Montag, 7. juli 2008
Bild: www.pixelio.de/ Dieter Kaiser
Die nickende Distel ist für ein Schattendasein viel zu sonnenliebend!

Der Sommer lockt mit vielen vielen schönen, duftenden, bunten, leckeren, dekorativen und exotischen Blüten - eine davon ist die herrlich lila Blüte der Nickenden Distel. Hummeln lieben sie über alles, ebenso viele Schmetterlinge und andere Insekten - nur der Mensch, der verschmäht die Distel ist seinem Garten...

Warum eigentlich?
Lieber beschweren wir uns darüber, daß die Schnecken unsere "tollen" Gartenblumen wegfressen, die Kaninchen wieder mal die Beete leerräumen und gegossen werden muß, sowie es ein wenig trocken wird...

Gewiß, auf den Feldern gilt die Ackerkratzdiestel als schlimmes Unkraut, und das seit Generationen. Wer einmal kurz vor der Getreideernte losgezogen ist, um sie auszureißen, der versteht das schnell. Die Wurzeln sitzen tief. Raus soll sie, damit die Ernte nicht so stark verunreinigt ist und es keine Abzüge bei der Bezahlung gibt...

Aber wie ist es in unseren Gärten? Wir brauchen Blumen im Gemüsebeet, damit die Insekten zur Bestäubung kommen. Die Erbsen und Bohnen können noch so schön blühen, ohne Bestäubung gibt es keine Ernte... Und trotzdem dulden wir nichts zwischen den Pflanzen. Früher in den Bauerngärten war es anders, da blühten viele Blumen in und zwischen den Beeten. Sie hatten Narrenfreiheit in den Gärten...

Aber zurück zur Nickenden Distel - denn um sie geht es ja hier!
Sie wurde von der „Stiftung Naturschutz Hamburg und Stiftung Loki Schmidt zum Schutz gefährdeter Pflanzen“ zur Blume des Jahres 2008 gewählt - denn Unkraut vergeht doch, wie der Nabu ganz richtig in seinem Beitrag bemerkt.
Wo sie geht verschwindet aber auch die ihr zugehörige Tierwelt. Früher war sie ein selbstverständlicher Anblick in Dörfern, heute steht sie bereits in drei Bundesländern auf der roten Liste.

Vielleicht sollten wir doch langsam umdenken, und unserer heimischen Pflanzenwelt wieder mehr Platz in unseren Gärten und auf unseren Brachflächen gönnen...
Muß eigentlich jeder Quadratmeter gepflasterter Fläche bewuchsfrei sein? Im Namen der Wirtschaft ja, schließlich verkaufen sich die nutzlosen Unkrautbrenner bedingungslos gut. Erst recht, nachdem in immer mehr Kommunen die Nutzung von Herbiziden zum "sauberhalten" von Pflansterflächen verboten ist. Dabei beeindruckt es den Wurzelbereich recht wenig, ob oben alles abbrennt. Viele Pflanzen stehen auch danach in den Startlöchern, um beim nächsten Regen wieder zu keimen. Wie schön ist doch z.B. der Mauerpfeffer als grün gelber Blickfang zwischen grauen Steinen...

Und wie schön ist die lila Blüte der nickenden Distel als Schmetterlingsfang im Garten! Keine Schnecke und kein Kaninchen wird sich an ihr versuchen. Und im Herbst freuen sich die Vögel über die Samen.
Übrigens ist Distelöl auch für uns Menschen bekanntlich sehr gesund! Manch einer gießt es sich z.B. regelmäßig über seinen Salat.

Also, helft der Blume wieder aus ihrem Dornröschenschlaf und gebt ihr einen Platz im Garten - Saatgut kann z.B. online bestellt werden, einfach danach googeln...

In der Rede von Loki Schmidt zur Blume des Jahres 2008 wird auch noch einmal das Besondere dieser Distel deutlich - und weckt vielleicht noch mehr den Wunsch, sie als Blume im eigenen Garten zu beherbergen!

Macht alle Mit!

Aber Achtung:
Wie immer gilt auch hier, bitte keine Pflanzen oder Samen aus der Natur entwenden - von Museumsgärten über Biogärtnereien bis eben zu Onlineshops gibt es genug reguläre Quellen! Vielleicht hat sie ja auch in einem Garten oder auf dem Grundstück eines Freundes oder Nachbarn überlebt - jetzt blüht sie und ist gut zu finden.
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Freitag, 27. juni 2008
Bilder: www.naturtipps.de
Die Hütte steht bereit als Raumschiff und co.

Bild: www.das-wilde-gartenblog.de
Das Blog Projekt "Gartengestaltung" läuft noch bis 30. Juni

Das wilde Gartenblog hat mich im Rahmen seines Blogprojektes Gartengestaltung darauf aufmerksam gemacht, daß die Berichterstattung über die Weidenhütte noch nicht abgeschlossen ist...



Na jetzt aber:
Die Hütte ist natürlich längst beendet. Sie hat mittlerweile ihre grüne Farbe in ein schönes braun verändert. Die ehemals grünen Weidenzweige sind wie geplant getrocknet und nicht ausgetrieben.
Die Kinder nutzen sie momentan nicht allzuviel. Aber das ist nicht weiter verwunderlich, da wir viel unterwegs sind. Wenn dann mal Gartenspielzeit ist, locken Schaukel, Sandkasten, Asseln und Blumen doch mehr. Nichts desto trotz steht sie parat und durfte auch schon Rakete, Raumschiff und Piratenschiff sein... Auch wurde der Tisch bereits mit Kreide in ein kurzzeitiges Kunstwerk umgewandelt.

