Montag, 18. februar 2008

090) Eiskunst im eigenen Garten - Teil 1

Bilder: www.naturtipps.de - mit dieser Quellangabe dürfen sie übernommen werden

Heute verrate ich Euch also, wie das Avatar für das Social Network "Naturtipps" entstanden ist! Das Motiv ist kein Ergebnis einer Digitalen Bildbearbeitung, sondern einfach ein Bildausschnitt dieser Eiskunst - im unteren Bereich scheint die Sonne auf unserer Flurglastür...




Der Februar-Vollmond rückt näher, und entsprechend gibt es einen Kälteeinbruch. Mancher Frühaufsteher unter den Frühlingsblumen wird nun wohl leider verfrieren, aber machen wir uns doch Schmuckstücke für den Garten, die speziell für eisige Zeiten sind!

Eiskunst ist kinderleicht!

Anleitung für glänzende "Winterblumen"

Ihr braucht dazu Frostwetter, Plastikförmchen, Plastikteller oder Plastikschalen, Naturmaterialien nach belieben, Faden und kaltes Wasser.
Giest das Wasser ca 3 bis 5 cm hoch in die Gefäße und gebt Naturmaterialien hinzu wie es Euch gefällt. Sie dürfen auch zu den Seiten oder nach oben raus stehen. Die Photos geben Euch Anregungen dazu. Legt auf alle Fälle einen stabilen Faden mit in das Wasser, der wenigstens 10 cm raus schaut und richtig in das Wasser rein reicht. Die Naturmaterialien gebt ihr am Besten draußen mit hinein, wo die Formen auch zum Gefrieren stehen sollen. Dann heißt es nur noch warten, warten und warten. Am besten laßt Ihr alles eine Nacht in Ruhe. Am folgenden Tag ist es dann meistens soweit: Löst vorsichtig das Eis aus den Formen und haltet Euer Kunstwerk am Faden hoch - und wie es glänzt und glitzert, wenn es sich am Licht dreht. Falls sich das Eis nicht aus den Formen löst, stellt sie kurz in die warme Wohnung, wo das Eis etwas schmelzen kann. Dann gehen die Kunstwerke leicht aus den Formen. Aber vorsicht, je dünner das Eis ist, desto leichter bricht es auch. Und nun in den Garten und an schönen Plätzen aufgehängt. In der Sonne glänzen sie besonders schön! Allerdings schmelzen sie dort auch am schnellsten... Wie echte Blumen erfreuen sie uns eben auch nur von kurzer Dauer.

Wer keine Möglichkeit zum Aufhängen hat, kann sich auch "Eis am Stiel machen" und stellt in einem Becher einen Ast in das Wasser. Dann kann er das Kunstwerk anschließend zum Beispiel in einen Schneehaufen stecken.

Bunt bekommt ihr das Eis auch ganz leicht. Dazu müßt ihr nur das Wasser leicht färben. Zum Beispiel indem Ihr Teeblätter ein zweites Mal aufgiest und das Wasser nehmt oder auch ein zweites Mal Kaffee durch den Kaffeefilter laufen laßt. Aber Achtung beim Aufhängen und Aufstellen des gefärbten Eises. Denn wenn es taut, gibt es unter dem Kunstwerk bunte Flecken...

Eiskunst ist vergänglich - hier hängt schon der erste Tropfen unten dran ...




Aus ollen Plastikschalen kommen richtig schöne Gebilde - es kann auch passender "Müll" aus dem Gelben Sack mal als Form ausprobiert werden!

Mit Kindern und Jugendlichen können hier schöne Experimente gemacht werden.

Schule:
So wird z.B. der Physik- und Sachkundeunterricht auch gleich viel spannender... Oder warum in Kunst nicht mal etwas vergängliches machen, was später lediglich noch digital oder als Abzug existiert... Jeder bekommt einen Abzug für ein paar Cent und kann ihn schön aufkleben oder aus mehreren Abzügen eine Collage machen...
Oder es wird erst eine volle Verpackung photographiert, dann eine leere, dann eine wassergefüllte mit Dekoinhalt und schließlich die fertige Eiskunst - und am Ende gibt es eine Collage für eine gemeinsame Eiskunstausstellung, zu der draußen die Kunstwerke aufgehängt werden... Wobei die Ausstellung auch erst später gezeigt werden kann, denn dann sind die Kunstwerke ja eventuell schon geschmolzen...

