Donnerstag, 28. august 2008
Urlaubsnachtrag vom 18.08.2008:


Ein grosses Wort - eine Woche für das Wasser in der ganzen Welt...

"Was betrifft uns das? Wir haben doch genug?"

Nun ja, jedenfalls kommt so viel aus der Leitung, wie wir uns wünschen. Das dafür teil riesen Projekte realisiert werden, dass das Wasser bei vielen nicht aus der direkten Nachbarschaft kommt - darüber machen wir uns keine Gedanken. Die Technik macht das schon, der Bodensee ist u.a. für Stuttgart da, das Ruhrgebiet wird teilweise mit Uferfiltrat versorgt, das letztendlich einen 7fachen Kreislauf hinter sich hat, und um Hamburg wird das Grundwasser abgepumpt, das weit weg die Baeume vertrocknen - hauptsache, es kommt genug aus der Leitung!


Über das Giessen im Garten hat der Naturtipp 216 berichtet, der Post 117 behandelte das Thema Wasser zum Weltwassertag 2008 und um Wasser für Erdbeeren aus trockenen Regionen ging es im Post 109...

Bei den Erdbeeren ging es- sozusagen - um das virtuelle Wasser, also um das Wasser, das ein Produkt benötigt, bis es bei uns ist. Dazu bringt der WWF jetzt einen Artikel zur Weltwasserwoche 2008:

185 Liter Wasser in einer Tüte Chips

Denn hinter Produkten des taeglichen Bedarfs verstecken sich ungeahnte Wassermassen, so braucht ein Baumwollshirt ca 4000 l - und das in zum Teil wasserarmen Regionen... Mehr zur Weltwasserwoche gibt es neben diesem WWF-Artikel auch noch unter folgenden Überschriften:


- Tod auf Raten an der Ems
- Mangel an Sanitäranlagen Thema der Weltwasserwoche
- Weltwasserwoche in Stockholm
Mangel an Trinkwasser ein Hauptproblem der Menschheit

- Demokratie ist wichtiger als neue Staudämme
- Weltwasserwoche: Experten kämpfen für mehr Toiletten

Und für alle, die genug Toiletten haben: Sie sind keine Mülleimer!Weder für Medikamente -> sie belasten extrem die Klaeranlagen und gelangen so z.T. ins Grundwasser, welches wieder unser Trinkwasser wird!
noch für Lebensmittelreste -> sie füttern z.B. die Ratten im Untergrund
oder für Hygieneartikel -> Damenbinden lösen sich nicht einfach auf im Wasser...

Toiletten sind einfach erfunden für die kleinen und grossen alltaeglichen Geschaefte ausserhalb der Geschaeftswelt!

Egal, was wir rein packen in unser Abwasser - denkt dran: Wasser wird recycelt und landet wieder in unseren Trinkglaesern, in der Suppe und im Wasserhahn! Es laesst sich nicht "wegwerfen" und "endlagern"! Wasser lebt sein eigenes Leben...

Prost!

Macht alle Mit!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Umweltschutz Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Dienstag, 26. august 2008
Urlaubsnachtrag vom 24.07.2008

Ein weiterer Beitrag zur aktuellen Naturtipps-Aktion "Aktive Hände" kommt von Burnie aus dem Sozialen Netzwerk Naturtipps:



Meine Hände schützen 2000 Hektar Wald in Argentinien.

Da hab ich die Hand drauf :-)


Keiner zerstört dort mehr den Lebensraum der Tierwelt. Die Einheimischen fangen an umzudenken, die Grundbesitzer entwickeln neue Perspektiven als Alternative zu den bisherigen Raubbaumethoden der Abholzungskonzerne.


Doch auch meine Hand braucht viele andere Hände, die den Schutz erst ermöglichen. Das tu ich dann am Rechner, bin am Tippen für den Wald, die Patenschaften, den CO2 Ausgleich und soviel anderem zum Schutz der Welt. Wir haben nur diesen einen Planeten.. und und wir sollten endlich so leben, dass er uns besser verträgt.. sonst waren wir die längste Zeit hier zu Hause.




