Samstag, 5. april 2008
Bild: www.pixelio.de/  Augenblickchen
Ein gemütlicher Platz, solch ein Gartenstuhl aus Holz.

Sie sehen gut aus, sie wirken natürlich und sie sind bequem - Gartenmöbel aus Holz. Aber Achtung: Nicht jedes Holmöbel ist auch umweltverträglich hergestellt worden. Viele Gartenmöbel aus Tropenholz sind auch im Deutschen Verkauf aus illegalen Urwaldeinschlägen!
Deshalb fordert Greenpeace in einer aktuellen Aktion:
Wenn Gartenmöbel, dann aus FSC-Holz!

Greenpeace hat jetzt zu einer Aktion einen interessanten Artikel dazu geschrieben:
Konfisziert: Klimakiller Gartenmöbel

Ende des Artikels:
"...Unser Einkaufsratgeber Holz & Wald hilft Ihnen, wenn Sie beim nächsten Möbelkauf für Balkon oder Garten selber zum Urwald- und Klimaschutz beitragen wollen. Sie können den Ratgeber direkt von unserer Seite herunterladen oder kostenlos bestellen: Telefon 040-306180. Und wir freuen uns, wenn Sie sich bei der Gelegenheit auch an unserer öffentlichen Recherche Urwaldholz am deutschen Markt beteiligen.Publikationen zum Thema
Also, laßt bitte die Finger von Extra-billig-Sonderangeboten zu Holzgartenmöbeln - es sei denn, sie sind eindeutig aus FSC-Zertifiziertem Holz, am Besten aus einheimischen Hölzern.

Und meldet es Greenpeace über die Recherche Urwaldholz am deutschen Markt, wenn Euch nicht zertifizerte Tropenhölzer über den Weg laufen...

Keine gerodeten Urwälder auf unseren Terassen!
Macht alle Mit!

Übrigens:
Naturtipps hat bereits über das Problem der übermäßigen Holzprodukte aus den Urwäldern berichtet, denn nicht nur für Gartenmöbel wird Holz verwendet:
116) Internationaler Tag des Waldes
098) Klimakiller Papier
062) BUND Ökotipp: Bodenbeläge ohne Schadstoffe



von Macht alle mit! veröffentlicht in: Garten Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Freitag, 4. april 2008
Bild: www.pixelio.de/ Peashooter
Wer den Gesang unserer Vögel kennt, erlebt Spaziergänge gleich viel bunter.


...und für Langschläfer. Denn jeder sollte sie einmal mitgemacht haben - die vogelkundlichen Exkursionen, die besonders jetzt im Frühling zahlreich angeboten werden. Denn wer einmal die zahlreichen Vogelstimmen erklärt und benannt bekam, der geht gleich mit einem ganz anderen Gefühl spazieren.

Plötzlich singt da nicht mehr "ein Vogel", sondern dort im Park singt der Zilp-Zalp und hör, hier gibt es ja auch den winzigen Zaunkönig. Und dort ruft ein Gimpel mit seinem leuchtendroten Bauch das Weibchen...
Und mit einem Mal spürt der Langschläfer das Bedürfnis, wieder einmal früh aufzustehen und mitzugehen - zu einer Vogelkundlichen Wanderung durch die Morgenwelt. Lieber Langschläfer, Du kannst Dich nicht aufraffen - der NABU bietet sogar extra Nachmittags- und Abentouren an!

Ganz aktuell dazu hat jetzt der NABU im Newsletter auf seine zahlreichen NABU-Vogelstimmenwanderungen hingewiesen und einen Artikel auf seiner Internetseite veröffentlicht. Mit dazu gehören viele weitere Linktipps des NABUs:

Übersicht von NABU-Vogelführungen 2008 (geordnet nach Postleitzahlen)

