Dienstag, 25. märz 2008
Viele sind durch einen engen Zeitplan auf schnelles Kochen angewiesen. Da wird gerne auch zu Fertiggerichten gegriffen. Immer mehr achten dabei auf einen möglichst naturtbelassenen Geshcmack, auf die Zugabe von wenig Geschmacksverstaerkern. Denn wenn schon die Zeit für eigene Gerichte fehlt, so soll doch wenigstens der gute Geschmack nicht auf der Strecke bleiben. Denn wichtig ist, besonders bei Kindern und Jugendlichen, dass der Körper weiss, wie möglichst ursprüngliche Nahrung schmeckt. Nur so kann vermieden werden, dass der heranwachsene Mensch auf Dauer zu Fertiggerichten greift - einfach weil der Körper nur den künstlichen Geschmack gewohnt ist.

Immer mehr Firmen erkennen diesen Markt und versuchen ihn zu bedienen und umwerben ihn. So erreichte mich bereits im Februar eine immer noch aktuelle Protestmail von foodwatch.de:

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Hallo und guten Tag,

eine Tütensuppe wie selbstgekocht, ohne Geschmacksverstärker, 100 Prozent natürlich, 100 Prozent Geschmack? Klingt unglaublich, steht aber so auf der Verpackung der "Maggi Natur Pur" Tütensuppen von Nestle. Wer so vollmundig ein kleines Naturwunder verspricht, in einer Pressemitteilung ein "revolutionäres Produktkonzept" ankündigt und dafür auch noch einen doppelt so hohen Preis wie für seine anderen Tütensuppen verlangt - der wird doch auch die Wahrheit sagen, oder? Wir waren skeptisch und haben uns die Suppe genauer angeschaut.

Ohne Geschmacksverstärker, steht gleich drei Mal auf der Tüte. Aber das stimmt nicht. Denn drin ist: Hefeextrakt. Der wirkt als Geschmacksverstärker, weil er unter anderem Glutamat enthält. Trotzdem ist Nestle rechtlich nicht beizukommen. Denn Hefeextrakt gilt gesetzlich nicht als Zusatzstoff, sondern als "natürliche Zutat". Das ist nicht nur verwirrend, sondern ganz legale Täuschung von Verbrauchern. Das Umfrageinstitut EMNID hat darum im Auftrag von foodwatch eine repräsentative Umfrage durchgeführt und herausgefunden: 75 Prozent der Deutschen finden es irreführend, wenn "ohne Geschmacksverstärker" drauf steht, aber trotzdem Geschmacksverstärker drin ist. Egal ob natürlich oder nicht.

Wenn ein Anbieter wie Nestle ganz legal lügen darf und damit drei Viertel der Verbraucher täuscht – wie soll man dann echte Qualität von bloßem Etikettenschwindel unterscheiden? Nicht alles, was legal ist, ist auch ehrlich und in Ordnung.

Aber der weltgrößte Lebensmittelkonzern hält nicht viel von Ehrlichkeit. Im Gegenteil: Er macht Versprechen, die er gar nicht halten will, und führt Verbraucher mit voller Absicht hinters Licht. Darum: Schicken Sie über www.abgespeist.de eine Beschwerde-E-Mail an Nestle und zeigen Sie damit, dass Sie sich deren Lügen nicht länger gefallen lassen wollen!
<!-- D(["mb","nu003cbr /u003enKlicken Sie sich rein,u003cbr /u003enu003cbr /u003endas foodwatch-Teamu003cbr /u003enu003cbr /u003en------------------------------u003cwbr /u003e-------u003cbr /u003enu003cbr /u003enDen foodwatch-Newsletter abonnieren, abbestellen oder Adresse ändern direkt im Internet unter:u003cbr /u003enu003ca onclicku003d"return top.js.OpenExtLink(window,event,this)" hrefu003d"http://www.foodwatch.de/newsletter/newsletter_abo/" targetu003d_blanku003ewww.foodwatch.de/newsletteru003cwbr /u003e/newsletter_abo/u003c/au003eu003cbr /u003enu003cbr /u003enHerausgeber:u003cbr /u003enfoodwatch e.v., anne markwardt (v.i.s.d.m.), brunnenstr. 181, 10119 berlin, germanyu003cbr /u003enu003cbr /u003enfoodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 Nz, AG Charlottenburg, Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.u003cbr /u003enu003cbr /u003enu003cbr /u003enu003cbr /u003enu003c/divu003e",0] ); D(["ce"]); //-->
Klicken Sie sich rein,

das foodwatch-Team

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Damit der Wechsel von Fertiggerichten zu natürlichen, hausgemachten Gerichten nicht so extrem ist und die Industrie uns nicht falsch abspeist:

Macht alle Mit!

Und wann immer die Zeit es erlaubt - kocht selber, denn es geht nichts über hausgekochtes Essen ohne zig Zusatzstoffe und frisch zubereitet!

Guten Appetit!

Übrigens:
Auch Ihr könnt den Newsletter von foodwatch bestellen!
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Montag, 24. märz 2008
Pilsken im Freien

Bild: www.pixelio.de, KFM

"Schade, Ostern war es nun eindeutig zu kalt zum draußen Feiern."

"Warum? Wir haben einen Heizpilz im Garten, das war gemÜtlich. Den gab es neulich doch im Angebt - hat keine 100 Euro gekostet..."

"Hmm, das klingt gut..."

Naturtipps hat da noch etwas anderes interessantes Über Heizpilze gefunden, einen BUND-Ökotipp:

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Heizpilze killen das Klima

Heizpilze sind nicht nur bei Gastronomen beliebt, die wegen des Rauchverbots ihre rauchende Kundschaft nicht verlieren wollen. Auch auf Balkonen und in Gärten werden sie immer häufiger gesehen. Inzwischen sind Heizpilze schon für unter 100 Euro zu haben – doch ein Schnäppchen sind sie deshalb nicht. Einen Gastwirt kann das Flüssiggas für einen Heizpilz bis zu 1000 Euro im Jahr kosten. Auch dem Klima kommen sie teuer zu stehen. Wer bei niedrigen Temperaturen unbedingt draußen sitzen will, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), sollte warme Kleidung tragen und sich in Decken einkuscheln.
Bei mittlerer Leistung verursachen die Energiefresser in einer Stunde rund zwei Kilogramm Kohlendioxid, bei maximaler Leistung sogar rund 3,5 Kilogramm. Sind sie wie in der Gastronomie mehrere Stunden am Tag im Einsatz, kann sich der Ausstoß in einem Jahr schnell auf rund 2000 Kilogramm summieren. Das ist so viel wie ein durchschnittliches Auto bei einer Jahresfahrleistung von 12.000 Kilometern ausstößt.

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Das klingt dann aber gar nicht mehr so gut... Aber eigentlich ist es doch logisch, daß es nicht besonders effektiv sein kann. Bekanntlich steigt ja Wärme nach oben. Und wir lÜften ja auch nicht mit ständig offenem Fenster, weil wir nicht die Welt, sondern die Wohnung heizen wollen. Und dann stellen wir plötzlich einen Heizpilz in den Garten... Dann doch lieber warm anziehen oder die Gartensaison erst anfangen, wenn es warm genug ist.

