Dienstag, 24. juni 2008
Bild: www.pixelio.de/Peashooter
Grünspechte stehen auf der Roten Liste und gehören nicht bei strömendem Regen in große Pfützen...


So stand ich heute abend da...

In der einen Hand eine Schüssel, abgedeckt mit einem Handtuch, in der ein beinahe flügger Grünspecht saß und in der anderen Hand ein dickes Fragezeichen.
Klar ist es Sonntag abend. Klar ist es bereits 20.30 Uhr und keiner mehr erreichbar... Klar war in meinem Kopf Leere...

Nein - ganz leer war er nicht. Der Vogel da drin steht unter Naturschutz, ist also sehr selten. Er saß in einer Pfütze und ruderte mit den Flügeln recht hilflos darin rum. Fangen ließ er sich in den Brennesseln - die Augen vom Brennesselblatt verhängt. So kam ich gut dran, griff beherzt so zu, daß die Flügel gut umschlossen waren und nicht flattern konnten, die Beine raus schauten und nicht klettern konnten. Und dann ab in die Schüssel, mit der ich eigentlich gerade Maulbeeren holen wollte. Und nun stehen wir hier zuhaus im Wohnzimmer.

Es hatte gehagelt, und wie - bis zu 4 cm groß werden die Eisstückchen wohl gewesen sein. Und der kleine Specht hatte sich zu früh aus seiner Höhle getraut und wurde prompt vom Baum gerissen bei dem Wetter. Nachmittags hatte ich ihn noch dort oben im Maulbeerbaum gehört...

Aber was jetzt - draußen goß es wieder in Strömen, der Wind peitschte die Bäume und Mister Mini schimpfte gerade wie es sich für einen Specht gehörte - laut und deutlich.

Der Anruf bei einer Freundin half weiter - ruf doch bei der nächsten Tierklinik an. Na klar- gute Idee, danke! Also Telefonbuch raus und Nummer gewählt - tatsächlich war jemand zu erreichen. Und noch besser, er wußte gleich, an wen ich mich wenden konnte:
Für mich war Herr Dietz aus Duisburg der richtige Ansprechpartner. Er arbeitet mit dem BUND e.V. zusammen und ist anerkannter "Vogelvater". Denn es darf laut Gesetz nicht jeder einfach rumexperimentieren mit Wildtieren, sondern eine weitere Aufzucht soll möglichst in Fachhände gegeben werden... Mittlerweile habe ich auf Wildvogelpflege.de unter "Hinweise" eine Liste mit kompetenten Ansprechpartnern und Adressen gefunden. Mein Herr Dietz ist allerdings nicht dabei.

Nach einem weiteren Telefonat war alles klar und es ging ab nach Duisburg. Bei dem Sturm war es für ihn nicht verwunderlich, daß solch ein kleiner vorwitziger Kerl aus dem Baum gefegt worden war - er war noch nicht flügge... Also richtig gemacht - allein hätte er die kommenden Tage bei dem Wetter wohl nicht durchgestanden...

Denn aufgepaßt! Nicht jeder Jungvogel, der in den Büschen sitzt und piepst ist auch gleich auf Menschenhilfe angewiesen!!! Normalerweise werden die Kleinen weiterhin von ihren Eltern versorgt, bis sie endgültig richtig fliegen können. Siehe Artikel "Jungvogelaufzucht" von der WildvogelPflegestation Marburg. Bevor man schützend seine Hände über solch ein Jungtier hält, sollte man also von weitem beobachten, ob wirklich keine Eltern zum Füttern kommen!

Zitat aus einem Merkblatt der Seite www.Heilbronner-Tierschutz.de:
"Man sollte den Vogel nur dann mitnehmen, wenn sicher ist, daß er verletzt ist und nicht mehr von den Elternvögeln versorgt wird!!! (Eine Stunde lang beobachten!)" Das Merkblatt "Jungvogelaufzucht" kann übrigens ald pdf-Datei runtergeladen werden.

Übrigens:
Unbeholfene Jungvögel sind ein gefundenes "Fressen" für Hauskatzen. Bei vielen sollte man wohl lieber "Spielzeug" schreiben, denn sattfressen können sie sich zuhause. Deshalb sollten zur Zeit der flüggen Jungvögel Hauskatzen im Haus bleiben! Nun kommen gleich wieder die Katzenfreunde, daß das doch viel zu lange wäre - nun, wenn vogelarme Gärten besser sind... allein bei uns sind es drei Haustiger, die durch die Büsche streifen. Und es gibt aus England Hochrechnungen, wieviel Vögel diese Haustiere jedes Jahr ungefähr auf dem Gewissen haben - es sind nicht wenige :-(

Zahlreiche Informationen zur Jungvogelaufzucht gibt es auch auf der Seite www.wildvogelhilfe.org.

Achtung:
Lest ruhig jetzt sofort nach, wie aufwändig es ist, einen Jungvogel aufzuziehen - denn es ist wirklich kein Kinderspiel! Also lieber rechtzeitig in fachkundige Hände geben, oder wenigstens telefonischen Rat einholen!

Macht alle Mit!
Laßt Jungvögel sitzen und beobachtet sie! Greift nur ein, wenn es wirklich notwendig ist!