Adressen der nächstgelegenen NABU-Gruppe finden

Testen Sie Ihr Wissen beim NABU-Vogelstimmenquiz

Die häufigsten 40 Gartenvögel

Machen Sie mit bei der großen NABU-Aktion Stunde der Gartenvögel

Mehr zum Thema Vogelschutz und Ornithologie

Aber auch viele andere Vereine, Lehranstalten, Gruppen usw. bieten Wanderungen rund um die Vögel an. Im Folgenden sind einige Beispiele aufgelistet. Wer für seine Region weitere Termine sucht, muß nur ein wenig googlen oder in der Tageszeitung nachlesen:
- Aktion Frühlingsspaziergänge in NRW von der NUA (Natur- und Umweltschutz Akademie NRW
- LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern) - Vogelkundliche Führungen regional suchen in der Termindatenbank
- Amrum.de - Veranstaltungskalender, u.a. mit Vogelkundlichen Wanderungen
- treffpunktwald.de - z.B. Stichwort "vogelkundliche Wanderung" oder "vogelkundliche Führung" in der Suchmaske eingeben, bundesweite Ergebnisse
- Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz - In der Suchmaske auf der Seite "Veranstaltungen" "Vogelkundliche" eingeben
- Arbeitskreis für Vogelkunde und Vogelschutz e.V. - aktiv im Schwabenland
- Vogelkundliche Beobachtungsstation Untermain e.V.
- berlin.de - in der Suchmaske bei "Veranstaltungen" das Stichwort "vogelkundliche" eingeben
- Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW - bei der Schnellsuche/ den Suchkriterien Stichwort "vogelkundliche" eingeben

Dies ist nur eine Auswahl der Möglichkeiten, solche Führungen im Netz zu finden. Passende Suchwörter sind am einfachsten "vogelkundliche" oder "ornithologische".

Übrigens:
Solche Führungen sind eine tolle Möglichkeit, Kindern/ Jugendlichen die Natur näher zu bringen - solange sie freiwillig mitmachen möchten. Ab ca. 13 Jahren haben meine Eltern mit uns solche Führungen mitgemacht. Ganz toll war dann das kleine Fernglas, welches ich zum Gebutstag zur Vogelbeobachtung geschenkt bekam - und ich lausche noch heute gerne dem Gesang der Vögel und stelle mir dann vor, wer dort versteckt im Laub sitzt!

Und wer die Stimmen zuhaus nocheinmal nachhören möchte, kann sich zum Beispiel eine Vogelstimmen-CD kaufen, oder einfach in der Datenbank von Vogelstimmen.de nachforschen. Oder googelt selber unter dem Stichwort "Vogelstimmen", dort kommen viele, z.T. liebevoll gestaltete Seiten zum Thema Vögel und Vogelstimmen! Dort findet Ihr dann auch viele schöne Vogelbilder.
Hier eine kleine Auswahl:
- http://www.vogelstimmen-wehr.de/
- http://www.vogelsuche.de/
- Wer singt denn da - 10 Vogelstimmen mit Bild sowie ein kleines Ratespiel vom WDR
- 12 bekannte Vogelstimmen in Bild und Ton

Wer die Vögel dann genau kennen gelernt hat, der kann mitmachen bei der "Stunde der Gartenvögel" vom 9. bis 12. Mai von der NABU.

Habt Ihr schon den ersten Kuckuck gehört - dann meldet Ihn bei der NABU-Aktion "Schon gehört...?"!

Überhaupt gibt es bei der NABU viele Aktionen zu den Vögeln!

So, und jetzt aber gleich nachgeschaut, ob Ihr morgen eine Vogelkundliche Führung in Eurer Nähe mitmachen könnt...

Videos mit Vogelgesang findet Ihr im Sozialen Netzwerk Naturtipps.
Und wenn Euch das Netzwerk gefällt, dann macht doch mit - Tier-, Natur- und Umweltfreunde und -schützer sind willkommen.

Lernt die Natur kennen - Macht alle Mit!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Natur Community: Naturtipps
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Donnerstag, 3. april 2008
Bild: www.pixelio.de/ K. Mann
Birken sind nicht nur schön, sondern geben auch leckeres Birkenwasser.

Wir sind mittendrin - in der Erntezeit für Birkensaft! Sie funktioniert von März bis zum Blattaustrieb im Mai. Der Baum pumpt die im letzten Sommer gespeicherten Nährstoffen in diesem Zeitraum aus den Wurzeln in die Knospen. Dann ist der "sprudelnde" Saftfluß von einem auf dem anderen Tag beendet. Wer jetzt eine Birke im eigenen Garten oder im Freundeskreis anzapfen darf, der hat Glück. Denn er kann einmal direkt die Kraft des Frühlings erleben. Allerdings sollten keine Bäume auf belasteten Böden (alte Industriebrachflächen, Straßenränder etc.) angezapft werden, da der Saft dann auch belastet sein kann. Da die Birke zu den Pionierbäumen gehört, wächst sie gerade auf Brachflächen gerne.

