Samstag, 11. oktober 2008
Bild: © Heika /PIXELIO
Bionahrung auch für unsere Haustiere...


Immer mehr Menschen ernähren sich bei uns unter nachhaltigen Gesichtspunkten.
Die einen, weil sie hoffen, sich damit gesünder zu ernähren. Die nächsten, weil sie der Umwelt eine Chance geben wollen, mit uns Menschen zurecht zu kommen. Und wieder die nächsten aus beiden Gründen: gesünder leben und möglichst wenig die Umwelt stören...

Da ist es nur konsequent, wenn der Gedanke vom eigenen Teller weiterwandert zum Haustier. Und so wird immer mehr Biofutter gekauft. Eine von Fressnapf in Auftrag gegebene forsa-Studie belegt dieses nun: forsa-Studie zeigt: Bio im Fressnapf ist Trend

Daraus ergeben sich nicht nur für Fressnapf Konsequenzen, auch andere Tierfutterhersteller bieten mittlerweile Tiernahrung in Bioqualität her. Bei google finden sich knapp 50.000 Suchergebnisse für "Biofutter" und immer noch ungefähr 5.470 für "Biofutter haustiere".

Nun, die einen sagen, "man kann nicht die ganze Menschheit allein mit Bioprodukten ernähren" und die anderen kaufen sogar für ihre Haustiere Bio. Wenn es um die Umwelt geht, ist zweiteres auf alle Fälle eine logische Konsequenz! Und wenn wir unseren Fleischkonsum deutlich reduzieren, klappt es auch mit der Bionahrung für alle...

Macht alle Mit!

Übrigens, ein Futtermittelhersteller, der möglichst durchdacht, regional und bio Tierfutter herstellt, ist z.B. petdelight.de.

Wer gute Erfahrung mit anderen Marken gemacht hat, kann sie gerne im Kommentar nennen!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Ernährung Community: die bioblogger
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Freitag, 12. september 2008
Manche können sich ein Leben ohne Fleisch nicht vorstellen oder grübeln hin und her, wie sie es umsetzen könnten. Für andere ist es der Alltag und sie vermissn nichts, sie leben es voller Überzeugung.

Zu ihnen gehört der Musiker Thomas D. - und mit seiner heutigen Neuerscheinung zeigt er, wie inspirativ seine vegetarische Kommune Mars auf dem Lande für ihn ist:

Kennzeichen D

Übrigens gibt es auf seiner offiziellen Homepage noch viele weitere Informationen über ihn, inclusive eines Podcasts.

Neben seinen musikalischen Aktivitäten ist er u. a. auch für den Tierschutz tätig: so hat er z.B. schon erfolgreich mit der Tierschutzorganisation Peta e.V. zusammengearbeitet

Wenig Fleisch oder auch kein Fleisch essen - es geht!
Hier eine Seite mit Tipps zum Einstieg: vegetarische-initiative.de
Eine Liste mit weiteres Linktipps zum vegetarischen Leben findet Ihr ebenfalls auf der Seite


Den Tieren und der Umwelt zuliebe: Macht alle Mit!


Nachtrag am 13.09.2008:
Welche Vegetarier kenne Ihr, die voller Energie ihre Projekte umsetzen?

von Macht alle mit! veröffentlicht in: Ernährung Community: Kochen
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Donnerstag, 11. september 2008

Bild: bringmirbio.de/ Die Homepage...

Manch einer vermißt bestimmt seinen guten alten "Fruchtversand" - jetzt ist er wieder auferstanden, wie die Pressemitteilung "bringmirbio.de geht an den Start" verrät.

"Bring mir Bio" - da ist kurz und bündig gesagt, was der Kunde will: Bioware!

Und deshalb heiß der neue bundesweiten Lieferservice für Bioprodukte einfach "bringmirbio". Deutschlandweit wird von hier aus Bioware mit frischeanspruch versendet.

Dabei gibt es ein riesiges Angebot durch das sich durchgefuttert und durchgetrunken werden kann. Von Kräutern und Sprossen für Feinschmecker bis zu den alltäglichen Kartoffeln... Von Säften über Kaffee bis zum Likör auch noch einiges dazwischen, was gut runter geht und ganz viele Produkte speziell aus dem Naturkostbereich. Da wird selbst der Tofu nicht vergessen.
Und damit die Kunden, die diesen Onlineversand nutzen, dann nicht doch noch eventuell zig Kilometer bis zum nächsten Bioladen fahren müssen, gibt es auch gleich noch allerlei für Schönheit und Haushalt.