Greenpeace Schweiz hat zu dem Thema sogar eine eigene Kampagne gestartet:
Vorreiter im Kampf gegen Heizpilze gesucht

Und wer nicht in der Schweiz lebt, der hilft der Natur ganz einfach, indem er Heizpize im Laden stehen läßt und im Resaturant ungenutzt übersieht...

Macht alle Mit - zieht Euch warm an oder nutzt bei kaltem Wetter die Gute Stube!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Garten Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Samstag, 22. märz 2008
Bild: www.wmo.int
Wetter gibt es weltweit - mal "schön" mal "scheußlich"


Selbst wenn einigen bei den Wetterverhältnissen nicht so richtig Osterfesttäglich zumute ist - die Meteorologen wenigstens feiern heute bestimmt:
Denn seit dem Jahr 1950 feiert die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) jährlich am 23. März den Weltwettertag. Die WMO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UN). Über alle politischen Klippen hinweg sammelt sie weltweit Wetterdaten von über 20.000 Wetterstationen. Zusammen mit den Satellitenbildern aus dem All und vielen anderen wissenschaftlichen Erkenntnissen wird daraus dann jeden Tag der Wetterbericht gebastelt.

Und zur Feier des Tages gibt es eine
Message by Michel Jarraud, Secretary-General of WMO

Übrigens ist eine heutige 5tages-Vorhersage so gut wie eine 2tages-Vorhersage vor 20 Jahren. Allein das ist doch ein Grund zum Feiern! Und wenn sie mal nicht paßt - nehmt es gelassen! Das Wetter ist eigentlich unvorhersehbar. Die Welt ist doch viel komplexer, als wir Menschen es überschauen können. Vielleicht ist gerade irgendwo ein Sack Reis umgekippt oder so... Ein Grund zur Klage ist es aber bestimmt nicht, wenn das Wetter anders wird als vorhergesagt. Selbst wenn es ärgerlich sein kann - Meteorologen sind auch nur Menschen, und was sie da jeden Tag leisten ist toll!

Ein Danke an alle, die daran beteiligt sind - vom Wetterbeobachter über den Satellitenbilderauswerter bis zum Ansager in Funk und Fernsehen! Ohne sie alle wüßten wir doch täglich viel weniger über ein mögliches morgen als mit ihnen.

Was ist eigentlich Wetter?
Nun das ist kinderleicht! Auf der Seite physikfuerkids.de wird es schön erklärt.


Wetterexperimente I:
Und mit ein paar eigenen "Wetterexperimenten" kommt Ihr dem ganzen noch ein wenig mehr auf die Spur:
- zum Beispiel gibt es ganz viele experimente bei greenpeace4kids.de
- für Lehrer gibt es Wetterexperimente für den Unterricht bei lehrer-online.de

Wetterexperimente II:
Wetterexperimente ganz anderer Art werden aber vielleicht über uns ausgeführt:
- kurioses zu "Wetterexperimenten über Deutschland" gibt es von Donnerwetter.de als pdf-Datei
- Lösten geheime Wetterexperimente des britischen Verteidigungsministeriums Flutkatastrophen aus??
- und zwar geht es dabei wohl um eine Wolkenimpfung mit Silberjodid.
- Das Thema ist sogar so gefährlich, daß es seit 1977 mit der UNO-Konvention "Enmod Warfare" verboten

Wetterexperimente III:
- Video: Virtuelle Wetterexperimente, Düsseldorfer Informatiker machen aus nackten Zahlen bewegte Bilder in 3D-Qualität. Das Ziel: besondere Wetterereignisse sichtbar zu machen um so ihre Auswirkungen zu studieren, ohne dass man sie nachstellen oder gar erleben muss.


Übrigens:
Eine schöne Wetterbildergallerie mit Kinderbildern gibt es auch auf der wmo.int-Seite.
Und für die Großen Wetterbeobachter und Wetterkundler gibt es eine englischsprachige WMO e-learning website. Die Seite bietet auch noch manch andere interessante Informationen für Wetterfreunde.

Eine alternative deutsche sehr interessante Seite ist der Internetauftritt des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Dort war das Thema des Tages für Samstag allerdings auch nicht sehr feiertäglich sonnig:

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Winter bei uns, Sommer am östlichen Mittelmeer:

Das bereits seit längerer Zeit vorhergesagte winterliche
Osterwetter in Mitteleuropa hat vielleicht den einen oder die
andere bewogen, das Weite zu suchen. So lockt die europäische
Mittelmeerküste mit ihrem vermeintlichen Frühlingswetter;
zumindest in den Prospekten der Reiseveranstalter. Doch
Vorsicht - Vorurteile entbehren auch beim Wetter häufig jeder
objektivierbaren Grundlage. So bleiben auch einige der
beliebten Urlaubsregionen vom derzeitigen massiven
Kaltlufteinbruch nicht verschont. Besonders betroffen ist über
die Osterfeiertage das zentrale Mittelmeer, also etwa der
Bereich zwischen Balearen und Griechenland. Dort muss mit teils
kräftigen Schauern und Gewittern gerechnet werden. Auch die
Temperaturen liegen mit 10 Grad bis 15 Grad zumeist deutlich
unter der Wohlfühlgrenze. Etwas wärmer ist es am Ostersonntag
lediglich noch in den östlichen und südlichen Bereichen, sprich
Süditalien und Griechenland. Im Süden der Iberischen Halbinsel
ist es zwar in der Regel trocken mit reichlich Sonnenschein,
jedoch bleibt die Temperatur zumindest am Sonntag noch klar
unter der 20-Grad-Marke. Ab Ostermontag wird es dann allmählich
etwas milder. Wer es sommerlich mag, muss sich in den äußersten
Osten des Mittelmeeres zurückziehen, wo anfangs noch
Höchstwerte zwischen 25 und 30, im Binnenland teils auch über
30 Grad erwartet werden, bevor im weiteren Verlauf der Woche
die Temperaturen auch dort sinken.

Für einen Teil der Daheimgebliebenen gibt es jedoch ein
Trostpflästerchen. Ein kleines Zwischenhoch lässt am
Ostersonntag von Nordwesten her die Schneewolken dünner werden
und die Sonne zum Vorschein kommen. Im Südosten der Republik
sieht es dagegen trüber aus. Dort bleibt es wohl stark bewölkt,
und gelegentlich schneit es noch. Auch an der Nordsee
verdichten sich die Wolken nachmittags wieder. Der Ostermontag
bringt dann von Westen her erneut Schnee und Schneeschauer.

Dipl.-Phys. Ansgar Engel
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale

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Einzig die aktuellen Schneehöhen in Deutschland (in cm) locken mancherorts noch raus - in den Schnee, da geht es von 15 cm südlich von Frankfurt über 41 cm am Kahlen Asten bis zu 295 cm auf der Zugspitze.
Na, hier im Ruhrgebiet herrschen gerade 0 cm mit Schneefall...

Das sind noch keine Rekordverhältnisse, aber Wetterrekorde sind auch gar keine so angenehme Sache! Bei einer bisher gemessenen Höchsttemperatur von 40,2 Grad und Tiefsttemperatur von -37,8 °C in Deutschland gefällt mir das momentane Wetter doch echt toll ;-)

Und wem mal ein Wetterbegriff komisch vorkommt, der kann ja im Wetterlexikon des DWDs nachschauen.

