Mittwoch, 28. mai 2008
Ihr seid ehrenamtlich aktiv für den Naturschutz?
soll heißen:
Ihr tragt ehrenamtlich zum Erhalt der Natur bei?
oder
Ihr kommuniziert ehrenamtlich erfolgreich Naturschutzthemen?

Dann seid Ihr jetzt dran!
Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, daß Ihr etwas für Euch und Eure Arbeit macht!
Bewerbt Euch bei dem Wettbewerb von ZDF und DBU für ehrenamtliches Engagement im Naturschutz!
Start am 25. Mai, Bewerbungsschluß 20. August

Mehr Informationen dazu gibt es im Artikel auf dbu.de (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) oder unter www.naturtipps.de
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Naturschutz Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    empfehlen
Dienstag, 27. mai 2008


Bild und Rezept: www.pixelio.de/ Moorhenne
Hier seht Ihr die Zutaten für Holunderblütensaft

10 Blütendolden
ca. 500 gr. Zucker
1 Zitrone in Scheiben
1 Pkt.Wein oder Zitronensäure
6 Ltr. Wasser
das ganze über Nacht ziehen lassen
und in Flaschen abfüllen
nach 4-5 tagen hat man Holunder Sekt
dann aber die Schraubverschlüsse nicht
fest drehen,durch die Gärung entsteht
überdruck.
ist köstlich und erfrischend

Auch wenn es vor ein paar Posts einen Artikel über eßbare Blüten gab, die lecker-gesunden Holunderblüten des Schwarzen Holunders bekommen einen eigenen Post als "Saisongemüse". O.k., sie sind kein echtes Gemüse, aber Saison haben sie jetzt auf alle Fälle! Ebenso blüht jetzt der Rote Hartriegel, er hat allerdings ganz andere Blätter, als der Holunder. Er ist für Menschen wohl ungiftig aber trotzdem vorsicht und nicht verwechseln!


Bild: www.pixelio.de/
Franz Haindl
Holunder: Blütendolde und gefiederte Blätter sind gut zu erkennen


Bild: www.pixelio.de/ Peter Röhl
Hartriegel: Blütendolde und einzelne Blätter



Das erinnert mich immer an ein Pony, welches zu dieser Zeit häufig hustete. Für Pferdebesitzer ist Husten beim Pferd immer ein Alarmzeichen, entsprechend unbeliebt war auch dieser jährlich auftretende Husten. Alles deutete auf eine allergische Reaktion, guter Rat war teuer. Was half? Es bekommt seit einigen Jahren zur Blütezeit, zu seiner Hustenzeit, täglich zwei oder drei Holunderblütendolden in eine Mahlzeit - der Husten ist fast weg, wenigstens nicht mehr besorniserregend.
Ob Holunderblüten für Pferde verträglich sind? Ob es eine Obergrenze in der verfütterbaren Menge gibt? Ich weiß es nicht. Dem Tier jedenfalls geht es seit nunmehr 8 Jahren gut damit...
Achtung:
Der Zwerg-Holunder ist für Pferde toxisch!

Selber knabber ich auch gerne an einer Dolde, wenn ich beim Spazierengehen an einem Busch vorbei komme. Leider wurde ein Nachbarstrauch vergangenes Jahr gefällt, er war "zu hoch und groß" geworden, außerdem machten die Beeren zu viel "Dreck"... Soweit zum Thema "Artenvielfalt/ Biodiversität" und was wir dafür unternehmen können - z.B. den Vögeln ihr Futter stehen lassen...

Da sind wir bei einem wichtigen Thema:
Beim Ernten immer genug für die Natur übrig lassen. Also jetzt nicht vor lauter Begeisterung über die folgenden Rezepte einen ganzen Busch abernten... Denn wo keine Blüten, da keine Beeren! Und die Beeren, na die schmecken im Herbst neben den Vögeln auch uns Menschen gut :-)

Jetzt sind wir aber erst mal bei den Blüten. Wichtig: Hier ist die Rede vom Schwarzen Holunder! Es gibt auch noch andere Sorten. Ein ganz einfaches Rezept ist das in Fett Ausbacken der Blütendolden in Eierkuchen- oder Bierteig. Das kann später auch mit den Beerendolden gut gemacht werden. 32 weitere Rezepte gibt es z.B. bei webkoch.de

Wer lieber die medizinischen Vorteile der Blüten nutzen möchte, kann dazu die Blüten trocknen und z. B. für Tees verwenden. Auf der Seite naturheilkunde-online.de gibt es ausführliche Informationen zu dem vielseitigen Strauch und seinen Inhaltsstoffen, Wirkungen, Anwendungen und Geschichten.
Für den Tee werden demnach zwei Teelöffel mit Blüten mit einer Tasse kochendem Wasser überbrüht, fünf Minuten ziehen lassen, heiß trinken.

Übrigens:
In Ermangelung eines geeigneten Platzes trockne ich Blüten und Kräuter zum Teil in flachen Pappkisten im Auto. Sowie die Sonne scheint wird es darin schön warm und alles trocknet schnell - und es duftet! Aber Achtung, das Trockengut nicht direkt in die Sonne (unter die Windschutzscheibe) legen, da es sonst zu warm wird und u.a. die ätherischen Öle verdunsten. Immerhin kann es direkt hinter der Windschutzscheibe 80 °C heiß werden. Und Achtung bei neueren Modellen, sie haben noch viele Lösungsmittel und Duftstoffe in der Luft... Und beim Losfahren die Fenster zulassen, mir ist einmal alles durcheinandergeflogen...