Übrigens gibt es auch eine leckere Rezeptdatenbank mit Einkaufslistenfunktion...

Für Menschen, bei denen der nächste Naturkostladen nicht gleich um die Ecke ist, ist dieses Angebot bestimmt eine gute Alternative zu langen Auto-/ Bus- oder Radfahrten.

Also, zur Neueröffnung dieses Onlineversands gibt es heute den Naturtipp. Wer noch weitere Online Bioversandportale für Lebensmittel und co. weiß, kann sie gerne im Anhang nennen.

Und wer nocheinmal ein Argument für Bio braucht - zum Thema Fleisch gibt es z.B. den Post "069) "The Meatrix" oder "Warum die teuren Biotierprodukte"?" mit einem eindrucksvollen Video.

Auch für Eier aus Freilandhaltung gibt es triftige Gründe... Gegen Käfigeier berichten folgende Naturtipps:
068) Keine Käfigeier in Mensa und Kantine!
074) Keine Käfigeier in Süßwaren!
Die Eier und Nueln in diesem Versand kommen vom Naturland Bauernhof Frey

Übrigens wird auch Ware aus eigenem Bioland-Anbau versendet - u.a. leckeres Feingemüse wie Zuckerschoten oder Artischocken :-)


Bio für alle anstatt konventionell für alle - mit weniger Fleischkonsum ist das kein Problem!
Macht alle Mit!


Bild: bringmirbio.de/ Aus Gewichts- und logistischen Gründen wird in Pappkartons verschickt...
Darum: Wer noch eine Idee hat, was sinnvolles mit den schließlich leeren Lieferkartons geschehen kann, kann es ja bringmirbio einfach mal als Tipp schicken ;-) oder hier als Kommentar schreiben. Denn leere Kartons haben wir schließlich alle immer mal wieder...

Weitere Ökokistenanbieter findet Ihr z.B. unter www.oekokiste.de

von Macht alle mit! veröffentlicht in: Ernährung Community: Kochen
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Sonntag, 31. august 2008

Bild: www.naturtipps.de
Ungespritzte Erbsen aus eigener Ernte. Da weiß man, was dran und drin ist...

Morgen ist es soweit - die EU sorgt für neue Grenzwerte bei den Pestizidhöchstmengen für konventionelles Obst und Gemüse.

"Na und..." - denkt jetzt vielleicht der eine oder auch "Das kann doch nur gut sein" der andere...

Leider daneben gedacht, es ist für uns in Deutschland weder egal noch gut. Denn die Deutschen Höchstmengen lagen bisher z. T. deutlich niedriger! Soll heißen, was wir ab morgen kaufen, darf legal deutlich höher belastet sein als bisher!

Laut greenpeacce hat dies jedoch fatale Folgen für den Verbraucher, denn demnach sind fast 700 Werte zu hoch angesetzt!
Besonders für unsere Kinder kann es laut Artikel nun gefährlich werden, von manch konventionellem Obst viel zu naschen...

Der Artikel "Die sechste Traube könnte gefährlich sein" von Greenpeace klärt dazu genauer auf!

Da gibt es nur zwei Auswege:
Umsteigen auf Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten oder auf Bioware.

Eigentlich ist es auch kaum verständlich, daß die Gärten ungenutzt in Rasengrün und Einheitsblumenbunt vor sich hin wachsen.

Da tauchen viele Fragen bei mir auf:
Was spricht dagegen, sich wieder einen Nutzgarten anzulegen?
Was spricht dagegen auf öffentlichen Flächen verstärkt pflegeleichte Obstgehölze zu pflanzen anstatt der Ziergehölze?
Warum wird in Schrebergärten immer weniger geerntet und immer mehr gemäht?
Warum nutzen wir nicht den Garten Eden vor unserer Haustür?
Wie lange lassen wir uns noch die systematische Vergiftung unserer Lebensmittel bieten?

