Freitag, 14. märz 2008

 

Bild: pixelio.de/ Ralf
Ist er green? Oder ist er nicht?

Erfolgreiche Meldungen sind besonders für Umweltschützer wichtig. Sie geben Energie zum Weitermachen und zeigen, daß der eingeschlagene, der meist andere Weg, der richtige ist.
Der andere Weg? Ja, denn leider sind Umweltschützer meist auch heute in der Minderheit in der Gesellschaft. Das folgende Beispiel aber zeigt, daß das nicht immer so bleiben muß. Aus "Ökoprojekten" können langfristig erfolgreiche Pojekte werden - wie z.B. der "Greenfreeze" von Greenpeace. Zu seinem 15. Geburtstag hat Greenpeace jetzt folgenden Artikel veröffentlicht:

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Greenpeace-Technik seit 15 Jahren weltweit erfolgreich
Natuerliche Kaeltemittel im "Greenfreeze" schuetzen Ozonschicht und Klima


Hamburg, 14. 3. 2008 - Der Greenfreeze, weltweit der erste Kühlschrank
ohne die schädlichen Chemikalien FCKW Wikipedia/ umweltlexikon-online und FKW, wird 15 Jahre alt. Am 15.
Maerz 1993 rollte das erste Geraet aus der Fertigungsanlage der Firma DKK
Scharfenstein in Niederschmiedeberg/Sachsen. Inzwischen wurden weltweit
circa 300 Millionen Kuehlschraenke nach dem Greenfreeze-Standard
hergestellt. Greenpeace verstaerkte mit der neuen Technik seine damalige
Kampagne gegen die Chemikalie FCKW, welche die Ozonschicht der Erde
zerstoert. Zudem wollte Greenpeace die Verbreitung des Stoffes FKW
aufhalten, den die Chemieindustrie als Ersatz-Kaeltemittel einfuehrte -
trotz seiner verheerenden Wirkung auf das Klima.

Greenfreeze ist inzwischen weltweit erfolgreich, der Anteil auf dem
Weltmarkt betraegt fast 40 Prozent. Die Technik hat der Atmosphaere
Treibhausgas-Emissionen in der Groessenordnung von etwa einer Milliarde
Tonnen Kohlendioxid erspart - mehr als den gesamten jaehrlichen
CO2-Ausstoss Deutschlands.

"Diesen Erfolg haetten wir uns nicht traeumen lassen, das ist eine echte
Revolution. Wir freuen uns sehr darueber, wie viel wir bewirkt haben", sagt
Wolfgang Lohbeck, der als Greenpeace-Kampagnenleiter den Greenfreeze auf
den Weg gebracht hat. "Doch die Gefahr ist nicht gebannt, FKW sind auf
anderen Gebieten weiter auf dem Vormarsch. Auch die Bundesregierung ist
gefordert, sie muss alle Anwendungen von FKW stufenweise verbieten."

Nach einer Greenpeace-Studie muss fuer 2050 mit einer Verdopplung des
Einsatzes dieser Gase gerechnet werden, wenn nichts unternommen wird. Sie
machen dann moeglicherweise fast zehn Prozent des weltweiten
Treibhauseffekts aus - eine verhaengnisvolle Entwicklung. Der Effekt waere
groesser als der des gesamten heutigen Autoverkehrs weltweit. Kein Ziel des
Klimaschutzes waere dann noch zu erreichen.

Greenpeace entdeckte 1992 in einem Labor des Dortmunder Hygiene-Instituts
die Technik, mit der die Abloesung von FCKW/FKW moeglich schien:
natuerliche Kaeltemittel wie Propan und Butan, Pentan als Isoliergas in
Daemmstoffen. In der Firma DKK/Foron fand Greenpeace den idealen Partner
fuer die Umsetzung. Die erste oeffentliche Vorstellung des Greenfreeze
entfachte sofort den Widerstand der etablierten Kuehlschrankhersteller, bis
hin zu Boykottaufrufen an den Handel. Doch schon ein Jahr darauf hatte sich
die gesamte deutsche Branche auf die neue Technik eingelassen, wenig
spaeter war ganz Europa "Greenfreeze-Land". Mit China begann die weltweite
Verbreitung. Nur ein Land sperrt sich hartnaeckig gegen Greenfreeze: die
USA. Die US-Grosschemie bekaempft mit Behoerden und Lobbygruppen die
"German technology" bis heute, um ihre Marktanteile auf Kosten des Klimas
weiterhin zu sichern.

Auch andere Branchen wenden sich inzwischen den natuerlichen Kaeltemitteln
zu. Seit vier Jahren haben sich unter Vermittlung von Greenpeace Weltfirmen
wie McDonald's, Coca Cola, Pepsi, Ikea, Carlsberg und Unilever
zusammengeschlossen, um FKW schrittweise zu verbannen. Auch in
Supermaerkten und Autoklimaanlagen werden FKW nach und nach ausgemustert,
obwohl dort der Konflikt noch nicht ausgestanden ist.