Ansonsten erobert die Natur den Raum zurück. Eine Jungamsel hat sie zwischendurch als Platz zur Fütterung auserkoren, im Eingang wächst ein Farn und drinnen gedeiht eine junge Hainbuche. Der Boden ist weich mit Nadeln der Zeder überstreut... Dornröschen wartet nur darauf, geweckt zu werden :-)

Nach dem Bau der Weidenhütte waren noch einige, vor allem kürzere Zweige übrig und fanden weitere Verwendung an anderen Gartenplätzen:

So nutzte ich einige zum Anbinden der Osterglocken im Frühling. Die Osterglocken sind bereits verblüht - die Zweige sind ausgetrieben und wachsen grün vor sich hin.


Andere habe ich als Kaninchenschutz erfolgreich in unser Gartentor vom Schrebergarten eingeflochten - es sieht schön aus und ist effektiv.


Und dann waren da noch die Erbsen, die dringend Stützen brauchten - auch das erledigen die mittlerweile getrockneten Zweige erfolgreich. Und was jetzt noch übrig ist, nehmen die Kinder gerne zum Spielen...

So - Naturtipps macht 5 Tage Pause für das weltweit geplante Waldsaatprojekt.
Bis dahin könnt Ihr ja nocheinmal nachlesen, was bisher mit der Hütte gewesen ist und was noch alles aus den Weidenzweigen entstand:
084) Weidenhütte - ein Projekt in unserem Garten
097) Weidenhütte wächst weiter

Und schaut Euch schon mal nach Kopfweiden um, die Ihr den kommenden Winter schneiden und nutzen könnt und dürft. Denn Kopfweidenpflege ist nicht nur aktiver Umweltschutz sondern auch eine praktische Sache. Mit den Weidenzweigen kann soooooo vieeeel gemacht werden!

Macht alle Mit!
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Samstag, 14. juni 2008
Bild: www.pixelio.de/ Verena N.
Von nahem betrachtet sind sie doch schön - mein kleiner Sohn kann sie stundenlang beobachten...


Was gibt es bloß für Möglichkeiten gegen Schnecken im Garten - nur zur Abschreckung...

Tja, da überlege ich nun schon lange und teste und probiere aus...

Am effektivsten ist für ein Blumenbeet wenigstens vor allem die richtige Blumenwahl. Da gibt es einiges, was Schnecken nicht mögen:
- Pfingstrose, Rose, Hasenglöckchen, Frauenmantel, Osterglocken, Scharbockskraut, Farn, Bartnelke, Rainfarn, Kanadische Goldrute, Akelei, Kugeldistel, Schleierkraut, Ballonblume, Golderdbeere, Goldnessel, Schafgarbe, Storchenschnabel, Sterndolde, Löwenmäulchen, Nelkenarten, Eisenhut, Geißbart, Prachtspiere, Begonie, Rote Spornblume, Montbretie, Weihrauch, Alpenveilchen, Christrose, Taglilie, Purpurglöckchen, Johanniskraut, Fleißiges Lieschen, Lobelie, Pfennigkraut, Nachtkerze, Geranien, Etagenerika, Knöterich, Steinbrecharten, Fetthenne, Hauswurz, Ziest, Kapuzienerkresse, Ehrenpreis, und Nachbars Funkien sind auch immer schön :-)
- Pflanzenportraits für einige dieser Pflanzen gibt es auf www.lubera-rot.ch
- Und eine übersichtliche Liste (Botanischer Name, Höhe, Blütezeit, Standort) sowie einem weiteren Artikel über "Abwehrmaßnahmen gegen Schnecken" und einer zusätzlichen Liste über Schneckenverträgliche Gemüsepflanzen gibt es als runterladbare pdf-Datei von www.mein-schoener-garten.de

Auch bei den Kräutern kann noch einiges erfolgreich gezogen werden:
Zitronenmelisse, Majoran, Thymian, Pimpernelle, Rosmarin

Und hier noch die Gemüsepflanzen:
Chicoree, Endivie, Feldsalat, Fenchel, Mangold, Porree, Radicchio, Spargel, Tomaten, Zuckerhut, Erbsen, Zwiebel

Nun, wer trotzdem unbedingt das Schneckenfutter Nummer 1, die Tagetes, oder ähnlich begehrtes im Garten sehen möchte, hat immer noch keine Lösung. Schneckenkorn gehört nicht in die Naturtipps, Indische Laufenten sind für einen durchschnittlichen Garten zu groß und hungrig, Bierfallen locken die Allerliebsten nur aus der Nachbarschaft auch noch an...

Also weitergesucht...
Eierschalen um einzelne Pflanzen streuen soll helfen, auch Kaffeesatz wird nicht geliebt. In einer Diskussion zu dem Artikel zum Thema Kaffee und Schnecke wird auch noch das Thema der eingewanderten Nacktschnecken mit angesprochen - denn es gab sie wohl nicht immer hier...

Bei mir gibt es um einzelne Pflanzen einfach einen Zweig des Weihrauchs, der rumgelegt und zum Boden hin fixiert wird - da steht selbst die Tagetes sicher wie in einem Hexenring :-)
Und aus dem Sperrmüll nehme ich alte Aquarien/ Terrarien mit und nutze sie als schneckensichere Minigewächshäuser - funktioniert schneckensicher prima. Die Pflanzen können dann wenigstens in Ruhe keimen und die ersten cm wachsen...