Zum Glück gibt es weltweit Projekte, die hoffen lassen, die zeigen, daß nicht alle sich damit abfinden. Da gibt es z.B. die Interkulturellen Gärten, die Guerilla-Gärtner, urban-farming (in etwa Stadt-Landwirtschaft) und die Schulgärten. Wobei es z.B. beim Urban-Farming recht merkwürdige Wege gibt: "Urban Farming" - Ein Zukunftsmarkt, den Sie beobachten sollten

Erfreulicherweise ist laut UTOPIA langsam eine Trendwende zurück zu Gemüsebeeten zu erkennen: Bauer 2.0: zurück zu Gemüsebeeten

Und wer probleme im Garten hat, kann sich z.B. beim Biogartendoktor Onlinehilfe holen!

Denn der Anbau in Form eines Biogartens sollte für uns selbstverständlich werden. Spätestens folgender Greenpeaceartikel gibt doch zu denken: Die giftigen Pestizidpaletten der Agrochemiekonzerne.

Übrigens:
mit der richtigen Sortenwahl ist schon das meiste gewonnen!


Zurück zur Selbstversorgung!
Wenn eine geeignete Fläche da ist - Macht alle Mit!

von Macht alle mit! veröffentlicht in: Ernährung Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Donnerstag, 28. august 2008
Bild: www.pixelio.de/ Brandtmarke
Dinkel - Kennern läuft das Wasser im Mund zusammen


Der Newsletter von hat mich darauf aufmerksam gemacht - die Dinkelernte ist eingefahren. Unter allen Getreiden wird von ihm wohl das meiste genutzt:
die Spelzen füllen z.B. Stillkissen, Wärmekissen, Kopfkissen, dashttp://www.blogger.com/img/gl.link.gif grün geerntete und Nachgetrocknete Korn landet z.B. als Grünkernburger auf dem Tisch und das reife Korn - daraus kann z.B. leckeres Brot gebacken werden. Das kommt bei uns regelmäßig frisch auf den Tisch. Das Rezept dazu gibt es hier bei Naturtipps im Post 065) Vollkornbrot selber im Ofen backen.

Und nicht nur, daß er lecker und gesund ist - für viele Weizenallergiker ist er die Alternative zum Backen und Kochen. Allerdings enthält er ebenso wie der Weizen Gluten, wie aus einem Forenthread aufLibase.de hervorgeht: Dinkel-ohne Gluten?. Schließlich ist er ja auch sozusagen der Urweizen.

Über seine Vergangenheit ebenso wie über seine Inhaltsstoffe berichtet bei Wikipedia die Seite Dinkel. Zwar bringt er weniger Ertrag, ist aber resistenter und verträgt auch rauheres Klima. So kann Dinkel auch gut von Biobetrieben angebaut werden.

Interesssant ist auch sogenannter "Dinkelreis". Das ist entspelzter Dinkel, der als Reisalternative gekocht und werwendet werden kann. Bei uns wird es z.B. sehr gerne gegessen. So ersetzt ein einheimisches Produkt lange Transportwege und bringt trotzdem Abwechslung in den Speiseplan. Und wer Dinkel auf den Tisch bringt, muß sich nicht schämen, etwas altes ausgekramt zu haben, denn: Dinkel – ein gesundes Urkorn wiederentdeckt.
Und wer wirklich alles über dieses Getreide wissen möchte, der klickt am Besten auf www.dinkel-infocenter.de, der offiziellen Infoseite der Qualitätsgruppe Dinkel Baden-Württemberg.

Also, wer sein Glück mit dem anspruchslosen einheimischen Dinkel ausprobieren möchte, versucht es vielleicht einfach mal bei chefkoch.de mit den 3406 Treffer zur Suche "dinkel".Und, aus eins mach zwei: wer lieber mit Grünkern anfangen möchte, der findet dort auch einiges: 886 Treffer zur Suche "grünkern"

Ach ja, ganz genau gesagt ist Grünkern laut Wikipedia das halb reif geerntete und unmittelbar darauf geröstete Korn des Dinkels. Er wird auch „Badischer Reis“ genannt. Er wird zum Trocknen "gedarrt". Das klingt fast wie "dörren" und bedeutet das Trocknen bei 120–150 °C auf der Darrpfanne. Der Grünkern erhält dabei den spezifisch nussigen Geschmack, den andere Getreidearten nicht bekommen.

