Montag, 31. märz 2008

Hallo Blogleser - heute seid Ihr dran. Wie wünscht Ihr Euch einen Blog, der taeglich neue interessante Informationen rund um den Tier-, Natur- und Umweltschutz bringt. Der einzige Anspruch von meiner Seite: Jeder Post soll Anregungen bringen, was der Leser selber aktiv machen kann für die Natur. Oder er soll Informationen zur Natur bringen, die sie dem Leser naeher bringt. Wenn Ihr ein wenig hier rumsurft, findet Ihr viele Anregungen für den Alltag, Mitmachaktionen aus dem Internet und auch einfach Gelegenheiten, die Natur von ihrer schönen Seite kennen zu lernen.

Was habt ihr für Ideen für eine attraktive Umweltseite, die den Leser nicht einfach nur taeglich mit Fakten zuschüttet?

Lasst es mich wissen - Web 2 ist schliesslich für eine gegenseitige Kommunikation gedacht...

von Macht alle mit! veröffentlicht in: Natur Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Sonntag, 30. märz 2008

Bereits im warmen Februar waren sie das erste Mal zu beobachten, und noch immer fliegen viele von ihnen suchend durch Gearten, Parks und Naturflaechen - die Hummelköniginnen. Als einzige ihrer Art überleben sie den Winter. Und jetzt heisst es, ein neues Volk aufzubauen - Ihr könnt ihnen dabei helfen.

Auf NABU.de gibt es gute Tipps dazu:

U.a. eine leichte Hilfe zum erfolgreichen Aufpaeppeln von Hummelköniginnen, Zitat:

"Findet man eine entkräftete Hummelkönigin im Garten oder auf der Terrasse, lässt sich dem Tierchen recht einfach helfen. Man kann Ihre Majestät mit bloßen Händen oder einem Stück Papier vorsichtig aufheben. Dann sollte man einen halben Teelöffel Zucker in etwas lauwarmem Wasser auflösen und dem Tier per Löffel anbieten. Innerhalb einiger Minuten kann sich die Hummel mit ihrem langen Saugrüssel mit bis zu einem Drittel Teelöffel Energie betanken."

Aber auch Tipps zum Bau von Nistkaesten und weiterführende Links zu dem Thema sind vorhanden.

Naturtipps in eigener Sache:
noch bin ich im Urlaub, weshalb die Naturtipps knapp ausfallen - aber die News sind weiterhin auf dem neuesten Stand. Ab Donnerstag bin ich wieder ganz für Euch da. Bis dahin viel Erfolg beim Anlegen eines Hummelnistkastens...

Geschenkidee:
Verschenkt doch einfach mal solch einen Nistkasten an einen Gartenfreund!

Macht alle Mit!

von Macht alle mit! veröffentlicht in: Garten Community: Naturtipps
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Samstag, 29. märz 2008
Es ist wieder so weit, auch das gehört zur Frühlingszeit - die Robbenjagd hat begonnen... Der Deutsche Tierschutzbund ruft parallel dazu zu einer Mailaktion gegen die grossangelegte kanadische Robbenjagd auf:

Protestieren auch Sie bei der Kanadischen Botschaft in Berlin gegen das massenhafte Abschlachten von Robben

Die Einheimischen fühlen sich mit solchen Aktionen falsch verstanden und bevormundet - auch sie wollen Geld verdienen können um ihren Kindern die Schule, sich selber den Wohlstand gönnen zu können. Es ist eine zweischneidige Sache. Aber waere es wirklich für sie wichtig und existenziell, so könnten ebenso weniger Tiere gejagd und gaenzlich genutzt werden, vom Fleisch über Knochen und Öl bis zum Fell. Der Preis der Produkte müsste höher sein - die Einnahmen würden bleiben. Aber nein, es ist wieder das Töten von über 200.000 Tieren vorgesehen, für Fell und Öl...

Es gibt auch einen Blog speziell gegen die Robbenjagd: Stoppt sie die Robbenjagd. Hier gibt es u.a. ein Video zum Thema und man kann sich für online-Aktionen anmelden.

Bei youtube gibt es ebenfalls einen IFAW TV-Spot zur Robbenjagd (2007), wenn Tiere zu Worten werden...:




Besonder makaber, durch einen ungewöhnlich warmen Winter war die Eisdecke zu dünn. Viele Robbenbabys starben laut spiegel.de, weil sie zu früh in das Wasser einbrachen. Und nun werden die Überlebenden für ihr Fell und Öl reihenweise getötet...

Interessante Hintergrundinformationen zu dem Thema liefert auch der Artikel "Tiefroter Schnee" auf zeit.de.

Und nun kann sich jeder selber überlegen - Robbenjagd ja oder nein...

Naturtipps meint:
Macht alle Mit! - Robbenjagd Nein!


In eigener Sache:
Da ich immer noch im Urlaub bin, fallen die Naturtipps kürzer und ohne Illustrationen aus - aber wie zu sehen ist, das Leben geht weiter, Tier-, Natur- und Umweltschützer haben nie frei...
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Tierschutz Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Freitag, 28. märz 2008
Was hat jetzt solch ein Aufruf mit dem Tier-, Natur- oder Umweltschutz zu tun?

Nun, wenn in einem Land politische Spannungen herrschen, leidet immer auch die Natur darunter. Und die tibetische Natur ist durch die extreme Höhenlage extrem anfällig. Deshalb fordert Naturtipps auf, für einen Dialog Chinas mit den Tibetern zu unterschreiben.

Die politische Problematik ist durch die Medienberichte in den vergangenen Wochen deutlich geworden. Jetzt will avaaz.org die Chinesische Regierung über eine Petition zum Dialog mit den Tibetern auffordern.

Innerhalb von einer Woche sammelte avaaz.org online über eine Millionen Unterschriften zur Unterstützung der Tibeter - Montag sollen sie in verschiedenen Aktionen überreicht werden und avaaz hat ein stolzes Ziel: 2 Millionen Unterschriften bis dahin!