Tatsächlich kaufe ich mir im Frühjahr ein paar Weihrauchpflanzen, um den Sommer über genug Zweige für anfällige Pflanzen zu haben. Ins Blumenbeet gepflanzt, können die Äste sogar direkt über den Boden zu den nachbarschaftlichen Pflanzen gelegt werden. Wichtig ist dabei, daß die Schnecken nicht drunterdurch können. Getrockneter und pulverisierter Weihrauch scheint leider nicht so effektiv zu sein.

Bild: www.schneckenzaun.info
Eine langfristig erfolgreiche Abwehr ist ein Schneckenenzaun aus verzinktem Blech.

Den kleinen Gemüsegarten habe ich langfristig erfolgreich mit einem verzinkten Schneckenzaun eingezäunt - der kostet zwar, ist aber stabil und zuverlässig sowie Kinder- und Wetterfest. Ich bin mit einem Zaun von Peter Sadlowski zufrieden. Oder im www ganz einfach beim googeln unter dem Stichwort "Schneckenzaun verzinkt" zu finden. Die Plastikzäune sind leider nicht so trittfest (wichtig besonders bei Kindern) und Kunstoff leidet auch mit der Zeit unter der Sonne und Wettereinflüssen...

Dann gibt es noch elektrische Schneckenzäune, klingt super, erscheint mir aber schwer bewuchsfrei zu halten. Zusätzlich ist er anfälliger gegen mechanische Beanspruchung und benötigt Strom über eine Batterie.

Übrigens fressen Gehäuseschnecken, besonders die Weinbergschnecken, die Gelege der Nacktschnecken. Und wer einen Igel in seinem Garten hat, kann sich ebenfalls glücklich schätzen :-)

Hier eine interessante Bastlerseite, www.pukshofer.com, zum Thema elektrischer Schneckenzaun mit Videos.

Und noch eine Diskussion auf www.tropenland.at.

Wie auch immer Ihr über Schnecken denkt - einen schönen Garten wünscht Euch Naturtipps - und laßt das Schneckenkorn im Schrank stehen, vergeßt auch das Durchschneiden und Ertränken! Ihr kommt ja doch nicht gegen sie an...

Macht alle Mit!
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Dienstag, 27. mai 2008


Bild und Rezept: www.pixelio.de/ Moorhenne
Hier seht Ihr die Zutaten für Holunderblütensaft

10 Blütendolden
ca. 500 gr. Zucker
1 Zitrone in Scheiben
1 Pkt.Wein oder Zitronensäure
6 Ltr. Wasser
das ganze über Nacht ziehen lassen
und in Flaschen abfüllen
nach 4-5 tagen hat man Holunder Sekt
dann aber die Schraubverschlüsse nicht
fest drehen,durch die Gärung entsteht
überdruck.
ist köstlich und erfrischend

Auch wenn es vor ein paar Posts einen Artikel über eßbare Blüten gab, die lecker-gesunden Holunderblüten des Schwarzen Holunders bekommen einen eigenen Post als "Saisongemüse". O.k., sie sind kein echtes Gemüse, aber Saison haben sie jetzt auf alle Fälle! Ebenso blüht jetzt der Rote Hartriegel, er hat allerdings ganz andere Blätter, als der Holunder. Er ist für Menschen wohl ungiftig aber trotzdem vorsicht und nicht verwechseln!


Bild: www.pixelio.de/
Franz Haindl
Holunder: Blütendolde und gefiederte Blätter sind gut zu erkennen


Bild: www.pixelio.de/ Peter Röhl
Hartriegel: Blütendolde und einzelne Blätter



Das erinnert mich immer an ein Pony, welches zu dieser Zeit häufig hustete. Für Pferdebesitzer ist Husten beim Pferd immer ein Alarmzeichen, entsprechend unbeliebt war auch dieser jährlich auftretende Husten. Alles deutete auf eine allergische Reaktion, guter Rat war teuer. Was half? Es bekommt seit einigen Jahren zur Blütezeit, zu seiner Hustenzeit, täglich zwei oder drei Holunderblütendolden in eine Mahlzeit - der Husten ist fast weg, wenigstens nicht mehr besorniserregend.
Ob Holunderblüten für Pferde verträglich sind? Ob es eine Obergrenze in der verfütterbaren Menge gibt? Ich weiß es nicht. Dem Tier jedenfalls geht es seit nunmehr 8 Jahren gut damit...
Achtung:
Der Zwerg-Holunder ist für Pferde toxisch!

Selber knabber ich auch gerne an einer Dolde, wenn ich beim Spazierengehen an einem Busch vorbei komme. Leider wurde ein Nachbarstrauch vergangenes Jahr gefällt, er war "zu hoch und groß" geworden, außerdem machten die Beeren zu viel "Dreck"... Soweit zum Thema "Artenvielfalt/ Biodiversität" und was wir dafür unternehmen können - z.B. den Vögeln ihr Futter stehen lassen...

Da sind wir bei einem wichtigen Thema:
Beim Ernten immer genug für die Natur übrig lassen. Also jetzt nicht vor lauter Begeisterung über die folgenden Rezepte einen ganzen Busch abernten... Denn wo keine Blüten, da keine Beeren! Und die Beeren, na die schmecken im Herbst neben den Vögeln auch uns Menschen gut :-)

Jetzt sind wir aber erst mal bei den Blüten. Wichtig: Hier ist die Rede vom Schwarzen Holunder! Es gibt auch noch andere Sorten. Ein ganz einfaches Rezept ist das in Fett Ausbacken der Blütendolden in Eierkuchen- oder Bierteig. Das kann später auch mit den Beerendolden gut gemacht werden. 32 weitere Rezepte gibt es z.B. bei webkoch.de

Wer lieber die medizinischen Vorteile der Blüten nutzen möchte, kann dazu die Blüten trocknen und z. B. für Tees verwenden. Auf der Seite naturheilkunde-online.de gibt es ausführliche Informationen zu dem vielseitigen Strauch und seinen Inhaltsstoffen, Wirkungen, Anwendungen und Geschichten.
Für den Tee werden demnach zwei Teelöffel mit Blüten mit einer Tasse kochendem Wasser überbrüht, fünf Minuten ziehen lassen, heiß trinken.