Ansonsten schreibt doch eine kleine Wettermomentaufnahme über Eure Region als Kommentar - wie ist es gerade bei Euch in Deutschland, Frankreich, Amerika, Östereich, Schweiz, Luxembug, Italien, Spanien, England und überall anders auf der Welt? Wann immer Ihr diesen Post lest - schreibt einen kurzen Wetterkommentar...

Bei uns zum Beispiel zischen garade nasse Flocken durch die Nacht und leuchten im Licht der Straßenlaternen kurz auf. Angekommen auf der Erde verwandeln sie sich in glänzende Pfützen und eine glänzende Wasserschicht durch die die Kinder morgen wieder mit ihren Gummistiefeln auf Rad und Roller rasen werden. Denn es gibt kein schlechtes Wetter - nur schlechte Kleidung...;-)



Bilder: www.naturtipps.de, Leuchtendes Osternest...

Also, Frohe Ostern und seid froh, daß das Wetter nicht noch extremer ist, und macht das Beste aus dem Wetter,

naturtipps!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Natur Community: Naturtipps
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Samstag, 22. märz 2008
Bild: www.pixelio.de/ Günter Z.
Abwaser ist der Anfang für die nächste Runde.

Wasser braucht jeder - jeden Tag - weltweit.
Aber daran mangelt es - immer wieder - fast weltweit.
Und wenn es da ist, dann nicht immer wirklich rein - weltweit.

UNICEF zum Weltwassertag am 22. März:
Schmutziges Wasser tötet 4.000 Kinder täglich
Fast jedes fünfte Kind hat weniger als 20 Liter Wasser pro Tag zur Verfügung

"Ja, O.k. - aber bei uns ist doch alle bestens ...", denkt jetzt vielleicht mancher.
So ist es?
Und was ist mit dem Antibiotikum im Trinkwasser?
Was ist mit den Hormonen und hormonaktiven Substanzen, z.B. aus den Anti-Baby-Pillen im Trinkwasser?
Was ist mit den versiegenden Brunnen in manchen Regionen - Deutschlands?
Was ist mit unserem Wasserverhalten in wasserarmen Urlaubsländern?
Was ist mit Skiurlaub auf Kunstschneepisten?
Was ist mit Chemiekalieneinträgen aus der Landwirtschaft in das Oberflächen- und Grundwasser?
Was ist mit...?

Also, auch wir müssen auf das Wasser achten - nicht nur, weil ein hoher Wasserverbrauch unser Konto belastet!

Gerade zum diesjährigen Thema "Wasserentsorgung" hat der BUND einiges, was auch von uns zu beachten ist:
BUND zum Weltwassertag 2008: Wassersparen für Klima und Gewässer

Was hinter der Aktion des Weltwassertages steht, erklärt die UNESCO auf ihrer Seite:
Internationale Dekade „Water for Life“

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Auszug:

"...Am 23. Dezember 2003 wurde der Zeitraum 2005 – 2015 von der 58. Generalversammlung der Vereinten Nationen zur Internationalen Aktionsdekade „Wasser für das Leben“ ausgerufen. Am Weltwassertag, dem 22. März 2005, begann diese Dekade. Sie wird am 22. März 2015 enden, dem Datum, an dem voraussichtlich der fünfte und vorerst letzte Weltwasserbericht veröffentlicht werden wird. Koordinierendes Gremium der Dekade ist UN-Water.

Die Dekade soll weltweit die politischen Entscheidungsträger und die allgemeine Öffentlichkeit für Wasserthemen sensibilisieren und Aktionen ins Leben rufen, um bereits international erklärte Verpflichtungen in die Wirklichkeit umzusetzen. Die MDGs im Zusammenhang mit Wasser stehen dabei natürlich im Mittelpunkt, d.h. bis 2015 die Anzahl der Menschen zu halbieren, die keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser haben, sowie nicht nachhaltige Wassernutzungsformen zu beenden. Auf dem Weltgipfel über nachhaltige Entwicklung in Johannesburg 2002 wurde dieses Ziel um zwei komplementäre ergänzt, nämlich ein "integriertes Wasserressourcenmanagement" und "Wassereffizienzpläne" bis 2005 zu entwickeln.

Die Aktionsdekade "Wasser für das Leben" verweist darauf, dass im nächsten Jahrzehnt große Anstrengungen von Nöten sind, diese Verpflichtungen zu erfüllen. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Frauen, da sie weltweit eine zentrale Rolle im Wassermanagement und in der Wasserversorgung spielen. Wichtige Themen für die Dekade sind: Wasserknappheit, Zugang zu sanitären Einrichtungen und Gesundheit, Wasser und Frauen, Kapazitätenaufbau, Finanzierung, Bewertung, integriertes Wasserressourcenmanagement, grenzüberschreitende Fragen, Umwelt und biologische Vielfalt, Katastrophenvorsorge, Ernährung und Landwirtschaft, Wasserverschmutzung und Energieerzeugung.

Weitere Informationen:

http://www.un.org/waterforlifedecade/ ..."

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Was wir jetzt für das Wasser machen können?
Hier eine kleine Auswahl, bitte ergänzt sie über Kommentare noch mit Euren eigenen Ideen:

- keine Autos auf der Straße waschen: Viele Kommunen haben ein getrenntes Kanalsystem für Haus- und Straßenabwässer. Bei Regenspitzen können sie im Notfall die Straßenabwässer zur Entlastung der Klärwerke ungeklärt ablaufen lassen... Da gehört kein Autowaschwasser rein... Außerdem haben die Waschanlagen Ölabscheider, die im Kanal fehlen. Und Öl belastet die teilweise biologisch arbeitenden Kläranlagen übermäßig...

- keine Medikamentenreste in die Toilette. Eigentlich selbstverständlich, da die Toilette kein Mülleimer ist. Jede Apotheke nimmt Altmedikamente zurück.

- Wenig Medikamente einnehmen. Rückstände der eingenommenen Medikamente werden vom Körper ausgeschieden und gehen in die Kläranlagen. Hormone und Antibiotika können zum Beispiel nicht endgültig ausgefiltert werden und wandern weiter bis in Grundwasser bis ins Trinkwasser bis zu uns zurück...

- Keine Essensreste in die Toilette - logo, die Toilette ist auch hier kein Mülleimer. Die einzigen, die sich darüber freuen sind die Ratten in der Kanalisation. Und da gibt es riesige Exemplare... In England ist die Tradition des weihnachtlichen Truthahns zum Beispiel ein echtes Problem für die Kanalisation. Das Fett wird einfach in den Ausguß geschüttet - von zig Haushalten gleichzeitig - und setzt sich erkaltet an den Kanalwänden ab - lecker, spricht da die Ratte, Weihnachten ist wieder da...

- keine Haare oder Kosmetikreste in die Toilette - immer noch kein Mülleimer. Haare verstopfen zum Teil die Siebe der Kläranlagen, hat mir mal ein Anlagenbetreiber erzählt...