Das Ernten von Birkensaft ist eine schöne Sache, um Kindern und Jugendlichen die Natur näher zu bringen, privat ebenso, wie in der Schule. Denn zum einen erleben sie sichtbar, wie der Saft in einem Baum fließt und zum anderen gibt die Natur etwas leckeres :-) Passend dazu kann mit den Kindern das Naturerlebnisspiel "Baumtelefon" an einem liegenden Stamm gespielt werden.

Es gibt zwei Methoden der Safternte. Einerseits das Anbohren des Stammes und andererseits das Kappen eines Astes an seiner Spitze. Ich rate auf alle Fälle zur Astmethode, um dem Baum nicht der Gefahr einer kränkelnden Stelle im Stammholz auszusetzen. Bitte nicht fremde Bäume anzapfen, da es als Sachbeschädigung gelten kann, besonders bei der Stammmethode.

Für die Astmethode wird einfach ein Ast so abgeschnitten, daß das Ende einen Durchmesser von ca. 0,5 cm hat. Die Spitze wird in eine Glas-/ Plastikflasche gehängt und die Flasche stabil am Ast angebunden. Mit einer Folie wird die Öffnung abgedichtet, damit keine Insekten in die Flasche kommen - denn unter ihnen gibt es einige Feinschmecker dieses leckeren Saftes. Morgens die Flasche angehängt, kann abens schon der erste Saft geerntet werden. Die Astmethode gibt nicht die großen Mengen, aber für ein Glas täglich reicht es auf alle Fälle. Der Saft hält sich lediglich ein paar Tage im Kühlschrank. Er kann allerdings auch eingefroren werden, wobei nicht bekannt ist, wie die Inhaltsstoffe darauf reagieren. Auch mit Alkohol kann er 1:1 haltbar gemacht werden - aber dann nicht mehr für die Kinder...

Medizinisch hat der Saft auch einige Bedeutung, die Ihr in den bereits angegebenen Seiten nachlesen könnt, näher erforscht sind diese aber kaum. Zu medizinischen Zwecken kann ebenso der Tee aus den Birkenblättern verwendet werden. Birkensaft kann auch gekauft werden. So wird er z.B. in Finnland zu kommerziellen Zwecken geerntet.
Hier noch eine Zaubertrak-Forendiskussion über Birkensaft. Daraus geht z.B. auch hervor, daß Birkensaft früher zur Weinherstellung genutzt wurde. Vermutlich aus Ermangelung von reinem Trinkwasser.


Im Forum von Chefkoch.de gibt es auch eine interessante Diskussion zu dem Thema. Ein User hatte in einem russischen Laden eine 3 Liter Flasche mit Birkensaft gefunden und wollte nun mehr darüber wissen. Hier gibt es auch Rezepte zu Birkenwasser...

Übrigens:
Als Birkenwasser wird meist ein Auszug aus den Birkenblättern bezeichnet. Es wird z.B. gerne in Haarpflegemitteln verwendet.

Die Sandbirke war übrigens Baum des Jahres 2000. In dem entsprechenden sehr informativen Artikel auf Baum-des-Jahres.de geht es z. B. auch um die Weiblichkeit der Birken.
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Natur Community: Garten
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Dienstag, 1. april 2008

Bild: NABU Baden-Württemberg, Online-Aktion gegen geplanten Kaeltetod bei Kormoranen

Es ist kaum zu glauben - auf der einen Seite freuen sich die Naturschützer darüber, dass ihr Bestand wieder zugenommen hat, und auf der anderen Seite unterstützen die Politiker im Namen der Angler und Berufsfischer ihre Massenvernichtung - an den Kormoranen scheiden sich die Geister.

Aber selbst falls es wirklich zu viele von ihnen an einem Ort geben sollte - darf dafür unkontrolliert eine ganze Brutkolonie um ihre Jungvögel gebracht werden? Darf deshalb unkontrolliert in einem Schutzgebiet Nachts das Licht angemacht werden zur Vogeljagd? Wozu gibt es dann noch Schutzgebiete? Wozu wird dann der Kormoran anderorts noch geschützt?