Übrigens:
In Ermangelung eines geeigneten Platzes trockne ich Blüten und Kräuter zum Teil in flachen Pappkisten im Auto. Sowie die Sonne scheint wird es darin schön warm und alles trocknet schnell - und es duftet! Aber Achtung, das Trockengut nicht direkt in die Sonne (unter die Windschutzscheibe) legen, da es sonst zu warm wird und u.a. die ätherischen Öle verdunsten. Immerhin kann es direkt hinter der Windschutzscheibe 80 °C heiß werden. Und Achtung bei neueren Modellen, sie haben noch viele Lösungsmittel und Duftstoffe in der Luft... Und beim Losfahren die Fenster zulassen, mir ist einmal alles durcheinandergeflogen...

Früher galt der Holunder als Wohnort der guten Geister des Hauses, weshalb auch jedes Haus, jeder Hof, seinen Holunder hatte. Eine Tradition, die wir eigentlich wieder übernehmen sollten. Bei uns zuhaus hat sich gerade einer selber angesiedelt - er ist willkommen und darf bleiben :-)

Macht alle Mit - Gebt Frau Holle wieder ein Zuhause.

Und wer keinen Garten hat, aber einen Sprößling an falscher Stelle findet, kann ihn ja umpflanzen auf ein passendes öffentliches Stück Land. Vielleicht gibt es aber auch am Arbeitsplatz ein freies Stück Land - Holunder ist anspruchslos im Standort

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Donnerstag, 15. mai 2008
Bild: djd/Aeternitas
Mit ihrer Blütenpracht setzen Stauden Zeichen der Hoffnung und spenden Trost in der Trauer.


Es ist immer das selbe - im Frühjahr und im Herbst türmen sich Blumentöpfe und Blumenreste auf den Komposthaufen und Müllsammelstellen der Friedhöfe. Das Grab wird für die nächste Jarheszeit neu gestaltet. Muß das eigentlich sein? Müssen eigentlich mindestens zweimal im Jahr neue Pflanzen gekauft und gepflanzt werden, um ein dekoratives und gepflegtes Grab zu haben?

Nein!
Nicht nur, daß solch eine Grabbepflanzung teuer ist, sie ist auch nicht erstrebenswert im Sinne der Nachhaltigkeit... Gräber können genauso wie Gärten einmal "durchgestylt" werden und dann über Jahre hinweg mit den selben Pflanzen Freude machen! Das erfordert nicht nur weniger Pflanzarbeit, sondern auch weniger Gießaufwand, da Stauden meist robuster sind.

Dann wird der Besuch am Grab wirklich eine Zeit zur Besinnung und nicht eine Pflicht zur Arbeit...

Zu dem Thema ist mir jetzt folgender Artikel beim Deutschen Pressetreff "über den Weg" gelaufen:

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Staudengräber - bunt wie das Leben


Grabbepflanzung

(djd/pt). Friedhofsbesuche können etwas Tröstliches haben. Am Grab ist man den Verstorbenen nahe, hat Gelegenheit zum Gedenken und stiller Zwiesprache. Zuneigung und Verbundenheit über den Tod hinaus drückt auch eine schöne Bepflanzung aus, die wie ein kleiner Garten grünt und blüht und den Angehörigen das Trauern erleichtert.

Es lohnt sich also, nach Alternativen zu suchen, falls praktische - etwa finanzielle - Gründe eigentlich für ein anonymes Grab zu sprechen scheinen. Wie sich die letzte Ruhestätte persönlich und würdig, aber ohne großen Zeit- und Kostenaufwand gestalten lässt, zeigt zum Beispiel ein guter Rat von Aeternitas e.V., der Verbraucherinitiative für Trauerkultur: Sie empfiehlt die Grabbepflanzung mit Stauden. Stauden sind nicht nur günstig, genügsam und ausdauernd, mit ihrer bunten Blütenpracht und verschwenderischen Formenvielfalt bieten sie optische Reize und Gestaltungsmöglichkeiten in Fülle. Da einige Stauden im Frühjahr, andere im Sommer oder im Herbst blühen, hat man durch geschickte Kombination fast das ganze Jahr über ein blühendes Grab - und kann trotzdem unbeschwert in den Urlaub fahren. Gießen ist nämlich nur in sehr langen Trockenperioden nötig. Auch über eine teure mehrfache Neugestaltung des Grabes muss sich niemand mehr den Kopf zerbrechen. Einmal gesetzt, überdauern Stauden mehrere Jahre. Unter www.aeternitas.de gibt es mehr Informationen.

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Eigentlich ist dieses Projekt für Kommunen zur leichteren und schöneren Pflege von Friedhöfen gedacht, aber es sind auch gute Ideen und Anregungen für private "Grabinhaber" dabei.
Und das schöne: Fachmann und Partner bei der Aktion Stauden-Power auf die Friedhöfe ist der Bioland-Staudengärtner Dieter Gaißmayer.

Also, wer sich einen bunteren und freundlicheren und ökologischeren Friedhof wünscht, kann die Idee ja weitergeben an "seine" Friedhofsleitung vor Ort. Und zusätzlich das Grab entsprechend gestalten.