Deshalb, lest Euch die Seite aufmerksam durch, und wenn Ihr damit übereinstimmt, dann unterstützt auch Ihr die Petition!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Aktion Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Donnerstag, 27. märz 2008
Ein leidiges Thema, dass in manchen Köpfen einen langen Weg hinter sich bringen muss - die ökologischen Probleme des Agrarsprits. Um ein wenig nachzuhelfen, startet regenwald.org gestern eine Online-Aktion:

Hier der Aufruf:

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Bitte protestieren Sie gegen EU-Pläne für noch mehr Agrarsprit



Die EU Agrarsprit-Ziele sind schon jetzt Grund für die massenhafte Ausbreitung neuer Monokulturen weltweit. Europas Agrarenergie-Politik ist die stärkste Antriebsfeder für die Expansion von Palmöl-Plantagen in Südostasien, was Waldzerstörung, die Freisetzung von Klimagasen, Landvertreibungen und Menschenrechtsverletzungen zur Folge hat.
In der EU sind Vogel- und Insektenarten dadurch bedroht, dass brachliegende Flächen, die sich die Natur langsam zurück geholt hat, jetzt wieder beackert werden und zwar mit Energiepflanzen für Agrarsprit.
Der weltweite Agrarenergie-Boom und sein explodierender Landverbrauch hat zu Rekordpreisen für Getreide weltweit geführt, weil die Flächen für Nahrungsmittelanbau schrumpfen. Die afghanische Regierung und das UN-Welternährungsprogramm haben kürzlich erklärt, Notfall-Nahrungsmittelrationen für zusätzlich 2,55 Millionen Menschen im Land müssten bereit gestellt werden, weil die Ärmsten die Lebensmittelpreise nicht mehr zahlen könnten. Gleichzeitig baut Europa gerade seine eigene Ethanolproduktion auf, die auf der Verbrennung von Weizen basieren wird.
Die Entwürfe von zwei neuen EU-Richtlinien sind ein Steilpass für eine starke Expansion der Agrarsprit-Branche. Die Direktive zur Treibstoffqualität und die zu Erneuerbaren Energien haben in der jetzt vorliegenden Entwurfsform noch höhere Ziele als bisher geplant. Werden die Direktiven umgesetzt, wird das die Agrarenergie-Branche zusätzlich ankurbeln. Trotz Ankündigung von Nachhaltigkeitsstandards gibt es keine wirkungsvollen Mechanismen, mit denen die negativen Folgen der Agrarenergie verhindert werden könnten.
Industriell gemanagte Monokulturen tragen bereits heute wesentlich zum Klimawandel bei. Zudem sind sie verantwortlich für Landvertreibungen, steigende ländliche Armut, den Verlust der Nahrungsmittelsouveränität auf lokaler Ebene und Verlust von Artenvielfalt. Eine Ausdehnung solcher Monokulturen kann niemals nachhaltig sein.
Bitte unterschreiben Sie die Petition an europäische Politiker und fordern Sie von diesen, die EU-Pläne für neue Beimischungsziele von Agrarsprit abzulehnen.

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Klickt rüber, Macht alle Mit!


Übrigens:
Naturtipps hat schon zuvor über diese Problematik und das Palmölproblem berichtet:
- 096) Online-Aktion/ Vorträge: Agrarsprit aus Palmöl
- 063) Stoppen Sie die katastrophalen Agrarsprit-Ziele der EU
- 037) Aktion: Kein Palmöl in Kerzen

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In eigener Sache:
Naturtipps macht zur Zeit Urlaub, weshalb die Posts nicht in der gewohnten ausführlichen, haeufigen und illustrierten Weise erscheinen. Ab 4. April hat mich der heimische Schreibtisch wieder....
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Energie Community: Auto und was dazu gehört.
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Mittwoch, 26. märz 2008
Fliegendes Fahrrad

Bild: www.pixelio.de/ M.Hauck, Ein sorgfaeltiges Fahrradtuning verleiht, fast, Flügel...

Vom Tunen halte ich ja eigentlich nichts - beim Auto. Jetzt ist mir aber ein Artikel über das Tunen des eigenen Fahrrades bei prcenter.de über den Weg gelaufen.
Die Tipps sind zwar nicht Richtung Umweltschutz ausgelegt, aber ein altes überholtes Rad ist doch mehr wert im Sinne der Nachhaltigkeit, als ein Neues. Auch der Verkehrsclub Deutschland hat Tipps für das frühjahrsfitte Fahrrad.

Wer schnell fahren möchte, muss vielleicht auch einfach mehr trainieren...

Ich selber bin sehr zufrieden mit einem 20 Jahre alten überholten Rad von einer netten Nachbarin. Für die taeglichen Fahrten reicht es vollkommen und die Gefahr des Diebstahls ist auch nicht so gross. Denn ehrlich gesagt ist es mir mehr wert, mit vollen Einkaufstaschen in der Hand das Rad wieder vorzufinden anstatt ein nagelneues Fahrrad nicht wieder zu sehen.

Übrigens ist das besonders für Kinder und Jugendliche eine tolle Aktion. Zum Beispiel können Gruppen einen Fahrradtag veranstalten und Eltern, die geschickt sind dabei, helfen mit. Oder es wird ein Fahrradbüro oder eine ehrenamtliche Fahrradwerkstatt gemeinsam besucht. So lernen die jungen Fahrradbesitzer viel über ihren treuen Untersatz und werden gleichzeitig um ein gute Stück selbstaendiger. Meist gibt es auch in der Nachbarschaft einen Fahrradfan, der mit Tipps und Werkzeug helfen kann - vielleicht gibt es dann nach erfolgreichem Tuning noch einen hausgebackenen Kuchen, das fördert dann auch gleich die Nachbarschaft...

Vielleicht gibt es auch eine Gruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) vor Ort, die weiterhilft. Sie sind im Allgemeinen sehr hilfsbereit.

Also, wer noch Tipps zum Fahrradtuning hat, möglichst noch zu ökologischen Alternativen - bitte schreibt sie als Kommentar dazu.