Früher galt der Holunder als Wohnort der guten Geister des Hauses, weshalb auch jedes Haus, jeder Hof, seinen Holunder hatte. Eine Tradition, die wir eigentlich wieder übernehmen sollten. Bei uns zuhaus hat sich gerade einer selber angesiedelt - er ist willkommen und darf bleiben :-)

Macht alle Mit - Gebt Frau Holle wieder ein Zuhause.

Und wer keinen Garten hat, aber einen Sprößling an falscher Stelle findet, kann ihn ja umpflanzen auf ein passendes öffentliches Stück Land. Vielleicht gibt es aber auch am Arbeitsplatz ein freies Stück Land - Holunder ist anspruchslos im Standort

von Macht alle mit! veröffentlicht in: Garten Community: Garten
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    empfehlen
Montag, 26. mai 2008
Heute ist der Tag des Ausbildungsplatzes, dazu gibt es von Naturtipps ein paar Linktipps zu Ausbildungsplätzen im Umweltbereicht und Möglichkeiten, etwas zu finden:

- jumpforward.de
Hier werden Berufe aus der Land- und Forstwirtschaft und dem Umweltbereich vorgestellt. Außerdem können Ausbildungs-Angebote eingestellt und abgerufen werden. die Seite ist also nicht speziell auf "Öko" eingestellt, aber es kann etwas dabei sein. Solche "Jobbörsen" gibt es reichlich im Internet.

- bmu.de
Ausbildungsinitiative "Umwelt schafft Perspektiven", hierr gibt es auf einer Folgeseite viele Unternehmen, die bei der Initiative mitmachen. Dort kann bei Bedarf mal angefragt werden.

- Naturtipps-Post 076) Freie Ausbildung zum Demeter-Bauern

- Naturtipps-Post "067) "Nachhaltigkeit" studieren"

- Naturtipps-Post "003) Aktiv werden in Umweltverbänden"
Fragt mal bei den verschiedenen Umweltverbänden und größeren Vereinen an. Manchmal haben sie Praktikums- oder Ausbildungsplätze in den verschiedensten Bereichen frei.

- Für Ausbildungen im landwirtschaftlichen Bereich könnt Ihr z.B. bei Bioland, Demeter oder Naturland nachfragen. Oder googelt noch nach den anderen Ökologischen Anbauverbänden zum Nachfragen.

- Naturtipps-Post "078) Surfen über "Erneuerbare Energien""

Hier findet Ihr Linktipps u.a. mit Firmen aus diesem Bereich. Auch dort könnt Ihr nach Ausbildungsmöglichkeiten anfragen. Denn gerade im Umwelttechnischen Bereich gibbt es immer mehr Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Dies ist ein wachsender Wirtschaftszweig.

- Im Sozialen Netzwerk Naturtipps gibt es die Gruppe "Jobangebote und Ausbildungsmöglichkeiten", in die Netzwerk-Mitglieder passende Angebote eintragen können.

Viel Erfolg bei der Suche wünscht Naturtipps!

Und an die Arbeitgeber - gebt den Ausbildungswilligen eine Chance, schafft Ausbildungsplätze!

Macht alle Mit!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Ausbildung/ Studium Community: Lebensalltag
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    empfehlen
Sonntag, 25. mai 2008
Die 9. UN-Naturschutzkonferenz hat Köpfe rachen lassen - die Regenwälder sind weiter bedroht, wenigstens in Kolumbien. Rettet den Regenwald e. V. startet jetzt eine Unterschriftenaktion zum Schutz dieser artenreichen Wälder, Zitat von der Seite: -------------------------------------------------- Kolumbien: Agrotreibstoffe zerstören Gemeinden und Artenvielfalt Die kolumbianische Regierung fördert den Ausbau der Agroenergie weiter. Die Ausweitung von Plantagen für Agrokraftstoffe ist weiterhin eine gravierende Bedrohung für das Leben, die Lebensweise und die Umwelt der afrokolumbianischen Gemeinden und Kleinbäuer/innen im Bundesstaat Chocó in Kolumbien. Der Chocó ist eine der an Biodiversität reichsten Regionen der Welt mit großen Ausdehnungen tropischer Wälder. Diese Wälder sind massiv von Zerstörung betroffen. Sowohl die Menschen in den Gemeinden als auch die Wälder und Ökosysteme sind durch die Ausweitung der Ölpalm- und Zuckerrohrplantagen für die Produktion von Agrotreibstoffen betroffen. -------------------------------------------------- Die Erdölfördernden Staaten wissen, welche Schätze sie unter der Erde haben, wann merken es endlich auch die Regenwaldstaaten... Einfach den Boden auslaugen und für ein paar Jahre Öl wachsen zu lassen ist nicht die Lösung, den Schatz "Regenwald" zu nutzen. Macht alle Mit! Zeigt der Regierung, daß Internet die Welt schneller gemacht hat und plötzlich mehr Menschen über ihre Projekte informiert und besorgt sind!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Umweltschutz Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    empfehlen
Donnerstag, 22. mai 2008
Bild: www.pixelio.de/ Paul-Georg Meister
Verkehr - was bringt die Zukunft?