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Weitere Links zu dem Thema:
- Greenfreeze Fakten
- Kleiner Greenfreeze-Leitfaden zum Kühlschrankkauf

Übrigens ist solch ein klimaschonender Kühlschrank eine tolle Geschenkidee, z.B. für die Studentenbude...

von Macht alle mit! veröffentlicht in: Elektronik Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Dienstag, 4. märz 2008
Alle, die wir surfen und bloggen sitzen an Computern. Rechner, die früher oder später veraltet sind und dann - auf den Schrott kommen, recycelt werden wollen, sollen, können. Aber welche von ihnen werden überhaupt zuverlässig recycelt? Was passiert mit dem ganzen Elektroschrott? Greenpeace ist aktuell auf der Cebit auf der Suche nach Elektroschrott und berichtet darüber in seinem Greepeace CeBIT Blog

Aber mehr über die Intentionen dieses Blogs durch den Greenpeace Artikel

CeBIT 2008 hat eröffnet

Der Tag der Festreden ist vorbei und die Elektronikhersteller zeigen, was sie an neuen Ideen mitgebracht haben: glänzende Flatscreens, nagelneue Computer, blinkende Handys. Die IT-Branche gibt sich umweltbewusst und macht mit dem Schlagwort Green IT von sich reden. Doch kaum einer verzichtet auf giftige Stoffe bei der Herstellung von Computer und Co. Um auf diesen Widerspruch hinzuweisen ist Greenpeace auf der CeBIT.
Greenpeace demonstriert mit Elektronikschrott-Monster (Cyborg) gegen Gift in Elektronikgeraeten. Vor dem Eingang der weltweit groessten Computermesse Cebit protestiert Greenpeace...

Bild: Greenpeace/ Greenpeace demonstriert mit Elektronikschrott-Monster (Cyborg) gegen Gift in Elektronikgeraeten. Vor dem Eingang der weltweit groessten Computermesse Cebit protestiert Greenpeace...

Auf dem Greenpeace-Stand blitzt und blinkt es nicht - dort wird auf die Schattenseite des Booms hingewiesen: Elektroschrott. Die Produzenten versuchen mit Energieeinsparungen zu punkten, doch die Geräte enthalten jede Menge giftige Chemikalien. Die Folgen unseres Elektronikkonsums sind für viele Menschen in Indien oder China folgenschwer.

Die Produktion von elektonischen Geräten nimmt immer stärker zu und manche Länder sind mit der steigenden Schrottflut überfordert. Oder sie exportieren ihr Müllproblem einfach - häufig illegal. In China oder Indien nehmen Männer, Frauen und Kinder die ausgedienten Geräte auf offener Straße oder in Hinterhofgaragen auseinander. Sie wollen Metalle und Kunststoffe zurückgewinnen.

Die gefährlichsten Stoffe in den Geräten sind bromierte Flammschutzmittel sowie Schwermetalle wie Blei, Cadmium und Quecksilber. Die Chemikalien reichern sich in der Umwelt an und schädigen die Gesundheit. Bei der Verbrennung von überflüssigen Plastikteilen, die häufig aus PVC sind, entstehen weitere Giftstoffe wie Dioxine und Furane.

Deswegen arbeitet Greenpeace seit einigen Jahren zu dieser Problematik. Seit 2006 gibt Greenpeace International regelmäßig eine Rangliste für grüne Elektronik heraus, rief die Green my Apple-Kampagne ins Leben und setzt sich für eine wirkliche Green IT ein. Ein Grund mehr, um auch auf der CeBIT 2008 vertreten zu sein.

Klicken Sie in der Animation auf die unterschiedlichen Versionen und Sie können sehen, wie sich die Firmen bewegt haben.

In den folgenden Tagen berichten wir in unserem CeBIT-Blog welche Produkte wirklich grün und welche Hersteller sich einfach nur ein grünes Mäntelchen umhängen. Schon heute verteilten die Greenpeacer Flugblätter, berieten Messebesucher oder gaben Interviews. Schauen Sie in unserem CeBIT-Blog vorbei oder besuchen Sie uns auf der Messe.

(Autorin: Beate Steffens)

Naturtipps meint:
klickt regelmäßig auf den Greepeace CeBIT Blog, dann bleibt Ihr auf dem Laufenden... Und Ende der Woche wissen wir vielleicht, welches die Elektrogeräte der nachhaltigen Zukunft sein werden!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Elektronik Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Montag, 3. dezember 2007
Schade, da steht er bestimmt auf vielen Wunschzetteln und dann das: Spielverderber Nintendo titelt Greenpeace aktuell einen Artikel.

Greenpeace hat eine neue Ausgabe der vierteljährlich erscheinenden Rangliste für Grüne Elektronik veröffentlicht. Dabei wurden erstmals neben Computern und Mobiltelefonen auch Fernseher und Spielekonsolen auf gefährliche Inhaltsstoffe geprüft. Darüber hinaus wurden die Recyclingsysteme der Hersteller geprüft.

Pech für Nintendo, die laut Liste mit 0! Punkten gleich auf dem letzten Platz landeten.

Leider kann das beliebte Chemiecoktail somit nicht als Geschenkidee bei Naturtipps genannt werden :-(((

Und was mit dem neuen iPhone ist? Leider sieht es auch da schlecht aus...

Lest weiter in meinem vollständigen Artikel unter www.naturtipps.de
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Elektronik
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