Ansonsten:
Macht Eure alte Möhre wieder attraktiv für den Sommer!
Macht alle Mit!


Nachtrag am 1. April 2008:


Das ehrliche Dutzend

Der pressedienst-fahrrad kennt sich in Sachen Radfahren aus.
 Wir wissen auch, warum man nicht Rad fahren sollte. Je genauer man sich das Radfahren betrachtet, desto deutlicher wird dies. Das gilt auf der individuellen wie gesellschaftlichen Ebene.

1.Radwege sind viel zu teuer
Weil Parkplätze so knapp sind, parken Autofahrer ihre Autos mit Vorliebe auf Radwegen. Sie verknappen, rein volkswirtschaftlich betrachtet, also das eh schon knappe Gut Radweg und machen es dadurch teurer. Wahrscheinlich ist das die solideste Erklärung dafür, warum die Verantwortlichen in den Ländern und Gemeinden so wenig neue Radwege bauen. Angesichts der leeren Kassen in den Ländern und Gemeinden hieße es, die Verschuldung der Öffentlichen Hand ins Unermessliche zu steigern, wenn Radfahrer in dieser Situation nach breiteren oder besseren oder einfach nur mehr Radwegen verlangten. Radfahrer, lasst ab von Euren Forderungen nach sicheren Radwegen! Schnallt den Gürtel lieber enger und steigt um aufs Auto, auf dass die Öffentliche Hand eine Chance hat, saniert zu werden.

2.Männer bleibt potent, bleibt vom Rad!
Radfahren ist ungesund. Männer macht der schmale Rennsattel impotent, Frauen frigide. Selbst breite Sättel schnüren in Teilen die Blutzufuhr zu den Geschlechtsteilen ab und stehlen so die Lust. Wer dieser Gefahr entkommt oder sie einfach nur ignoriert, dem droht gleich ein nächstes Ungemach: Radfahren macht süchtig. Das geht so weit, dass Männer ihre blitzenden und blinkenden Hochleistungsrennmaschinen mit ins Wohnzimmer, ja sogar mit ins Schlafzimmer nehmen. Und dort? Na klar, dort grapscht Mann dann nach Felgen oder gelgepolsterten Rennsätteln (siehe oben). Er schielt auf reversgeschnickelte Speichen und vollgekapselte Naben. Das Ergebnis ist längst bekannt: Deutschland gehen die Kinder aus!

3.Gegen Konkurse der Fitnessstudios
Einschätzungen der Fachleute zufolge gehen die meisten Fitnessstudios deshalb in den Konkurs, weil sie es nicht schaffen, ihre Kundenparkplätze ausreichend nahe der Laufbänder zu platzieren. Servicewüste Deutschland! Glaubt man denn wirklich, dem Kunden eines gediegenen Sportstudios auch noch den schweißtreibenden Weg vom Automobil zum Gerät zumuten zu müssen?
Ähnliches gilt für die gesamte Fahrradindustrie einschließlich Zulieferern. Sie alle bauen auf einen Megatrend, nämlich Sport und Wellness, vergessen darüber aber eine Erkenntnis: Die meisten Radbesitzer hätten nach eigener Aussage rein gar nichts gegen das Radfahren, wenn das nicht mit Bewegung verbunden wäre. Deshalb unser Rat an diejenigen, die noch kein Rad haben: Lasst doch gleich die Finger davon!


4.Der technische Fortschritt radelt nicht
Auch Low-Tech-Image Künstler sind oft seismografisch, wie der für wissenschaftliche Einschätzung geschätzte Filmemacher James Cameron: „Nach der 3D-Technik wieder auf 35mm-Film zu wechseln, ist technisch gesehen so, als ob man vom Auto wieder aufs Fahrrad umsteigt“, erklärte James Cameron in einem Interview bereits vor Jahren. Wollen Sie wirklich auf einem rückständigen Fortbewegungsmittel gesehen werden?
(Quelle: http://kino.de/newsvoll.php4?typ=movienews&nr=170094 )

5.Verschönern Sie den Bahnhofsvorplatz
Stellen Sie Ihr Rad deshalb bitte dauerhaft in Ihrer Garage ab oder lagern Sie es in Ihrem Keller ein. Vor dem Bahnhof muss Platz für Drogenhandel und Prostitution sein, Fahrräder egal welchen Alters und Pflegezustand können dort nicht in größerer Zahl gelagert werden.

6.Stilfrage
Weder Doc Martens, noch Cowboystiefel oder Harley-Boots sind mit Klickpedalen kompatibel. Ein echter Mann kann deshalb überhaupt nicht Rad fahren. Er hat deshalb auch kein Fahrrad! Frauen übrigens auch nicht, oder kennen Sie einen Fahrradhersteller, der sein Sortiment auf die Farbskala der L’Oréal-Lippenstifte abgestimmt hat?

7.Sado-Maso oder was?
Der sicherste Weg zu einem schmerzverzerrten Gesicht binnen weniger Minuten ist eine Radtour: Erst schmerzt der Po, dann kneift der Nacken, Genitalien und Hände wetteifern, wer zuerst taub ist und das Gerüttel sorgt für reichlich Kopfschmerzen! Wer sich oder andere quälen möchte, der steigt aufs Rad. Schmerzfreies Radeln ist der Yeti unter den Versprechen der Ergo-Berater!

8.Nur für Maschinenbauer
Links schaltet der kleine Hebel in einen leichteren Gang, der große in einen schwereren. Rechts sorgt der große Hebel für Erleichterung, der kleine hingegen bringt Tempo. Vermeiden Sie zudem die Schaltkombinationen „groß-groß“ und „klein-klein“. Ach ja, bei Kettenschaltung sollten Sie beim leichten Pedalieren schalten, bei der Nabenschaltung hingegen einen Bruchteil einer Sekunde aussetzen... Nach einem Maschinenbaustudium beherrscht jeder sein Citybike, versprochen!

