
Schönes Neues Jahr!
Kalt und grau begrüßt uns das Neue Jahr – alles Leben scheint stillzustehen. Vieles ruht wirklich, steht aber doch in den Startlöchern. Wenn wir jetzt spazieren gehen, sehen wir die Bäume schwarz
und kahl in den Himmel ragen – wie Skelette tanzen die einzelnen Äste im kalten Wind. Kein Vergleich zu der grünen Pracht, die uns im Sommer auf den gleichen Wegen erfreut hat. Und doch, wer genau
hinschaut, spürt und sieht überall das neue Leben. Jede Knospe zeugt vom Lebenswillen in dieser kalten Zeit.
Wer jetzt die Knospe eines Zweiges mit den Fingernägeln aufkneift, findet darin gut aufgefaltet und noch ganz klein die Blätter und Blüten des kommenden Frühlings. Das Graubraun der Rinden und
meisten Knospen täuscht über das pulsierende Leben im Innern der Bäume hinweg.
Schneidet von verschiedenen Bäumen einen kleinen Zweig ab und stellt sie in eine Vase. Stellt sie hell und warm auf und beobachtet in den kommenden Tagen was passiert. Denn langsam kommt wieder
sichtbar Leben in die Knospen. Das Wasser füllt die ganz fein gefalteten Blätter langsam und die unscheinbaren Knospen brechen auf. Es ist gut zu beobachten, wie sie anfangen zu wachsen, wie bei
den
Barbarazweigen im Dezember. Die warme Luft hat sie aus dem Winterschlaf geholt... Und an den
Blättern, die jetzt zum Vorschein kommen, erkennt Ihr vielleicht sogar den ein oder anderen Baum.
Einige Bäume sind anhand der Knospen und Äste auch gut im Winter bestimmenbar. Versucht auf dem nächsten Spaziergang einmal, Winterbäume zu bestimmen. Auf
www.naturtipps.de gibt es die Beschreibung für 6 verschiedene einheimische Bäume mit Zeichnungen der Zweige mit
Knospen. Und plötzlich stehen da wieder Birken, Eichen, Buchen und andere Freunde des Sommers.
Viel Spaß beim Bestimmen und Kennenlernen der Heimat.
Macht alle Mit!
Wißt ihr noch Bäume, die im Winter leicht eindeutig zu bestimmen sind? Gebt eine kurze Beschreibung doch als Kommentar ab!