- Regenwasser im Haushalt nutzen, wenn möglich. Es gibt mittlerweile Möglichkeiten, Regenwasser in unterirdischen Tanks zu sammeln für den teilweisen Hausgebrauch. Für die Waschmaschine braucht es dann z. B. weniger Waschmittel, Toilette und Waschmaschine verkalken nicht so schnell, das Portemonnaie wird entlastet...

- Regenwasser für den Garten nutzen, auch hierfür kann in unterirdischen Tanks Wasser gesammelt werden. Für die Pflanzen ist es meist besser verträglich, da es weniger Kalk enthält.

- Wasser aus beim Zähneputzen, und kein Dauerduschen. 20 Minuten Duschen entspricht einem Vollbad enstpricht ca. 150 Liter Wasserverbrauch.

- Auch beim Abwasch in der Küche keine Dauerlaufendes Wasser. Eine effektiv gefüllte Spülmaschine benötigt weniger Wasser als eine durchschnittliche Handwäsche.

- Die Waschmaschine nur mit Vorwäsche laufen lassen, wenn es wirklich notwendig ist. Versucht mal Indische Waschnüsse zum Wäschewaschen ausprobieren...

- Mitmachen bei der Unterschriftenaktion für einen Urangrenzwert in Mineralwasser

- Im Frühsommer/ Sommer den Garten nicht so stark wässern, kein Sprenganlagen verwenden. Dabei verdunstet zu viel Wasser. Durch zu intensives Gießen der Pflanzen bilden diese keine tiefen Wurzeln aus und werden "unselbstständig". Sie vertrocknen dann noch leichter, wenn es mit dem Gießen mal nicht so klappt. Denn wozu soll die Pflanze tiefe Wurzeln entwickeln, wenn es von oben genug Wasser gibt...

- Im Haushalt möglichst wenig aggressive Haushaltsreiniger verwenden - denn sie landen mit dem Abwasser im Kanal... Schmierseife und co. reichen meist.

- Achtung in alten Häusern - wenn sie noch Bleileitungen haben, kein Wasser aus der Leitung trinken, da es bleihaltig sein kann. Wenn möglich die Leitungen austauschen. Bis zum Hausanschluß garantieren die Wasserwerke für Trinkwasserqualität - was dann passiert, liegt in der Hand des Hausbesitzers.

- Ein Rücklaufschutz bei der Dusche in der Badewanne einlaufen. Denn wenn der Duschkopf in der Wanne im Wasser liegt, kann es passieren, daß Wasser zurückzieht in das Leitungssystem und dieses Verunreinigt.

- Achtung bei Warmwasserboilern - sie müssen auf über 60 °C eingestellt sein, oder kurzfristig über 70 °C, damit sich keine Krankheitskeime halten können ( z.B. Legionärskrankheit) Zitat von Wikipedia zur Legionellose: "...Die Legionellen überleben in der Regel Temperaturen nicht, die dauerhaft über 60 °C oder kurzzeitig über 70 °C liegen. Durch vorübergehende Aufheizung des Wassers auf 70 °C und aerosolarme Duschköpfe wird bei Neuinstallationen in Westeuropa der Infektionsgefahr entgegengewirkt..."

Hier noch ein paar Spartipps und Wasserinformationen für Kinder zum Wasser vom Umweltbundesamt. Auch einen Basteltipp für einen eigenen Wasserkreislauf gibt es dort.

49 Wasserspartipps bietet der BUND zusammen mit Geberit auf der Seite ja-zum-wasser.de. Dort gibt es sogar einen WC-Wasser-Spar-Rechner. Außerdem bieten sie Aktionsideen für die Öffentlichkeit mit pdf-Datei zum Downloaden.

Der BUND LV Bremen bietet die Seite bund-wassersparinfo.de
zum Thema. hier gibt ea auch eine Umfrage zum persönlichen Wasserverbrauch.

Übrigens:
Wasser hat ein Gedächtnis/ Bewußtsein. Danach bildet Wasser je nach "Stimmungslage" unterschiedliche Kristalle. Dabei stören zum Beispiel Aggressionen eine harmonische Kristallbildung. Ebenso ist Leitungswasser "verstört", es ist irritiert durch das ganze hin und her in den Leitungen. Zitat von der untenstehenden reiki-Seite: "...Es war für Dr. Emoto sehr spannend Fotos von Quellwasser zu machen, die im Gegensatz stehen zu den eher bedrückenden Fotos von Leitungswasser aus der ganzen Welt..."
Mehr dazu im Buch "Die Botschaft des Wassers" von Masaru Emoto. Bilder zu diesem Thema gibt es zum Beispiel bei reikiakademiemuenster.com
Einen interessanten berich über die Wasserkristalle gibt es bei naturel.biz. Demnach reichen schon die bloßen Gedanken, um das Wasser zu beeinflussen...

Endfrage:
Wie geht es weiter mit dem weltweit wohl ersten Atommüllendlager:
Asse II bei Hannover?
Wird in einigen Generationen das Grundwasser dort Strahlenverseucht sein, weil wir unseren Müll nicht im Griff haben? Es soll sehr wahrscheinlich "kontrolliert" geflutet werden, weil es unkontrollierte Wassereinbrüche gibt... der GAU für solch ein Salzlager ist vor unserer Haustür passiert - und die Politiker ...

Damit die Gedanken dieses Post positiv enden können, hier noch ein Wettbewerb zum Thema Wasser:
Global Water Challenge (GWC) und Ashoka's Changemakers fordern jedermann auf, am Online-Wettbewerb "Innovation vor Ort nutzen und die Wasser- und Abwasserkrise meistern" ("Tapping Local Innovation: Unclogging the Water and Sanitation Crisis") teilzunehmen, um Unternehmer zu entdecken und mit bahnbrechenden Ansätzen zur Lösung des weltweiten Wasser- und Abwasserproblems beizutragen.
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Aktion Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Freitag, 21. märz 2008

Bild: www.naturtipps.de
Wald ist für den Menschen u.a. ein Ort zum Erholen, Entspannen, Tief-Durchatmen und - Spaßhaben...

Internationaler Tag des Waldes

Auf einem Waldspaziergang kommen wir an gefällten Baumstämmen vorbei. Der ideale Platz für das Spiel vom Baumtelefon.

Spielablauf:
Erzählen einer kleinen Vorgeschichte:
Tiere, die in einer Baumhöhle leben, bekommen alles mit, was an "ihrem" Baum passiert. Da gibt es eine Katze, die ihre Krallen unten am Stamm wetzt, ein Eichhörnchen, das von Ast zu Ast springt, der Marder, der hungrig nach Beute Ausschau hält oder auch einfach nur der Wind, der die Äste aneinanderschlägt. Das Baumtelefon leitet alles zu der Baumhöhle weiter... Laßt uns mal Vogel und Marder spielen...

Einer bleibt allein an einem Ende des Stammes stehen und die anderen verteilen sich am anderen Ende des Stammes. Dort legen sie ein Ohr auf den Stamm und schauen dabei von dem "Marder" weg. Dieser kratzt jetzt vorsichtig mit einem Schlüssel oder Stock an seinem Stammende. Langsam aber sicher immer ein wenig lauter, bis der erste sich meldet, der es gehört hat/ bis es alle mit ihrem Ohr am Stamm hören.
Dann stellen sich alle hin und versuchen das Kratzen über die Luft nun aus der gleichen Entfernung zu hören - meist ist es dazu viel zu leise.