9.Generalverdacht
Olympische Spiele und Weltmeisterschaften haben ihren Glanz verloren nachdem Radsportler anfingen, mit unerlaubten Mitteln ihre Siegeschancen zu erhöhen. Angestachelte Medien haben dies nun unberechtigterweise auf alle anderen Sportarten übertragen und uns den Spaß am TV-übertragenen Sport vermiest. Nicht der Laster ist aller Übel Anfang, sondern der Radler im engen Lycra-Dress! Um allen Medienschaffenden die Grundlage ihrer Hetz-Berichterstattung zu entziehen, müssen auch die Sonntagsradler vom Rad steigen. Ein für alle Mal!

10.Den Fahrraddieben das Handwerk legen
Sie sind die Pest der Innenstadt, herumstreunende Fahrraddiebe, die nebenberuflich drogenabhängig und wohnungslos sind. Will man die Gesellschaft von dieser Geisel befreien, so gibt es nur eine wirkungsvolle Maßnahme: Stellen Sie das Fahrradfahren ein und entsorgen Sie Ihr Rad auf dem Werkstoffhof. Wenn es Ihnen alle Bundesbürger gleich tun, ist den Halunken die Existenzgrundlage entzogen!

11.Nur Fanatiker radeln
Und wieder einmal ignoriert die Religion den Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis: Im deutschsprachigen Raum wird jährlich anlässlich der Vorosterzeit das „Autofasten“ propagiert (www.autofasten.de). Ein angesichts der Erkenntnis, dass die Autoindustrie Hauptsäule unserer Wirtschaft ist, unverantwortlicher, ja subversiver und staatszersetzender Akt zivilen Ungehorsams, der viele Tatbestände der Anti-Terror-Gesetze erfüllt. Aufrechte Staatsbürger fahren Auto!

12.Stoppt die Umweltverschmutzung: stoppt das Radfahren
Karl T. Ulrich, Professor an der Wharton School der Universität von Pennsylvania, schockiert die radelnde Ökoszene mit folgender These (http://www.nytimes.com/2006/07/22/business/22online.html?_r=2&oref=slogin&pagewanted=print&oref=slogin): Mit dem Rad unterwegs zu sein verursacht mehr Umweltschäden als das Herumfahren in einem Automobil. Wie kann das sein? Ulrich, der wie sein radelndes Namenspendant mit zwei „L“ bei der Arbeit bisher nicht des Dopings überführt wurde, argumentiert messerscharf: Radfahrer leben gesünder und damit länger. In diesem verlängerten Leben konsumieren sie mehr Energie als sie durchs Radeln einsparen.

Bitte beachten Sie die Sperrfrist zu diesem Artikel: 01.04.08
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Kinder/ Jugendliche Community: Sport
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Dienstag, 25. märz 2008
Viele sind durch einen engen Zeitplan auf schnelles Kochen angewiesen. Da wird gerne auch zu Fertiggerichten gegriffen. Immer mehr achten dabei auf einen möglichst naturtbelassenen Geshcmack, auf die Zugabe von wenig Geschmacksverstaerkern. Denn wenn schon die Zeit für eigene Gerichte fehlt, so soll doch wenigstens der gute Geschmack nicht auf der Strecke bleiben. Denn wichtig ist, besonders bei Kindern und Jugendlichen, dass der Körper weiss, wie möglichst ursprüngliche Nahrung schmeckt. Nur so kann vermieden werden, dass der heranwachsene Mensch auf Dauer zu Fertiggerichten greift - einfach weil der Körper nur den künstlichen Geschmack gewohnt ist.

Immer mehr Firmen erkennen diesen Markt und versuchen ihn zu bedienen und umwerben ihn. So erreichte mich bereits im Februar eine immer noch aktuelle Protestmail von foodwatch.de:

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Hallo und guten Tag,

eine Tütensuppe wie selbstgekocht, ohne Geschmacksverstärker, 100 Prozent natürlich, 100 Prozent Geschmack? Klingt unglaublich, steht aber so auf der Verpackung der "Maggi Natur Pur" Tütensuppen von Nestle. Wer so vollmundig ein kleines Naturwunder verspricht, in einer Pressemitteilung ein "revolutionäres Produktkonzept" ankündigt und dafür auch noch einen doppelt so hohen Preis wie für seine anderen Tütensuppen verlangt - der wird doch auch die Wahrheit sagen, oder? Wir waren skeptisch und haben uns die Suppe genauer angeschaut.

Ohne Geschmacksverstärker, steht gleich drei Mal auf der Tüte. Aber das stimmt nicht. Denn drin ist: Hefeextrakt. Der wirkt als Geschmacksverstärker, weil er unter anderem Glutamat enthält. Trotzdem ist Nestle rechtlich nicht beizukommen. Denn Hefeextrakt gilt gesetzlich nicht als Zusatzstoff, sondern als "natürliche Zutat". Das ist nicht nur verwirrend, sondern ganz legale Täuschung von Verbrauchern. Das Umfrageinstitut EMNID hat darum im Auftrag von foodwatch eine repräsentative Umfrage durchgeführt und herausgefunden: 75 Prozent der Deutschen finden es irreführend, wenn "ohne Geschmacksverstärker" drauf steht, aber trotzdem Geschmacksverstärker drin ist. Egal ob natürlich oder nicht.

Wenn ein Anbieter wie Nestle ganz legal lügen darf und damit drei Viertel der Verbraucher täuscht – wie soll man dann echte Qualität von bloßem Etikettenschwindel unterscheiden? Nicht alles, was legal ist, ist auch ehrlich und in Ordnung.