Frage über Fragen, die mit undurchdachten Taten einfach weggewischt werden sollen. Mehr dazu erfahrt Ihr auf der Seite des NABU Baden-Württemberg. Dort gibt es auch eine Online-Aktion dagegen:
Eisiger Kormoran-Tod im Vogelschutzgebiet
Tatort Bodensee: NABU protestiert scharf und startet E-Mail-Aktion



Danke NABU für diese Aktion!

P.S.:
Kann es wirklich sein, dass Sportangler solch einen Vogelmord einfordern?
Noch dazu mit dem Wissen, dass bei solch einer Aktion auch andere Jungvögel dabei sterben würden?
Mord für Sport?



Auch nach diesem ernsten Thema gibt es noch einen Anhang zum 1. April, denn der Artikel über den Eistod der Kormorane ist wirklich kein Aprilscherz, selbst wenn es so scheinen könnte!
Der Aprilscherz ist an den Post 121 angehaengt...:-)
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Tierschutz Community: Sport
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Montag, 31. märz 2008

Hallo Blogleser - heute seid Ihr dran. Wie wünscht Ihr Euch einen Blog, der taeglich neue interessante Informationen rund um den Tier-, Natur- und Umweltschutz bringt. Der einzige Anspruch von meiner Seite: Jeder Post soll Anregungen bringen, was der Leser selber aktiv machen kann für die Natur. Oder er soll Informationen zur Natur bringen, die sie dem Leser naeher bringt. Wenn Ihr ein wenig hier rumsurft, findet Ihr viele Anregungen für den Alltag, Mitmachaktionen aus dem Internet und auch einfach Gelegenheiten, die Natur von ihrer schönen Seite kennen zu lernen.

Was habt ihr für Ideen für eine attraktive Umweltseite, die den Leser nicht einfach nur taeglich mit Fakten zuschüttet?

Lasst es mich wissen - Web 2 ist schliesslich für eine gegenseitige Kommunikation gedacht...

von Macht alle mit! veröffentlicht in: Natur Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Sonntag, 30. märz 2008

Bereits im warmen Februar waren sie das erste Mal zu beobachten, und noch immer fliegen viele von ihnen suchend durch Gearten, Parks und Naturflaechen - die Hummelköniginnen. Als einzige ihrer Art überleben sie den Winter. Und jetzt heisst es, ein neues Volk aufzubauen - Ihr könnt ihnen dabei helfen.

Auf NABU.de gibt es gute Tipps dazu:

U.a. eine leichte Hilfe zum erfolgreichen Aufpaeppeln von Hummelköniginnen, Zitat:

"Findet man eine entkräftete Hummelkönigin im Garten oder auf der Terrasse, lässt sich dem Tierchen recht einfach helfen. Man kann Ihre Majestät mit bloßen Händen oder einem Stück Papier vorsichtig aufheben. Dann sollte man einen halben Teelöffel Zucker in etwas lauwarmem Wasser auflösen und dem Tier per Löffel anbieten. Innerhalb einiger Minuten kann sich die Hummel mit ihrem langen Saugrüssel mit bis zu einem Drittel Teelöffel Energie betanken."

Aber auch Tipps zum Bau von Nistkaesten und weiterführende Links zu dem Thema sind vorhanden.

Naturtipps in eigener Sache:
noch bin ich im Urlaub, weshalb die Naturtipps knapp ausfallen - aber die News sind weiterhin auf dem neuesten Stand. Ab Donnerstag bin ich wieder ganz für Euch da. Bis dahin viel Erfolg beim Anlegen eines Hummelnistkastens...

Geschenkidee:
Verschenkt doch einfach mal solch einen Nistkasten an einen Gartenfreund!

Macht alle Mit!

von Macht alle mit! veröffentlicht in: Garten Community: Naturtipps
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Samstag, 29. märz 2008
Es ist wieder so weit, auch das gehört zur Frühlingszeit - die Robbenjagd hat begonnen... Der Deutsche Tierschutzbund ruft parallel dazu zu einer Mailaktion gegen die grossangelegte kanadische Robbenjagd auf:

Protestieren auch Sie bei der Kanadischen Botschaft in Berlin gegen das massenhafte Abschlachten von Robben

Die Einheimischen fühlen sich mit solchen Aktionen falsch verstanden und bevormundet - auch sie wollen Geld verdienen können um ihren Kindern die Schule, sich selber den Wohlstand gönnen zu können. Es ist eine zweischneidige Sache. Aber waere es wirklich für sie wichtig und existenziell, so könnten ebenso weniger Tiere gejagd und gaenzlich genutzt werden, vom Fleisch über Knochen und Öl bis zum Fell. Der Preis der Produkte müsste höher sein - die Einnahmen würden bleiben. Aber nein, es ist wieder das Töten von über 200.000 Tieren vorgesehen, für Fell und Öl...