Bonn ist noch nicht zuende, da klopft auch schon die nächste umweltpolitische Aktion an: das erste Weltverkehrsforum, vom 28. bis 30. Mai. Vorbereitend dazu läuft eine online Debatte, an der Interessierte mitmachen können. Hier ein Arikel dazu von der Seite oekonews.at:

----------------------------------

Verkehr und Klimawandel: Online Debatte des Weltverkehrsforums

20.5.2008
Zur Vorbereitung des ersten Weltverkehrsforums Ende Mai in Leipzig wurde eine zweite online Debatte zum Thema "Verkehr und Klimawandel" eröffnet


Leipzig- "Der Verkehrssektor ist für einen bedeutenden und wachsenden Anteil klimaschädlicher Emissionen verantwortlich, und die meisten Prognosen zeigen, dass sich die Verkehrsleistung in den nächsten 30 Jahren mehr als verdoppeln wird", sagte der Generalsekretär des Weltverkehrsforums Jack Short anlässlich der Eröffnung der Debatte am Montag in Paris. "Andererseits wurden politische Ziele gesetzt, die weltweiten Emissionen bis zur Mitte des Jahrhunderts zu halbieren", erklärte Short. "Es ist davon auszugehen, dass die notwendigen Massnahmen zur Stabilisierung und schon gar nicht zur Reduzierung der Verkehrsemissionen weder eingeführt, noch geplant sind."

Die Online Debatte des Forums wurde initiiert, um Beiträge derÖffentlichkeit für die Diskussionen in Leipzig zu erhalten. Beiträge der Debatte, die besten Fragen und Kommentare werden den Teilnehmern und Ministern beim Weltverkehrsforum vorgestellt.

Ziel der Debatte "Verkehr und Klimawandel" ist es, Vorschläge, Diskussionsbeiträge und Meinungen von Experten und breiterÖffentlichkeit zu erhalten. Die Fragestellungen der Debatte betreffen Ziele und Perspektiven der Minister für den Verkehrsbereich, die Rolle der Technologie zur Reduzierung der CO2 Emissionen, wie die besten Technologien eingeführt werden können und welche verkehrspolitischen Massnahmen die Minister ergreifen sollten.

Unter dem Thema "Verkehr und Energie: die Herausforderungen des Klimawandels" wird das Weltverkehrsforum vom 28. bis 30 Mai Verkehrsminister aus mehr als 50 Ländern mit hochrangigen Industrievertretern und Spitzenwissenschaftlern in Leipzig zusammen bringen.

Für die Teilnahme an der Online Debatte, sowie für weitere Informationen über das Weltverkehrsforum: www.internationaltransportforum.org


----------------------------------

Das Forum ist auf English. Es wird u.a. über die Schaltfläche unten rechts mit der Wolke erreicht. Mal schauen, was im Anschluß daran auch die Konferenz bringen wird...
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Mobilität Community: Auto und was dazu gehört.
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    empfehlen
Dienstag, 20. mai 2008
Bild: www.naturtipps.de
Artenvielfalt im eigenen Garten - hier tummeln sich gerade 9 verschiedene Pflanzen auf nicht mal einem qm: Efeu, Giersch, Goldnessel, Pimpernelle, Erdbeere, Hasenglöckchen, Sonnenauge, 1 Nelkenart und Majoran. Jede wächst und blüht zu ihrer Zeit... und in dieser kleinen grünen Wildnis leben viele kleine Tiere von denen z.B. die Gartenvögel leben...


Es ist toll, daß sich die Politiker Gedanken um die Welt machen und was für edle Begriffe sie dafür wählen: "Biodiversität" ist das Thema dieser langen gemeinsamen Woche in Bonn...  Die Definition des Begriffes "bio-diversi-was" gibt es bei UTOPIA. Ich übernehme lieber den leicht verständlichen Begriff "Artenvielfalt"

Noch besser ist es, wenn wir alle jetzt sofort schon mal aktiv werden und selber die Artenvielfalt erhalten und fördern.
Wie?
Ganz einfach - vor der eigenen Haustür!

Naturtipps gibt ja reichlich Ideen dazu... Das wichtigste ist vor allem, daß wir, anstatt in der Welt um uns herum dauernd aufzuräumen, einfach mal in unseren Köpfen aufräumen:

Was ist wirklich wichtig?

Wie "ordentlich" muß es um mich herum wirklich sein? Garten, Park und co...


Kenne ich eigentlich alles, was ich sehe?
Denn was ich kenne, kann ich noch besser lieben und ist auch keine Unordnung mehr. Ein Löwenzahn ist ein schwer zu entfernendes Unkraut ist eine wichtige Nahrungsquelle für viele Insekten ist lecker in Quark und Salat ist lustig für Kinder ist...

Eine Distel ist ein stacheliges etwas im Garten ist für viele Insekten wichtig ist als Nickende Distel Blume des Jahres 2008...

Der Giersch ist ein stark wucherndes Unkraut ist wichtig für Insekten ist lecker als Spinat...

Die Vogelmiere ist ein stark ausäendes Unkraut im Gemüsegarten ist gesund und lecker im Essen...

Die Wildbiene lebt allein ist friedlich und klein bestäubt unsere Nutzpflanzen...

So könnte ich eine lange Liste von Tieren und Pflanzen aufstellen, die viele in ihrem Garten verachten und ausmerzen, die aber ein wichtiges Puzzlestein im Ganzen sind - Artenvielfalt beschäftigt momentan viele Politiker und Wissenschaftler, nicht nur in Bonn.

Artenvielfalt sollte auch jeden einzelnen beschäftigen - zuhaus, vor der Haustür!