Aber der weltgrößte Lebensmittelkonzern hält nicht viel von Ehrlichkeit. Im Gegenteil: Er macht Versprechen, die er gar nicht halten will, und führt Verbraucher mit voller Absicht hinters Licht. Darum: Schicken Sie über www.abgespeist.de eine Beschwerde-E-Mail an Nestle und zeigen Sie damit, dass Sie sich deren Lügen nicht länger gefallen lassen wollen!
<!-- D(["mb","nu003cbr /u003enKlicken Sie sich rein,u003cbr /u003enu003cbr /u003endas foodwatch-Teamu003cbr /u003enu003cbr /u003en------------------------------u003cwbr /u003e-------u003cbr /u003enu003cbr /u003enDen foodwatch-Newsletter abonnieren, abbestellen oder Adresse ändern direkt im Internet unter:u003cbr /u003enu003ca onclicku003d"return top.js.OpenExtLink(window,event,this)" hrefu003d"http://www.foodwatch.de/newsletter/newsletter_abo/" targetu003d_blanku003ewww.foodwatch.de/newsletteru003cwbr /u003e/newsletter_abo/u003c/au003eu003cbr /u003enu003cbr /u003enHerausgeber:u003cbr /u003enfoodwatch e.v., anne markwardt (v.i.s.d.m.), brunnenstr. 181, 10119 berlin, germanyu003cbr /u003enu003cbr /u003enfoodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 Nz, AG Charlottenburg, Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.u003cbr /u003enu003cbr /u003enu003cbr /u003enu003cbr /u003enu003c/divu003e",0] ); D(["ce"]); //-->
Klicken Sie sich rein,

das foodwatch-Team

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Damit der Wechsel von Fertiggerichten zu natürlichen, hausgemachten Gerichten nicht so extrem ist und die Industrie uns nicht falsch abspeist:

Macht alle Mit!

Und wann immer die Zeit es erlaubt - kocht selber, denn es geht nichts über hausgekochtes Essen ohne zig Zusatzstoffe und frisch zubereitet!

Guten Appetit!

Übrigens:
Auch Ihr könnt den Newsletter von foodwatch bestellen!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Ernährung Community: Kochen
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Montag, 24. märz 2008
Pilsken im Freien

Bild: www.pixelio.de, KFM

"Schade, Ostern war es nun eindeutig zu kalt zum draußen Feiern."

"Warum? Wir haben einen Heizpilz im Garten, das war gemÜtlich. Den gab es neulich doch im Angebt - hat keine 100 Euro gekostet..."

"Hmm, das klingt gut..."

Naturtipps hat da noch etwas anderes interessantes Über Heizpilze gefunden, einen BUND-Ökotipp:

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Heizpilze killen das Klima

Heizpilze sind nicht nur bei Gastronomen beliebt, die wegen des Rauchverbots ihre rauchende Kundschaft nicht verlieren wollen. Auch auf Balkonen und in Gärten werden sie immer häufiger gesehen. Inzwischen sind Heizpilze schon für unter 100 Euro zu haben – doch ein Schnäppchen sind sie deshalb nicht. Einen Gastwirt kann das Flüssiggas für einen Heizpilz bis zu 1000 Euro im Jahr kosten. Auch dem Klima kommen sie teuer zu stehen. Wer bei niedrigen Temperaturen unbedingt draußen sitzen will, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), sollte warme Kleidung tragen und sich in Decken einkuscheln.
Bei mittlerer Leistung verursachen die Energiefresser in einer Stunde rund zwei Kilogramm Kohlendioxid, bei maximaler Leistung sogar rund 3,5 Kilogramm. Sind sie wie in der Gastronomie mehrere Stunden am Tag im Einsatz, kann sich der Ausstoß in einem Jahr schnell auf rund 2000 Kilogramm summieren. Das ist so viel wie ein durchschnittliches Auto bei einer Jahresfahrleistung von 12.000 Kilometern ausstößt.

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Das klingt dann aber gar nicht mehr so gut... Aber eigentlich ist es doch logisch, daß es nicht besonders effektiv sein kann. Bekanntlich steigt ja Wärme nach oben. Und wir lÜften ja auch nicht mit ständig offenem Fenster, weil wir nicht die Welt, sondern die Wohnung heizen wollen. Und dann stellen wir plötzlich einen Heizpilz in den Garten... Dann doch lieber warm anziehen oder die Gartensaison erst anfangen, wenn es warm genug ist.

Greenpeace Schweiz hat zu dem Thema sogar eine eigene Kampagne gestartet:
Vorreiter im Kampf gegen Heizpilze gesucht

Und wer nicht in der Schweiz lebt, der hilft der Natur ganz einfach, indem er Heizpize im Laden stehen läßt und im Resaturant ungenutzt übersieht...

Macht alle Mit - zieht Euch warm an oder nutzt bei kaltem Wetter die Gute Stube!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Garten Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Samstag, 22. märz 2008
Bild: www.wmo.int
Wetter gibt es weltweit - mal "schön" mal "scheußlich"


Selbst wenn einigen bei den Wetterverhältnissen nicht so richtig Osterfesttäglich zumute ist - die Meteorologen wenigstens feiern heute bestimmt:
Denn seit dem Jahr 1950 feiert die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) jährlich am 23. März den Weltwettertag. Die WMO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UN). Über alle politischen Klippen hinweg sammelt sie weltweit Wetterdaten von über 20.000 Wetterstationen. Zusammen mit den Satellitenbildern aus dem All und vielen anderen wissenschaftlichen Erkenntnissen wird daraus dann jeden Tag der Wetterbericht gebastelt.

Und zur Feier des Tages gibt es eine
Message by Michel Jarraud, Secretary-General of WMO

Übrigens ist eine heutige 5tages-Vorhersage so gut wie eine 2tages-Vorhersage vor 20 Jahren. Allein das ist doch ein Grund zum Feiern! Und wenn sie mal nicht paßt - nehmt es gelassen! Das Wetter ist eigentlich unvorhersehbar. Die Welt ist doch viel komplexer, als wir Menschen es überschauen können. Vielleicht ist gerade irgendwo ein Sack Reis umgekippt oder so... Ein Grund zur Klage ist es aber bestimmt nicht, wenn das Wetter anders wird als vorhergesagt. Selbst wenn es ärgerlich sein kann - Meteorologen sind auch nur Menschen, und was sie da jeden Tag leisten ist toll!

Ein Danke an alle, die daran beteiligt sind - vom Wetterbeobachter über den Satellitenbilderauswerter bis zum Ansager in Funk und Fernsehen! Ohne sie alle wüßten wir doch täglich viel weniger über ein mögliches morgen als mit ihnen.