Und wenn es regnet, oder der Vogel auf der Straße sitzt: Setzt ihn ins schützendes Gebüsch. Vögel riechen nicht und nehmen die Jungen wieder an... Nur sollte dieses Umsetzen möglichst zügig und nicht in Anwesenheit der Eltern geschehen, um diese nicht unnötig zu erschrecken.

Nun, ich hatte meinen neuen "Freund" probeweise auf das Dach des Gartenhauses gesetzt, von wo er gleich wieder auf die Erde flatterte - er war einfach zu durcheinander und das schüztende Gebüsch nicht dicht genug bei dem Unwetter... Und da hier viele Hunde (ohne Leine) spazieren gehen und auch Katzen ihre Runden drehen, hat Herr Dietz nun einen Pflegling mehr - toll und von hier aus noch einmal Danke für diese engagierte Hilfe!

Und wer auch mithelfen möchte, kann ja in der oben verlinkten Liste mal nach der nächsten Adresse schauen und anfragen, ob Hilfe gebraucht wird. Da ganz junge Vögel bis zu 4 mal in der Stunde gefüttert werden müssen, ist es durchaus wahrscheinlich, daß engagierte Vogelfreunde willkommen sind. Spenden übrigens auch, denn die Tiere müssen z. T. auch tierärztlich versorgt werden und brauchen Futter, Käfige, Wärmelampen und co...

Schule/ Kindergarten:
Übrigens besuchen manche dieser Gruppen oder Personen auch gerne zur Aufklärung Schulen und Kindergärten oder empfangen Gruppen. Ruft bei Bedarf einfach mal vor Ort an und fragt nach!

Macht alle Mit!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Tierschutz Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Donnerstag, 1. mai 2008

Bild: www.pixelio.de/ Regina Kaute

Wir gehören zusammen - für immer!


Die Ferien sind noch fern - so denken die einen.
Bald sind Ferien - so empfinden es die anderen.

Auf alle Fälle ist jetzt schon Zeit, sich um eine Ferienunterkunft für den vierbeinigen Freund zu kümmern, falls er nicht mit kann! Und dabei helfen die Tierschutzvereine des Deutschen Tierschutzbundes zusammen mit vielen Ehrenamtlichen Tierfreunden in einer ganz besonderen Aktion!

Der Deutsche Tierschutzbund berichtet darüber auf seiner Seite:

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Urlaubszeit darf für Haustiere nicht zur Leidenszeit werden

Deutscher Tierschutzbund und seine Mitgliedsvereine vermitteln ab 2. Mai 2008 kostenlos Hilfe für alle Haustierbesitzer

Seit nun mehr 14 Jahren führen die Tierschutzvereine des Deutschen Tierschutzbundes die Urlaubsaktion Nimmst du mein Tier, nehm’ ich dein Tier® durch. Dabei werden alljährlich viele tausende engagierte Tierbesitzer und Tierliebhaber, die sich als „Frauchen und Herrchen auf Zeit“ anbieten, zusammengeführt. Eine Lösung für alle diejenigen, die ihr Haustier nicht mit in den Urlaub nehmen können. Weiterhin bietet der Tierschutzbund eine zentrale Service-Hotline und ein Info-Poster „Tier und Urlaub“ mit allen wichtigen Informationen an. Dieses Poster haben die Tierschützer mit Unterstützung von „Whiskas“ und „Pedigree“ herausgegeben. Auf der Website
www.tierschutzbund.de sind aktuelle Informationen zu Einreisebestimmungen und andere Tipps nachzulesen.
Dieser Rundum-Service unterstützt seit über 10 Jahren hunderttausende Tiere und ihre Halter. Aber immer noch werden jährlich fast 70.000 Haustiere – vor allem Hunde und Katzen – von ihren Familien ausgesetzt. Auch die Zahl der abgegebenen Kleintiere, wie Hamster, Meerschweinchen und Ratten steigt stetig an. Die meisten dann, wenn die Besitzer in die Ferien aufbrechen und keine Lust haben, sich um das Wohl ihres Haustieres Gedanken zu machen. Der Informations- und Aufklärungsbedarf zum Thema „Tier und Urlaub“ ist nach wie vor hoch.
Wie in den vergangenen Jahren sind die Tierheime vielerorts bereits jetzt - weit vor der Haupt-Urlaubszeit über 100 Prozent ausgelastet. Wolfgang Apel, der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes: „Mit unserer Aktion Nimmst du mein Tier, nehm’ ich dein Tier® bieten wir eine ganz konkrete Unterstützung und Hilfe bei der Urlaubsplanung an. Das Angebot steht jedem Interessierten offen. Die ist unkomplizierter und zugleich praktischer Tierschutz. Unsere Mitgliedsvereine und Helferinnen und Helfer vor Ort, die die Aktion unterstützen, leisten Großartiges“. „Daher“, so Apel weiter, „ist es umso unverständlicher, dass Jahr für Jahr zehntausende Hunde und Katzen ausgesetzt werden. Das Aussetzen ist eine Straftat und die Gerichte sollten die vorgesehenen Strafmaße voll ausschöpfen. Es muss deutlich gemacht werden, dass das Aussetzen von Tieren eben kein Kavaliersdelikt ist.“


So funktioniert die Urlaubsaktion des Deutschen Tierschutzbundes


Die örtlichen Vereine bringen bei dieser Aktion Tierhalter zusammen, die sich während des Urlaubs im Wechsel um die vierbeinigen Lieblinge kümmern. Auch Menschen, die kein Tier haben, freuen sich oft, vorübergehend eines zu betreuen.