Bei heike-boden.de gibt es auch noch bunte Ideen rund um Eiskunst aus Müll und Eisexperimente.

Geschenkidee:
Anstatt eines Blumenstraußes kann ja mal solch eine "Eisblume" mitgebracht werden. Aber Achtung! Sie kann nicht im geheizten Auto auf längere Strecken mitgenommen werden... ;-)

Auf alle Fälle viel Spaß und einen glänzenden Garten wünsche ich Euch dabei!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Basteln Community: Naturtipps
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Sonntag, 13. januar 2008


Bilder: G. Kerekes,
Rindenfrottage einer Birke und einer Fichte.

Endlich ist wieder besseres Wetter - es lockt uns heraus. Und auch die Kinder sollten endlich mal wieder länger raus, mit spazieren kommen.
Neeeee, höre ich da schon im Hintergrund, ich will nicht spazieren gehen.

Na gut! Dann geht also richtig ausgerüstet raus und zur Abwechslung werden von Jung UND Alt Rindenbilder gemacht! Zum Beispiel von den verschiedenen Bäumen, die Ihr mit Hilfe vom Naturtipp 044) Knospenbestimmung an Winterbäumen bestimmt habt. Die Rindenoberfläche jedes Baumes ist anders – wie die Fingerabdrücke der Menschen. Nehmt auf Eurem Streifzug ein paar unlinierte Schreibblätter/ Malblätter und Wachsmalstifte mit. Für die Frottagen legt Ihr ein Blatt an die Rinde eines Baumes und malt dann mit dem Wachsmalstift darüber. Wie bei einer Münze drückt sich nun das Muster dieser Rinde durch. Besonders spannend wird es, wenn Ihr anschließen Phantasiefiguren in Eurer Frottage sucht. Da kommen plötzlich Feen, Zwerge und Riesen zwischen den komischsten Tieren zum Vorschein. Vielleicht findet ihr sogar ein Auto, einen Hammer oder anderes menschengemachtes in der Frottage – denn eigentlich ist alles menschenerfundene schon lange als Form vorhanden, wenn nur unser Blick es erst zu erkennen weiß...

ÜBRIGENS: Die Rinde der Bäume ist ein sehr wichtiger Teil des Baumes. Ihr wundert Euch, da sie doch so hart, rauh und tot wirkt. Nun, der Schein trügt. Die Rinde ist wie unsere Haut ein Schutzmantel. Direkt unter der Rinde befinden sich die Haupt“adern“ des Baumes und seine Wachstumszone. Durch die Adern wird er mit Wasser und Nährstoffen versorgt. So wie bei uns das Blut durch die Adern läuft. Werden diese Adern beschädigt, also z. B. durchgeschnitten oder gequetscht, so können sie kein Wasser mehr nach oben in die Baumkrone transportieren. Deswegen darf die Rinde auch nicht mit einem Messer eingeritzt oder gestochen werden, darf auch nicht mit einem Stock hart gegen einen Baum geschlagen werden. Besonders Bäume mit einer dünnen Rinde, wie z. B. die Buche oder Kirsche, leiden richtig unter solch unfreundlicher Behandlung. Sie tragen Wunden davon, die sie erst wieder zuwachsen müssen – häufig bleibt eine Narbe zurück. Ihr kennt bestimmt alle die alten sichtbaren Schnitzereien in Bäumen.