Und wer Burnie helfen moechte bei seinem aktiven Waldschutz, kann ihm jederzeit ueber einen Kommentar in diesem Post eine Nachricht zukommen lassen - Naturtipps leitet ihn weiter.
Mitglieder im Sozialen Netzwerk Naturtipps koennen ihn auch direkt anschreiben.

Helft Burnie beim Waldschutz - Macht alle Mit!

Uebrigens:
Die Naturtipps-Jubilaeumsaktion "Aktive Hände" laeuft noch bis zum 31. August.

Macht alle Mit!
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Dienstag, 26. august 2008
Urlaubsnachtrag vom 14.07.2008:

Nun schreib ich also aus dem Urlaub, aus Ungarn. Denn es gibt keine Pausen beim aktiven Tier-, Natur- und Umweltschutz - Nachhaltiges Leben, das gilt fuer jeden Tag... Aber die Tastatur hat andere Zeichen, drum lesen sich die Tipps anders - nur "ae" und so... Und Bilder gibt es auch nicht, aber es gibt wichtigeres im Leben, z.B. eine Haftpflicht fuer AKWs...

Ihr dachtet, die gibt es schon? Das dachte ich auch... Aber scheinbar ist das nicht der Fall. Denn es gibt aktuell eine Onlineaktion, um dieses einzufordern:


Sofort volle Haftpflichtversicherung
für die deutschen Atomkraftwerke!


Nun, lest dort weiter, worum es geht, und bildet Eure eigene Meinung - aber die Verantwortung sollte schon derjenige tragen, der die Gafahr traegt... Ein Auto darf jedenfalls nicht ohne gueltige Haftpflicht fahren...

Macht alle Mit!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Umweltschutz Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Sonntag, 25. mai 2008
Die 9. UN-Naturschutzkonferenz hat Köpfe rachen lassen - die Regenwälder sind weiter bedroht, wenigstens in Kolumbien. Rettet den Regenwald e. V. startet jetzt eine Unterschriftenaktion zum Schutz dieser artenreichen Wälder, Zitat von der Seite: -------------------------------------------------- Kolumbien: Agrotreibstoffe zerstören Gemeinden und Artenvielfalt Die kolumbianische Regierung fördert den Ausbau der Agroenergie weiter. Die Ausweitung von Plantagen für Agrokraftstoffe ist weiterhin eine gravierende Bedrohung für das Leben, die Lebensweise und die Umwelt der afrokolumbianischen Gemeinden und Kleinbäuer/innen im Bundesstaat Chocó in Kolumbien. Der Chocó ist eine der an Biodiversität reichsten Regionen der Welt mit großen Ausdehnungen tropischer Wälder. Diese Wälder sind massiv von Zerstörung betroffen. Sowohl die Menschen in den Gemeinden als auch die Wälder und Ökosysteme sind durch die Ausweitung der Ölpalm- und Zuckerrohrplantagen für die Produktion von Agrotreibstoffen betroffen. -------------------------------------------------- Die Erdölfördernden Staaten wissen, welche Schätze sie unter der Erde haben, wann merken es endlich auch die Regenwaldstaaten... Einfach den Boden auslaugen und für ein paar Jahre Öl wachsen zu lassen ist nicht die Lösung, den Schatz "Regenwald" zu nutzen. Macht alle Mit! Zeigt der Regierung, daß Internet die Welt schneller gemacht hat und plötzlich mehr Menschen über ihre Projekte informiert und besorgt sind!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Umweltschutz Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Mittwoch, 30. april 2008
Schade, daß die Natur ihn braucht, klasse, daß die Natur ihn hat - 45 Jahre WWF-Deutschland

Das ist ein Grund zum Feiern! Dafür bekommt der WWF den Naturtipps-Post zum 1. Mai!