Was ist eigentlich Wetter?
Nun das ist kinderleicht! Auf der Seite physikfuerkids.de wird es schön erklärt.


Wetterexperimente I:
Und mit ein paar eigenen "Wetterexperimenten" kommt Ihr dem ganzen noch ein wenig mehr auf die Spur:
- zum Beispiel gibt es ganz viele experimente bei greenpeace4kids.de
- für Lehrer gibt es Wetterexperimente für den Unterricht bei lehrer-online.de

Wetterexperimente II:
Wetterexperimente ganz anderer Art werden aber vielleicht über uns ausgeführt:
- kurioses zu "Wetterexperimenten über Deutschland" gibt es von Donnerwetter.de als pdf-Datei
- Lösten geheime Wetterexperimente des britischen Verteidigungsministeriums Flutkatastrophen aus??
- und zwar geht es dabei wohl um eine Wolkenimpfung mit Silberjodid.
- Das Thema ist sogar so gefährlich, daß es seit 1977 mit der UNO-Konvention "Enmod Warfare" verboten

Wetterexperimente III:
- Video: Virtuelle Wetterexperimente, Düsseldorfer Informatiker machen aus nackten Zahlen bewegte Bilder in 3D-Qualität. Das Ziel: besondere Wetterereignisse sichtbar zu machen um so ihre Auswirkungen zu studieren, ohne dass man sie nachstellen oder gar erleben muss.


Übrigens:
Eine schöne Wetterbildergallerie mit Kinderbildern gibt es auch auf der wmo.int-Seite.
Und für die Großen Wetterbeobachter und Wetterkundler gibt es eine englischsprachige WMO e-learning website. Die Seite bietet auch noch manch andere interessante Informationen für Wetterfreunde.

Eine alternative deutsche sehr interessante Seite ist der Internetauftritt des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Dort war das Thema des Tages für Samstag allerdings auch nicht sehr feiertäglich sonnig:

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Winter bei uns, Sommer am östlichen Mittelmeer:

Das bereits seit längerer Zeit vorhergesagte winterliche
Osterwetter in Mitteleuropa hat vielleicht den einen oder die
andere bewogen, das Weite zu suchen. So lockt die europäische
Mittelmeerküste mit ihrem vermeintlichen Frühlingswetter;
zumindest in den Prospekten der Reiseveranstalter. Doch
Vorsicht - Vorurteile entbehren auch beim Wetter häufig jeder
objektivierbaren Grundlage. So bleiben auch einige der
beliebten Urlaubsregionen vom derzeitigen massiven
Kaltlufteinbruch nicht verschont. Besonders betroffen ist über
die Osterfeiertage das zentrale Mittelmeer, also etwa der
Bereich zwischen Balearen und Griechenland. Dort muss mit teils
kräftigen Schauern und Gewittern gerechnet werden. Auch die
Temperaturen liegen mit 10 Grad bis 15 Grad zumeist deutlich
unter der Wohlfühlgrenze. Etwas wärmer ist es am Ostersonntag
lediglich noch in den östlichen und südlichen Bereichen, sprich
Süditalien und Griechenland. Im Süden der Iberischen Halbinsel
ist es zwar in der Regel trocken mit reichlich Sonnenschein,
jedoch bleibt die Temperatur zumindest am Sonntag noch klar
unter der 20-Grad-Marke. Ab Ostermontag wird es dann allmählich
etwas milder. Wer es sommerlich mag, muss sich in den äußersten
Osten des Mittelmeeres zurückziehen, wo anfangs noch
Höchstwerte zwischen 25 und 30, im Binnenland teils auch über
30 Grad erwartet werden, bevor im weiteren Verlauf der Woche
die Temperaturen auch dort sinken.

Für einen Teil der Daheimgebliebenen gibt es jedoch ein
Trostpflästerchen. Ein kleines Zwischenhoch lässt am
Ostersonntag von Nordwesten her die Schneewolken dünner werden
und die Sonne zum Vorschein kommen. Im Südosten der Republik
sieht es dagegen trüber aus. Dort bleibt es wohl stark bewölkt,
und gelegentlich schneit es noch. Auch an der Nordsee
verdichten sich die Wolken nachmittags wieder. Der Ostermontag
bringt dann von Westen her erneut Schnee und Schneeschauer.

Dipl.-Phys. Ansgar Engel
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale

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Einzig die aktuellen Schneehöhen in Deutschland (in cm) locken mancherorts noch raus - in den Schnee, da geht es von 15 cm südlich von Frankfurt über 41 cm am Kahlen Asten bis zu 295 cm auf der Zugspitze.
Na, hier im Ruhrgebiet herrschen gerade 0 cm mit Schneefall...

Das sind noch keine Rekordverhältnisse, aber Wetterrekorde sind auch gar keine so angenehme Sache! Bei einer bisher gemessenen Höchsttemperatur von 40,2 Grad und Tiefsttemperatur von -37,8 °C in Deutschland gefällt mir das momentane Wetter doch echt toll ;-)

Und wem mal ein Wetterbegriff komisch vorkommt, der kann ja im Wetterlexikon des DWDs nachschauen.

Ansonsten schreibt doch eine kleine Wettermomentaufnahme über Eure Region als Kommentar - wie ist es gerade bei Euch in Deutschland, Frankreich, Amerika, Östereich, Schweiz, Luxembug, Italien, Spanien, England und überall anders auf der Welt? Wann immer Ihr diesen Post lest - schreibt einen kurzen Wetterkommentar...

Bei uns zum Beispiel zischen garade nasse Flocken durch die Nacht und leuchten im Licht der Straßenlaternen kurz auf. Angekommen auf der Erde verwandeln sie sich in glänzende Pfützen und eine glänzende Wasserschicht durch die die Kinder morgen wieder mit ihren Gummistiefeln auf Rad und Roller rasen werden. Denn es gibt kein schlechtes Wetter - nur schlechte Kleidung...;-)



Bilder: www.naturtipps.de, Leuchtendes Osternest...