Erklärung:
Der Baumstamm leitet über seine zig Wasseradern im Holz das Geräusch von einem Stammende zum anderen weiter. Ein Stammbewohner weiß somit immer gleich Bescheid, falls sich jemand über den Stamm zu ihm schleichen will...

Übrigens:
Durch die "Wasserleitungen" wird aus einem kleinen trockenen Aststück schnell eine "Schaumpfeife". Einfach ein Ende in etwas Seifenblasenflüssigkeit o.ä. tauchen und dann durchpusten. Am jetzt nasssen Ende entsteht eine regelrechte Schaumschlange. Falls es nicht klappt, ist der Ast vielleicht zu frisch oder zu lang. Am Besten geeignet ist weiches Holz von schnell wachsenden Baumarten (z.B. Fichte, Pappel, Weide). In richtig hartem Holz sind die Wasserleitungen wesentlich dünner und die Luft geht viel schwerer durch.

Was passiert eigentlich mit dem Holz am Wegesrand? Je nach Qualität wird daraus vielleicht Papier, ein Schrank oder Furnierholz. Vielleicht auch Gartenmöbel - das wäre schön. Denn Gartenmöbel sind zum Leidwesen der Tropenwälder sehr begehrt. Nur leider achtet kaum jemand darauf, ob das Holz auch aus FSC-Beständen oder anderen umweltverträglichen Einschlägen stammt. Dann docvh am Besten einheimisch gewachsene Möbel, da kann man eine bessere Übersicht behalten. Greenpeace hat jetzt mit einer medienwirksamen Kampagne auf das Problem des illegalen Holzeinschlages in den Tropenwäldern hingewiesen. Erschütternderweise ist die EU demnach ein nicht unbedeutender Abnehmer dieser illegalen Holzeinschläge...
Auch der Greenpeace-Bericht "Tatort: Amazonas - Täter: Mahagoni-Mafia" berichtet über die Probleme des illegalen Holzeinschlages.

Also, egal was für Holz oder Holzprodukte für den Alltag gekauft werden sollen, achtet darauf, daß es umweltverträglich geerntet wurde. Falls es keine Hinweise oder eindeutigen Informationen dazu gibt - nicht kaufen!!! Auch wenn es gerade super günstige Gartenmöbel sind oder das ideale Parkett zu günstigem Preis... Hier darf nicht der Preis enstscheiden! Wir nehmen uns selber die Luft damit...

Und Papierprodukte gibt es z.B. schon lange aus Recyclingpapier...

Auch der übermäßige Fleischhunger vieler Menschen wirkt zerstörerisch auf die klimaregulierenden Tropenwälder: darüber berichtet zum Beispiel Greenpeace in seinem Artikel "Wir essen Amazonien auf". Es ist eine Zusammenfassung des Greenpeace-Reports "Eating up the Amazon". deshalb: Wenn Fleisch, dann am Besten aus einheimischer biologischer Haltung.

Übrigens:
Obwohl mittlerweile bekannt ist, das die Fichte für viele Standorte in Deutschland ungeeignet ist, wurden nach dem großen Sturm Kyrill 2007 viele Flächen wieder mit Fichten aufgeforstet. Warum? Das kann hier vielleicht jemand in einem Kommentar erklären. Mir fällt nur das Stichwort "Geld" zu diesem widersinnigen Verhalten ein. Denn es ist bekannt und erwiesen, daß Mischwald wesentlich gesünder und sturmfester ist. Und Stürme soll es durch das veränderte Klima vermehrt geben... Aber er ist eben später "erntereif"...

Übrigens ist auch in Deutschland ein urwaldähnlicher Wald mit alters- und artenmäßigen Mischbeständen am optimalsten. Außerdem sollte er Totholz enthalten als Lebensraum für viele Tiere des Waldes. So gibt es bei europaticker zum internationalen Tag des Waldes den Artikel "Für den Fledermausschutz möglichst viele Altbäume erhalten und Totholz im Wald belassen"

So hat der Wald vielfältige Aufgaben:
- Lebensraum für Tiere und Pflanzen
- Klimaregulator
- Holzlieferant
- Wasserspeicher
- Erholungs- und Spielraum für uns Menschen

In dem Sinne wünsche ich einen erholsamen Waldspaziergang auf den langsam frühlingsgrün gesäumten Waldwegen zu Ostern.

Und wer am Rechner noch Spaß zum Thema Wald haben möchte, findet z.B. bei umweltspiele.ch Onlinespiele zum Thema Wald

Eine schöne Waldspielkartei für Spiele mit Kindern und Jugendlichen draußen in der Natur bietet die Seite learn-line.nrw.de.

Schützt die Wälder - Macht alle Mit!

von Macht alle mit! veröffentlicht in: Natur Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Mittwoch, 19. märz 2008

 

Bild: www.pixelio.de/ Paul-Georg Meister
Birnenbaum in Vollblüte

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!

Eduard Mörike (1804-1875)

Nun, gespannt warten wir alle schon auf den ersten Ruf des Kuckucks, um ihn dem NABU für sein Gewinnspiel zu melden. Außerdem wird die Natur begeistert beobachtet - alles erblüht dieses Jahr so schnell und früh, daß man schon aufpassen muß, nichts zu verpassen.
Bild: www.pixelio.de/ Paul-Georg Meister, Birnenbaum in der Vollblüte

Phänologisch gesehen sind wir hier im Ruhrgebiet schon mitten in der Vollblüte der Forsythie. Meine Josterbeere treibt auch schon, die phänologisch interessanten Stachelbeeren müßten auch bald ihre Blätter austreiben. Und mit dem Blühbeginn der Birnbäume ist der Phänologische Erstfrühling auch vorbei.

Im Sozialen Netzwerk von Naturtipps interessieren bei den Phänologischen Beobachtungen also als nächstes zur Erkennung des Phänologischen Vollfrühlings der Blühbeginn der Apfelbäume, des Flieders und der Ebereschen.

Online-Aktion:
Meldet Euch beim Sozialen Netzwerk gratis an und meldet in der Gruppe "Phänologische Beobachtungen" diese Ereignisse, sowie Ihr sie beobachtet. Damit ist leicht zu erkennen, wie der Frühling durch das Land zieht.

Der Wetterstart des Frühlings wird laut Dipl.-Phys. Ansgar Engel von der Vorhersage- und Beratungszentrale des Deutsche Wetterdienstes gar nicht so frühlingshaft:
Zitat von der Seite des DWD:

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19.03.2008, 10:00 Uhr

Klassischer Fehlstart des Frühlings 2008:

"...Immerhin treibt die sporadisch
sichtbare Frühlingssonne die Temperaturen in den tieferen Lagen
tagsüber auf Höchstwerte über 0 Grad. Im höheren Bergland wird
es dagegen richtig winterlich mit Dauerfrost. In den Nächten
gibt es praktisch überall knackigen Frost. "

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Na dann lieber Osterhase, zieh Dich warm an! Besonders die bereits teilweise zweite diesjährige Nachzucht muß sich warm in das Hasennest einkuscheln...