Naturtipps freut sich, daß der WWF sich so engagiert für die Umwelt einsetzt und sagt:

DANKE WWF!

Das muß gefeiert werden! Und deshalb gibt es eine virtuelle Feier über den Post 100) Heute feiern wir die 100!
Also: heute feiern wir damit den 45. Jahrestag vom WWF :-) !


Und was macht der WWF zur Feier des Tages?
Er feiert sich nicht, sondern ruft auf zu einer einmaligen Spende von 45,- Euro:

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45 Jahre sind noch nicht genug: Wir machen weiter

... mit Ihrer Hilfe! Werden Sie mit Ihrem Namen Teil des Rettungsplanes!

Über 2.100 Projekte weltweit hat der WWF Deutschland in den letzen 45 Jahren mit Hilfe Ihrer Spenden initiiert und gefördert - mit großem Erfolg. Dennoch geht die Zerstörung der natürlichen Lebensräume weiter und es gibt viele Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind. Für ihr Überleben setzt sich der WWF weiterhin ein.


Helfen Sie uns mit 45 Euro. Unterstützen Sie die Projekten des WWF!

Spenden Sie JETZT! >>



Text: © WWF
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Auf der entsprechenden Spenden-info-Seite werden viele aktuelle Projekte des WWF vorgestellt, damit jeder weiß, wo überall Hilfe angesagt ist.

Oder werdet gleich WWF-Mitglied, bzw. verschenkt eine Mitgliedschaft. Der WWF hat auch einen Kinder- und Jugendbereich :

Bild: © WWF

Macht alle Mit!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Umweltschutz Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Dienstag, 8. april 2008


Bildquelle: © WWF
Wenn sich Waldelefanten und Flachlandgorilla über Biertrinker freuen...


"Wenn schon Bier, dann sinnvolles!", sprach der Gorilla.
"Sinnvolles Bier?", fragte irritiert der Elefant.
"Na klar, es gibt ein Bier, da gibt es für jeden Kasten Bier 1 Quadratmeter geschützten Urwald mehr...", meinte da Gorilla
" -?- ", nur irritierte Blicke gab es vom Elefanten und der Gorilla antwortete: "Na dann les doch einfach mal hier bei dem aktuellen WWF-Artikel weiter!"

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Das Krombacher Regenwald-Projekt 2008

Neue Aktion für das WWF-Projekt in Dzanga-Sangha

Anfang April startet die nunmehr fünfte Krombacher Regenwaldkampagne. Bis Ende Juni wird wieder aus dem Erlös jedes verkauften Kastens Krombacher Pils, Weizen, Radler und Alkoholfrei eine Spende in die Regenwaldstiftung des WWF fließen. Sie sorgt für den Schutz vor Wilderei und illegalen Holzeinschlag, die Ausbildung und Ausrüstung der Parkranger sowie den Aufbau einer ökologischen Forstwirtschaft im zentralafrikanischen Regenwald von Dzanga-Sangha. Bislang kamen auf diese Weise rund 3,5 Millionen Euro zusammen.

Der Regenwald im Kongo-Becken

 

Im afrikanischen Kongo-Becken wachsen nach Amazonien die zweitgrößten zusammenhängenden Regenwälder der Erde. Sie beheimaten über 400 Säugetierarten, mehr als 1.000 Vogelspezies und wahrscheinlich über 10.000 Pflanzenarten. Die Wälder des Kongo-Beckens bilden die Lebensgrundlage für Millionen von Menschen und tragen als Kohlendioxid-Speicher zur Stabilisierung des Weltklimas bei.

Unsere Erfolge

Schon seit mehreren Jahrzehnten ist der WWF um den Erhalt dieser Ökoregion bemüht. Ein großer Erfolg gelang 2005: Damals unterzeichneten erstmals die Regierungschefs zehn zentralafrikanischer Staaten einen gemeinsamen Naturschutzvertrag, der die Zukunft des zweitgrößten Regenwaldgebietes der Erde sichern soll.