Es gibt auch einen Blog speziell gegen die Robbenjagd: Stoppt sie die Robbenjagd. Hier gibt es u.a. ein Video zum Thema und man kann sich für online-Aktionen anmelden.

Bei youtube gibt es ebenfalls einen IFAW TV-Spot zur Robbenjagd (2007), wenn Tiere zu Worten werden...:




Besonder makaber, durch einen ungewöhnlich warmen Winter war die Eisdecke zu dünn. Viele Robbenbabys starben laut spiegel.de, weil sie zu früh in das Wasser einbrachen. Und nun werden die Überlebenden für ihr Fell und Öl reihenweise getötet...

Interessante Hintergrundinformationen zu dem Thema liefert auch der Artikel "Tiefroter Schnee" auf zeit.de.

Und nun kann sich jeder selber überlegen - Robbenjagd ja oder nein...

Naturtipps meint:
Macht alle Mit! - Robbenjagd Nein!


In eigener Sache:
Da ich immer noch im Urlaub bin, fallen die Naturtipps kürzer und ohne Illustrationen aus - aber wie zu sehen ist, das Leben geht weiter, Tier-, Natur- und Umweltschützer haben nie frei...
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Tierschutz Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Freitag, 28. märz 2008
Was hat jetzt solch ein Aufruf mit dem Tier-, Natur- oder Umweltschutz zu tun?

Nun, wenn in einem Land politische Spannungen herrschen, leidet immer auch die Natur darunter. Und die tibetische Natur ist durch die extreme Höhenlage extrem anfällig. Deshalb fordert Naturtipps auf, für einen Dialog Chinas mit den Tibetern zu unterschreiben.

Die politische Problematik ist durch die Medienberichte in den vergangenen Wochen deutlich geworden. Jetzt will avaaz.org die Chinesische Regierung über eine Petition zum Dialog mit den Tibetern auffordern.

Innerhalb von einer Woche sammelte avaaz.org online über eine Millionen Unterschriften zur Unterstützung der Tibeter - Montag sollen sie in verschiedenen Aktionen überreicht werden und avaaz hat ein stolzes Ziel: 2 Millionen Unterschriften bis dahin!

Deshalb, lest Euch die Seite aufmerksam durch, und wenn Ihr damit übereinstimmt, dann unterstützt auch Ihr die Petition!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Aktion Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Donnerstag, 27. märz 2008
Ein leidiges Thema, dass in manchen Köpfen einen langen Weg hinter sich bringen muss - die ökologischen Probleme des Agrarsprits. Um ein wenig nachzuhelfen, startet regenwald.org gestern eine Online-Aktion:

Hier der Aufruf:

-------------------------------------------------


Bitte protestieren Sie gegen EU-Pläne für noch mehr Agrarsprit



Die EU Agrarsprit-Ziele sind schon jetzt Grund für die massenhafte Ausbreitung neuer Monokulturen weltweit. Europas Agrarenergie-Politik ist die stärkste Antriebsfeder für die Expansion von Palmöl-Plantagen in Südostasien, was Waldzerstörung, die Freisetzung von Klimagasen, Landvertreibungen und Menschenrechtsverletzungen zur Folge hat.
In der EU sind Vogel- und Insektenarten dadurch bedroht, dass brachliegende Flächen, die sich die Natur langsam zurück geholt hat, jetzt wieder beackert werden und zwar mit Energiepflanzen für Agrarsprit.
Der weltweite Agrarenergie-Boom und sein explodierender Landverbrauch hat zu Rekordpreisen für Getreide weltweit geführt, weil die Flächen für Nahrungsmittelanbau schrumpfen. Die afghanische Regierung und das UN-Welternährungsprogramm haben kürzlich erklärt, Notfall-Nahrungsmittelrationen für zusätzlich 2,55 Millionen Menschen im Land müssten bereit gestellt werden, weil die Ärmsten die Lebensmittelpreise nicht mehr zahlen könnten. Gleichzeitig baut Europa gerade seine eigene Ethanolproduktion auf, die auf der Verbrennung von Weizen basieren wird.
Die Entwürfe von zwei neuen EU-Richtlinien sind ein Steilpass für eine starke Expansion der Agrarsprit-Branche. Die Direktive zur Treibstoffqualität und die zu Erneuerbaren Energien haben in der jetzt vorliegenden Entwurfsform noch höhere Ziele als bisher geplant. Werden die Direktiven umgesetzt, wird das die Agrarenergie-Branche zusätzlich ankurbeln. Trotz Ankündigung von Nachhaltigkeitsstandards gibt es keine wirkungsvollen Mechanismen, mit denen die negativen Folgen der Agrarenergie verhindert werden könnten.
Industriell gemanagte Monokulturen tragen bereits heute wesentlich zum Klimawandel bei. Zudem sind sie verantwortlich für Landvertreibungen, steigende ländliche Armut, den Verlust der Nahrungsmittelsouveränität auf lokaler Ebene und Verlust von Artenvielfalt. Eine Ausdehnung solcher Monokulturen kann niemals nachhaltig sein.
Bitte unterschreiben Sie die Petition an europäische Politiker und fordern Sie von diesen, die EU-Pläne für neue Beimischungsziele von Agrarsprit abzulehnen.

-------------------------------------------------

Klickt rüber, Macht alle Mit!


Übrigens:
Naturtipps hat schon zuvor über diese Problematik und das Palmölproblem berichtet:
- 096) Online-Aktion/ Vorträge: Agrarsprit aus Palmöl
- 063) Stoppen Sie die katastrophalen Agrarsprit-Ziele der EU
- 037) Aktion: Kein Palmöl in Kerzen

----------------------------------------------------------

In eigener Sache:
Naturtipps macht zur Zeit Urlaub, weshalb die Posts nicht in der gewohnten ausführlichen, haeufigen und illustrierten Weise erscheinen. Ab 4. April hat mich der heimische Schreibtisch wieder....
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Energie Community: Auto und was dazu gehört.
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Mittwoch, 26. märz 2008
Fliegendes Fahrrad

Bild: www.pixelio.de/ M.Hauck, Ein sorgfaeltiges Fahrradtuning verleiht, fast, Flügel...

Vom Tunen halte ich ja eigentlich nichts - beim Auto. Jetzt ist mir aber ein Artikel über das Tunen des eigenen Fahrrades bei prcenter.de über den Weg gelaufen.
Die Tipps sind zwar nicht Richtung Umweltschutz ausgelegt, aber ein altes überholtes Rad ist doch mehr wert im Sinne der Nachhaltigkeit, als ein Neues. Auch der Verkehrsclub Deutschland hat Tipps für das frühjahrsfitte Fahrrad.

Wer schnell fahren möchte, muss vielleicht auch einfach mehr trainieren...

Ich selber bin sehr zufrieden mit einem 20 Jahre alten überholten Rad von einer netten Nachbarin. Für die taeglichen Fahrten reicht es vollkommen und die Gefahr des Diebstahls ist auch nicht so gross. Denn ehrlich gesagt ist es mir mehr wert, mit vollen Einkaufstaschen in der Hand das Rad wieder vorzufinden anstatt ein nagelneues Fahrrad nicht wieder zu sehen.

Übrigens ist das besonders für Kinder und Jugendliche eine tolle Aktion. Zum Beispiel können Gruppen einen Fahrradtag veranstalten und Eltern, die geschickt sind dabei, helfen mit. Oder es wird ein Fahrradbüro oder eine ehrenamtliche Fahrradwerkstatt gemeinsam besucht. So lernen die jungen Fahrradbesitzer viel über ihren treuen Untersatz und werden gleichzeitig um ein gute Stück selbstaendiger. Meist gibt es auch in der Nachbarschaft einen Fahrradfan, der mit Tipps und Werkzeug helfen kann - vielleicht gibt es dann nach erfolgreichem Tuning noch einen hausgebackenen Kuchen, das fördert dann auch gleich die Nachbarschaft...

Vielleicht gibt es auch eine Gruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) vor Ort, die weiterhilft. Sie sind im Allgemeinen sehr hilfsbereit.

Also, wer noch Tipps zum Fahrradtuning hat, möglichst noch zu ökologischen Alternativen - bitte schreibt sie als Kommentar dazu.