Übrigens gibt es demnächst wahrscheinlich sogar Heizpellets aus Dinkelspelzen, einem Abfallprodukt bei der Dinkelernte. Denn sooo viele Dinkelspelzen werden dann doch nicht als Füllstoff benötigt. Obwohl sie viele gute Eigenschaften bietet, so könne sich in ihr z.B. keine Milben bilden, wie vorstehenden Link zu erfahren ist.


Also, macht Eure Küche und Euer Leben abwechslungsreicher durch dieses einheimische, anspruchslose Getreide - laßt es Euch schmecken und schlaft gut bei diesem Schritt zu einem nachhaltigeren Leben!


Macht alle Mit!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Ernährung Community: Kochen
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Donnerstag, 28. august 2008
Urlaubsnachtrag vom 01.08.2008:

Gentechnik - Nein danke!


Damit dies auch im Wahlkampf bei Herrn Seehofer ein Thema bleibt, hat Campact folgende Mail rumgeschickt:

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Liebe ...,

vor vier Wochen haben wir unsere Kampagne "Genmais: Nur ein Verbot schützt" gestartet. Sie läuft gut an: Über 16.500 Menschen haben die Postkarte an den Minister bereits unterzeichnet. Jetzt wollen wir dort ansetzen, wo es Seehofer nicht kalt lassen kann: im bayerischen Wahlkampf. Denn Gentechnik ist auch unter CSU-Wähler/innen äußerst unbeliebt.

Im September gehen wir deshalb auf Aktionstour: Dort wo Seehofer im Wahlkampf auftritt, wollen auch wir sein. An jedem Ort soll eine bunte und kreative Aktion entstehen - getragen und mitgestaltet von Imkern, Landwirten und Verbraucher/innen aus der jeweiligen Region. Sie werden öffentlich mit Seehofer und CSU-Politikern aus der Region diskutieren.

Ermöglichen Sie die Aktionstour mit Ihrer Spende!
https://www.campact.de/gentec/donate2

Den Auftakt der Tour bildet eine Aktion bei Würzburg - an den bisher einzigen Feldern mit Gen-Mais in Bayern. Unser Plan: Vom Rand der Felder lassen wir gelbe Ballons als Gen-Pollen aufsteigen. Eine große Seehofer-Figur versucht Sie mit einem Netz einzufangen - vergebens. Dahinter das Transparent: "Gen-Mais: Nur ein Verbot schützt!"

Auf die Tour zu den Wahlkampf-Auftritten Seehofers nehmen wir eine große Waage mit zwei Schalen mit. Die Besucher sollen abstimmen: Sind sie für oder gegen ein Verbot von Gen-Mais? Jeder Teilnehmer wirft einen Maiskolben in eine Waagschale - am Ende wird gewogen. Hinter der Waage soll ein großer Maiskolben mit einer Bayernkarte auf die Aktion aufmerksam machen.

Damit unsere Pläne Wirklichkeit werden, brauchen wir Ihre finanzielle Unterstützung. Für jeden Tourstopp müssen wir 1.500 Euro aufbringen. Zudem kostet uns die Seehofer-Puppe 600, ein riesiger Maiskolben 1.200 und die große Waage 750 Euro. Egal ob 15, 25, 50 Euro oder gerne auch mehr - jede Spende hilft uns, den Druck auf Horst Seehofer zu erhöhen.

Unterstützen Sie die Aktionstour mit Ihrer Spende!
https://www.campact.de/gentec/donate2

Herzliche Grüße,
Stefanie Hundsdorfer

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Naturtipps hat schon öfter über die Problematik der Gentechnik berichtet (siehe Label Getechnik) und meint:
Auch wer nicht spenden kann, sollte doch den Termin bei nicht verpassen, falls er dort wohnt und Seehofer seine Meinung mit dem Auflegen eines Maiskolbens demonstrieren!

Macht alle Mit!

Und hier noch ein aktueller Artikel zu Seehofers Auffassung zu der Gentechnik:
Seehofer will neue Zuständigkeit für Gen-Anbau prüfen


Übrigens:
bei Twitter könnt Ihr alles rund um den Blog unter "Naturtipps" verfolgen
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Ernährung Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Mittwoch, 18. juni 2008
Bild: www.keine-gentechnik.de
Beim Lebensmittelkauf auf das neue Label "ohne Gentechnik" achten!

Seit 30. Mai ist das Ohne-Gentechnik-Kennzeichnungsrecht in Kraft. Jetzt ist es an uns Verbrauchern, für seine Anwendung zu sorgen!
Wie?