Durch Aufbau eines Schutzgebietsnetzes, Förderung nachhaltiger Waldnutzung und grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Wilderern. Über 4,5 Millionen Hektar neue Waldschutzgebiete wurden bereits eingerichtet worden.

Darüber hinaus ist mit WWF-Hilfe das trinationale Sangha-Schutzgebiet (TNS) geschaffen worden, an dem die Staaten Kamerun, Zentralafrikanische Republik und die Republik Kongo beteiligt sind.

Die Regenwaldstiftung

Um die Finanzierung des Naturschutzmanagements in dieser Region dauerhaft zu sichern, wurde der TNS Trust Fund gegründet. Die Initiative dafür ging von der Brauerei Krombacher aus. Rund 3,2 Millionen Euro flossen bisher in die gemeinsam mit dem WWF gegründete Regenwaldstiftung, die Grundlage des Trust Funds.

Das hat die Regierungen Deutschlands und Frankreichs motiviert, ihrerseits mehrere Millionen Euro für den gemeinsamen Trust Fund bereitzustellen.

Der gesamte Kapitalgrundstock in Form des Trust Funds soll die laufenden Betriebskosten des trinationalen Schutzgebiets finanzieren. Dazu gehören der Einsatz von Antiwildererbrigaden und der Ausbau des naturnahen Tourismusprogramms. Auf diese Weise kann die einzigartige biologische Vielfalt der Region dauerhaft erhalten werden.

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O.k. - ich lese den Kindern wohl zur Zeit zu viele Tiermärchen und -fabeln vor. Trotzdem, die Kisten-Aktion ist doch eine sinnvolle Idee. Aber fangt jetzt nicht an zu saufen, nur um den Urwald zu schützen... Schade nur, daß es kein Biobier ist!

Tja, so kommt Bier in die Naturtipps. Und wenn Ihr noch andere Brauereien mit so tollen Umweltideen weiß, dann laßt uns teilhaben - ich probiere auch gerne andere Sorten.

Wie war das, es gibt sogar richtige Biobiere? Ja, hier mehr Informationen:

- z.B. von Bioland auf Biobier.com:

Bioland® Pilsner
Bioland® Woiza
Bioland®
Schwarzes Schäfle
Öko-Vollmondbier

- Lammsbräu
- Waldecker Bio Landbier
- Flensburger Bio-Bier, oder direkt zu flens.de
- Biobier-Brauereien (Stand September 2006 aus der Adressenliste regionaler Biobauern,Gärtnereien,Naturkostläden,Bäckereien etc. vom Bund Naturschutz in Bayern e.V.):
* Landshuter Brauhaus, Pulverturmstr.6, 84028 Landshut, Tel.0871/923940 u. 9239428 (Biobier „Kollers Klassik “, naturtrüb, hell)
* Brauerei Kammhuber-Hartinger, Stierberg 12, 84419 Obertaufkirchen, Tel.08082/1851 (verschiedene Biobiersorten, erhältlich auch im Getränkemarkt Obermeier Münchsdorf und Ostermeier Vilsbiburg)
* Riedenburger Brauhaus, Hammerweg 5, 93339 Riedenburg, Tel.09442/644 (verschiedene Biobiersorten)
* Abtei Plankstetten, Klosterhof 1, 92334 Berching, Tel.08462/2060 (verschiedene Biobiersorten)
* Neumarkter Lammsbräu, Amberger Str.1 , 92318 Neumarkt/Opf., Tel.09181/40427 (verschiedene Biobiersorten)

Und bei der Zeitung Schrot&Korn gibt es einen interessanten Artikel zu Biobier: Warenkunde: Bio-Bier



Geschenkidee:
Bringt doch zur nächsten Fete einfach mal Biobier mit zum Testen! Oder auch als Geschenk für einen Bierfreund... Und wenn kein Biobier, dann versucht es mit Krombacher... Aber verschont die Alkoholiker mit solchen Geschenkideen!!!