Achtung:
Echte Osterhasen sind ungeeignet als Kindergeschenke! Tiere sind kein Spielzeug - mehr dazu im Link vo "Osterhase".

von Macht alle mit! veröffentlicht in: Aktion Community: Naturtipps
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Mittwoch, 19. märz 2008
Bild: www.pixelio.de/ Löwenzahn
Moore sind eine einmalig schöne Landschaft.

Ich bin immer auf der Suche nach ökologischen Alternativen - bei Blumenerde habe ich sie in einem Blumenerdezusatz aus Kokosfasern gefunden. Denn es kann doch einfach nicht sein, das Hektarweise Moorflächen entwässert und abgebaut werden, nur damit wir schöne Blumen haben. Wer nachhaltig leben möchte, kann das jedenfalls nicht akzeptieren. Also die Kokosbriketts in Wasser eingeweicht, mit Komposterde gemischt und pflanzen...

Es muß dabei nur beachtet werden, daß die Kokosfasern kaum Düngewert haben, sie dienen lediglich zur Auflockerung der Erde, es sei denn, man kauft vorgedüngte Briketts. Allerdings ist Kunstdünger wieder nicht so ökologisch. Aber man kann ja zum Beispiel auch Komposterde zum mischen kaufen, falls man keine eigene hat.

Passend dazu gibt es jetzt einen BUND Ökotipp:

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Nachhaltige Blumenpracht mit Kokos statt Torf


Mit dem Frühling beginnt die Gartenarbeit, Zimmerpflanzen werden umgetopft und
Balkonkästen neu bestückt. Händler werben mit der preiswerten Erde dafür. Egal
ob Billigprodukt oder Qualitätsblumenerde: Meist besteht sie aus Torf. Der
Abbau von Torf schadet jedoch dem Klima und vernichtet wichtige Lebensräume für
gefährdete Pflanzen und Tiere, so der Bund für Umwelt und Naturschutz
Deutschland (BUND).

Aus deutschen Hochmooren werden pro Jahr rund 10 Millionen Kubikmeter Torf
abgebaut. Von den ehemals 9000 Quadratkilometern Naturmoor sind heute nur noch
600 naturnah erhalten, weniger als sieben Prozent. Weltweit haben Moore
lediglich einen Landflächenanteil von ca. drei Prozent (etwa 400 Millionen
Hektar). Dabei sind Moore wichtige Kohlenstoffspeicher. Mit etwa 550
Milliarden Tonnen speichern sie genauso viel CO2, wie die gesamte Vegetation
der Erde.

Der BUND empfiehlt Kokosfasern statt Torf. Kokosfasern sind ein Abfallprodukt,
das bei der Herstellung von Matten oder Schnüren anfällt. In kleine Blöcke
gepresst, sind sie sehr leicht und einfach zu verarbeiten. Der Block wird in
einen Eimer mit ca. 6 Liter Wasser gegeben. Nach 20 bis 30 Minuten sind die
Kokosfasern auf das Sieben- bis Achtfache ihres Volumens aufgequollen. Die
torfähnliche Konsistenz wird anschließend zu einem lockeren Substrat zerbröseln
und ist einsatzbereit.

Kokos-Blumenerde ist in Baumärkten oder im Pflanzenfachhandel erhältlich. Im
Internet kann sie beim
"Eine-Welt-Handel" bestellt werden.

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So ganz perfekt ist diese Alternative aufgrund der langen Transportwege auch noch nicht, aber mir ist es wesentlich sympatischer, als die trockenen Moore...

Übrigens:
Kokoserde eignet sich gut als Anzuchterde, da sie von Natur aus wenig Nährstoffe erhält und recht keimfrei ist. Besonders bei Exotischen Sämereien wird sie gerne verwendet, wie mancherorts zu lesen ist. Aber Achtung beim Kauf: Es gibt ungedüngte und aufgedüngte Erde. Zur Anzucht ungedüngte Erde verwenden!

Auch zur Anzucht von Palmensamen (siehe Kommentar) ist sie geeignet - da ist wenigstens mal jemand in heimalicher Erde angekommen...

In diesem Link ist eine Bilderserie von einem aufquellenden Kokosblock zu sehen!

Hier eine Seite von einem Produzenten der Kokuserde, dort werde seit mittlerweile 20 Jahren Kokosfasrprodukte hergestellt. Auf der Seite wird u.a. die Produktion erklärt:
- dutchplantin.com
Dort wird auch erwähnt, daß Torffasern von Natur aus salzig sind. Dieses wird größtenteils bei der Produktion ausgewaschen, trotzdem ist solche Erde nicht für deutlich salzempfindliche Pflanzen geeignet.

Der BUND-Berlin hat auf seiner Seite einen Artikel mit Berliner Adressen zum Kauf von Kokoserde.

Falls beim Einweichen der Briketts ein deutlicher Eigengeruch zu bemerken ist, so ist das laut Expertenrat auf Flora.de auch kein Problem.

Eine torffreie Blumenerde mit Holz habe ich auch schon bei Zimmerblumen getestet. Sie wure leider sehr hart und es wuchsen neben den Topfpflanzen noch Holzpilze im Topf. Es war interessant zu beobachten, aber nicht das Ziel der Aktion.

Wie das Mischungsverhältnis sein muß? Hier ein Beispiel von der Seite BUND-Dortmund.de:
Zitat: "...Als Balkon- oder Blumenerde eignet sich besonders gut ein Gemisch aus Kompost und Kokoserde. So wachsen und gedeihen bei mir Tomaten auf dem Balkon mit diesem Gemisch ausgezeichnet (Verhältnis: 1 Teil Kompost, 2 Teile Kokoserde). Auch als Blumenerde für drinnen habe ich nur beste Erfahrungen sammeln können. Hierbei muss jedoch 1 Teil Kompost mit 3 Teilen Kokoserde gemischt werden, da Topfblumen kein so großer Zehrer sind wie Tomaten..."

Selbst als Deckschicht zur Pilzzucht scheint sich laut Forum auf pilzepilze.de die Kokoserde zu eignen.

Übrigens:
Torf ist als Bodenverbesserer für Blumenbeete denkbar ungeeignet. Erstens wird der Boden saurer und ist bals nur noch für entsprechende Pflanzen geeignet. Zweitens hat Torf ein recht hohes Wasserhaltevermögen. Das bedeutet in trockenen Zeiten, daß der Boden die Restfeuchte an den Torf anstatt an die Blumen abgibt...

Besonderheiten:
Kokoserde scheint sich sogar als Untergrund für Terrarien zu eignen - wenigstens bei Achatschnecken, laut entsprechendem Forum ;-)
Demnach hat sie den Vorteil, daß sie nicht so schnell schimmelt.

Kokoserde eignet sich laut drta-Archiv sogar zur Eiablage bei Killifischen.
Und wer ein Nagetierterrarium hat, kommt laut Nagetierforum je nach Tierart auch gut mit der Kokuserde zurecht. Aber Achtung - die Erde muß garantiert frei von Zusatzstoffen sein!

Geschenkidee:
Schenkt einem Gartenfreund doch einfach mal Kokosfaserblöcke... Denn viele scheuen vor dem Kauf zurück, weil es unbekannt ist und sind nach dem ersten Test begeistert. Besonders effektiv ist es, wenn vor Ort dann gleich ein Block in einen Eimer mit 7 Liter Wasser gelegt wird und im Laufe des Besuchs (ca. 2 Stunden) aufweicht zu einem Topf bester Anzuchterde. Da wundert sich der Osterhase und der Gartenfreund lacht.