Übrigens:
während viele saisonale Pflanzen nicht auf die einheimische Tierwelt abgestimmt sind, bieten die Stauden wesentlich mehr Lebensraum für sie, Z.B. als Nektarlierefant.

Weitere Linktipps für Stauden zur Grabgestaltung:

- derkleinegarten.de
- hausgarten.net, im Forum werden unkonventionelle Ideen zur Bepflanzung eines Grabes in Vollsonne gegeben
- nicht zu vergessen bei der Grabbepflanzung: auch Zwiebelblumen sind eine attraktive Ergänzung

Und wenn dieser Tipp für Euch zu spät im Jahr kommt, dann plant doch für den Herbst schon mal, wie das Grab mit einer langfristigen Bepflanzung werden könnte :-)
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Garten Community: Garten
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Dienstag, 13. mai 2008


Bilder: www.naturtipps.de
Nudelsalat mit Kräuter-Joghurtsauce und Schnittlauchblüten

Seit Pfingsten ist es wieder soweit - der Schnittlauch blüht wieder in voller Pracht. Worüber viele Gärtner sich ärgern, darüber freue ich mich jedes mal aufs Neue. Denn Schnittlauchblüten sind etwas ganz besonderes - sie schmecken saftig, schnittlauchig mit etwas süßem Aroma vom Nektar. Einfach lecker!

Und da sind wir mitten im Thema - eßbare Blüten gibt es nämlich reichlich! Und dekorativ sind sie auch noch. Wie geschaffen sind sie zur Dekoration von Essen und Tisch, eingefroren in Eiswürfel zu Getränken, kandiert auf Kuchen oder getrocknet mitgemischt in Tees zur Verschönerung... Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Welche Blüten neben dem Schnittlauch noch eßbar sind?
Erstmal gibt es hier eine Liste giftiger Blüten von kochen-wein.de - allerdings nicht vollständig!
Und jetzt die leckere Seite - Listen mit eßbaren Blüten:
- Essbare Blüten und Wiesenkräuter von kochen-wein.de
- Essbare Blüten mit kreativen Ideen auf dekoatelier.de
- essbare Blüten, eine lange Liste mit Anwendungstipps auf bio-gaertner.de
- Welche Blüten sind essbar? Forum mit zahlreichen Tipps auf chefkoch.de
- 69 Eßbare Blüten aus dem Blumenbeet auf garten-literatur.de

Auf kraeuterei.de kann sogar ein Paket mit 10 Frühlings-Pflanzen mit eßbaren Blüten bestellt werden

Allgemeine wichtige Tipps zu Blüten in der Küche gibt es unter Blumen zum Essen auf rabenseiten.de

Besonders hervorzuheben ist dabei wohl der Hinweis, daß Allergiker auf ihre Allergien achten müssen!

Und zur Holunderblüte freuen meine Kinder sich wieder ganz besonders auf Holunderblüten, ausgebacken in Pfannkuchenteig und "Kindersekt" (mit Mineralwasser aufgegossener Holunderblütensirup) :-)

Erlebt den Blumengarten neu, mit einem Sinn mehr ;-)

Macht alle Mit!
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Sonntag, 27. april 2008
Bild: www.pixelio.de/ urulaia

Erntereifer Rhabarber!


Es ist wieder soweit, der Rhabarber verlockt zu leckeren Gerichten...

Passend dazu hat Bioland eine Pressemeldung rausgegeben:

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Erster Bio-Rhabarber im Handel
Frühlingsbote bringt Farbe und Abwechslung


Mainz 15. April 2008: Im April können wir uns über das erste frische und
heimische Freilandgemüse freuen: Rhabarberstängel leuchten als
Frühlingsboten von rot bis grün auf den Feldern wie in den Gärten und
laden zum Ernten und Naschen ein. Gängige Biosorten wie Arrow, Timperley
Early oder Holsteiner Blut sind nun in vielen Biofachgeschäften und
Hofläden erhältlich. Den Bioland-Hofladen in ihrer Nähe finden Kunden am
schnellsten unter www.bioland.de.

Rhabarber enthält große Mengen an Vitamin K und C sowie Kalium und Calcium
und besitzt neben dem frischen Geschmack eine durstlöschende,
verdauungsanregende und bakterizide Wirkung. Der hohe Säurewert, der
empfindlichen Mägen Probleme bereitet, lässt sich durch die Zugabe von
Milch abmildern. Wegen seines Oxalsäuregehaltes ist Rhabarber jedoch nicht
für Schwangere, Stillende und Kleinkinder zu empfehlen. Auch Rheumatiker,
Gichtkranke, Diabetiker und Personen mit Nieren- bzw. Gallenproblemen
sollten Rhabarber meiden oder nur nach Absprache mit ihrem Arzt genießen.
Bei jungem Rhabarber ist der Säuregehalt niedriger als bei älteren
Stauden. Bis zum 24. Juni kann das Gemüse geerntet werden, danach sind die
Stängel wegen des steigenden Oxalsäuregehaltes ungenießbar. Zum Verzehr
sind ausschließlich die Stängel - jedoch nicht die Blätter – geeignet: Die
Blätter der Rhabarberstauden enthalten große Mengen Anthrachion, das für
Menschen giftig ist.