Durch ein bewußtes Kaufverhalten. Wenn es also ein Produkt von mehreren Anbietern gibt, und einer das Label auf seinem Produkt hat, dann -

- na dann wird dort zugegriffen!

Macht alle Mit!

Ach ja Ihr möchtet mehr über das Label und die Gentechnik wissen?
Dann sind hier schon mal 2 entsprechende Informationsseiten:

- www.keine-gentechnik.de, hier findet sich eine Sammlung von Berichten und interessanten Linkhinweisen zu dem Label "Ohne Gentechnik"
- http://genfood.wordpress.com, hier werden fortlaufend aktuelle Artikel zum Thema "Gentechnik" gesammelt und veröffentlicht.

Wer noch weitere informative Seiten für, gegen oder neutral über die Gentechnik weiß, kann sie gerne im Kommentar aufführen.

Und die Produzenten aktiv auffordern zur Nutzung des Logos könnt Ihr mit einem entsprechenden Verbraucherbrief, der als doc-Datei runtergeladen und als Vorlage verwendet werden kann. Mehr im Artikel "Ohne Gentechnik" - Steigern Sie die Nachfrage!"
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Ernährung Community: Gesundheit
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Montag, 2. juni 2008

Bild: www.welthungerdemo.de
Weniger Fleisch oder gar kein Fleisch essen - ein effektiver Schritt gegen den Welthunger

Durch eine Presemeldung von die-tierfreunde.de auf openpr.de bin ich auf folgende Demonstrationsankündigung gestoßen:

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Menschenrechtsgruppen, Umweltschützer und Tierrechtler rufen gemeinsam zur ersten Welthungerdemo am 07. Juni in Köln auf.

Fleischkonsum im Fokus.

Während man sich in den Industrienationen über hohe Lebensmittelpreise ärgert, herrscht anderswo der Kampf ums nackte Überleben. Rund 850 Millionen Menschen leiden in Lateinamerika, Nordafrika und Asien an Unterernährung, jede Minute sterben elf Kinder an Hunger. Die Ursachen sind vielschichtig und auf den ersten Blick weit weg vom Alltag des deutschen Bürgers: Spekulanten, die mit steigenden Lebensmittelpreisen Gewinne machen, Agrarexportsubventionen, Biosprit aus Lebensmitteln, eine verfehlte Weltpolitik und die Macht gigantischer Saatguthersteller. Ein wesentlichen Einfluss haben allerdings auch Schnitzel und Currywurst auf bundesdeutschen Tellern: Zur Produktion eines Kilogramms Fleisch müssen durchschnittlich 8 Kg Getreide verfüttert werden. Die hohe Nachfrage der Tierindustrie nach Futter treibt die globalen Getreidepreise in die Höhe, die Armen dieser Welt können sich als Folge das Grundnahrungsmittel nicht mehr leisten. Und Deutschland treibt den Preis mit: In den ersten sieben Monaten des aktuellen Wirtschaftsjahres 2007/08 nahmen die Getreideeinfuhren nach Deutschland um 48 Prozent auf 4,5 Millionen Tonnen zu.

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Bundeskanzlerin Merkel machte noch vor wenigen Wochen als Ursache vor allem „die nicht ausreichend vorhergesagte Änderung der Ernährungsgewohnheiten in Schwellenländern“ verantwortlich. Für eine Beendigung des Welthungers ist nach Aussage der Veranstalter allerdings eine Änderung unserer eigenen Ernährungsstrategie vonnöten. Jürgen Foß, Diplom-Physiker vom Veranstaltungskomitee meint: „Es ist zynisch, wenn man Chinesen vorhält, sie würden durch ihren gestiegenen Wohlstand und dem damit verbundenen Fleisch- und Milchkonsum die Getreidepreise anheizen, aber gleichzeitig im eigenen Land den Konsum tierischer Nahrungsmittel durch Subventionen und Marketing fördert.“

Aus diesem Grund steht der Fleischkonsum im Fokus der ersten Welthungerdemo in Köln. Die Veranstaltung beginnt am Samstag um 11 Uhr auf dem Rudolfplatz und beinhaltet ab 13 Uhr einen Aufzug durch die Innenstadt. Neben den veranstaltenden Organisationen „die Tierfreunde e.V.“ und der „Tierrechtsinitiative Köln“ nehmen die Grüne Jugend, Attac-Köln, FIAN und andere Gruppen teil. Weitere Informationen sind im Internet unter www.welthungerdemo.de zu finden.