Ab dem 2. Mai können sich Tierbesitzer und Tierfreunde am Urlaubs-Beratungstelefon des Deutschen Tierschutzbundes melden. Dort erfahren sie, welcher Tierschutzverein in ihrer Nähe ihnen hilft - ob sie nun Hund, Katze, Vogel oder Meerschweinchen in Pflege geben oder ob sie anderen anbieten möchten, deren Tier aufzunehmen.

Unter der Telefon-Nummer: 0228-6049627 können von Montag bis Donnerstag zwischen 10.00 und 18.00 Uhr und am Freitag von 10.00 bis 16.00 Uhr Fragen im persönlichen Gespräch geklärt werden. Diejenigen, die ihre Tiere in den Urlaub mitnehmen wollen, erhalten ebenfalls Unterstützung von den Experten. Am Urlaubs-Beratungstelefon und im Internet erhalten sie unter anderem auch aktuelle Informationen zu den Einreisebestimmungen der europäischen Urlaubsländer. Auch wenn für Tiere, die auf Reisen ins Ausland mitgenommen werden, seit Oktober 2004 grundsätzlich nur der einheitliche, vom Tierarzt ausgestellte EU-Heimtierausweis gilt, sind für einige Reiseländer noch zahlreiche Ausnahme- und Übergangsregelungen zu berücksichtigen – auch hier hilft das Team am Beratungstelefon mit kompetenten Informationen.

Viele nützliche Tipps, Informationen über Besonderheiten in den europäischen Ländern und Checklisten zur Urlaubsplanung finden Sie im aktuellen Faltblatt „Tier und Urlaub“, das der Deutsche Tierschutzbund mit Unterstützung von „Whiskas“ und „Pedigree“ herausgegeben hat.



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Mehr zum Thema gibt es beim Deutschen Tierschutzbund unter:
Urlaubshilfe für Tierfreunde
Vorherige Pressemeldungen


Also, wer bereit ist, einem Tier über die Urlaubszeit zu helfen
oder
wer Hilfe und Pflege für sein Tier in der Urlaubszeit braucht:

Ruft an und laßt Euch vermitteln!

Vergeßt nicht, Tiere sind keine Sachen. Besonders für Kinder und Jugendliche ist es wichtig, einen verantwortungsvollen Umgang mit Tieren zu lernen. Und dazu gehört auch, eine Unterkunft für die Ferienzeit zu organisieren...

Übrigens:
Solche "Ferienpatenschaften" sind auch eine tolle Gelegenheit, um für Kinder "ein Tier auf Zeit" ins Haus zu holen. Natürlich nur, wenn der verantwortungsvolle Umgang und die Aufsicht über des Pflegetiere in der Hand eines Erwachsenen liegt! Aber so können Kinder in aller Ruhe einmal erleben, ob das jeweilige Tier wirklich das ist, was sie sich wünschen, oder ob es nicht doch mehr Arbeit als Freude mit sich bringt...


Macht alle mit!
Denn kein Tier hat es verdient, ausgesetzt zu werden!!!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Tierschutz Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Montag, 28. april 2008

Bild: www.pixelio.de/ augustine und alle oben genannten!

Haustiere bringen Freude - und Pflichten!



...die Schweiz hilft mit konkreten Tipps und Anleitungen. Denn sie setzt im Tierschutz auf gut informierte Tierhalter - eigentlich sollte das ja eine Selbstverständlichkeit sein...

Aber anläßlich des neuen Schweizer Tierschutzgesetzes und der neuen Tierschutzverordnung zum 1. September 2008 gibt es jetzt einen Internetauftritt, der Pflichtlektüre für jeden Tierhalter werden sollte, am Besten schon vor der Inbesitznahme des gewünschten Tieres:

Tiere richtig halten des Schweizer Bundesamtes für Veterinärwesen BVET.

Die sehr ausführlichen Seiten mit Text- und Videoinformationen zu Hund, Katze, Meerschweinchen, Goldhamster, Kaninchen, Rinder, Schwein, Schaf, Pferd, Ziege und Huhn denken an viele wichtige Informationen.

Sogar eigentlich selbstverständliche Dinge werden hier noch einmal in Erinnerung gerufen, beispielsweise:
"...und übrigens: Tiere dürfen nicht in Paketen versendet werden."
"...und ihnen mit dem nötigen Respekt begegnen."

Bei dieser sorgfältig und übersichtlich zusammengestellten Seite kann man sich nur wünschen, daß bald Informationen zu weiteren Haustieren folgen!

Was kennt Ihr noch an empfehlenswerten Internetauftritten zur Tierhaltung? Bitte nennt sie im Kommentar! Falls Ihr Tierhalter seid, habt Ihr doch bestimmt "Eure Lieblingsseite" mit Informationen zu Eurem Haustier.

Naturtipps hat in folgenden Beiträgen bereits über verantwortungsvolle Tierhaltung berichtet:
- 111) Gewaltfreies Pferdetraining
- 041) Sylvesterknallerei kann Tiere töten!
- 031) Tiere: Freude und Pflichten, aber keine Geschenke!

Am Besten:
Erst lernen und informieren - dann den Tierfreund ins Haus lassen!
Das ist besonders wichtig für Kinder, Jugendliche und deren Eltern!