Surft einmal durch die Naturtipps, jeder einzelne kann schon im Alltag soviel machen! Sei es durch
- das Aufhängen von Vogelnistkästen,
- die Unterstützung von Wildbienen und Hummeln, nicht nur durch viele einheimische Blumen und Sträucher im Garten
- das Kennenlernen von Tieren und Pflanzen
- dem Anlegen eines Goldfischfreien Teiches
- das Säen von Bäumen zusammen mit Förstern
- abwechslungsreiches Gestalten eines Grabes
- das Anlegen von Blumenwiesen anstatt ausrollen von Rollrasen
- das Erhalten alter Nutzsorten, denn sie bergen viele wichtige Gene und dulden mehr Vielfalt um sich herum, da sie robuster sind
- Pflegen und Nutzen von Weidenbäumen
- aktiven Amphibienschutz
- den "ungewöhnlichen Winterschlaf" des Blumenbeetes und der richtigen Winterruhe für den Garten
- das Mitmachen bei einer aktiven Gruppe von "Guerilla Gärtnern", derer gibt es schon einige, die auch "offiziell" arbeiten...
- dem bewußten Konsum mit ökologisch verträglichen Produkten vom Biobauern und nachhaltig gefangenem Fisch, geschlagenem Holz...
-> Stichwort LOHAS


Ihr seht, schon allein hier bei Naturtipps ist die Liste lang, was jeder einzelne für den Erhalt der Artenvielfalt leisten kann! Also, schaut und hört in den Medien aufmerksam zu, was die Politiker erzählen und planen und werdet parallel selber aktiv!

Denn es geht nicht nur um den Schutz und Neuaufbau der Wälder... es geht um viel mehr...es geht um jeden Quadratmeter Erde...

Wenn viele Kleine, wenn wir alle, gemeinsam etwas machen, wird es ebenso ein Großes wie bei den wenigen Großen in Bonn, wenn nicht noch Größer ;-)

Und - ganz wichtig - lehrt Eure Kinder und Enkel, die Natur zu schätzen, mehr zu schätzen als Marken, Werbung und Konsum - denn sie ist es, was zählt!!! Nach dem Motto:
Lieber einen Spatz im Garten als ein Logo auf dem Shirt :-)


Also:
Werdet selber aktiv! Macht alle Mit!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Alltag Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
Kommentar hinzufügen Kommentare (1)    empfehlen
Dienstag, 20. mai 2008
Bild: www.pixelio.de/ tommyS
Achtung: vor dem Altpapiercontainer bitte Hartgeld und Silberstreifen entfernen ;-)


Tja, da ist eine fleißige Hand im Büro gefragt, denn dieser BUND-Ökotipp rät folgendes zu dem Thema:

--------------------------------------

Verunreinigtes Altpapier


Nicht wenige haben sich vermutlich schon einmal gefragt, ob Metallklammern von Kartons, Drahtspiralen von Blöcken und Kalendern, Büro- und Heftklammern, aber auch in Zeitschriften eingelegte CD´s in den Altpapiercontainer geworfen werden dürfen. Auch wenn es etwas mühselig erscheint, rät der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), solche Materialien von Hand zu entfernen. Fremdstoffe können beim Recyceln des Altpapiers zwar aussortiert werden, doch dies bedeutet einen erheblichen technischen Aufwand, entsprechend mehr Energiebedarf und kann zu Störungen der papierverarbeitenden Anlagen führen.

Laut Bundesumweltamt liegt der Verbrauch von Papier, Pappe und Kartons in Deutschland bei rund 20 Millionen Tonnen pro Jahr, das entspricht durchschnittlich 230 Kilogramm pro Bundesbürger. Fremdstoffe machen dabei geschätzte fünf Prozent aus. Werden diese Materialien nicht hundertprozentig aussortiert, entstehen Zusatzkosten durch Verschleiß an Pumpen und Sortiergeräten. Verstopfungen in Rohren könnten sogar zum kompletten Ausfall der Anlagen führen. Zum Aussortieren werden deshalb teure und hochkomplexe Anlagen eingesetzt. Zusätzlicher Mehraufwand und weitere Kosten entstehen durch den Einsatz verschiedener Transportcontainer sowie bei der weiteren Verwertung und Entsorgung der Reststoffe.

Die immer häufiger vor allem den Computerzeitschriften beigelegten CD`s werden am besten gesammelt und in den kommunalen Recyclinghöfen oder in Computer- oder Telefonläden in die entsprechenden Boxen geworfen.

Auch die „Plastikfenster“ von Briefumschlägen verunreinigen das Altpapier und sollten herausgerissen werden.

--------------------------------------

Übrigens:

In dem Zusammenhang sollte dann auch gleich beim Versenden der eigenen Post weitergedacht werden:
- keine Briefumschläge mit Plastikfenster
- lieber eine leicht abziehbare und wiederverwendbare Büroklammer als der geliebte Hefter. Bei wenig Seiten gibt es auch Hefter, die einfach nur das Papier zusammenstanzen.
- bei Päckchen etc. möglichst sparsam Klebestreifen verwenden, diese sind besonders schlecht beim recycling auszusortieren und wickeln sich z.T. um die Mischerachsen beim Papierbrei
- Bei Lochheftern solche mit Papprücken anstatt Kunststoff verwenden
- Schnellhefter/ Sammelmappen lieber aus Papier als Kunststoff

Macht alle Mit, für ein recyclingfreundlicheres Büro :-)
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Recycling/ Wiederverwertung Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    empfehlen
Sonntag, 18. mai 2008

Bild: DRG
Sicht- und Hörbeobachtung zum Schutz des Kleinen Tümmlers

Heute ist der Tag des Ostsee-Schweinswales!