Das ist übrigens auch ein anschauliches Experiment für Kinder und Jugendliche. Sie können dann gleich ein paar Samen setzen und Sommerblumen für den Sommer auf der Fensterbank vorziehen ;-)

So sind die Briketts auch für Experimente in der Schule toll!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Garten Community: Garten
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Montag, 17. märz 2008

 

Photo: wikipedia/ Per H. Olsen

Jedes Jahr gibt es einen "Vogel des Jahres" - das sind Vogelarten, die besonders bedroht sind oder für einen Lebensraum besonders typisch. Ausgewählt wird die jeweilige Vogelart vom NABU zusammen mit dem Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern. Seit 1971 gibt es schon diese Aktion. Während dieser Zeit wurden zahlreiche Vogelarten intensiv vorgestellt und behandelt.

Dieses Jahr ist es also der Kuckuck! Bekannt aus alten Kinderliedern und von manchem Sprichwort... Auch der Ruf dieses Vogels ist den meisten vertraut. Ein Bild von ihm sah manch einer spätestens im Biologieunterricht aufgrund des ungewähnlichen Brutverhaltens. Eigentlich also ist er gut bekannt und doch wird er immer seltener, dieser ursprüngliche Allerweltsvogel. Wem Ruf und Aussehen nicht vertraut sind, kann sich das Video zum Kuckuck vom NABU anschauen.

Der NABU möchte es nun genau wissen und hat ein Gewinnspiel gestartet:
Aktion „Schon gehört?"
Meldet dem NABU den ersten Kuckuck und macht mit bei der Gewinnaktion!


Aber auch ansonsten hat der NABU zahlreiche interessante Informationen und Materialien zu diesem grauen Vogel auf seiner Seite zusammengestellt, u.a.:
- Link zur "Lernwerkstatt zum Kuckuck" für Grund- und Förderschullehrer vom matobe-Verlag
- Mitmachaktion: Kuckuckskartierung
- Bastelbogen für ein Kuckucksmobile
- (Kultur)historische Betrachtungen zum Vogel des Jahres 2008
- Geschichte der Schwarzwälder Kuckucksuhren
- Steckbrief des Kuckucks
- Wie der Brutparasit die Wirtsvögel ausnutzt
- Der Zugvogel
- Schutz und Hilfe
- Literaturhinweise und Adressen von Experten
- online-Kuckucksspiel
- viele aktuelle Termine rund um den Kuckuck

Also, Ohren auf und bis zum ersten Ruf einfach mal die NABU-Seite zum Kuckuck durchsurfen!

Macht alle Mit!

von Macht alle mit! veröffentlicht in: Natur Community: Naturtipps
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Montag, 17. märz 2008
Bild: naturtipps.de, Osterfeuer können eine unangenehm qualmende Angelegenheit werden.

Der Umweltverband BUND hat jetzt einen aktuellen Ökotipp für Osterfeuer veröffentlicht:
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Osterfeuer ohne Gefahren für Tiere und Umwelt


Mit Osterfeuern wird vielerorts traditionell das erwachende Frühjahr begrüßt. Hoch aufgeschichtete Reisig- und Holzhaufen werden am Osterwochenende angezündet, um den Winter zu vertreiben. Damit diese Tradition weder Tieren noch Umwelt schadet, müssen Regeln beachtet werden, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Große Reisighaufen sind ein bevorzugter Lebensraum für Kleintiere. Käfer, Wildbienen, Kröten, Kleinvögel, Igel und Wiesel sind nur einige der Arten, die dort einen sicheren Unterschlupf suchen. Damit die Tiere nicht verbrennen, sollte der Baum- und Strauchschnitt erst kurz vor dem Abbrennen zusammengestellt oder vorsichtig, nicht mit spitzen Mistgabeln, umgeschichtet werden. Wer auf das Feuer verzichtet, schafft ganzjährige Lebensräume für die heimische Tierwelt.

Abfälle wie Haus- und Sperrmüll, lackiertes und behandeltes Holz, Reifen oder Plastik haben im Osterfeuer nichts zu suchen. Verbrannt werden darf nur der jährlich anfallende Pflanzenschnitt: gut getrockneter Baum- und Strauchschnitt oder Reisig.

Private Osterfeuer müssen bei der örtlichen Feuerwehr angemeldet werden. Diese berät auch bei der Wahl des Standorts und sorgt somit für mehr Sicherheit von Mensch und Umwelt.

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Betont werden muß nach den vergangenen teils sehr verregneten Osterwochenenden, daß das Holz TROCKEN sein soll! Es ist im Grunde eine Zumutung, wenn total durchnäßte Holzhaufen mit Benzin oder ähnlichem begossen werden, nur damit das Feuer stattfinden kann. Als "Lohn" gibt es dann weiße Rauchfahnen, die sich teils wie Nebel über die Landschaft legen...

Wer Alternativen dazu weiß kann sie gerne als Kommentar schreiben! Eine, die mir dazu prompt einfällt, wäre, das Abbrennen des Feuers zu verschieben. Das bringt allerdings häufig organisatorische Probleme mit sich. Denn mancherorts sind Osterfeuer nicht mehr nur gesellschaftliche sondern auch geschäftliche Ereignisse... Und wie so oft - Geld regiert die Welt.

Dabei legt der liebe Gott bestimmt keinen Wert auf solche Rauchsignale! Vielleicht sollte in solchen Fällen doch mehr an den Ursprung des Osterfeuers gedacht werden.

Na, hoffentlich wird es dieses Jahr eine trockene Osterfeuersaison mit sorgfältig umgeschichteten Holzfeuern...

Videos zu dem Thema gibt es wie immer beim Sozialen Netzwerk Naturtipps unter der Rubrik Videos, Kennzahl 112).

Macht alle Mit!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Natur Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Samstag, 15. märz 2008
Bild: www.pixelio.de/ Klaus-Peter Wolf

Heute Morgen gab es im Radio eine Sendung über das Schächten und andere Tötungsmethoden für Schlachttiere - was sei am schmerz- und streßfreiesten für Tiere? Die Meinungen teilten sich in mehrere Lager. Hierbei ging es um die "Gewinnung" von Nahrungsmitteln. Notwendig oder nicht, auch da teilen sich die Meinungen...

Und soeben habe ich eine Nachricht über gewaltfreies Pferdetraining gelesen... Hier geht es überwiegend um die Ausübung eines Hobbies, wenigstens in Deutschland. Es ist traurig, daß da über gewaltfreies Training noch gesprochen und diskutiert werden muß, daß es nicht selbstverständlich überall gelehrt wird... Zigfach leiden Pferde, um den Menschen für ihre Hobbies zu dienen. Weil die Menschen nicht bereit sind oder es nicht gelernt haben, auf ihre Tiere einzugehen... Gerten und Sporen sind meist anerkannte Hilfsmittel zu Verständigung zwischen Mensch und Tier. Aber leider werden sie viel zu oft zu hart eingesetzt - als Druck- anstatt Hilfsmittel.