Macht alle Mit!


Und wer auf dem Laufenden bleiben will, sollte sich den Blog zu der Seite merken:
BVET Blog

von Macht alle mit! veröffentlicht in: Tierschutz Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Samstag, 19. april 2008
Bild: www.pixelio.de/ Aktion SinnLos


Engagierte Tierschützer sind häufig Mitglied in Tierschutzvereinen, z.T. in kleinen Tierschutzvereinen. Vereine, die vieles machen, aber wenig haben.
Vereine, die keine finanziellen Möglichkeiten haben, für sich zu werben.
Und für sie gibt es jetzt die einmalige Chance auf 1 Jahr kostenlose Presearbeit!
Der Bewerbungszeitraum läuft vom 1. April 2008 bis 30.Mai 2008 und ist für Vereine aus Berlin und den "Neuen Bundesländern" - denn ausgeschrieben wird der wetttbewerb von einer Berliner Agentur.
Neugierig geworden? Dann lest weiter in der entsprechenden Pressemeldung auf openpr.de:

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Engagierte Tierschützer gesucht

jetzt bewerben für ein Jahr kostenlose Pressearbeit

(openPR) - „Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.“( Arthur Schopenhauer)

Berlin, im März 2008 - In ganz Deutschland engagieren sich Menschen – meist ehrenamtlich und mit viel persönlichem Einsatz – in kleinen Tierschutzvereinen für das Wohl der Tiere. Anders als bei großen Organisationen findet ihre Arbeit nicht so leicht Gehör in der Öffentlichkeit. Hier setzt die Aktion „Sinn-LOS statt sinnlos“ der Berliner AGENTUR FÜR KREATIVE PR an. Die Agentur übernimmt die PR-Betreuung für einen kleinen Tierschutzverein, ohne ein Honorar zu berechnen. Bewerben können sich alle Interessierten unter www.frage-nach-dem-sinn.blogspot.com/.

Jedes Jahr geraten etliche Tiere in Not. Sei es weil niemand die Verantwortung für sie übernehmen will oder auch aus falsch verstandener Tierliebe. Die AGENTUR FÜR KREATIVE PR hat es sich zu Aufgabe gemacht, kleinere Tierschutzvereine aufzuspüren, die zwar auch keine Tiere „herstellen“, sie jedoch vor dem „Zertreten“ bewahren können. Im Vergleich zu den großen Tierschutz- und Hilfsorganisationen ist es für kleinere Vereine viel schwieriger, die erforderliche Unterstützung zu bekommen.


Wie läuft die Aktion ab? Die Aktion „Sinn-LOS statt sinnlos“ startet am 1. April 2008 und endet am 31. Mai 2008. In dieser Zeit können sich eingetragene und als gemeinnützig anerkannte Tierschutzvereine über den Blog der AGENTUR FÜR KREATIVE PR „www.frage-nach-dem-sinn.blogspot.com/ “ bewerben. Dort steht ein Bewerbungsbogen bereit, der auszufüllen und anschließend per Email an sinnLOS(at)kreative-pr.de zu senden ist. Schon während der regulären Bewerbungszeit werden die unterschiedlichen Bewerber auf dem Agentur-Blog vorgestellt. Somit kommt jedem Bewerber schon durch die Teilnahme an der Aktion eine gewisse zusätzliche Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zuteil. Nach den zwei Monaten wird das Gewinner-Projekt ausgewählt. Dabei ist vorgesehen, dass die AGENTUR FÜR KREATIVE PR durch sachverständige Experten bei der Auswahl beraten wird, um sicherzustellen, dass ein wirklich förderungswürdiges Projekt von der Agentur unterstützt wird.

Wer kann mitmachen? Mitmachen können alle eingetragenen und als gemeinnützig anerkannten Tierschutzvereine aus Berlin und den Neuen Bundesländern, die ein förderungsfähiges Projekt vorzuweisen haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Verein eine Katzenauffangstation unterhält, eine Zeitschrift herausgibt, die über artgerechte Tierhaltung aufklärt, oder sich für kürzere Tiertransportzeiten einsetzt- wichtig ist, dass er sich ernsthaft für das Wohl hilfsbedürftiger Tiere einsetzt. Des Weiteren sollten Bewerber auch
tatsächlich Bedarf an der ausgesuchten Unterstützung haben, sowohl in materieller also auch in inhaltlicher Hinsicht.

Was ist der Gewinn? Die AGENTUR FÜR KREATIVE PR übernimmt für den ausgewählten Tierschutzverein ein Jahr lang die kostenlose PR-Betreuung und Pressearbeit, die ihm Gehör in der Öffentlichkeit verschafft - angelehnt an das Motto: „Tue Gutes und rede darüber“. Gemeinsam mit dem Gewinner wird abgestimmt, welche Maßnahmen ihm am besten helfen. Das können z.B. Presseberichte, Kontakte zu möglichen Förderern, Beratung oder ein kleines Konzept für eigene PR-Maßnahmen sein.