Für die Erzeugung von Bio-Rhabarber sind ein passender Standort, genügend
Wasser, eine gut dosierte Naturdüngung und vor allem standortangepasste
Pflanzen Voraussetzung. So wird der Bio-Rhabarber in den Sommermonaten mit
organischem Dünger wie Horngries und im Herbst mit Mist oder Kompost
gedüngt. Der Bioland-Bauer achtet bei der Pflege seiner Rhabarberpflanzen
darauf, dass sie bei Ernteende im Juni noch über genügend Blattmasse
verfügen, um ausreichend Reservestoffe für den nächsten Sommer einlagern
zu können. Neben den „zweibeinigen Feinschmeckern“ lieben vor allem Mäuse
die schmackhafte Pflanze. Weitere Konkurrenz muss der Biobauer bei seinem
Stängel-Gemüse nicht befürchten, solange er sich an die Grundsätze des
ökologischen Landbaus hält.

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Biorhabarber gibt es freilich nicht nur bei Bioland, Biokunden haben da bestimmt ihre ganz speziellen Lieferanten. Sei es z.B. auch ein anderer Bio-Hofladen, ein Bio-Marktstand, ein Biogroßmarkt, der Bioladen vor Ort, ...

Übrigens:
wer ein neues Rezept mit Rhabarber ausprobieren möchte, der findet z.B. über 200 Rezeptideen mit Rhabarber bei webkoch.de.
Aber Achtung, die Blätter sind giftig! Immer nur die Stengel verwenden! Und die Wirkung wiederum hat eine gute Heilwirkung.

Und Pflanztipps für Rhabarber im eigenen Garten gibt es beim WDR 5 Service Umwelt&Garten.

Also, Guten Appetit mit dem gesunden Gemüse wünscht Naturtipps!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Garten Community: Garten
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Samstag, 26. april 2008
Bild: www.pixelio.de/ Angelika Wolter

Blumenwiese, mehr als nur grün...


Der NABU setzt sich mit der Online-Aktion "Sag mir wo die Blumen sind..." für mehr Wildblumen ein. Fünf Wildblumen weden über ihre Porträts vorgestellt und dann darf die Lieblingsblume aus den Fünf für eine virtuelle Blumenwiese ausgewählt werden. Im Endeffekt möchte der NABU auf diese Art Stimmen sammeln um sich effetkiv für eine politische Förderung von Wildblumen einsetzen zu können.

Nähere Informationen gibt es im Pressetext des NABU zu dieser Aktion:

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„Sag mir, wo die Blumen sind“ – Abstimmungsaktion für die Pflanzenvielfalt


Immer mehr Wildblumen verschwinden aus Kulturlandschaft


Berlin - Der NABU hat angesichts des zunehmenden Verschwindens von Wildblumen in der Kulturlandschaft heute eine Abstimmungsaktion für mehr Pflanzenvielfalt gestartet. Unter dem Motto „Sag mir, wo die Blumen sind“ werden alle Naturfreundinnen und Naturfreunde aufgerufen, per Internet unter www.sagmirwodieblumensind.de aus fünf Vorschlägen die Blume auszuwählen, die ihnen in der Landschaft am meisten fehlt. Zur Wahl stehen Schlangen-Knöterich, Sumpf-Dotterblume, Wiesen-Glockenblume, Acker-Rittersporn und Heide-Nelke. Ziel der Aktion ist es, mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit für wildwachsende Pflanzen zu erreichen. Unterstützt wird die NABU-Aktion von der Sängerin Katja Ebstein, von der eine der bekanntesten Fassungen von „Sag mir wo die Blumen sind“ stammt.

Als Marlene Dietrich vor fast 50 Jahren erstmals das Lied „Sag mir, wo die Blumen sind“ sang, bestimmten noch bunt blühende Wiesen und Äcker die Landschaft. Zu Ostern kamen dicke Sträuße aus Primeln und im Sommer aus Kornblumen auf den Tisch. Heute sucht man Blumenwiesen und wildkräuterreiche Äcker meist vergebens. Die Wiesen sind in Äcker umgewandelt oder derart aufgedüngt und entwässert, dass allenfalls noch der Löwenzahn im Frühling für Farbtupfer sorgt. Auch auf den intensiv bewirtschafteten Äckern herrscht Monotonie. In manchen Bundesländern stehen selbst Kuckucks-Lichtnelke oder Kornblume schon auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.

Mit der Blumenvielfalt verschwinden auch Schmetterlinge, Bienen und Singvögel und damit verliert unsere Kulturlandschaft für uns Menschen an Reiz. Die Politik ist gefordert, vor dem Hintergrund des Klimawandels und der Nutzungsintensivierung infolge einer steigenden Nachfrage nach nachwachsenden Rohstoffen und Lebensmitteln den Artenrückgang zu stoppen - für die Pflanzen, die Insekten, die Vögel und nicht zuletzt für den Menschen.

Unter allen Teilnehmern der Aktion verlost der NABU attraktive Preise. Die WALA Heilmittel GmbH stellt für ausgeloste Abstimmungsteilnehmer ein Frühlingsset mit Dr. Hauschka Kosmetik zur Verfügung. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2008.

Ausführliche Pflanzenporträts und weitere Infos zur Aktion und Online-Abstimmung unter www.sagmirwodieblumensind.de.

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Auf der Aktionsseite gibt es auch Tipps und Ideen zum Anlegen einer eigenen Blumenwiese.
Macht alle Mit bei dieser online und praktischen NABU-Aktion zur Pflanzenvielfalt!


Übrigens:
Mit der Blüte von Flieder, Eberesche und Apfel beginnt der Vollfrühling. Meldet Euch an und tragt es im Sozialen Netzwerk Naturtipps in der Gruppe "Phänologische Beobachtungen" ein, wenn sie bei Euch zu blühen beginnen! Der Flieder zeigt bei uns jetzt seine ersten lila Blüten...
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Garten Community: Garten
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Freitag, 25. april 2008
Bild: www.pixelio.de/ RainerSturm

Lecker - junge saftiggrüne Rotbuchenblätter!