Also, Frohe Ostern und seid froh, daß das Wetter nicht noch extremer ist, und macht das Beste aus dem Wetter,

naturtipps!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Natur Community: Naturtipps
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Samstag, 22. märz 2008
Bild: www.pixelio.de/ Günter Z.
Abwaser ist der Anfang für die nächste Runde.

Wasser braucht jeder - jeden Tag - weltweit.
Aber daran mangelt es - immer wieder - fast weltweit.
Und wenn es da ist, dann nicht immer wirklich rein - weltweit.

UNICEF zum Weltwassertag am 22. März:
Schmutziges Wasser tötet 4.000 Kinder täglich
Fast jedes fünfte Kind hat weniger als 20 Liter Wasser pro Tag zur Verfügung

"Ja, O.k. - aber bei uns ist doch alle bestens ...", denkt jetzt vielleicht mancher.
So ist es?
Und was ist mit dem Antibiotikum im Trinkwasser?
Was ist mit den Hormonen und hormonaktiven Substanzen, z.B. aus den Anti-Baby-Pillen im Trinkwasser?
Was ist mit den versiegenden Brunnen in manchen Regionen - Deutschlands?
Was ist mit unserem Wasserverhalten in wasserarmen Urlaubsländern?
Was ist mit Skiurlaub auf Kunstschneepisten?
Was ist mit Chemiekalieneinträgen aus der Landwirtschaft in das Oberflächen- und Grundwasser?
Was ist mit...?

Also, auch wir müssen auf das Wasser achten - nicht nur, weil ein hoher Wasserverbrauch unser Konto belastet!

Gerade zum diesjährigen Thema "Wasserentsorgung" hat der BUND einiges, was auch von uns zu beachten ist:
BUND zum Weltwassertag 2008: Wassersparen für Klima und Gewässer

Was hinter der Aktion des Weltwassertages steht, erklärt die UNESCO auf ihrer Seite:
Internationale Dekade „Water for Life“

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Auszug:

"...Am 23. Dezember 2003 wurde der Zeitraum 2005 – 2015 von der 58. Generalversammlung der Vereinten Nationen zur Internationalen Aktionsdekade „Wasser für das Leben“ ausgerufen. Am Weltwassertag, dem 22. März 2005, begann diese Dekade. Sie wird am 22. März 2015 enden, dem Datum, an dem voraussichtlich der fünfte und vorerst letzte Weltwasserbericht veröffentlicht werden wird. Koordinierendes Gremium der Dekade ist UN-Water.

Die Dekade soll weltweit die politischen Entscheidungsträger und die allgemeine Öffentlichkeit für Wasserthemen sensibilisieren und Aktionen ins Leben rufen, um bereits international erklärte Verpflichtungen in die Wirklichkeit umzusetzen. Die MDGs im Zusammenhang mit Wasser stehen dabei natürlich im Mittelpunkt, d.h. bis 2015 die Anzahl der Menschen zu halbieren, die keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser haben, sowie nicht nachhaltige Wassernutzungsformen zu beenden. Auf dem Weltgipfel über nachhaltige Entwicklung in Johannesburg 2002 wurde dieses Ziel um zwei komplementäre ergänzt, nämlich ein "integriertes Wasserressourcenmanagement" und "Wassereffizienzpläne" bis 2005 zu entwickeln.

Die Aktionsdekade "Wasser für das Leben" verweist darauf, dass im nächsten Jahrzehnt große Anstrengungen von Nöten sind, diese Verpflichtungen zu erfüllen. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Frauen, da sie weltweit eine zentrale Rolle im Wassermanagement und in der Wasserversorgung spielen. Wichtige Themen für die Dekade sind: Wasserknappheit, Zugang zu sanitären Einrichtungen und Gesundheit, Wasser und Frauen, Kapazitätenaufbau, Finanzierung, Bewertung, integriertes Wasserressourcenmanagement, grenzüberschreitende Fragen, Umwelt und biologische Vielfalt, Katastrophenvorsorge, Ernährung und Landwirtschaft, Wasserverschmutzung und Energieerzeugung.

Weitere Informationen:

http://www.un.org/waterforlifedecade/ ..."

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Was wir jetzt für das Wasser machen können?
Hier eine kleine Auswahl, bitte ergänzt sie über Kommentare noch mit Euren eigenen Ideen:

- keine Autos auf der Straße waschen: Viele Kommunen haben ein getrenntes Kanalsystem für Haus- und Straßenabwässer. Bei Regenspitzen können sie im Notfall die Straßenabwässer zur Entlastung der Klärwerke ungeklärt ablaufen lassen... Da gehört kein Autowaschwasser rein... Außerdem haben die Waschanlagen Ölabscheider, die im Kanal fehlen. Und Öl belastet die teilweise biologisch arbeitenden Kläranlagen übermäßig...

- keine Medikamentenreste in die Toilette. Eigentlich selbstverständlich, da die Toilette kein Mülleimer ist. Jede Apotheke nimmt Altmedikamente zurück.

- Wenig Medikamente einnehmen. Rückstände der eingenommenen Medikamente werden vom Körper ausgeschieden und gehen in die Kläranlagen. Hormone und Antibiotika können zum Beispiel nicht endgültig ausgefiltert werden und wandern weiter bis in Grundwasser bis ins Trinkwasser bis zu uns zurück...

- Keine Essensreste in die Toilette - logo, die Toilette ist auch hier kein Mülleimer. Die einzigen, die sich darüber freuen sind die Ratten in der Kanalisation. Und da gibt es riesige Exemplare... In England ist die Tradition des weihnachtlichen Truthahns zum Beispiel ein echtes Problem für die Kanalisation. Das Fett wird einfach in den Ausguß geschüttet - von zig Haushalten gleichzeitig - und setzt sich erkaltet an den Kanalwänden ab - lecker, spricht da die Ratte, Weihnachten ist wieder da...