Wer einmal auf alltäglichen Reitturnieren am Abreiteplatz und zwischen den Hängern umhergegangen ist, der weiß, wie rüde manchesmal der Umgangston zwischen Reiter und Pferd ist, wie schlecht die Verständigung funktionieren kann - besonders im Turnierstreß. Solange Pferdehobbies aber auf Kosten der Tiere gehen, können sie doch keine echte Freude bringen - auch wenn reiten, Kutsche fahren oder die anderen Pferdehobbies eigentlich Spaß machen können. Es kann nur auf gegenseitiger freiwilliger Basis funktionieren - selbst falls damit möglicherweise keine turnierreifen Leistungen erreicht werden. Meister ihres Fachs schaffen es auch ohne spezielle Kurse zu gewaltfreiem Pferdetraining, sie haben den Pferdeverstand von allein intus. Und ich freue mich immer, wenn ich ein Beispiel dieser mögliche Harmonie sehe.

Drei mal habe ich als "verrückt" oder "agressiv" geltende tretende oder beißende Pferde innerhalb von einigen Wochen gewaltfrei eingeritten. Sie hatten alle drei schon ihre schlechten Erfahrungen mit Menschen gemacht. Damals gab es leider noch keine leicht erreichbaren Kurse in der Richtung. Wenigstens hatte sich nichts bis zu mir durchgesprochen... Durch gemeinsame Spaziergänge habe ich mich den Tieren, die anfangs kaum halfterführig waren, genähert. Viel Zeit habe ich uns gelassen auf den Touren durch Feld und Wald. Erst nur im Schritt, später auch in Trab und Galopp am lockeren Strick - das war Training für beide Seiten. Nach 6 bis 10 Wochen habe ich dann jeweils das erste Mal auf ihnen gesessen - ohne Abwehr, ohne Buckeln und Bocken, die Tiere haben mir vertraut. Sie waren bereit, mich auf ihrem Rücken zu akzeptieren.

Zur Pferdehaltung braucht es viel Land - Offenstallhaltung ist in meinen Augen angesagt. Einzelhaft in kleinen Boxen nicht tiergerecht.(Siehe auch Broschüre des Deutschen Tierschutzbundes im PdF-Format: Artgerechte Pferdehaltung) Hier im Ruhrgebiet aber ist das kaum finanzierbar. Also ist zur Zeit keine Pferdezeit. Außerdem braucht es viel Zeit und Ruhe, um eine Vertrauensbasis aufbauen und erhalten zu können, als Mutter fehlt mir diese neben Haushalt und Familie. Pferdehaltung ist, wenigstens für mich, mehr als das Zahlen der Kosten und kurzzeitige Besuchen des Tieres am Stall für dann, bitte perfekte, Ritte...

Gewiß, damals wie heute war ich noch weit entfernt vom "Pferdeflüsterer", aber ich war doch den meisten Reitern am jeweiligen Stall in der Hinsicht vorraus. Beim ersten Pferd wurde sogar noch eine Wette aufgestellt, daß ich den "verrückten Gaul" so nie einreiten würde. Bei dem müsse man drauf und dann oben bleiben, bis er Ruhe gibt... Aber keiner vom Hof wettete für meine Art, ich selber erfuhr erst später von der Wette - damals, vor über 20 Jahren...

Heute gibt es einige offiziell anerkante gewaltfreie Methoden zum Pferdetraining - zum Glück!!! Es können Seminare mit und ohne dem eigenen Pferd besucht werden. Auch mit Problempferden wird man nicht allein gelassen. Freilich, kostenlos ist es nicht. Pferdehaltung ist eben auch heute Luxus... Wenigstens eine der Methoden müßte dabei eigentlich Pflicht sein für jeden Pferdehalter. Egal, welche Reittechnik eingeschlagen wird, die gewaltfreie Verständigung sollte als Basis verstanden sein. Damit kann es weitergehen mit Westernreiten, Englischer Dressur und und und... Aber in kaum einem Reitstall wird im gewöhnlichen Reitunterricht intensiv darauf eingegangen... Falls ich mich da irre, laßt es mich als Kommentar wissen - es würde mich freuen, wenn der Reitunterricht unbemerkt andere Schwerpunkte bekommen hat :-)

Deshalb hier eine Ankündigung für eine der gewaltfreien Methoden:
"Der Pferdeflüsterer"-Monty Roberts kommt wieder nach Deutschland!

From My Hands To Yours – Tournee 2008

16.04.2008 Verden Niedersachsenhalle
22.04.2008 Köln KölnArena
25.04.2008 Oldenburg Weser-Ems-Halle
27.04.2008 Mannheim SAP Arena
30.04.2008 Hamburg Sporthalle

Geschenkidee:
Wer einem Pferdebesitzer oder Pferdefreund ein nützliches Geschenk machen möchte, kann ihm ja eine Eintrittskarte spendieren. Und wem diese Methode nicht zusagt, verschenkt eben ein Buch, ein Video oder ein Seminar oder Lehrgang eines anderen Trainers - je nach Geldbeutel.

Für Kinder und Jugendliche ist es besonders wichtig, in einen gewaltfreien Umgang mit dem Pferd eingeführt zu werden. Für viele Kinder ist es anfangs ein Schreck, wenn sie zusehen müssen, wie "ungehorsame" Pferde mit Gerte und Sporen "erzogen" werden... So etwas müßte eigentlich auch jeden erwachsenen Zuschauer aufbegehren lassen... Aber anstatt dessen wird es geduldet und somit auch an die Kinder als alltäglich weitergegeben. Anstatt daß es Buh-Rufe hagelt oder Pferd und Reiter getrennt werden - man stelle sich solch eine Reaktion in der Öffentlichkeit vor...

Aber wie gesagt, außer Monty Roberts gibt es auch noch viele andere, die den Einklang mit dem Pferd suchen und weitervermitteln möchten. Auch ihren Methoden sollten man jedoch kritisch begegnen, aber sie helfen auf alle Fälle weiter auf dem Weg von der Gewalt gegen zum Einklang mit dem Pferd. Nutzt die Möglichkeiten des Internets:
Einfach mal googeln, z. B. unter dem Stichwort "gewaltfreies Pferdetraining". Wichtig ist dabei, sich auf unterschiedlichen Seiten umzuschauen, um die für einen selber passende Methode, den richtigen "Lehrer", die richtige "Lehre" zu finden. Anregungen für den eigenen Erziehungsstil zu bekommen. Denn ein aufmerksamer Pferdemensch kann überall noch etwas lernen, interessante Eindrücke bekommen...

Viel Spaß beim Weitersurfen!

Videos zu dem Thema gibt es im Sozialen Netzwerk Naturtipps unter Videos 111).

Pferdeschutzseiten, Beispiele:
- pferdeschutz.org
- aktion-pferdeschutz.de
- pericles-pferdeschutz.ch
- save-horses.de, deutsches Forum
- pferdeschutzhof.de

Und denkt immer daran - ein Pferd in Menschenhand ist von Menschens Hand abhängig!
Gebt Liebe anstatt Hiebe - Danke!

Für ein friedliches Miteinander von Mensch und Pferd -
Macht alle Mit!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Sport/ Hobby Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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