TIPP: Mit Hilfe der Frottagen könnt Ihr solche Schnitzereien sogar "sammeln". Für die Bäume sind sie allerdings alte, unangenehme Verletzungen. Denn jede Verletzung der Rinde bis zu den Adern bringt die Gefahr mit sich, daß Pilze oder andere Krankheiten den Baum befallen können. Genauso, wie sich bei uns Wunden entzünden können... Und wenn die Rinde rundherum entfernt oder großflächig beschädigt wird, dann stirbt der Baum meist sogar ab – er vertrocknet, verdurstet... Also vorsicht mit den scheinbar harten Rinden der Bäume. Selbst eine vergessene Wäscheleine an einem Ast kann diesen im Laufe der Jahre abwürgen und vertrocknen lassen... Aber glücklicherweise sind Bäume so sehr voller Lebensenergie, daß sie diese meist überwachsen, in sich aufnehmen und mit ihnen weiterleben. Und auch Wunden werden im Allgemeinen überwachsen und sind nur noch als Narben erkennbar, wie bei uns auch.

TIPP: Auf einem Spaziergang an Viehweiden vorbei findet Ihr manchmal Bäume, in die der Weidenzaun, also der Draht eingewachsen ist. Er führt dann im Laufe der Jahre durch den Baum hindurch.

TIPP: Ladet die beiden Originalfrottagen von oben runter und dreht sie rundherum, stellt sie auf den Kopf, druckt sie zum Beispiel auch aus... Was findet Ihr?
Wenn Ihr Bilder mit gefundenen Motiven an naturtipps add gmail.com (add als @ und ohne Leerzeichen schreiben) mailt, dann veröffentliche ich einige gerne kommendes Wochenende in einem extra Post!
Oder mailt mir eigene Frottagen erst ohne und dann mit gefundenen Bildern...
Wenn möglicht schreibt dazu, von welchem Baum die jeweilige Frottage ist.

Unter www.naturtipps.de findet Ihr die gefundenen Motive, die ich in den Frottagen gesehen habe. Es ist jedesmal spannend, was der Baum da in sich bergen mag. Gerne nehme ich abends zum Abschalten solch eine Frottage und male ein bischen rum... Das ist spannender und entspannender als all die Wiederholungen im Fernsehen.

Tipp: solche aufgelösten Frottagen können auch schön als Briefpapier genommen werden. Entweder die Rückseite beschreiben oder einfach nur einen Teil des Papieres mit einer Frottage bedecken und zeichnen... Das ist persönlicher als jede Mail!

Geschenkidee: Rahmt eine besonders gelungene Frottage und nehmt sie als Geschenk!

In der Schule können die Frottagen im Kunstunterricht auch schön eingeflochten werden zur Förderung der Phantasie! Erst raus gehen und gemeinsam Frottagen machen und dann suchen. Oder alle bekommen die Kopie einer gelungenen Frottage und die verschiedenen Phantasiebilder werden dann nebeneinander aufgehängt...

Viel Spaß und Macht alle Mit!


 

von Macht alle mit! veröffentlicht in: Basteln Community: Naturtipps
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Montag, 7. januar 2008
Collage: G. Kerekes

"Juche, juche, juche der erste Schnee! In großen weißen Flocken, so kam er über Nacht und will uns alle locken hinaus in Winters Pracht."
Eins meiner Lieblingswinterlieder...

Heute gibt es einen Kinder-Naturtipp:


Wo sind sie nur, die weißen Flocken?
Statt dessen begrüßt der Januar das neue Jahr grau und naßkalt. Der Regen klopft manchmal sogar mit großen sturmgepeitschten Tropfen ans Fenster. Nur der Hagel aus einer Gewitterfront erinnert an die kalte Jahreszeit. Da wird leicht vergessen, daß es Winter ist...
Und zu allem Überfluß wird auch bald die schöne Weihnachtsdekoration abgenommen. Deshalb gibt es heute einen Basteltipp für sechseckige Schneeflocken aus Papier. Die können dann mit wasserlöslichem Klebestift direkt auf die Fenster geklebt werden. Später werden sie wieder abgerissen und der Kleber einfach mit Wasser weggeputzt - das geht besser als das mühsame Entfernen der Tesafilmreste mit stinkendem Lösungsmittel! Probiert es einmal an einer Stelle aus - Heute wasserlöslichen Kinderklebestift ans Fenster und morgen - wisch und weg mit Wasser wieder entfernen. Außerdem ist es umweltfreundlicher, als das Tesafilm. Die Schneeflocken sind dann allerdings nicht weiter verwendbar. Aber die Natur bringt ja auch immer wieder neue, und unsere alten kommen dann ins Altpapier...