„Andere Festtage dienen der Erinnerung, der Tag des
Baumes weist in die Zukunft !“
(Julius Sterling Morton 1872)

Dieses Zitat findet sich auf der Seite "Tag des Baumes" der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Sie hat auch noch einen eigenen Internetauftritt zum Tag des Baumes: tag-des-baumes.de
Dort gibt es auch eine ausführliche Linksammlung zu dem Thema "Umwelt und Natur".

Aktuell gibt es natürlich auch eine Pressemeldung von der Schutzgemeinsaft Deutscher Wald:

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Baumpflanzung mit der Integrationsbeauftragten Prof. Dr. Böhmer

Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Prof. Dr. Maria Böhmer, und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Dr. Wolfgang von Geldern, haben gemeinsam mit Kindern einer Berliner Grundschule anlässlich des internationalen "Tages des Baumes" am Haus der Kulturen der Welt einen Götterbaum gepflanzt. "Die Liebe zur Natur verbindet uns alle, unabhängig von der Herkunft. Gerade für Kinder sind gemeinsame Erlebnisse in der Natur etwas Unvergessliches. Ich unterstütze daher gern die Aktion "Check Deinen Wald", bei der sich die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald mit der türkischen Naturschutzstiftung TEMA zusammengetan hat, um Kindern aus beiden Ländern den Naturschutz näher zu bringen", erklärte Böhmer.
"Wir haben den Garten vom Haus der Kulturen der Welt - einem Forum für die Begegnung verschiedener Kulturen - in Berlin zum Pflanzen ausgewählt, da wir ein Zeichen für die Integration aller Menschen in unsere Gesellschaft setzen wollen", so Dr. von Geldern. Die Themen Wald und Natur eignen sich nach Ansicht der SDW besonders, um Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund zusammenzubringen und im gemeinsamen Engagement für deren Erhalt zu Freunden werden zu lassen.
Mehr als 80.000 Bäume werden anlässlich des "Tages des Baumes" von den Mitgliedern der SDW sowie befreundeten Verbänden und Partnern in ganz Deutschland gepflanzt.
Neues Projekt "Check Deinen Wald"

Unter dem Motto "Bäume verbinden" startet die SDW zahlreiche Projekte, unter anderem zusammen mit dem größten türkischen Naturschutzverband, der TEMA-Stiftung. Das Projekt "Check Deinen Wald", in dem Schüler und Schülerinnen mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland und in der Türkei ihre Einstellungen, Erfahrungen und Wünsche zum Wald in einem Kurzfilm präsentieren werden, soll gegenseitiges Verständnis und Gemeinschaftsgefühl entwickeln und die Integration fördern.
Götterbaum

Der Götterbaum kommt ursprünglich aus China und Korea, gelangte im 18. Jahrhundert nach Europa und hat sich v.a. als Stadtbaum in Deutschland etabliert. Er ist resistent gegen Salz und Trockenheit und toleriert den von urbanen Luftverunreinigungen ausgehenden Stress besser als andere Stadtbäume.
Tag des Baumes

Um diese zahlreichen Baumpflanzungen der Menschen, insbesondere der Jugend, in den Gemeinden und Schulen zu unterstützen, pflanzte bereits 1952 der erste Bundespräsident Prof. Dr. Theodor Heuss auf Einladung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. im Bonner Hofgarten einen Ahorn-Baum. Diesem Aufruf sind bis heute viele berühmte Persönlichkeiten gefolgt, wie zum Beispiel in den beiden letzten Jahren die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und der Präsident des Deutschen Bundestages, Dr. Norbert Lammert.


Weitere Informationen finden Sie unter www.sdw.de oder der Telefonnummer 0228 - 94 59 835 (Pressereferentin: Sabine Krömer-Butz)

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Aktion:
Traditionell werden an diesem Tag also in zahlreichen Veranstaltungen Bäume gepflanzt. Falls Ihr noch einen Platz für einen Baum wißt, dann nutzt den heutigen Tag und pflanzt ihn :-) Schreibt in einem Kommentar, was Ihr wo gepflanzt habt, mal schauen wieviele Bäume Naturtipps zusammenbekommt! Und wenn es erst in den kommenden Tagen klappt - das gilt natürlich auch, hauptsache, es gibt neue Bäume :-)

Welchen Baum? Na hier in den Naturtipps werden ein paar schon mit einigen Ideen dazu beschrieben, vielleicht ist der passende für Euch dabei:

127) Erntezeit für Birkensaft Bei Nachbarn ist der Baum nicht sehr beliebt, da er so oft im Jahr streut - mal Samen, mal Blütenkätzchen mal Blätter - aber der Seele tut der Baum mit dem weiße Stamm und den wehenden Ästen gut...

092) Gelber Schleier im Gebüsch: die Kornelkirsche
Heute ist sie mehr als Busch bekannt, aber eigentlich ist sie ein Baum mit sehr hartem Holz, das sogar schwerer als Wasser ist.

084) Weidenhütte - ein Projekt in unserem Garten
Ich habe gestern z.B. noch Zweige für eine Weidenhütte gesteckt - wenn sie angehen, dann gibt es - Weidenbäume und wenn ich sie schneide, Kopfweiden - Bäume!

048) Maulbeeren: Heiß auf Eis
Bei uns ist der Maulbeerbaum nicht so sehr bekannt, da er eigentlich in südlicheren Ländern zuhaus ist, aber die Vögel freuen sich hier über die leckere Ernte ebenso wie unsereins.

