solche Spendenmöglichkeiten (Es gibt auch noch andere Spendenportale in dieser Richtung) allerdings z. T. aus eben diesem Grund skeptisch betrachtet. Bei net-tribune.de wird in dem Bericht "Fragwürdige Spenden als CO2-Ausgleich" z. B. ausführlich darüber berichtet. Atmosfair wird dabei mit anderen zusammen positiv erwähnt...

- Gaia Styles
gaia-styles: unkonventionelle Spendenaktion zum Pflanzen und Betreuen von Bäumen
Ausgezeichnet mit dem DBU-Förderpreis 2004: GAIA – Fusion of Styles
Nach der Seite wird durch Baumpflanzungen, Vermittlung von Baumpatenschaften und öffentlichkeitswirksame Aktionen versucht, dem Thema „Bäume“ Beachtung in der Öffentlichkeit zu verleihen und die Menschen zu individuellem Engagement zu bewegen. Zur Finanzierung wird u.a. Freizeitmode verkauft, deren Erlös zu 100 % den Umweltprojekten zufließt. Das Projekt zeichnet sich demnach durch die innovative Art der Kommunikation von Umwelt- und Naturschutzthemen aus.

- Gesellschaft zur Rettung der Delfine:
Hier geht es zu den 5 Delfinhilfsprojekten von der Gesellschaft.
Unkonventionell gespendet werden kann unter anderem so:

Sachen spenden für Delfinschutzprojekte
Alt-Handys sammeln für Delfine in Mosambik
Toner-Recycling Aktion

- Greenpeace:
Fördermitglieder werden umfassend von einem eigens eingerichteten Team betreut. Es gibt einige Vorteile als Fördermitglied, u.a.:

* 4 x im Jahr die Greenpeace Nachrichten frei Haus
* Aktionsbriefe zu brandaktuellen Themen
* Scheckheft mit besonderen Leistungen wie kostenloser Videoverleih, Infos zu Ökostrom, kostengünstige Trinkwasseranalysen und vieles mehr


Dieses sind nur einige Spendenbeispiele aus dem weiten Feld der Umweltorganisationen, darum:
Wißt Ihr auch noch besondere Spendenaktionen? Dann beschreibt sie doch in einem Kommentar!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Aktion Community: Naturtipps
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Donnerstag, 17. januar 2008
Gentechnik kennt keine Grenzen - Gentechnik belastete Pollen fliegen mit dem Wind auch über Entfernungskorridore hinweg auf eigentlich gentechnikfreie Bestände.
Bienen kennen keine Grenzen - Bienen fliegen auch über weitere Entfernungen, als der Sicherheitsabstand vorschreibt, zu verschiedenen Nektarquellen.

Und dann vermischen sich Genpollen mit genfreien Sorten, und das folgende Saatgut ist gentechnisch verseucht!

Deshalb fordert Demeter jetzt aktuell in einer Pressemitteilung die Landwirte auf: Anstand statt Abstand!

Demeter fordert bei Agro-Gentechnik: Anstand statt Abstand

Demeter, die Vertretung der bio-dynamischen Bäuerinnen und Bauern, fordert bei
Agro-Gentechnik „Anstand statt Abstand“. Passend zur laufenden Gesetzgebungsrunde im Bundestag und zur Eröffnung der größten Verbrauchermesse rund ums Essen, der Internationalen Grünen Woche in Berlin, appelliert Demeter-Aufsichtsrat Franz Obermeyer, Landwirt im Chiemgau, an seine konventionellen Kollegen:
„Die Politik lässt uns bei der Grünen Gentechnik im Regen stehen. Deshalb müssen Bauern jetzt Anstand beweisen. Wenn alle deutschen Landwirte bei der bevorstehenden Aussaat konsequent auf gentechnisch manipuliertes Saatgut verzichten, zeigen sie Charakter und nehmen Verbraucherwünsche ernst.“ Minister Seehofer mute Landwirten und Verbrauchern eine Situation zu, die alle Last denjenigen aufbürde, die Gentechnik auf Äckern und in Lebensmitteln ablehnen und konsequent verhindern wollen. Die Bio-Branche müsse Untersuchungen auf gentechnisch veränderte Bestandteile in Millionenhöhe finanzieren und habe es immer schwerer, Rohstoffe ohne GVO-Verschmutzung zu finden. „Da ist die Politik unanständig und hat versagt,“ so der bio-dynamische Sprecher.

Gesetzliche Vorgaben zum Abstand zwischen Gentec-Feldern und solchen, die konsequent ohne diese umstrittene Labortechnik bewirtschaftet werden, seien Augenwischerei. Längst habe sich gezeigt, dass Bienen viel weiter fliegen und großräumig Pollen sammeln, so dass mit Meterangaben kein Schutz vor unbeabsichtigter Gen-Verschmutzung zu erzielen sei. Auch bei der Haftung herrsche Unsicherheit, so dass letztlich nur der absolute Verzicht auf Gen-Saat helfe, alle Risiken auszuschließen, betont auch Demeter-Vorstand Stephan Illi.
Er fordert die Verbraucher auf, ganz gezielt Bio-Produkte zu kaufen, weil die immer ohne Einsatz von Gentechnik erzeugt werden, oder zumindest die Produkte mit der jetzt angekündigten Auslobung „Ohne Gentechnik“ zu bevorzugen, damit die „Koalition der Anständigen“ überwältigend groß werde. Illi verweist darauf, dass die bio-dynamische Gemeinschaft ihre Anstrengungen, der gefährlichen Gentechnik lebensfördernde und zukunftsweisende Entwicklungen wie eigene, naturgemäße
Getreide-, Gemüse- und Tierzüchtung entgegen zu stellen, weiter intensiviere.