Also los geht es mit den SECHSECKIGEN Schneeflocken:

Nehmt ein quadratisches Blatt Papier ...



... und faltet es einmal schräg durch die Mitte.



Legt an der langen Falte die Mitte fest, indem Ihr die Spitzen aufeinanderlegt und sie leicht anfaltet.



Nun müßt Ihr das Papier um diesen Mittelpunkt dritteln und falten. Die Bilder 4 und 5 zeigen Euch, wie das geht.



Hier ist das zweimal gefaltete Dreieck vom 2. Bild



Schneidet mit einer Schere oben einen Bogen. Achtet darauf, daß alle 6 Blattschichten diesen Bogen haben. Schneidet ihn also nicht zu groß.



Jetzt ist es soweit! Ihr könnt Eure eigene Schneeflocke schneiden! Achtet nur darauf, daß Ihr an den gefalteten Kanten nicht zu viel abschneidet.



Nun wird es spannend! Faltet vorsichtig Eure Flocke auseinander ...



... und wenn Ihr Eure Flocke waagerecht zu Boden fallen laßt, dann schwebt sie taumelnd hinab wie eine richtige Schneeflocke. Ihr könnt dabei experimentieren, welche Eurer Flocken am langsamsten oder auch schnellsten fliegt. Viel Spaß dabei!
Und wenn ihr sie an Fäden bindet, könnt ihr Euch auch ein Flockenmobile basteln, oder klebt sie einfach ans Fenster oder...

Hier noch ein paar Beispiele für Papierflocken. Aber was ist das, da stimmt doch etwas nicht... Eins - zwei - drei - vier - fünf - sechs - sieben - ???


Alle Bilder: G. Kerekes

Viel Spaß bei der winterlichen Dekoration.
Und schaut Euch mal auf Bildern und in der Werbung um, wieviele achteckige Schneeflocken da rum taumeln - vielleicht ist diese Seite doch für die Erwachsenen ;-)
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Basteln Community: Naturtipps
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Dienstag, 1. januar 2008

In meinem Blog unter Teil 1 findet Ihr eine Verwendungsidee für die langen Hözer an den Raketen: Nehmt sie im Sommer als Blumenstütze für leichte Blumen....

Mittlerweile habe ich noch mehr Bastelideen bekommen, denn entsprechende Hölzer sind im Baumarkt wohl recht teuer:
Stiel für eine Windmühle für Kinder
Stiel als Dekos für den Garten

Habt Ihr auch noch Bastelideen? Dann gebt sie als Kommentar an die anderen user.

Danke und Macht alle Mit


Viele weitere Naturtipps gibt es unter  www.naturtipps.de
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Donnerstag, 20. dezember 2007
papier01.jpgAuf das geschöpfte Papier wurde durch Keksformen lila Papierwasser gegossen
Bilder: Gundula Kerekes, Handgeschöpftes Papier

Hallo Naturfreunde,

in riesen Schritten nähern wir uns dem Geschenketag des Jahres – für die einen zur Freude für die anderen zum Schrecken. Wie auch immer häuft sich bei vielen in dieser Zeit vermehrt Papier an. Und wer Kinder hat, hat auch schnell die verschiedensten Bastelpapierreste. Was tun mit diesen größeren und kleineren Schnipseln und Stücken? Eine schöne Möglichkeit ist da das Basteln schöner Grußkarten aus selber geschöpftem Papier. Aber was heißt eigentlich „schöpfen“? Und wofür denn nun wieder die Arbeit?
Den Begriff „schöpfen“ kennt Ihr vielleicht von der Suppe - mit der Kelle „schöpfen“ wir sie uns auf den Teller. Und das Papier schöpfen wir mit einem speziellen Rahmen aus einem Wasser-Faser-Gemisch. Ihr habt richtig gelesen. Papier besteht aus lauter kleinen „Fasern“, man könnte auch Fuseln sagen. Wenigstens beim ersten Papier in Europa paßte das besser – denn früher wurde Papier aus Lumpen hergestellt. Für die Lumpensammler war das ein einträgliches Geschäft. Als dann die ersten Bücher gedruckt wurden, war Papier eine Mangelware – es gab zu wenig Lumpen zur Herstellung dieses Papieres. Da war es sogar unter hoher Strafe verboten, bei Bestattungen Kleidung mit in das Grab zu geben. Jeder Stofffetzen wurde zur Papierherstellung verwendet. Gut, daß 1843 Holz als Rohstoff der Papierherstellung entdeckt wurde – allerdings weniger gut für die Wälder. Denn diese werden weltweit, zum Teil schonungslos, gerodet und gefällt, um den Hunger der vielen großen und kleinen Papierfabriken zu stillen. Da ist Toilettenpapier aus nicht Recyclingpapier eigentlich viel zu wertvoll für die Toilette...