Vor fast 30 Jahren, beim Segeln auf der Ostsee begleiteten uns Kleine Tümmler auf einer Segeltour durch den "Kleinen Belt" in Dänemark. Damit waren sie die ersten Delfine, die ich life sah. Sie schwammen eine Zeit lang mit unserm Segelboot mit, ich werde es nie vergessen...

Mit dem heutigen Aktionstag begegnen sie mir wieder - online. Ich nutze diese Gelegenheit, um auf die Sichtungsaktion hinzuweisen, die von mehreren Organisationen (NABU, Bundesamt für Naturschutz (BfN), Gesellschaft zur Rettung der Delfine e.V. (DRG), GSM (Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere e.V)) gemeinsam durchgeführt wird. Sie dokumentieren im Rahmen des Schweinswalschutzprojektes Weser-Mündung Sichtungsmeldungen über den Kleinen Tümmler.

Zitat aus der Aktionsseite:

--------------------------------------------

" Deshalb unsere Bitte:
Bitte helfen Sie uns bei den Erhebungen zur Verbreitung des Schweinswals in der Weser!

Melden Sie uns Ihre Schweinswalsichtungen!
Es zählt jede Beobachtung!
Kontakt per E-Mail: Denise Wenger"

--------------------------------------------

Aufgerufen sind einfach alle, die sich auf, im oder am Weserwasser rumtreiben, Zitat von der Aktionsseite der GRD e.V.:

--------------------------------------------

"Walfreunde um Mithilfe gebeten - Schweinswale in der Weser – bitte Sichtungen melden!

Die Suche nach den Walen in der Weser geht also weiter! Die Untere Naturschutzbehörde Brake und die Gesellschaft zur Rettung der Delphine bitten auch in diesem Jahr wieder alle Fährfahrer, Segler, Kanufahrer, Motorbootfahrer, Anwohner und Spaziergänger, die Augen offen zu halten und Schweinswalsichtungen zu melden. Auch die Weserfähre GmbH unterstützt diese Aktion, hat Informationen für ihre Passagiere auf den Fähren ausgestellt und veranstaltet einen Fotowettbewerb für das schönste Schweinswalfoto.

Zur genauen Datenaufnahme bietet die GRD einen Schweinswal-Sichtungsbogen an. Aber auch jede einfache telefonische Meldung mit Ortsangabe ist wertvoll!
Denise Wenger"

--------------------------------------------

Übrigens:
Nicht nur Sichtungen über die Tiere in der Weser sind willkommen, sondern auch Sichtungen in der Nord- und Ostsee werden dokumentiert. Außerdem werden nicht nur Meldungen über lebende Tiere gesammelt, sondern auch tote Tiere werden dokumentiert und bei rechtzeitiger Meldung auch untersucht.

Für Rückfragen:

Petra Deimer, Hans-Jürgen Schütte GSM, Tel. 04106 4712 www.gsm-ev.de
Im Internet zu finden unter www.NABU-Meeresschutz.de, www.NABU-SH.de, www.delphinschutz.org, www.gsm-ev.de

Bei den Beobachtungen dieser Meeressäuger verlassen sich die Tierschützer nicht nur auf das Auge. Hier wird sogar offiziell abgehört:

Pressemeldung der GRD.e.V.:

--------------------------------------------

30.04.3008 - Großer Lauschangriff auf kleine Weser-Wale!

Schweinswale, unsere einzige einheimische Walart, sind strak gefährdetMünchen/Brake, 30.04.2008 – Bei der Suche nach den Schweinswalen in der Weser kommen in diesem Jahr erstmals High-Tech-Lauschdetektoren zum Einsatz. Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) und die Untere Naturschutzbehörde Brake haben in der Weser Unterwasser-Mikrophone installiert, die die Laute der kleinen Wale aufzeichnen.

--------------------------------------------

Also:
Haltet Eure Augen auf, Macht alle Mit!


Ach ja, warum der Ostsee-Schweinswal gefährdet ist?

Darüber berichtet unter anderem folgender Artikel:

--------------------------------------------

Der Ostsee-Schweinswal im Todesnetz

Umweltverbände fordern schnelle Einführung einer Wal-freundlichen Fischerei-Praxis

(pur). Umweltverbände halten die bislang eingeleiteten Maßnahmen zum Schutz des Schweinswals in der Ostsee für unzureichend. Nur ein sehr geringer Teil der Fangflotte in Mecklenburg-Vorpommern wird derzeit auf schweinswalfreundlichere Fischfangmethoden umgestellt, sagen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Mecklenburg-Vorpommern, die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und die Gesellschaft zum Schutz der Meeressäuger (GSM) in einer gemeinsamen Erklärung.
Besorgniserregend sind in jüngster Zeit die Funde toter Schweinswale an der Ostseeküste: ihre Zahl hat sich gegenüber den Werten der letzten 10 Jahre verdreifacht! Fast 60 tote Tiere wurden im Laufe des Jahre 2007 an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns registriert. Diese Zahlen sind erschreckend, denn sie liegen deutlich über der natürlichen Vermehrungsrate. Von der östlichen Unterart des Ostseeschweinswals gibt es nur noch 200 bis 600 Tiere. Damit gehört sie zu den in Europa am stärksten gefährdeten Kleinwal-Populationen.