Wie entstand die Idee? Das Leben ist wie eine Lotterie: Entweder man zieht das große Los und gewinnt, oder erhält eine Niete. Das gilt noch einmal mehr für Tiere, die in ihrem Wohlergehen heute mehr denn je von uns Menschen abhängig sind. Die AGENTUR FÜR KREATIVE PR hat sich auf die Themen Lifestyle, Design und die schönen Dinge des Lebens spezialisiert. Zum Besten, was uns das Leben zu bieten hat, gehören ganz sicher auch Tiere – ob sie uns in freier Natur erfreuen oder als Haustier die kleinen und großen Ereignisse des Alltags mit uns teilen. Die Aktion läuft vom 1. April 2008 bis zum 31. Mai 2008. Die AGENTUR FÜR KREATIVE PR freut sich über rege Beteiligungen. Alle wichtigen Informationen finden Interessierte unter www.frage-nach-dem-sinn.blogspot.com/.

DIE AKTION WIRD UNTERSTÜTZT VON:
(e.nimal Einfach tierisch!)
(Tiervermittlung) /
(Verein der Tierfreunde Strausberg und Umgebung)
(Aktiontier Menschen für Tiere e.V.)
(Gemeinschaft der Förderer von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e.V)
(Haustier-Welt)

© Agentur für kreative PR .

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Dies ist ein Beispiel für eine effektive Unterstützung von Tierschutzvereinen ohne selber direkt im Tierschutz aktiv zu sein! Bestimmt gibt es auch noch andere effektive Ideen um den Helfern zu helfen. Wer kennt noch entsprechende kreative Aktionen, bei denen Vereine des Tier-, Natur- oder Umweltschutzes effektiv von Unternehmen unterstützt werden, außer in finanzieller Art?

Und an alle Tierschutzvereine, die Ihr die Bedingungen erfüllt: Macht alle Mit!
Schon eine Vorstellung auf dem Blog der Aktion ist effektive Eigenwerbung.
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Tierschutz Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Dienstag, 1. april 2008

Bild: NABU Baden-Württemberg, Online-Aktion gegen geplanten Kaeltetod bei Kormoranen

Es ist kaum zu glauben - auf der einen Seite freuen sich die Naturschützer darüber, dass ihr Bestand wieder zugenommen hat, und auf der anderen Seite unterstützen die Politiker im Namen der Angler und Berufsfischer ihre Massenvernichtung - an den Kormoranen scheiden sich die Geister.

Aber selbst falls es wirklich zu viele von ihnen an einem Ort geben sollte - darf dafür unkontrolliert eine ganze Brutkolonie um ihre Jungvögel gebracht werden? Darf deshalb unkontrolliert in einem Schutzgebiet Nachts das Licht angemacht werden zur Vogeljagd? Wozu gibt es dann noch Schutzgebiete? Wozu wird dann der Kormoran anderorts noch geschützt?

Frage über Fragen, die mit undurchdachten Taten einfach weggewischt werden sollen. Mehr dazu erfahrt Ihr auf der Seite des NABU Baden-Württemberg. Dort gibt es auch eine Online-Aktion dagegen:
Eisiger Kormoran-Tod im Vogelschutzgebiet
Tatort Bodensee: NABU protestiert scharf und startet E-Mail-Aktion



Danke NABU für diese Aktion!

P.S.:
Kann es wirklich sein, dass Sportangler solch einen Vogelmord einfordern?
Noch dazu mit dem Wissen, dass bei solch einer Aktion auch andere Jungvögel dabei sterben würden?
Mord für Sport?



Auch nach diesem ernsten Thema gibt es noch einen Anhang zum 1. April, denn der Artikel über den Eistod der Kormorane ist wirklich kein Aprilscherz, selbst wenn es so scheinen könnte!
Der Aprilscherz ist an den Post 121 angehaengt...:-)
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Tierschutz Community: Sport
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Samstag, 29. märz 2008
Es ist wieder so weit, auch das gehört zur Frühlingszeit - die Robbenjagd hat begonnen... Der Deutsche Tierschutzbund ruft parallel dazu zu einer Mailaktion gegen die grossangelegte kanadische Robbenjagd auf:

Protestieren auch Sie bei der Kanadischen Botschaft in Berlin gegen das massenhafte Abschlachten von Robben

Die Einheimischen fühlen sich mit solchen Aktionen falsch verstanden und bevormundet - auch sie wollen Geld verdienen können um ihren Kindern die Schule, sich selber den Wohlstand gönnen zu können. Es ist eine zweischneidige Sache. Aber waere es wirklich für sie wichtig und existenziell, so könnten ebenso weniger Tiere gejagd und gaenzlich genutzt werden, vom Fleisch über Knochen und Öl bis zum Fell. Der Preis der Produkte müsste höher sein - die Einnahmen würden bleiben. Aber nein, es ist wieder das Töten von über 200.000 Tieren vorgesehen, für Fell und Öl...

Es gibt auch einen Blog speziell gegen die Robbenjagd: Stoppt sie die Robbenjagd. Hier gibt es u.a. ein Video zum Thema und man kann sich für online-Aktionen anmelden.

Bei youtube gibt es ebenfalls einen IFAW TV-Spot zur Robbenjagd (2007), wenn Tiere zu Worten werden...:




Besonder makaber, durch einen ungewöhnlich warmen Winter war die Eisdecke zu dünn. Viele Robbenbabys starben laut spiegel.de, weil sie zu früh in das Wasser einbrachen. Und nun werden die Überlebenden für ihr Fell und Öl reihenweise getötet...

Interessante Hintergrundinformationen zu dem Thema liefert auch der Artikel "Tiefroter Schnee" auf zeit.de.