050) Maronenrezepte - süße Winterüberraschung
In warmen Gegenden trägt der Baum auch in Deutschland seine leckeren Früchte, wenn er erst einmal alt genug geworden ist.

Wer noch mehr ausführliche Baumportraits sucht, der findet viele Informationen auf der Seite baum-des-jahres.de Dieses Jahr ist übrigens die Walnuß Baum des Jahres - lecker!

Lecker ist auch das Naturtipps-Rezept zum Tag des Baumes:

Buchendipp
Die frischen jungen Blätter der Rotbuche schmecken leicht säuerlich und sind ein Geheimtipp von Wanderern: Wer unterwegs Durst hat und nichts mehr zu trinken, der kaut ein erfrischendes, junges, zartes - Rotbuchenblatt.

Für den Dipp braucht Ihr:
- einige zarte frische Rotbuchenblätter, Menge nach Geschmack
- Frischkäse (wer es mag auch Schafskäse)
- Joghurt
- zum Würzen, je nach Geschmack z.B. Salz, Pfeffer, milden - scharfen Paprika

Die Buchenblätter waschen und kleinschneiden/-hacken. Den Joghurt und Käse zu einer Creme zusammenrühren. Die zerkleinerten Buchenblätter unterrühren, abschmecken - lecker. Die ideale Creme für ein Frühlingsbuffet. Die Buchen grünen noch nicht? Dann voller Vorfreude abwarten.

Kinder:
Wer im Frühling mit Kindern unterwegs ist, z.B. mit der Schule/ dem Kindergarten oder in der Familie und auf junge zartgrüne Buchenblätter trifft, kann sie einmal probieren lassen. Sie werden überrascht sein und den Baum plötzlich mit anderen Augen sehen - nicht zum Schnitzen, sondern zum Essen und Erfrischen.
Übrigens:
Baumrinden dürfen auf keinen Fall zum Schnitzen verwendet werden. Anstatt auf ihnen mit einem Messer zu "malen" könnt Ihr mit ihnen malen! Mehr dazu findet Ihr unter 056) Bunte Rindenfrottagen selber machen!

Geschenkidee:
Verschenkt doch mal einen Baum zum Pflanzen!

Und: Pflanzt selber einen Baum! Bei mir war es gestern die Weidenhütte zum Austreiben, und bei Euch? Es muß ja keine teure großer Pflanze sein - überall gibt es zur Zeit Baumsprößlinge in der Natur. Mein Garten ist z.B. voll mit Ahorn- und Lindensprößlingen von den darüberstehenden Bäumen. Bestimmt gibt es auch andernorts Baumsprößlinge, von denen Ihr welche mitnehmen und pflegen könnt, bis sie groß sind... Oder es gibt im Garten eine keimende Walnuß/ Haselnuß, die die Eichhörnchen vergessen haben.

Macht alle Mit! und schreibt einen Kommentar davon...
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Garten Community: Kochen
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Dienstag, 15. april 2008
Bild: www.pixelio.de/ Stephan Dietl
Gartenteiche machen Spaß, auch als Biotop ohne Goldfische


Aktuell zum Frühling hat der NABU ausführliches Informationsmaterial zu Gartenteichen veröffentlicht und jetzt noch einmal darauf hingewiesen:

Wasserparadiese vor der Haustür
Gartenteiche anlegen und bepflanzen

Daraus geht vor allem hervor, daß ein ökologisch sinnvoller Gartenteich mit einheimischen Fischen besetzt werden sollte und kein Goldfisch oder Koiteich sein sollte. Eigentlich leicht verständlich, da sich beide gerne von Insektenlarven und co ernähren und die möchte man in einem ökologischen Teich ja gerade fördern. Ein paar Beispiele gibt es auf der NABUseite...

Wer also Spaß hat am Beobachten der einheimischen Tierwelt und einen ausreichend großen eigenen Garten besitzt, der kann ja mal überlegen, ob ihm das Leben am Gartenteich Freude macht! Besonders für Kinder bietet solch ein Teich eine gute Möglichkeit zum Beobachten der Natur - aber vorsicht mit kleinen Kindern!!! Für sie reicht ja schon eine Pfütze zum Ertrinken...

Übrigens gibt es für ganz große Gärten auch Angebote von Schwimmteichen - also Teichen, in denen auch gebadet werden kann - für Nichtschwimmer mit Schwimmhilfe und unter Beobachtung bitte.
Einen lustigen Bericht mit vielen Bildern über den Bau eines solch großen Teiches in Ungarn findet ihr auf der Seite von fuellbrandt.de:
Irgenwo in Ungarn / Somogy - Unser Gartenteich.

Über private Erfahrungen mit einem Badeteich berichtet auch die Seite gabriele-friedrichs.de, u.a. mit vielen Linktipps zu dem Thema. Nach dem Motto:
"Badeteich oder Schwimmteich - ein Erlebnis - ein Luxus im eigenen Garten !!
Warum nur einen Gartenteich bauen, wenn man darin auch schwimmen könnte ?"

Und da habt Ihr dann auch die beiden Stichwörter zum Googlen:
"Badeteich" und "Schwimmteich"

Im Sozialen Netzwerk Naturtipps gibt es in der Rubrik Videos unter 137) wieder passende Videos zum Thema. Von der Anlage über die Pflege bis hin zur Nutzung und den Bewohnern, z.B. Wasserläufer und zum Eisbaden...

Und ansonsten wünsche ich Euch viel Spaß beim Anlegen und Genießen des eigenen Gartenteiches :-)
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Garten Community: Garten
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