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Ein Umdenken ist erforderlich - auch ein Essen ohne Fleisch ist mit dem richtigen Rezept ein vollwertiges Essen. Damit das Probekochen unter diesem Thema leichter fällt, gibt es im Folgenden ein paar Linktipps zu vegetarischen und (noch konsequenter) veganen Rezepten:
- www.kochmix.de hat eine Kategorie mit vegetarischen Rezepten
- www.vegetarische-rezepte.com stellt vegetarische und vegane Rezepte online zur Verfügung. Zusätzlich gibt es Hintergrundinformationen zur vegetarischen Ernährung.
- bei www.chefkoch.de gibt es über 16.000 vegetarische Rezeptideen. 1410 Treffer gibt es zur Suche "vegane rezepte", wovon einige auch aus den Foren sind und interessante Beiträgen liefern
- www.vegetarischerezepte.com liefert ebenfalls viele vegetarische und vegane Rezepte.

Einen interessanten Artikel zum Einstieg bietet www.focus.de: Vegetarisch essen - Fleischlos glücklich

Gerne könnt Ihr in Kommentaren noch andere interessante Linktipps zu dem Thema geben. Denn besonders Neueinsteigern in diese Ernährungsweisen fällt es doch schwer, auf Anhieb und ohne große Ernährungsstudien eine ausgewogene Ernährung hinzubekommen.
Eine Seite habe ich dazu gefunden:
www.vegetarische-initiative.de, ihr Motto: Vegetarisch essen leicht gemacht!

Und dann gibt es da noch das V-Heft mit vielen guten Tipps und Ideen zum Umsteigen.

Also, los geht es!

Macht alle Mit!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Ernährung Community: Kochen
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Montag, 7. april 2008


Bild: www.pixelio.de/ Christine Schmidt
Jeden Tag eine gesunde Brotmahlzeit...

Jeden Tag beißen wir herzhaft rein, die meisten sogar mehrmals am Tag - das Brot! Das Angebot in Deutschland ist groß, man kann sagen riesengroß. Aber was da zum Teil reingemischt wird, um ein kostengünstiges und doch gutaussehendes Brot herzustellen, verdirbt manchesmal den Appetit...
So weist er Artikel "Ehrensache - zum Anbeißen" von ratgeberzentralde.de

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Ehrensache - zum Anbeißen

Für manche Bäcker ist Brot mehr als eine Profitquelle


(rgz). Als Gott Adam und Eva vor die Türen des Paradieses setzte, fluchte er: "Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen." Wer hätte gedacht, dass jenes Verdikt im 21. Jahrhundert todernst zu nehmen ist. Denn die Zutaten so manchen braunen, brotähnlichen Nahrungsmittels können einem schon den Schweiß auf die Stirn treiben.

Damit´s wie Sauerteig schmeckt

Neben Mehl finden sich darin auch Backhilfsmittel, damit die Teige der Fertigmischungen auf allen Maschinen und in allen Öfen funktionieren: Cysteinhydrochlorid zum Beispiel für gut formbare Teige, saures Natriumaluminiumphosphat, damit das Mehl nicht verklumpt, oder Essigsäure, um den natürlichen Sauerteiggeschmack nachzuahmen. Den Kunden würde es grauen vor solchen Mischungen, aber die Zutaten in losen Backwaren müssen nicht deklariert werden. Doch noch immer gibt es kleine Handwerksbetriebe, für die reines Brot Ehrensache ist. Neben ihnen engagieren sich vor allem die 600 Biobäcker in Deutschland für traditionelles Backen. Ihnen geht es darum, ein sauberes Brot aus frisch gemahlenem Getreide zu backen, das auch die wertvollen Inhaltsstoffe aus Keimling und Randschichten des Korns enthält. Schimmelverhütungsmittel, künstliche Aromen und künstliche Triebmittel sind tabu.

