Bild: www.naturtipps.de
Ungespritzte Erbsen aus eigener Ernte. Da weiß man, was dran und drin ist...
Morgen ist es soweit - die EU sorgt für neue Grenzwerte bei den Pestizidhöchstmengen für konventionelles Obst und Gemüse.
"Na und..." - denkt jetzt vielleicht der eine oder auch "Das kann doch nur gut sein" der andere...
Leider daneben gedacht, es ist für uns in Deutschland weder egal noch gut. Denn die Deutschen Höchstmengen lagen bisher z. T. deutlich niedriger! Soll heißen, was wir ab morgen kaufen, darf
legal deutlich höher belastet sein als bisher!
Laut greenpeacce hat dies jedoch fatale Folgen für den Verbraucher, denn demnach sind fast 700 Werte zu hoch angesetzt!
Besonders für unsere Kinder kann es laut Artikel nun gefährlich werden, von manch konventionellem Obst viel zu naschen...
Der Artikel "Die sechste Traube könnte gefährlich sein" von Greenpeace
klärt dazu genauer auf!
Da gibt es nur zwei Auswege:
Umsteigen auf Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten oder auf Bioware.
Eigentlich ist es auch kaum verständlich, daß die Gärten ungenutzt in Rasengrün und Einheitsblumenbunt vor sich hin wachsen.
Da tauchen viele Fragen bei mir auf:
Was spricht dagegen, sich wieder einen Nutzgarten anzulegen?
Was spricht dagegen auf öffentlichen Flächen verstärkt pflegeleichte Obstgehölze zu pflanzen anstatt der Ziergehölze?
Warum wird in Schrebergärten immer weniger geerntet und immer mehr gemäht?
Warum nutzen wir nicht den Garten Eden vor unserer Haustür?
Wie lange lassen wir uns noch die systematische Vergiftung unserer Lebensmittel bieten?
Zum Glück gibt es weltweit Projekte, die hoffen lassen, die zeigen, daß nicht alle sich damit abfinden. Da gibt es z.B. die Interkulturellen Gärten, die Guerilla-Gärtner, urban-farming (in etwa Stadt-Landwirtschaft) und die Schulgärten. Wobei es z.B. beim
Urban-Farming recht merkwürdige Wege gibt: "Urban Farming" - Ein Zukunftsmarkt, den Sie beobachten sollten
Erfreulicherweise ist laut UTOPIA langsam eine Trendwende zurück zu Gemüsebeeten zu erkennen: Bauer 2.0: zurück zu
Gemüsebeeten
Und wer probleme im Garten hat, kann sich z.B. beim Biogartendoktor Onlinehilfe holen!
Denn der Anbau in Form eines Biogartens sollte für uns selbstverständlich werden. Spätestens folgender Greenpeaceartikel gibt doch zu denken: Die giftigen Pestizidpaletten der Agrochemiekonzerne.
Übrigens:
mit der richtigen Sortenwahl ist schon das meiste gewonnen!
Zurück zur Selbstversorgung!
Wenn eine geeignete Fläche da ist - Macht alle Mit!
Bild: © Heika /PIXELIOBionahrung auch für unsere Haustiere...
Immer mehr Menschen ernähren sich bei uns unter nachhaltigen Gesichtspunkten.
Die einen, weil sie hoffen, sich damit gesünder zu ernähren. Die nächsten, weil sie der Umwelt eine Chance geben wollen, mit uns Menschen zurecht zu kommen. Und wieder die nächsten aus beiden Gründen: gesünder leben und möglichst wenig die Umwelt stören...
Da ist es nur konsequent, wenn der Gedanke vom eigenen Teller weiterwandert zum Haustier. Und so wird immer mehr Biofutter gekauft. Eine von Fressnapf in Auftrag gegebene forsa-Studie belegt dieses nun: forsa-Studie zeigt: Bio im Fressnapf ist Trend
Daraus ergeben sich nicht nur für Fressnapf Konsequenzen, auch andere Tierfutterhersteller bieten mittlerweile Tiernahrung in Bioqualität her. Bei google finden sich knapp 50.000 Suchergebnisse für "Biofutter" und immer noch ungefähr 5.470 für "Biofutter haustiere".
Nun, die einen sagen, "man kann nicht die ganze Menschheit allein mit Bioprodukten ernähren" und die anderen kaufen sogar für ihre Haustiere Bio. Wenn es um die Umwelt geht, ist zweiteres auf alle Fälle eine logische Konsequenz! Und wenn wir unseren Fleischkonsum deutlich reduzieren, klappt es auch mit der Bionahrung für alle...
Macht alle Mit!
Übrigens, ein Futtermittelhersteller, der möglichst durchdacht, regional und bio Tierfutter herstellt, ist z.B. petdelight.de.
Wer gute Erfahrung mit anderen Marken gemacht hat, kann sie gerne im Kommentar nennen!
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