TIPP: Schaut Euch verschiedene Papiere einmal unter der Lupe an, auch an einer eingerissenen Stelle – Ihr könnt sehr schön klitzekleine Holzfasern sehen. Bei Malbüchern mit dickem beigem Papier zum Beispiel besonders gut. Je glatter das Papier ist, umso schlechter finden wir Fasern. Denn umso feiner werden sie zerrissen. Zusätzlich wird das Papier dann noch mit „Füllstoffen“ bestrichen und vermischt. Das ist zum Beispiel Stärke, die sich ein den Lücken zwischen den Holzfasern einlagert. Verwendet wird auch Porzellanerde (Aluminiumsilikat). Diese Pigmente werden ganz fein gemahlen mit speziellen Bindemitteln gemischt und auf die Papierbahnen aufgebracht. Das gibt eine glatte und vor allem sehr weiße Oberfläche. Neben der Porzellanerde wird auch noch Calciumcarbonat (Kreide, Kalkstein, Marmor) und Talkum (Magnesiumsilikat) zum Weissmachen genutzt. Also kein Wunder, daß ein dicker Katalog so schwer ist... Und kein Wunder, daß Recyclingpapier immer ein wenig grau bleibt. Denn all diese Stoffe und dazu die Druckfarben können nicht wieder ganz aus dem Papier entfernt werden.

TIPP: Nehmt auch einmal Recyclingpapier (z.B. Toilettenpapier) unter die Lupe – da könnt Ihr bunte Papierfasern und manchmal sogar Metallfetzen erkennen. Es ist übrigens ganz schön aufwendig, Papier so weit zu reinigen, daß wieder weißes Papier daraus wird. Etwas neue Holzfasern müssen dabei immer untergemischt werden, da die alten Fasern beim Recyclen immer kürzer werden. Dadurch halten sie dann schlechter zusammen. Für unsere Bastelzwecke reicht aber der Altpapierbrei, den Ihr herstellen werdet.

TIPP: Die Anleitung zum Papierschöpfen findet ihr unten auf dieser Seite. Eins verrate ich Euch vorher noch. Euer Papier wird besonders „dufte“ wenn Ihr Tannen- oder Fichtennadeln mit verarbeitet oder ein wenig Duftöl in den Papierbrei gebt. Auch abgeriebene Orangenschale duftet gut. Sie kann z. B. nach dem Schöpfen, vor dem Pressen aufgestreut werden. Und ansonsten sind Eurer Phantasie kaum Grenzen gesetzt – probiert einfach aus, was klappt und was nicht. Im Sommer verwende ich auch gerne einige Kräuter und Blütenblätter...

Spätestens wenn Ihr Euer erstes eigenes Papier in der Hand habt, wißt Ihr auch wofür die Arbeit war – es ist einfach einmalig! Und vor allem wißt Ihr jetzt, wie Papier hergestellt wird!

Also, viel Spaß dabei und viele schöne Ideen !

Eine Anleitung zum Papierschöpfen und weitere Bilder von dem handgeschöpften Papier findet Ihr unter meinem Hauptblog: www.naturtipps.de  
Dort gibt es außerdem eine kleine Linkliste zu dem Thema Papier, den Umweltproblemen und einer Liste mit Recyclingprodukten des Blauen Engels.
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Basteln Community: Naturtipps
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