Jetzt habt Ihr die Qual der Wahl :-) Prost!
Und wer noch andere Biobiersorten weiß, bitte im Kommentar ergänzen.
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Umweltschutz Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Montag, 7. april 2008

Für den Mai habe ich folgenden interessanten Veransaltungshinweis bei dbu.de gelesen:

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DBU lädt ein nach Bonn zur „Expo der Vielfalt“

Über 180 Aussteller aus In- und Ausland zeigen ihr Naturschutzengagement vom 27.-30. Mai parallel zur UN-Konferenz
Eisvogel
Der bunt schillernde Eisvogel benötigt saubere Bäche für seine Nahrungssuche. Deshalb ist seine Anwesenheit ein Indiz für gesunde Gewässer. In industrialisierten, dicht bevölkerten Regionen kommt er nur noch selten vor. Um die Artenvielfalt der Natur zu erhalten, beraten sich Wissenschaftler und Politiker aus aller Welt im Mai in Bonn.

Bonn/Osnabrück. 5.000 Delegierte aus 190 Staaten werden vom 12. bis 30. Mai in Bonn zur weltweit größten Naturschutzkonferenz erwartet, um über den Schutz der biologischen Vielfalt zu beraten. Parallel zur Konferenz der Vereinten Nationen (UN) organisiert die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) vom 27. bis 30. Mai eine „Expo der Vielfalt“ auf dem Robert-Schuman-Platz. Über 180 Aussteller aus fünf Kontinenten bieten nicht nur Fachleuten ein interessantes Programm: Neben vielfältigen Ständen werden zwei DBU-Ausstellungen gezeigt, die Kindern und Erwachsenen Natur nahe bringen. Besucher können mit Experten über verbotene Urlaubsmitbringsel, „Grüne Jobs“, Nachhaltigkeit in der Wirtschaft oder Umweltbildung diskutieren. Und auch Kulturliebhaber kommen mit dem Tanztheaterstück „Go4BioDiv“ oder dem Musical „Eisbär, Dr. Ping und die Freunde der Erde“ auf ihre Kosten. Jeder Tag klingt aus mit Konzerten von regionalen Bands und Chören.

Zeltstadt
Zu einer Zeltstadt wird der Bonner Robert-Schuman-Platz während der "Expo der Vielfalt" vom 27. bis 30. Mai 2008 - wie 2007 der Garten von Schloss Bellevue während der "Woche der Umwelt" in Berlin.
Bionik-Ausstellung
Die DBU-Ausstellungen "FasziNatur" und "Inspiration Natur" können vom 12.-30. Mai in Bonn kostenlos besucht werden.
70 Programmpunkte auf der Expo der Vielfalt

Organisiert werden die etwa 70 Programmpunkte von der DBU und von verschiedenen Bundesministerien wie dem Umweltministerium, dem Forschungsministerium oder dem Landwirtschaftsministerium. Auch die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) oder der Deutschlandfunk (DLF) gestalten einzelne Vorträge und Diskussionsrunden.

Zeltstadt mit über 180 Messeständen - interaktive Austellungen mit Führungen

Mehr als 180 Messestände bilden die Zeltstadt, in der national und international namhaften Unternehmen, Verbände, Forschungs- und Bildungseinrichtungen ihre Naturschutzprojekte präsentieren: Zum Beispiel stellt das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) mit Sitz in Nairobi seine Arbeit vor, ebenso wie das Atlantische Regenwaldprojekt Netzwerk (RMA) aus Brasilien. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) zeigt, wie sie die Erde aus dem Weltraum beobachtet und so zu ihrem Schutz beiträgt. Greenpeace, der World Wide Fund for Nature (WWF), der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) sind vor Ort. Die DBU-eigenen interaktiven Ausstellungen „FasziNatur – Natur entdecken“ und „Inspiration Natur – Patentwerkstatt Bionik“ können zwischen dem 12. und 30. Mai besucht werden. Für Schüler, Studenten und andere Gruppen bietet die DBU kostenlose Führungen an, für die eine telefonische Voranmeldung unter der Telefonnummer 0541/9633921 notwendig ist.
Zuhörer
Ohren spitzen lohnt sich: Die Diskussionsrunden und Fachvorträge zu Naturschutzthemen sind hochkarätig besetzt. Zusätzlich gibt es auf der "Expo der Vielfalt" Konzerte und Tanztheater.
Prominente Redner auf den Bühnen