- keine Haare oder Kosmetikreste in die Toilette - immer noch kein Mülleimer. Haare verstopfen zum Teil die Siebe der Kläranlagen, hat mir mal ein Anlagenbetreiber erzählt...

- Regenwasser im Haushalt nutzen, wenn möglich. Es gibt mittlerweile Möglichkeiten, Regenwasser in unterirdischen Tanks zu sammeln für den teilweisen Hausgebrauch. Für die Waschmaschine braucht es dann z. B. weniger Waschmittel, Toilette und Waschmaschine verkalken nicht so schnell, das Portemonnaie wird entlastet...

- Regenwasser für den Garten nutzen, auch hierfür kann in unterirdischen Tanks Wasser gesammelt werden. Für die Pflanzen ist es meist besser verträglich, da es weniger Kalk enthält.

- Wasser aus beim Zähneputzen, und kein Dauerduschen. 20 Minuten Duschen entspricht einem Vollbad enstpricht ca. 150 Liter Wasserverbrauch.

- Auch beim Abwasch in der Küche keine Dauerlaufendes Wasser. Eine effektiv gefüllte Spülmaschine benötigt weniger Wasser als eine durchschnittliche Handwäsche.

- Die Waschmaschine nur mit Vorwäsche laufen lassen, wenn es wirklich notwendig ist. Versucht mal Indische Waschnüsse zum Wäschewaschen ausprobieren...

- Mitmachen bei der Unterschriftenaktion für einen Urangrenzwert in Mineralwasser

- Im Frühsommer/ Sommer den Garten nicht so stark wässern, kein Sprenganlagen verwenden. Dabei verdunstet zu viel Wasser. Durch zu intensives Gießen der Pflanzen bilden diese keine tiefen Wurzeln aus und werden "unselbstständig". Sie vertrocknen dann noch leichter, wenn es mit dem Gießen mal nicht so klappt. Denn wozu soll die Pflanze tiefe Wurzeln entwickeln, wenn es von oben genug Wasser gibt...

- Im Haushalt möglichst wenig aggressive Haushaltsreiniger verwenden - denn sie landen mit dem Abwasser im Kanal... Schmierseife und co. reichen meist.

- Achtung in alten Häusern - wenn sie noch Bleileitungen haben, kein Wasser aus der Leitung trinken, da es bleihaltig sein kann. Wenn möglich die Leitungen austauschen. Bis zum Hausanschluß garantieren die Wasserwerke für Trinkwasserqualität - was dann passiert, liegt in der Hand des Hausbesitzers.

- Ein Rücklaufschutz bei der Dusche in der Badewanne einlaufen. Denn wenn der Duschkopf in der Wanne im Wasser liegt, kann es passieren, daß Wasser zurückzieht in das Leitungssystem und dieses Verunreinigt.

- Achtung bei Warmwasserboilern - sie müssen auf über 60 °C eingestellt sein, oder kurzfristig über 70 °C, damit sich keine Krankheitskeime halten können ( z.B. Legionärskrankheit) Zitat von Wikipedia zur Legionellose: "...Die Legionellen überleben in der Regel Temperaturen nicht, die dauerhaft über 60 °C oder kurzzeitig über 70 °C liegen. Durch vorübergehende Aufheizung des Wassers auf 70 °C und aerosolarme Duschköpfe wird bei Neuinstallationen in Westeuropa der Infektionsgefahr entgegengewirkt..."

Hier noch ein paar Spartipps und Wasserinformationen für Kinder zum Wasser vom Umweltbundesamt. Auch einen Basteltipp für einen eigenen Wasserkreislauf gibt es dort.

49 Wasserspartipps bietet der BUND zusammen mit Geberit auf der Seite ja-zum-wasser.de. Dort gibt es sogar einen WC-Wasser-Spar-Rechner. Außerdem bieten sie Aktionsideen für die Öffentlichkeit mit pdf-Datei zum Downloaden.

Der BUND LV Bremen bietet die Seite bund-wassersparinfo.de
zum Thema. hier gibt ea auch eine Umfrage zum persönlichen Wasserverbrauch.

Übrigens:
Wasser hat ein Gedächtnis/ Bewußtsein. Danach bildet Wasser je nach "Stimmungslage" unterschiedliche Kristalle. Dabei stören zum Beispiel Aggressionen eine harmonische Kristallbildung. Ebenso ist Leitungswasser "verstört", es ist irritiert durch das ganze hin und her in den Leitungen. Zitat von der untenstehenden reiki-Seite: "...Es war für Dr. Emoto sehr spannend Fotos von Quellwasser zu machen, die im Gegensatz stehen zu den eher bedrückenden Fotos von Leitungswasser aus der ganzen Welt..."
Mehr dazu im Buch "Die Botschaft des Wassers" von Masaru Emoto. Bilder zu diesem Thema gibt es zum Beispiel bei reikiakademiemuenster.com
Einen interessanten berich über die Wasserkristalle gibt es bei naturel.biz. Demnach reichen schon die bloßen Gedanken, um das Wasser zu beeinflussen...

Endfrage:
Wie geht es weiter mit dem weltweit wohl ersten Atommüllendlager:
Asse II bei Hannover?
Wird in einigen Generationen das Grundwasser dort Strahlenverseucht sein, weil wir unseren Müll nicht im Griff haben? Es soll sehr wahrscheinlich "kontrolliert" geflutet werden, weil es unkontrollierte Wassereinbrüche gibt... der GAU für solch ein Salzlager ist vor unserer Haustür passiert - und die Politiker ...

Damit die Gedanken dieses Post positiv enden können, hier noch ein Wettbewerb zum Thema Wasser:
Global Water Challenge (GWC) und Ashoka's Changemakers fordern jedermann auf, am Online-Wettbewerb "Innovation vor Ort nutzen und die Wasser- und Abwasserkrise meistern" ("Tapping Local Innovation: Unclogging the Water and Sanitation Crisis") teilzunehmen, um Unternehmer zu entdecken und mit bahnbrechenden Ansätzen zur Lösung des weltweiten Wasser- und Abwasserproblems beizutragen.
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Aktion Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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