Und nun kann sich jeder selber überlegen - Robbenjagd ja oder nein...

Naturtipps meint:
Macht alle Mit! - Robbenjagd Nein!


In eigener Sache:
Da ich immer noch im Urlaub bin, fallen die Naturtipps kürzer und ohne Illustrationen aus - aber wie zu sehen ist, das Leben geht weiter, Tier-, Natur- und Umweltschützer haben nie frei...
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Tierschutz Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Montag, 3. märz 2008
Pelz ist warm - Pelz ist schön. Herrlich, wenn es in der Sonne glänzt, der Wind mit den einzelnen Haaren spielt... Bei richtiger Kälte hält er schnucklig warm.

In der entsprechenden Gesellschaft wird man bestaunt und bewundert...

Pelz trägt Schmerzen, Blut und Tod! In jeder Gesellschaft sollte daran gedacht werden!!!

Deshalb setzen sich jetzt Tierschützer aufs Rad und fahren und fahren und fahren...

Wann und Wohin? Darüber berichtet die Pressemeldung von der TierrechtsInitiative Rhein-Main - TIRM e.V.:

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Einwöchige Fahrradkarawane gegen die Pelzindustrie

(prcenter.de) "On the road – against fur!"

Bild: Tierrechtler protestieren per Rad

Frankfurt am Main • In ganz Deutschland bereiten sich Tierrechtler und Tierrechtlerinnen auf die momentan größte Tierrechts-Demonstration vor. Die Münchner Antispeziesistische Initiative (m-a-i) startet am 29. Februar eine Radtour der besonderen Art: Tierrechtsaktivistinnen und -aktivisten schließen sich zusammen, um die Proteste rund um die Pelzmesse Fur & Fashion zu bereichern, indem sie eine Woche lang per Rad unterwegs sind.

Schon in der Vergangenheit haben viele kreative Protestaktionen gezeigt, dass gemeinsam gesteckte Kampagnenziele (derzeit steht der Luxuskonzern ESCADA an erster Stelle bei Anti-Pelz-Protesten) von vielen Initiativen verfolgt werden, bis sie zum Erfolg führen. So werden die Radlerinnen und Radler in den Städten, in denen Zwischenstopps geplant sind, gemeinsam mit örtlichen Aktiven gegen die Pelzindustrie und insbesondere gegen ESCADA demonstrieren.

»Die Tour wird hart, aber nichts im Vergleich zu dem, was die Tiere täglich in den so genannten Pelztierfarmen durchmachen«, meint Jörg Zimmermann von der m-a-i, wenn er an die 600 km denkt, die vor ihm liegen - bei unangenehmen Klima-Bedingungen. »Wir sind gut ausgestattet, während die Tiere nur ihr Fell haben, das sie in ihren kleinen Drahtkäfigen schützt, und das wird ihnen der Mode willen genommen. Sie können sich nicht bewegen. Doch wir wollen Solidarität zeigen. Human Power for Animal Rights!«

Auf der Route von Salzburg liegen Rosenheim - München - Augsburg - Ulm - Stuttgart - Heidelberg und Darmstadt, bis sie pünktlich am 8. März zur Großdemo in Frankfurt enden wird. Frankfurt selbst kennt durch die Critical Mass Frankfurt bereits Fahrradproteste: jeden ersten Sonntag im Monat und am darauf folgenden Freitag finden politisch motivierte Fahrradkarawanen statt.

Nachdem im letzten Jahr rund 650 Protestierende zur Demo gegen die Pelzmesse Fur & Fashion kamen, hofft die TierrechtsInitiative Rhein-Main (TIRM), dass am 8. März 2008 die Tausender-Grenze erreicht wird. »Wenn nur annähernd die Meinung der Bevölkerung in Bezug auf Pelz widergespiegelt wird, dürfte das kein Problem sein«", prognostiziert Heiko Weber von der TIRM. Schließlich sind 8 von 10 laut einer GfK-Studie gegen Tierausbeutung für »Pelz«.

Wer sich an der Anti-Pelz-Radtour beteiligen möchte, ist herzlich eingeladen und kann sich unter www.m-a-i.de.vu informieren. Details rund um die Proteste gegen die Pelzmesse Fur & Fashion finden sich auf www.fuf.tirm.de.
Weitere Infos: www.m-a-i.de.vu - www.justice-beatz.de - www.fuf.tirm.de

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Eine weitere Pressemeldung der Initiative:

Justice Beatz für Tierrechte

(prcenter.de) Hip Hop meets Hardcore zum Antipelz-Fest

Frankfurt am Main • Am 8. März findet ein Konzert statt, das die Proteste rund um die Pelzmesse Fur & Fashion lautstark abrunden wird. Das Café ExZess in Bockenheim wird damit nicht nur zum überregionalen Treffpunkt für Tierbefreier und Tierrechtler werden, sondern auch viele Musikfans anlocken. Die Band Tackleberry tritt ohne Gage auf. Mit diesem Auftritt unterstützen die Künstler die Tierrechtsinitiative Rhein-Main im Kampf gegen die Tierausbeutung.