Wie aus Brot ein Getränk wurde

Einen Schritt weiter geht der Bäckermeister Kanne. Er knüpft an alte Volkstraditionen an, aber auch an Versuche des Chemikers Friedrich Hoffmann, der im 18. Jahrhundert für die Herstellung seiner "Hoffmanns Tropfen" überwiegend Pumpernickel verwendete. Kanne experimentierte über 20 Jahre mit dem Vergären von Brotgetreiden, bis er 1981 ein probiotisches Getränk unter dem Namen Brottrunk erstmals verkaufte (www.brottrunk.de). Dessen vielfältige, gesundheitsfördernde beziehungsweise diätetische Wirkungen sind bekannt, auch wenn Kanne selbst aus rechtlichen Gründen nicht darauf hinweisen darf. Die wichtigste nachweisbar gesundheitsfördernde beziehungsweise diätetische Wirkung von Brottrunk beruht auf seinem sanierenden Einfluss auf die menschliche Darmflora.

Was ist eigentlich Biobrot?

Biobrot wird aus Biomehl gebacken. Das dafür nötige Biogetreide kommt von Biohöfen, die im Einklang mit der Natur wirtschaften und im Getreideanbau keine leicht löslichen mineralischen oder synthetischen Düngemittel verwenden sowie keine vorbeugenden Pflanzenschutzmittel einsetzen. Bevorzugt werden Biobrote aus Vollkornmehlen gebacken, da nur das volle Korn alle Nähr- und Ballaststoffe enthält und optimal sättigt. Vollkornbrot ist aber nicht unbedingt mit Biobrot identisch. Auch Brote aus konventionell angebautem Getreide können Vollkornbrote sein.
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Brot kann mehr als nur ernähren, Brot kann z.B. durch Ballaststoffe den Darm fit halten. Dazu gibt es im Post 065) Vollkornbrot selber im Ofen backen ein Rezept, daß nicht nur gesund sondern auch kindermäßig lecker ist.
Zum Brottrunk habe ich selber keine Erfahrungen, aber da könnt Ihr ja Eure Erfahrungen im Kommentar mitteilen. Ich halte mich solange an meinem Vollkornbrot - solange stimmt es mit der Verdauung und die Familie scheint weniger Magen-Darm-Probleme zu haben, wie mir diesen Winter wieder aufgefallen ist :-)

Und was es nun dem Weltgesundheitstag auf sich hat, erfahrt Ihr ausführlich auf weltgesundheitstag.de.
Zitat von der Seite:

-----------------------------------------------
...Der Weltgesundheitstag wird Jahr für Jahr auf der ganzen Welt am 7. April begangen. Die Weltgesundheitsorganisation erinnert mit diesem Tag an ihre Gründung im Jahr 1948. Sie legt jährlich ein neues Gesundheitsthema von globaler Relevanz für den Weltgesundheitstag fest. Ziel ist es dabei, dieses aus der Sicht der WHO vorrangige Gesundheitsproblem ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit zu rücken...
-----------------------------------------------

Und da es sich gesund leichter umweltfreundlich lebt, erinnert Naturtipps auch an dieses Datum.

Und wo gibt es Biobrot? Nun, z.B. in Bioläden. Eine ganze Auswahl davon findet Ihr u.a. über eine Suchmaske mit Deutschlandkarte auf allos.de.

Biolieferdienste finde ihr z. B. über eine entsprechende Suche bei:
- gastro-time.de. Die Suchergebnisse findet Ihr unter dem Link.
- Bioverzeichnis.de
- naturkostaktiv.de, Postleitzahlensuche
- einen Bioeinkaufsführer für den Bereich Bayern gibt es unter oekolandbau.de
- oekologisch-essen.de

- interessant für Kindereinrichtungen: Bio für Kinder

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Dienstag, 25. märz 2008
Viele sind durch einen engen Zeitplan auf schnelles Kochen angewiesen. Da wird gerne auch zu Fertiggerichten gegriffen. Immer mehr achten dabei auf einen möglichst naturtbelassenen Geshcmack, auf die Zugabe von wenig Geschmacksverstaerkern. Denn wenn schon die Zeit für eigene Gerichte fehlt, so soll doch wenigstens der gute Geschmack nicht auf der Strecke bleiben. Denn wichtig ist, besonders bei Kindern und Jugendlichen, dass der Körper weiss, wie möglichst ursprüngliche Nahrung schmeckt. Nur so kann vermieden werden, dass der heranwachsene Mensch auf Dauer zu Fertiggerichten greift - einfach weil der Körper nur den künstlichen Geschmack gewohnt ist.