Ansonsten:
Macht Eure alte Möhre wieder attraktiv für den Sommer!
Macht alle Mit!


Nachtrag am 1. April 2008:


Das ehrliche Dutzend

Der pressedienst-fahrrad kennt sich in Sachen Radfahren aus.
 Wir wissen auch, warum man nicht Rad fahren sollte. Je genauer man sich das Radfahren betrachtet, desto deutlicher wird dies. Das gilt auf der individuellen wie gesellschaftlichen Ebene.

1.Radwege sind viel zu teuer
Weil Parkplätze so knapp sind, parken Autofahrer ihre Autos mit Vorliebe auf Radwegen. Sie verknappen, rein volkswirtschaftlich betrachtet, also das eh schon knappe Gut Radweg und machen es dadurch teurer. Wahrscheinlich ist das die solideste Erklärung dafür, warum die Verantwortlichen in den Ländern und Gemeinden so wenig neue Radwege bauen. Angesichts der leeren Kassen in den Ländern und Gemeinden hieße es, die Verschuldung der Öffentlichen Hand ins Unermessliche zu steigern, wenn Radfahrer in dieser Situation nach breiteren oder besseren oder einfach nur mehr Radwegen verlangten. Radfahrer, lasst ab von Euren Forderungen nach sicheren Radwegen! Schnallt den Gürtel lieber enger und steigt um aufs Auto, auf dass die Öffentliche Hand eine Chance hat, saniert zu werden.

2.Männer bleibt potent, bleibt vom Rad!
Radfahren ist ungesund. Männer macht der schmale Rennsattel impotent, Frauen frigide. Selbst breite Sättel schnüren in Teilen die Blutzufuhr zu den Geschlechtsteilen ab und stehlen so die Lust. Wer dieser Gefahr entkommt oder sie einfach nur ignoriert, dem droht gleich ein nächstes Ungemach: Radfahren macht süchtig. Das geht so weit, dass Männer ihre blitzenden und blinkenden Hochleistungsrennmaschinen mit ins Wohnzimmer, ja sogar mit ins Schlafzimmer nehmen. Und dort? Na klar, dort grapscht Mann dann nach Felgen oder gelgepolsterten Rennsätteln (siehe oben). Er schielt auf reversgeschnickelte Speichen und vollgekapselte Naben. Das Ergebnis ist längst bekannt: Deutschland gehen die Kinder aus!

3.Gegen Konkurse der Fitnessstudios
Einschätzungen der Fachleute zufolge gehen die meisten Fitnessstudios deshalb in den Konkurs, weil sie es nicht schaffen, ihre Kundenparkplätze ausreichend nahe der Laufbänder zu platzieren. Servicewüste Deutschland! Glaubt man denn wirklich, dem Kunden eines gediegenen Sportstudios auch noch den schweißtreibenden Weg vom Automobil zum Gerät zumuten zu müssen?
Ähnliches gilt für die gesamte Fahrradindustrie einschließlich Zulieferern. Sie alle bauen auf einen Megatrend, nämlich Sport und Wellness, vergessen darüber aber eine Erkenntnis: Die meisten Radbesitzer hätten nach eigener Aussage rein gar nichts gegen das Radfahren, wenn das nicht mit Bewegung verbunden wäre. Deshalb unser Rat an diejenigen, die noch kein Rad haben: Lasst doch gleich die Finger davon!


4.Der technische Fortschritt radelt nicht
Auch Low-Tech-Image Künstler sind oft seismografisch, wie der für wissenschaftliche Einschätzung geschätzte Filmemacher James Cameron: „Nach der 3D-Technik wieder auf 35mm-Film zu wechseln, ist technisch gesehen so, als ob man vom Auto wieder aufs Fahrrad umsteigt“, erklärte James Cameron in einem Interview bereits vor Jahren. Wollen Sie wirklich auf einem rückständigen Fortbewegungsmittel gesehen werden?
(Quelle: http://kino.de/newsvoll.php4?typ=movienews&nr=170094 )

5.Verschönern Sie den Bahnhofsvorplatz
Stellen Sie Ihr Rad deshalb bitte dauerhaft in Ihrer Garage ab oder lagern Sie es in Ihrem Keller ein. Vor dem Bahnhof muss Platz für Drogenhandel und Prostitution sein, Fahrräder egal welchen Alters und Pflegezustand können dort nicht in größerer Zahl gelagert werden.