Der Haupt-Gefährdungsfaktor für den Schweinswal ist die Fischerei mit Grundstellnetzen, in denen die Kleinwale regelmäßig ertrinken. Um diese Gefahr zu reduzieren, können an die Netze so genannte 'Pinger', akustische Abschreckungsgeräte, angebracht werden. Die Anbringung derartiger Pinger ist nach einer EU-Verordnung aus dem Jahr 2004 allerdings nur für Fischkutter ab 12 m Länge vorgeschrieben. "Kleinere Boote bringen zwar die gleichen Netze aus wie größere Boote, doch die zugrunde liegende EU-Verordnung ist stark Fischerei-freundlich ausgerichtet und widerspricht völlig dem heutigen Wissensstand zum Thema Schweinswal-Schutz", sagt Ursula Karlowski, Vorstandsmitglied des BUND MV. "Die umfangreichen Schutzbestimmungen für den Kleinwal in unserer Ostsee laufen dadurch ins Leere!"
Entsprechend der EU-Verordnung müssen auch in MV bereits seit Januar 2007 Pinger an den Stellnetzen der größeren Boote angebracht werden. Laut Pressemitteilung des Umweltministeriums vom 25.2.08 geschieht dies erst jetzt, über ein Jahr später. In Mecklenburg-Vorpommern besitzen laut Aussage des Ministers für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Till Backhaus maximal 35 Fischkutter eine Länge von über 12 m. Die große Mehrzahl der Fischerei-Fahrzeuge wird daher nicht von der Regelung erfasst: 850 Boote dürfen weiterhin ihre Stellnetze ohne jede Schutzvorkehrung für Schweinswale ausbringen.
"Wenn nur einige Netze mit Pingern ausgerüstet werden, können die Tiere von den Geräuschen geradezu in die Pinger-freien Netze getrieben werden", warnt der Meeresbiologe Sven Koschinski von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine.
Die Umwelt- und Naturschutzverbände BUND, GRD und GSM fordern den sofortigen und vollständigen Ersatz der todbringenden Grundstellnetze durch die Einführung einer schweinswalfreundlichen Fischerei-Praxis. Dazu zählen Langleinen, Fischfallen und Kammer-Reusen. "Beim Einsatz von Kammer-Reusen können in die Netze geratene Kleinwale zum Atmen an die Oberfläche kommen und von den Fischern lebend in die Freiheit entlassen werden", sagt Koschinski. "Diese Fischereiform ist in Dänemark üblich. Ein Nebeneffekt ist, dass Wissenschaftler versehentlich gefangenen Walen sogar noch Sender anbringen können, um so genauere Daten zu ihrem Verhalten zu bekommen."

--------------------------------------------


...und dann ist da z.B. auch noch die Sprengung von Altmunitionen im Meer. Mehr darüber erfahrt Ihr in der Kampagne Munitionsaltlasten in der Ostsee der GRD e.V. .
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Meer Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    empfehlen
Samstag, 17. mai 2008

Bild: www.pixelio.de/ Richard

Wer Bäume sät wird Wunder sehen...


Der WWF berichtet in einer aktuellen Pressemeldung im Zusammenhang mit dem Bonner UN-Umweltgipfel über die schwindende Artenvielfalt. Abschließend ruft er die Politik auf, die Waldqualität und Waldfläche wieder aufzustocken.

Förster Dietmar Gottfriedsen hat zusammen mit vielen Schulklassen schon mal aktiv damit angefangen bei seiner Aktion Eichhörnchen und sucht noch mehr Mitstreiter/ Schulklassen...

Aber eins nach dem anderen - also erst einmal den WWF Artikel "WWF zum 9. UN-Umweltgipfel in Bonn: Keine Entwarnung beim Artensterben" lesen und danach geht es weiter mit dem fleißigen Förster mit Grips.


Besonders schön ist die abschließendes Forderung des WWF, Zitat:" Zudem fordert der WWF eine neue Initiative, um den globalen Waldverlust von derzeit 13 Millionen Hektar pro Jahr bis 2020 zu stoppen. Bis 2050 soll dann die Waldqualität und die Waldfläche wieder das Niveau des Jahres 2000 erreichen."

Das ist eine tolle Forderung des WWFs an die Politik - schade, daß diese so träge ist...

Viel Aktiver ist da der Förster des Jahres 2000, Dietmar Gottfriedsen!
Er hat die Aktion "Eichhörnchen" gegründet und schon vielfach erfolgreich durchgeführt. Bei dieser Aktion sammeln Schulkinder Baumsamen im Wald und säen diese auch gleich an geeigneter Stelle selber wieder aus. Die Ideale Aktion für einen interessanten und effektiven Wandertag mit Erfolgserlebnis, daß über Jahrzehnte anhalten kann. Denn jede Klasse bekommt Ihr Stück Wald zugewiesen, daß sie später jederzeit wieder besuchen und beim Wachsen beobachten kann.
Aber lest selber, was bei gutenachrichtenreporter.wordpress.com
über diesen aktiven Waldfreund und seine Aktion Eichhörnchen berichtet wird:

-------------------------------------------------------------------

Dietmar Gottfriedsen, Förster.

Dietmar Gottfriedsen beschäftigte sich ausführlich mit einem Thema: Natürliche Waldverjüngung durch Direkteinsaat von standortgerechtem Baumsamen! Das hört sich vielleicht komplex und so landwirtschaftlich an, ist aber eine sinnvolle Überlegung, wenn es um die Frage geht: Wie werden unsere Wälder in Zukunft aussehen?