Um die große Bedeutung der Artenvielfalt auf unsere Natur, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, sind die Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen hochkarätig besetzt: Zu den Gästen gehören unter anderem Sigmar Gabriel (Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit), Dr. Johannes Merck (Direktor für Corporate Social Responsibility der Otto Group, Geschäftsführer der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz sowie Mitglied des NABU-Präsidiums) oder Prof. Dr. Antonia Kesel (Vorsitzende der Biotechnologie im Verein Deutscher Ingenieure – VDI sowie Leiterin des Internationalen Studiengangs Bionik an der Hochschule Bremen und des Bionik-Innovations-Centrums).

Weitere Informationen zu den kostenlosen und frei zugänglichen Veranstaltungen der Expo der Vielfalt“ unter www.plaza-der-vielfalt.de.
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Wer also zu der Zeit in Bonn ist oder die Stadt schon immer mal besuchen wollte - es lohnt sich bestimmt ein Besuch!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Umweltschutz Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Samstag, 8. märz 2008
Bild: © WWF / J. Matijevic
Die Deutsche Erdbeersaison beginnt zu spät, so meinen viele Erdbeerfreunde und greifen zu den ausländischen Erdbeerangeboten. Welche Folgen dieses Konsumverhalten hat - darüber denken viele nicht nach - hauptsache frische Erdbeeren...

Der WWF hat zusammen mit der REWE-Group darüber nachgedacht und ein Projekt gestartet, welches den umweltverträglicheren Erdbeeranbau in Spanien fördern soll. Hier der WWF Artikel dazu:

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Früchtchen mit weniger Durst

Berlin: Jetzt kommen sie wieder in die Geschäfte: Früh-Erdbeeren aus Spanien. Der WWF will jetzt mit dem Handelskonzern REWE Group dafür sorgen, dass nur noch Früchte auf den Markt kommen, die hohen Umweltstandards genügen. Denn der Anbau der hierzulande heiß begehrten Früchte ist mit erheblichen Belastungen für die Natur verbunden. Für den WWF ist vor allem der enorme Wasserverbrauch ein Problem. Das mehr als 100.000 Hektar große Naturschutzgebiet Doñana in der andalusischen Provinz Huelva, ein Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung, leidet besonders unter dem Erdbeerboom. Mehr als eine halbe Million Wasservögel überwintern in dem Gebiet. Doch die Landwirtschaft mit Tausenden illegaler Brunnen gräbt dem einmaligen Rast- und Brutgebiet zunehmend das Wasser ab. Es ist vor allem der wachsende Erdbeerhunger vieler Europäer, der die Region reich gemacht hat und zugleich die Natur massiv bedroht.

60 Prozent der Erdbeeren in deutschen Supermärkten stammen aus Spanien. In diesem Jahr kommen von dort erstmals Erdbeeren auf den Markt, bei denen zumindest sichergestellt ist, dass der illegale Anbau schrittweise aufhört, der Pestizideinsatz auf ein Minimum reduziert wird und die Bewässerung sparsam und nicht aus heimlich gebohrten Brunnen fließt. Die REWE Group hat ab diesem Jahr nur Lieferanten unter Vertrag, die garantieren können, dass sie die vom WWF mitentwickelten Mindeststandards der so genannten „Best Alliance“ einhalten.