6.Stilfrage
Weder Doc Martens, noch Cowboystiefel oder Harley-Boots sind mit Klickpedalen kompatibel. Ein echter Mann kann deshalb überhaupt nicht Rad fahren. Er hat deshalb auch kein Fahrrad! Frauen übrigens auch nicht, oder kennen Sie einen Fahrradhersteller, der sein Sortiment auf die Farbskala der L’Oréal-Lippenstifte abgestimmt hat?

7.Sado-Maso oder was?
Der sicherste Weg zu einem schmerzverzerrten Gesicht binnen weniger Minuten ist eine Radtour: Erst schmerzt der Po, dann kneift der Nacken, Genitalien und Hände wetteifern, wer zuerst taub ist und das Gerüttel sorgt für reichlich Kopfschmerzen! Wer sich oder andere quälen möchte, der steigt aufs Rad. Schmerzfreies Radeln ist der Yeti unter den Versprechen der Ergo-Berater!

8.Nur für Maschinenbauer
Links schaltet der kleine Hebel in einen leichteren Gang, der große in einen schwereren. Rechts sorgt der große Hebel für Erleichterung, der kleine hingegen bringt Tempo. Vermeiden Sie zudem die Schaltkombinationen „groß-groß“ und „klein-klein“. Ach ja, bei Kettenschaltung sollten Sie beim leichten Pedalieren schalten, bei der Nabenschaltung hingegen einen Bruchteil einer Sekunde aussetzen... Nach einem Maschinenbaustudium beherrscht jeder sein Citybike, versprochen!

9.Generalverdacht
Olympische Spiele und Weltmeisterschaften haben ihren Glanz verloren nachdem Radsportler anfingen, mit unerlaubten Mitteln ihre Siegeschancen zu erhöhen. Angestachelte Medien haben dies nun unberechtigterweise auf alle anderen Sportarten übertragen und uns den Spaß am TV-übertragenen Sport vermiest. Nicht der Laster ist aller Übel Anfang, sondern der Radler im engen Lycra-Dress! Um allen Medienschaffenden die Grundlage ihrer Hetz-Berichterstattung zu entziehen, müssen auch die Sonntagsradler vom Rad steigen. Ein für alle Mal!

10.Den Fahrraddieben das Handwerk legen
Sie sind die Pest der Innenstadt, herumstreunende Fahrraddiebe, die nebenberuflich drogenabhängig und wohnungslos sind. Will man die Gesellschaft von dieser Geisel befreien, so gibt es nur eine wirkungsvolle Maßnahme: Stellen Sie das Fahrradfahren ein und entsorgen Sie Ihr Rad auf dem Werkstoffhof. Wenn es Ihnen alle Bundesbürger gleich tun, ist den Halunken die Existenzgrundlage entzogen!

11.Nur Fanatiker radeln
Und wieder einmal ignoriert die Religion den Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis: Im deutschsprachigen Raum wird jährlich anlässlich der Vorosterzeit das „Autofasten“ propagiert (www.autofasten.de). Ein angesichts der Erkenntnis, dass die Autoindustrie Hauptsäule unserer Wirtschaft ist, unverantwortlicher, ja subversiver und staatszersetzender Akt zivilen Ungehorsams, der viele Tatbestände der Anti-Terror-Gesetze erfüllt. Aufrechte Staatsbürger fahren Auto!

12.Stoppt die Umweltverschmutzung: stoppt das Radfahren
Karl T. Ulrich, Professor an der Wharton School der Universität von Pennsylvania, schockiert die radelnde Ökoszene mit folgender These (http://www.nytimes.com/2006/07/22/business/22online.html?_r=2&oref=slogin&pagewanted=print&oref=slogin): Mit dem Rad unterwegs zu sein verursacht mehr Umweltschäden als das Herumfahren in einem Automobil. Wie kann das sein? Ulrich, der wie sein radelndes Namenspendant mit zwei „L“ bei der Arbeit bisher nicht des Dopings überführt wurde, argumentiert messerscharf: Radfahrer leben gesünder und damit länger. In diesem verlängerten Leben konsumieren sie mehr Energie als sie durchs Radeln einsparen.

Bitte beachten Sie die Sperrfrist zu diesem Artikel: 01.04.08
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Kinder/ Jugendliche Community: Sport
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