Da Dietmar Gottrfriedsen die zunehmende Entfremdung unserer Gesellschaft von der Natur als Problem erkannt hat, dem man besonders im Kindesalter noch entgegenwirken kann, organisiert er seit 1998 die Aktion “Eichhörnchen”, bei der Schulklassen aus dem kleinen Landkreis Süd-Dithmarschen an einem Tag Eicheln sammeln und diese in forstlich genutzte Nadelholzbestände einsäen. “Das Ziel der Aktion ist ausschließlich, die Kinder wieder für den Wald zu interessieren”, sagt der engagierte Förster und benutzt den Begriff der Waldpädagogik. Bisher nahmen an den drei herbstlichen Aktionen rund 10.000 Kinder teil, somit wurde etwa die Hälfte der Kinder des Landkreises erreicht. Dies war nur durch eine massive E-Mail-Kampagne möglich. Die Schulen nehmen das Angebot sehr gerne an. Höhepunkt ist für viele das Lagerfeuer im Wald, mit Grillen und Folienkartoffeln.

waldsaat

Quelle: www.waldsaat.de

Zunächst sammeln die Kinder in einer Eichenallee etwa 200-300 Eicheln und säen diese später in ausgewiesenen Flächen aus. Die Flächen werden dann mit einem Holzschild, auf dem der Name der Schule eingraviert ist, gekennzeichnet. Außerdem erhält die Schule Kartenmaterial, um ihr Waldstück später wieder zu finden. Dadurch soll erreicht werden, dass sich die Kinder mit ihrem heranwachsenden Wald stärker identifizieren.

Angespornt durch den Erfolg, sowohl hinsichtlich der Beteiligung als auch bezüglich des Jungaufwuchses auf den Flächen, wurde deutschlandweit eine Kampagne gestartet, um ähnliche Aktionen auch woanders durchzuführen.

Als Reaktion auf das immer größer werdende Interesse an seinem Engagement ruft er nun in verschiedenen Internetforen alle Menschen, die irgendwie mit Bildung, Wald oder Naturschutz zu tun haben, auf mitzumachen und auch in der eigenen Region ein Wald-Projekt zu starten.

 

Ich habe Dietmar Gottfriedsen interviewt:

Dietmar, wie kamst du auf die Idee für das Eichhörnchen-Projekt?

Ich habe selbst 4 Kinder und ich war 10 Jahre im waldarmen Dithmarschen an der Nordsee Förster. Seit 1981 habe ich mit zigtausend Kindern immer wieder die Waldjugendspiele gemacht. Und genauso mit hunderten Reitern Waldreiterspiele. Habe das naturfreundliche Reiten dort nebenbei entwickelt. Für Hundeleute habe ich ein 12 Hektar Hundefreilaufgatter gebaut. Habe den Jägern beigebracht, tierfreundlich zu jagen. So wurden alle Bevölkerungsteile eingebunden und Projekte haben sich weiterentwickelt. Wenn man als Förster nicht im Rahmen von Waldpädagogik schafft, die wichtigen, nämlich die jungen Menschen, für den Wald zu begeistern, sollte man sich nicht Förster nennen, sonder Holzhacker. Als Förster verwaltet man ein Menschheitsgut, den Wald. Daher sollte man die Menschheit in den Wald holen, um ihr zu zeigen, welche Bedeutung dieser hat.

Was kann jeder Mensch aktiv unternehmen, wenn er beim Spaziergang durch den Wald geht?

Sich naturfreundlich benehmen und Eicheln und Bucheckern im Wald - und nur da - sammeln und unter Fichten, Tannen und Kiefern wo keine Buchen und Eichen sind, in die Erde stecken.

Was wünschst du dir für dein Projekt?

Ich wünsche mir die Einsicht derer, die die Aktion bis jetzt noch nicht durchgeführt haben. Weite Verbreitung am liebsten Weltweit. Mit der “Aktion Eichhörnchen-Kinder machen Wald, aber RICHTIG” kann man soviel auf einmal erreichen. Für den Wald, die Welt UND die Menschen.

Ich finde es eine super Nachricht, da er ein Leuchtturm-Projekt ins Leben gerufen hat, das nun ausstrahlen kann. Auf seiner Internetseite hat er alle Informationen zum Nachmachen seines Projektes so kompakt zusammengefasst, das es eigentlich keinen Grund mehr gibt zu sagen: Ich würde ja gerne mitmachen, weiß aber nicht wie… :-)

An Lehrer, Förster, Pädagogen: Weiterleiten. Weitersagen. Und wer in der Nähe eines Waldes wohnt: Mitmachen!

Linktipp: Waldsaat

Linktipp: Utopia-Profil von Dietmar Gottfriedsen

-------------------------------------------------------------------

Also, Lehrer und Pädagogen, Jugend- und Kindergruppenleiter:
Macht alle Mit!
Gönnt Euren Kindern ein langfristiges Erfolgserlebnis!

Wer jetzt anfängt zu organisieren und vorzubereiten kann bereits diesen Herbst mit den Kindern sammeln und säen. Denn am effektivsten ist solch eine Veranstaltung, wenn die Kinder auch Hintergrundwissen zum Thema Wald besitzen - und das könnte dann nach den Ferien Fächerübergreifend erarbeitet werden.
Da kann in Mathematik errechnet werden, wieviele Samen für wieviel qm gebraucht werden - im Deutschunterricht ein Gedicht zum Wald geschrieben werden - in Kunst ein Wunschbaum mit allen tollen Baumeigenschaften gemalt werden - in Musik Waldlieder gesungen werden, in Sachkunde der Baum durchgenommen werden, in Biologie das Leben auf verschiedenen Bäumen besprochen werden und und und

Und Firmen sowie Unternehmer können für Schulklassen/ Aktionsgruppen z.B. die Busfahrt zu solch einer Aktion sponsorn...