Immer mehr Firmen erkennen diesen Markt und versuchen ihn zu bedienen und umwerben ihn. So erreichte mich bereits im Februar eine immer noch aktuelle Protestmail von foodwatch.de:

---------------------------------------------------

Hallo und guten Tag,

eine Tütensuppe wie selbstgekocht, ohne Geschmacksverstärker, 100 Prozent natürlich, 100 Prozent Geschmack? Klingt unglaublich, steht aber so auf der Verpackung der "Maggi Natur Pur" Tütensuppen von Nestle. Wer so vollmundig ein kleines Naturwunder verspricht, in einer Pressemitteilung ein "revolutionäres Produktkonzept" ankündigt und dafür auch noch einen doppelt so hohen Preis wie für seine anderen Tütensuppen verlangt - der wird doch auch die Wahrheit sagen, oder? Wir waren skeptisch und haben uns die Suppe genauer angeschaut.

Ohne Geschmacksverstärker, steht gleich drei Mal auf der Tüte. Aber das stimmt nicht. Denn drin ist: Hefeextrakt. Der wirkt als Geschmacksverstärker, weil er unter anderem Glutamat enthält. Trotzdem ist Nestle rechtlich nicht beizukommen. Denn Hefeextrakt gilt gesetzlich nicht als Zusatzstoff, sondern als "natürliche Zutat". Das ist nicht nur verwirrend, sondern ganz legale Täuschung von Verbrauchern. Das Umfrageinstitut EMNID hat darum im Auftrag von foodwatch eine repräsentative Umfrage durchgeführt und herausgefunden: 75 Prozent der Deutschen finden es irreführend, wenn "ohne Geschmacksverstärker" drauf steht, aber trotzdem Geschmacksverstärker drin ist. Egal ob natürlich oder nicht.

Wenn ein Anbieter wie Nestle ganz legal lügen darf und damit drei Viertel der Verbraucher täuscht – wie soll man dann echte Qualität von bloßem Etikettenschwindel unterscheiden? Nicht alles, was legal ist, ist auch ehrlich und in Ordnung.

Aber der weltgrößte Lebensmittelkonzern hält nicht viel von Ehrlichkeit. Im Gegenteil: Er macht Versprechen, die er gar nicht halten will, und führt Verbraucher mit voller Absicht hinters Licht. Darum: Schicken Sie über www.abgespeist.de eine Beschwerde-E-Mail an Nestle und zeigen Sie damit, dass Sie sich deren Lügen nicht länger gefallen lassen wollen!
<!-- D(["mb","nu003cbr /u003enKlicken Sie sich rein,u003cbr /u003enu003cbr /u003endas foodwatch-Teamu003cbr /u003enu003cbr /u003en------------------------------u003cwbr /u003e-------u003cbr /u003enu003cbr /u003enDen foodwatch-Newsletter abonnieren, abbestellen oder Adresse ändern direkt im Internet unter:u003cbr /u003enu003ca onclicku003d"return top.js.OpenExtLink(window,event,this)" hrefu003d"http://www.foodwatch.de/newsletter/newsletter_abo/" targetu003d_blanku003ewww.foodwatch.de/newsletteru003cwbr /u003e/newsletter_abo/u003c/au003eu003cbr /u003enu003cbr /u003enHerausgeber:u003cbr /u003enfoodwatch e.v., anne markwardt (v.i.s.d.m.), brunnenstr. 181, 10119 berlin, germanyu003cbr /u003enu003cbr /u003enfoodwatch ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin, VR 21908 Nz, AG Charlottenburg, Geschäftsführer ist Dr. Thilo Bode.u003cbr /u003enu003cbr /u003enu003cbr /u003enu003cbr /u003enu003c/divu003e",0] ); D(["ce"]); //-->
Klicken Sie sich rein,

das foodwatch-Team

---------------------------------------------------

Damit der Wechsel von Fertiggerichten zu natürlichen, hausgemachten Gerichten nicht so extrem ist und die Industrie uns nicht falsch abspeist:

Macht alle Mit!

Und wann immer die Zeit es erlaubt - kocht selber, denn es geht nichts über hausgekochtes Essen ohne zig Zusatzstoffe und frisch zubereitet!

Guten Appetit!

Übrigens:
Auch Ihr könnt den Newsletter von foodwatch bestellen!
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