»Fur & Fashion stinkt«, so Tackleberry auf myspace.com. Auch wenn es manche Modeschöpfer ignorieren: Bevor die Kleidung der Pelzdesigner auf den Catwalks der Welt landen, machen die so genannten Pelztiere die Hölle durch. Die Schreie der Tiere scheinen momentan ungehört. Doch jetzt werden andere für sie laut: Tackleberry bieten mit viel Energie melodischen Hardcoresound. Die Bandmitglieder sind bekannt dafür, dass sie viel Spaß auf der Bühne haben und das Publikum mitreißen. Die auf Englisch wiedergegebenen Songs behandeln unter anderem System- und Kapitalismuskritik.

Vor dem Hardcore-Konzert wird es Auftritte von Hiphoppern geben, die schon tagsüber den Zug der Großdemonstration gegen die Pelzmesse live unterstützen, so z.B. vom Tübinger Rapper Callya und Aslan aus Münster. Und wer seine Ohren zwischendurch schonen möchte, hat dazu in den Räumlichkeiten des autonomen Zentrums ExZess genug Gelegenheit: Hier können sich Interessierte an diversen Tierrechts-Ständen informieren, sich mit veganen Snacks stärken und Gleichgesinnte treffen.

Samstag, 8. März 2008 ab 18 Uhr: Antipelz-Fest Justice Beatz
Location: Café ExZess, Leipziger Straße 91 in Frankfurt-Bockenheim
Infos: www.justice-beatz.de - www.myspace.com/tackleberryhc

Zusatzinformationen: Schon einige Stunden vorher wird es in Frankfurt sehr laut werden: Dieses Konzert wird als After-Show zur Großdemonstration gegen die Pelzmesse Fur & Fashion organisiert, die sich nicht nur gegen die Messe, sondern auch gegen pelzverkaufende Geschäfte, wie z.B. ESCADA richtet. Zur Teilnahme an den Protesten werden mehrere hundert Demonstrierende erwartet. In der Woche vor der Großdemonstration wird es täglich kleinere Aktionen geben. Es findet auch ein umfangreiches Vorprogramm statt, so z.B. eine in Salzburg beginnende Anti-Pelz-Fahrradtour.


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Übrigens:
Naturtipps hat im Post 026) Alle Jahre wieder - Qualpelze für den Winter bereits einmal über dieses Gänsehaut-Thema berichtet...

Geschenkidee:
Pelze sind bestimmt kein brauchbares Geschenk! Wer verschenkt schon gerne qualvolle Schreie und leidende Blicke?
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Freitag, 22. februar 2008
Bild: www.pixelio.de/ später, Schau mir in die Augen!

Der bernsteinfarbene Blick fasziniert mich immer wieder, besonders, wenn er in der Morgensonne aufleuchtet. Manchmal ist es auch ein warmer kupferner oder goldener Ton, der einen freundlich anblinzelt - Augen, die ich nie wieder vergessen werde... Ich könnte mich in sie verlieben!

Die Augen der Kröten!

Ja, Ihr lest richtig. Schaut ihnen einmal richtig in die Augen, vergesst alles andere herum und schaut ihnen in die Augen. Sie sind wunderschön, leuchten warm an den kalten Frühlingsmorgenden und lassen hoffen auf den richtig warmen Frühling. Da ist der Prinz zum Greifen nah – vielleicht doch einmal ein Küsschen wagen?

Zwei Jahre lang habe ich morgen für morgen in den Frühlingswochen während der Wanderungszeit Kröten und Molche zusammen mit quirligen Fröschen eingesammelt und über eine Straße gebracht. Immerhin soll eine Erdkröte in einem Terrarium 40 Jahre alt geworden sein...
Ich begleitete sie jeden Morgen, manchmal auch abends – manchmal bei Schneeregen, denn ein paar Unerschrockene gab es immer, manchmal bei schönem, warmen Frühlingsregen. Ihr kennt diesen weichen Regen bestimmt auch. Ein Regen, der einfach dazu verlockt, stehen zu bleiben und das Gesicht in die Tropfen zu halten...

Nun - wen es jetzt auch zu den Kröten mit den verzauberten Augen lockt, der kann sich den Podcast "Kröten und Frösche auf Wanderschaft" vom NABU anhören. Oder schaut gleich bei www.amphibienschutz.de vorbei, ob Ihr noch als Sammler gefragt seid! Denn für diesen aktiven Tierschutz werden eigentlich immer Helfer gesucht. Besonders in Jahren wie diesen, in denen sich die Wanderzeit durch einen früh beginnenden und wechselhaften Frühling über eine lange Zeit ziehen wird.

Für viele Kinder und Jugendliche ist es übrigens eine tolle Erfahrung, einmal beim Sammeln dabei zu sein! Lehrer oder auch Kindergärtnerinnen, die einen Zaun in der Nähe haben, sollten die Mühen nicht scheuen, und einmal mit ihren Kindern morgens dabei sein...
Denn Kinder verfallen diesem Blick noch leichter fürs Leben :-)

Videos gibt es wieder im Sozialen Netzwerk "Naturtipps":
- 094) Kröten in Schweden
- 094) Kröten gehen...
- 094) Kröte im Kellerschacht
- 094) Schau ihnen in die Augen...

