Viele sind durch einen engen Zeitplan auf schnelles Kochen angewiesen. Da wird gerne auch zu Fertiggerichten gegriffen. Immer mehr achten dabei auf einen möglichst naturtbelassenen Geshcmack, auf
die Zugabe von wenig Geschmacksverstaerkern. Denn wenn schon die Zeit für eigene Gerichte fehlt, so soll doch wenigstens der gute Geschmack nicht auf der Strecke bleiben. Denn wichtig ist,
besonders bei Kindern und Jugendlichen, dass der Körper weiss, wie möglichst ursprüngliche Nahrung schmeckt. Nur so kann vermieden werden, dass der heranwachsene Mensch auf Dauer zu Fertiggerichten
greift - einfach weil der Körper nur den künstlichen Geschmack gewohnt ist.
Immer mehr Firmen erkennen diesen Markt und versuchen ihn zu bedienen und umwerben ihn. So erreichte mich bereits im Februar eine immer noch aktuelle Protestmail von
foodwatch.de:
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Hallo und guten Tag,
eine Tütensuppe wie selbstgekocht, ohne Geschmacksverstärker, 100 Prozent natürlich, 100 Prozent Geschmack? Klingt unglaublich, steht aber so auf der Verpackung der "Maggi Natur Pur" Tütensuppen
von Nestle. Wer so vollmundig ein kleines Naturwunder verspricht, in einer Pressemitteilung ein "revolutionäres Produktkonzept" ankündigt und dafür auch noch einen doppelt so hohen Preis wie für
seine anderen Tütensuppen verlangt - der wird doch auch die Wahrheit sagen, oder? Wir waren skeptisch und haben uns die Suppe genauer angeschaut.
Ohne Geschmacksverstärker, steht gleich drei Mal auf der Tüte. Aber das stimmt nicht. Denn drin ist: Hefeextrakt. Der wirkt als Geschmacksverstärker, weil er unter anderem Glutamat enthält.
Trotzdem ist Nestle rechtlich nicht beizukommen. Denn Hefeextrakt gilt gesetzlich nicht als Zusatzstoff, sondern als "natürliche Zutat". Das ist nicht nur verwirrend, sondern ganz legale Täuschung
von Verbrauchern. Das Umfrageinstitut EMNID hat darum im Auftrag von foodwatch eine repräsentative Umfrage durchgeführt und herausgefunden: 75 Prozent der Deutschen finden es irreführend, wenn
"ohne Geschmacksverstärker" drauf steht, aber trotzdem Geschmacksverstärker drin ist. Egal ob natürlich oder nicht.
Wenn ein Anbieter wie Nestle ganz legal lügen darf und damit drei Viertel der Verbraucher täuscht – wie soll man dann echte Qualität von bloßem Etikettenschwindel unterscheiden? Nicht alles, was
legal ist, ist auch ehrlich und in Ordnung.
Aber der weltgrößte Lebensmittelkonzern hält nicht viel von Ehrlichkeit. Im Gegenteil: Er macht Versprechen, die er gar nicht halten will, und führt Verbraucher mit voller Absicht hinters Licht.
Darum: Schicken Sie über
www.abgespeist.de eine Beschwerde-E-Mail an Nestle und zeigen
Sie damit, dass Sie sich deren Lügen nicht länger gefallen lassen wollen!
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/u003enHerausgeber:u003cbr /u003enfoodwatch e.v., anne markwardt (v.i.s.d.m.), brunnenstr. 181, 10119 berlin, germanyu003cbr /u003enu003cbr /u003enfoodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in
Berlin, VR 21908 Nz, AG Charlottenburg, Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.u003cbr /u003enu003cbr /u003enu003cbr /u003enu003cbr /u003enu003c/divu003e",0] ); D(["ce"]); //-->
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Damit der Wechsel von Fertiggerichten zu natürlichen, hausgemachten Gerichten nicht so extrem ist und die Industrie uns nicht falsch abspeist:
Macht alle Mit!
Und wann immer die Zeit es erlaubt - kocht selber, denn es geht nichts über hausgekochtes Essen ohne zig Zusatzstoffe und frisch zubereitet!
Guten Appetit!
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