Rettet den Wald - spielt Eichhörnchen :-)

Bild: www.pixelio.de/ dieter haugk
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Aktion Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    empfehlen
Donnerstag, 15. mai 2008
Bild: djd/Aeternitas
Mit ihrer Blütenpracht setzen Stauden Zeichen der Hoffnung und spenden Trost in der Trauer.


Es ist immer das selbe - im Frühjahr und im Herbst türmen sich Blumentöpfe und Blumenreste auf den Komposthaufen und Müllsammelstellen der Friedhöfe. Das Grab wird für die nächste Jarheszeit neu gestaltet. Muß das eigentlich sein? Müssen eigentlich mindestens zweimal im Jahr neue Pflanzen gekauft und gepflanzt werden, um ein dekoratives und gepflegtes Grab zu haben?

Nein!
Nicht nur, daß solch eine Grabbepflanzung teuer ist, sie ist auch nicht erstrebenswert im Sinne der Nachhaltigkeit... Gräber können genauso wie Gärten einmal "durchgestylt" werden und dann über Jahre hinweg mit den selben Pflanzen Freude machen! Das erfordert nicht nur weniger Pflanzarbeit, sondern auch weniger Gießaufwand, da Stauden meist robuster sind.

Dann wird der Besuch am Grab wirklich eine Zeit zur Besinnung und nicht eine Pflicht zur Arbeit...

Zu dem Thema ist mir jetzt folgender Artikel beim Deutschen Pressetreff "über den Weg" gelaufen:

---------------------------------------

Staudengräber - bunt wie das Leben


Grabbepflanzung

(djd/pt). Friedhofsbesuche können etwas Tröstliches haben. Am Grab ist man den Verstorbenen nahe, hat Gelegenheit zum Gedenken und stiller Zwiesprache. Zuneigung und Verbundenheit über den Tod hinaus drückt auch eine schöne Bepflanzung aus, die wie ein kleiner Garten grünt und blüht und den Angehörigen das Trauern erleichtert.

Es lohnt sich also, nach Alternativen zu suchen, falls praktische - etwa finanzielle - Gründe eigentlich für ein anonymes Grab zu sprechen scheinen. Wie sich die letzte Ruhestätte persönlich und würdig, aber ohne großen Zeit- und Kostenaufwand gestalten lässt, zeigt zum Beispiel ein guter Rat von Aeternitas e.V., der Verbraucherinitiative für Trauerkultur: Sie empfiehlt die Grabbepflanzung mit Stauden. Stauden sind nicht nur günstig, genügsam und ausdauernd, mit ihrer bunten Blütenpracht und verschwenderischen Formenvielfalt bieten sie optische Reize und Gestaltungsmöglichkeiten in Fülle. Da einige Stauden im Frühjahr, andere im Sommer oder im Herbst blühen, hat man durch geschickte Kombination fast das ganze Jahr über ein blühendes Grab - und kann trotzdem unbeschwert in den Urlaub fahren. Gießen ist nämlich nur in sehr langen Trockenperioden nötig. Auch über eine teure mehrfache Neugestaltung des Grabes muss sich niemand mehr den Kopf zerbrechen. Einmal gesetzt, überdauern Stauden mehrere Jahre. Unter www.aeternitas.de gibt es mehr Informationen.

---------------------------------------

Eigentlich ist dieses Projekt für Kommunen zur leichteren und schöneren Pflege von Friedhöfen gedacht, aber es sind auch gute Ideen und Anregungen für private "Grabinhaber" dabei.
Und das schöne: Fachmann und Partner bei der Aktion Stauden-Power auf die Friedhöfe ist der Bioland-Staudengärtner Dieter Gaißmayer.

Also, wer sich einen bunteren und freundlicheren und ökologischeren Friedhof wünscht, kann die Idee ja weitergeben an "seine" Friedhofsleitung vor Ort. Und zusätzlich das Grab entsprechend gestalten.

Übrigens:
während viele saisonale Pflanzen nicht auf die einheimische Tierwelt abgestimmt sind, bieten die Stauden wesentlich mehr Lebensraum für sie, Z.B. als Nektarlierefant.

Weitere Linktipps für Stauden zur Grabgestaltung:

- derkleinegarten.de
- hausgarten.net, im Forum werden unkonventionelle Ideen zur Bepflanzung eines Grabes in Vollsonne gegeben
- nicht zu vergessen bei der Grabbepflanzung: auch Zwiebelblumen sind eine attraktive Ergänzung

Und wenn dieser Tipp für Euch zu spät im Jahr kommt, dann plant doch für den Herbst schon mal, wie das Grab mit einer langfristigen Bepflanzung werden könnte :-)
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Garten Community: Garten
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    empfehlen

Über diesen Blog

  • : Naturtipps
  • naturtipps
  • : Familie Gesellschaft Kinder Bildung / Schule Kochen gesellschaft
  • : Die Natur kann ohne uns leben, aber wir nicht ohne die Natur! Darum, macht alle mit - hier gibt es Naturtipps für jeden: Für Kinder genauso wie für Erwachsene und für Männer wie auch für Frauen! Ökotipps für den Garten ebenso wie für den Haushalt, die Werkstatt, den Computer, die Haustiere, die Wildtiere und und und. Linktipps sind ebenso da wie eigene Artikel! Schaut alle rein!
  • Diesen Blog empfehlen
  • Zurück zur Startseite

Suchen

Kalender

Juli 2008
M D M D F S S
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      
<< < > >>

Empfehlen

Klicken Sie hier, um diesen Blog weiterzuempfehlen.
Erstellen Sie einen Blog auf de.over-blog.com - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Werbung - Missbrauch melden