Viel Spaß und Macht alle Mit!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Tierschutz Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Samstag, 26. januar 2008
Eine Mutmachgeschichte zum Nachmachen

... dachte sich der Student Mahi Klosterhalfen. Viele seiner Mitstudenten dachten fast genauso: Keine Käfigeier kaufen! Und kauften im Super konsequent keine Käfigeier...
Aber was war mit der Mensa?
Dort gab es weiterhin Käfigeier!
Also wurde das langjährige NABU-Mitglied aktiv!
Wie er es geschafft hat, mit Unterschriften die Düsseldorfer Mensa innerhalb kürzester Zeit von Käfigeiern auf Freilandeier umzustellen, erzählt die Geschichte

Eier-Sieg in Düsseldorfer Mensa
Mahi Klosterhalfen über seinen Erfolg mit der „Initiative käfigfreie Mensa“!

Und wer auch aktiv werden möchte gegen Käfigeier in seiner Mensa oder Kantine, kann über Mahi.Klosterhalfen(at)gmail.com Kontakt aufnehmen mit dem erfolgreichen Tierschützer.

Macht alle Mit! Schritt für Schritt für käfigeierfreie Mensen und Kantinen in Deutschland!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Tierschutz Community: Naturtipps
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Freitag, 11. januar 2008
"Das Jahr des Delfins 2007 wurde um ein Jahr velängert"

Das klingt klasse!
Aber es ist super traurig und enttäuschend!
Denn dieses Jahr soll nur verlängert werden, weil es fehl geschlagen ist... Viel Trouble gab es, aber wenig positive Ergebnisse. Gab es überhaupt positive Ergebnisse?

Im Folgenden die Pressemeldung der Gesellschaft zur Rettung der Delfine:

Ernüchternde Bilanz des "Jahr des Delfins 2007"

- Eine Delfinart ausgestorben
- Weitere Arten unmittelbar vom Aussterben bedroht
- Schutzabkommen für bedrohte Schweinswale zerstört
03.01.2008 - Das mit großem Mediengewitter eingeläutete "UN-Jahr des Delfins 2007" ist aus der Sicht der Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) weit hinter den hochgesteckten Erwartungen zurückgeblieben. "Die Bilanz ist mehr als enttäuschend", sagt der GRD-Biologe Ulrich Karlowski. "Für die bedrohten Delfinpopulationen wurde kaum etwas erreicht. Der Chinesische Flussdelfin gilt seit 2007 als ausgestorben. Weitere Arten stehen kurz davor, so die knapp 600 in deutschen Gewässern heimischen Ostseeschweinswale, der Vaquita aus Mexiko oder die etwa 100 vor Neuseeland lebenden nördlichen Hector-Delfine."
Als besonders gravierenden Rückschlag wertet die GRD, die ausgerechnet im "Jahr des Delfins" vollzogene Auflösung des Sekretariats des ASCOBANS-Kleinwalschutzabkommens für die Nord- und Ostsee. "Die neue ASCOBANS-Führung unter Leitung der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS) erweist sich angesichts zunehmender Bedrohungen für unsere heimischen Schweinswale als inkompetent und völlig überfordert", kritisiert Karlowski.

Zu Kernthemen des Delfinschutzes wie Überfischung der Nahrungsressourcen, Beifang, Delfinmassaker vor der japanischen Küste, Munitionsaltlastenbeseitigung in Nord- und Ostsee oder der Wiedereinführung der Treibnetzfischerei im Mittelmeer durch die EU schwieg sich die offizielle Kampagne "Jahr des Delfins" weitgehend aus. Dagegen übte man auf Konferenzen gegenseitiges Schulterklopfen und produzierte eine Unmenge von bunten Broschüren, Kalendern, Postern und anderen Materialien.

"Im Jahr des Delfins wurde viel Geld für Konferenzen und Aufklärungskampagnen ausgegeben, aber dort, wo es für die Meeressäuger um Überleben oder Aussterben geht, fehlen nach wie vor die Mittel. Die Kampagne war gekennzeichnet von einem für die Delfine schrecklichen, weil tödlichen Missklang zwischen Theorie und Praxis", lautet das Fazit der GRD. "Es ist schon fast zynisch, dass das ursprünglich für ein Jahr konzipierte Jahr des Delfins um ein weiteres Jahr verlängert wurde.

Weitere Informationen:
-> Offizielle Webseite des "Jahr des Delfins"
-> Die Mitmachseiten zum "Jahr des Delfins"
-> The Fall of the ASCOBANS-Treaty
-> "Jahr des Delfins" Sponsor TUI unterstützt Delfintreibjagd in Japan!


Und hier geht es zu den 5 Delfinhilfsprojekten von der Gesellschaft.




Weitere Spendenhilfsaktionen der Gesellschaft:


Sachen spenden für Delfinschutzprojekte

Alt-Handys sammeln für Delfine in Mosambik

Toner-Recycling Aktion


Und noch ein Tipp: Wenn unbedingt Thunfisch auf den Tisch soll - dann nur delfinfreundlich gefangener.
Und wenn im Restaurant keine positive Auskunft darüber gegeben werden kann - dann verzichtet auf den Thunfisch!
Und wenn auf der Tiefkühlpizza keine positive Auskunft darüber steht - dann verzichtet auf die Pizza!
Und wenn auf der Konservendose nicht "Thunfischfreundlich gefangen" oder ähnliches steht - dann verzichtet auf die Dose!


Also: Wer Energie gesammelt hat bei den Walvideos im Blog 052) in www.naturtipps.de der kann hier aktiv werden für die kleinen Geschwister - die Delfine!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Tierschutz Community: Naturtipps
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