Soweit der Artikel. Es kann doch nicht o.k. sein, gentechnisch veränderte Planzen mit dem Wissen anzubauen, daß sie gentechnischfreie Bestände "infizieren" können...und das ist in der Landwirtschaft doch wohl mittlerweile überall bekannt... Auch weiß jeder Bauer, daß er während der Ernte Erntegut unterwegs verlieren kann, über Erde an den Rädern, über undichte Transportfahrzeuge, über Erntereste an den Erntefahrzeugen,... Und diese Erntereste, z.B. Mais-, Getreide- oder Rapskörner können irgendwo wieder aufkeimen und ihre gentechnisch manipulierte genetische Information weiter geben - ohne Einhaltung irgendwelcher vorgeschriebenen Abstände...Das kann keiner abstreiten!
Ist es das Wert? Sind die gentechnisch manipulierten Pflanzen soviel besser, daß es sich lohnt, alles damit zu verseuchen? Ganz bestimmt nein!

Deshalb die Bitte an alle Landwirte: boykottiert gentechnisch manipuliertes Saatgut!

Macht alle Mit!

Und ich rufe alle Naturtipps-Leser auf: Sprecht und diskutiert mit Freunden und Verwandten aus dem landwirtschaftlichen Bereich über diesen Gentechnik-Boykotts!
Ihr braucht vorher noch mehr Informationen gegen Gentechnik in der Landwirtschaft: www.keine-gentechnik.de hilft weiter.

von Macht alle mit! veröffentlicht in: Landwirtschaft Community: Naturtipps
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Donnerstag, 17. januar 2008

Du willst es wissen?
Du willst es wirklich wissen?
Du willst wissen, wieviele Welten es bräuchte, wenn alle so leben würden wie Du?

Nun gut, wenn Du mit dem Wissen leben kannst...
Aber ich habe Dich gewarnt!
Denn dieses Wissen will auch umgesetzt werden.

Bei mir bedeutet es, daß wir ca. 2,0 bis 2,4 Welten bräuchten, je nach Test...
Das ist zuviel, da muß ich noch einiges ändern - wenn ich meinen ökologischen Fußabdruck ernst nehme... Nun, das wußte ich auch vorher schon, aber trotzdem werden schnell Schwachpunkte im eigenen Leben klar...

Also, wenn Ihr gerne Multiplechoicefragen beantwortet am Rechner und ausgesprochen neugierig auf Euer Ergebnis seid, dann klickt einen der folgenden Links an. Und wenn Ihr viel Zeit habt, super gerne diese Fragen beantwortet und mehr vom Durchschnitt vieler Ergebnisse haltet, na dann macht alle Spiele mit:
- Quiz von earthday.net zum ökologischen Fußabdruck
- econautix.de mit seiner Spielversion
- WWF Fußabdruck für Flash4
- latschlatsch.de, hier hat die BUND-Jugend eine schöne Seite mit Spiel erstellt
- earthday.net, hier kann in zig Sprachen ein Frageparcour durchklickt werden...


Eine schöne kurze Definiton über den Ökologischen Fußabdruck gibt es auf umweltdatenband.de: Danach wird der ökologische Fußabdruck nach den verschiedenen Ressourcen berechnet, die von einem bestimmten Personenkreis verbraucht wird. Im Endeffekt kommt eine Landfläche in Hektar raus - soviel produktives Land pro Kopf würde für den Kreis benötigt, um die Ressourcen zu liefern. Das ist er dann eigentlich schon, der ökologische Fußabdruck. Dann wird noch geschaut, wieviel Erden benötigt würden, um genug Fläche für alle Menschen zu haben bei dem Lebensstandart und schon stehen viele von uns ratlos da...
Manchmal ermutigt es dann, bei anderen Ländern vorbei zu schauen, die Amerikaner bräuchten im Schnitt ca. 4,7 Erden... Aber andere Länder brauchen z.B. nur 0,7 Erden...

Wikipedia gibt auch gut Auskunft dazu. Danach wurde das Konzept dazu bereits 1994 entwickelt...
2003 wurde dann das Global Footprint Network gegründet.

Nun, und wenn man den weltweiten ökologischen Fußabdruck weiß, dann kann auch ausgerechnet werden, ab welchem Tag im Jahr wir für den Rest des Jahres "auf Pump" leben auf dem blauen Planeten. Das ist dann der Ecological Debt Day . Vergangenes Jahr, 2007, war es schon am 6. Oktober der Fall... Problem bei der Sache: Jahr für Jahr ist dieser Stichtag früher... Bei der momentanen durchschnittlichen Lebensweise lebt der Mensch also eindeutig auf Pump auf der Erde :-(

Aber nein - nicht den Kopf hängen lassen, jeder Tag birgt die neue Chance, es besser zu machen! Macht alle Mit!

Tipp: Stellt doch mal in der Schule Eure Fußabdrücke auf und vergleicht sie. Oder macht das Spiel im Bekanntenkreis...

Viel Spaß dabei und rege Diskussionen darüber!

Und laßt es uns anderen auch wissen - hinterlaßt als Kommentar  Euren Wert... und schreibt dazu, was Ihr ändern wollt - als Euer Naturtipp für alle sozusagen..
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Umweltschutz Community: Naturtipps
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