Die Naturschützer vom WWF begleiten und überprüfen die Umsetzung der Anforderungen. Ziel ist es, den Wasserverbrauch von Jahr zu Jahr zu senken, indem z.B. auf effiziente Tröpfchenbewässerung umgestellt wird. Illegal angelegte, aber von den Verantwortlichen geduldete Erdbeerfelder müssen schrittweise verlagert werden. „Naturschutzgebiete dürfen nicht nur auf dem Papier existieren, sie müssen für die Landwirtschaft tabu sein“, fordert Martin Geiger. Der Leiter des Bereichs Süßwasser beim WWF Deutschland betont: „Wir sind erst am Anfang. Ziel ist es, den Erdbeeranbau in Südspanien insgesamt nachhaltiger zu gestalten. Die Qualitätskriterien werden nach und nach erhöht und weiter verbessert.“ Das betreffe nicht nur den Wasserverbrauch, sondern auch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. REWE hat zugesichert, grundsätzlich nur noch Obst und Gemüse einzukaufen, das, die gesetzlich zugelassene Höchstmenge an Pestizidrückständen um mindestens 30 Prozent unterschreitet. Diese Verpflichtung gilt auch für die Erdbeeren aus dem Best Alliance-Projekt.

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Naturtipps meint dazu:
Eine gute Idee für Menschen, die meinen, sie oder ihre Kinder könnten es absolut nicht abwarten. Aber selbst Kinder und Jugendliche können warten, Erdbeeren sind eben ein saisonales Obst. Und dadurch wird sie doch erst zu etwas besonderem - die kleine rote süße Verführerin...

Außerdem ist nicht nur die Wasserversorgung und die Chemie ein Problem beim Erdbeeranbau. Wer einmal die Gewächshausflächen gesehen hat, merkt, daß das nichts mit naturnaher Landwirtschaft zu tun haben kann... dort kann kein Vogel und kein Insekt landen...

Und wer einmal überlegt, wie die Früchte zu uns kommen, weiß, das auch das nicht so toll ist - woher kommen denn die Staus auf den Straßen? Doch auch davon, daß so viele Konsumenten auf regionale und saisonale Produkte verzichten und lieber Importware in ihren Einkaufswagen legen...

Hier noch ein paar weiterführende Links. Schon in den vergangenen Jahren waren Früherdbeeren ein heißes Thema:
- Früh- Erdbeeren aus Südeuropa und Afrika, vom Mai 2007
- Selbst das Ministeriums für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz und der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. weist in der Schlußbetrachtung zu seinem "Lebensmittel des Monats Juni: Erdbeeren" auf die Umweltproblematik importierter Frühfrüchtchen und deren möglicher Chemischer Belastungen hin.
- Greenpeace-Test: Wieder Giftcocktails in Frueh-Erdbeeren, 2004
- Früherdbeeren aus Marokko stark mit Pestiziden belastet, 2006
- Pflanzenschutzmittelrückstände in Früherdbeeren, Ergebnisse des 1. Quartals 2007

Nun ist die Frage, wie die Untersuchungen dieses Jahr ausfallen werden... Als erste Reaktion kann jedenfalls die REWE-WWF-Aktion gewertet werden.



Bitte, laßt auch die wasserfreundlichen und wahrscheinlich gesünderen Erdbeeren liegen - für jene, die nicht warten können... und die - bitte - greifen dann bei dem Angebot zu...

Macht alle Mit! ... beim Liegenlassen bis zur einheimischen Erdbeersaison im Juni ;-)


Übrigens macht der Blog Naturtipps unverhofft eine Woche Urlaub. Vorraussichtlich am 16. März geht es weiter mit aktuellen Tipps. Bis dahin viel Spaß beim Durchforsten der bisherigen Artikel - denn das lohnt sich immer, da die meisten Posts in ihrer Grundaussage aktuell bleiben.
Da der durchschnittliche Naturtipps-Leser lediglich 2 Seiten pro Besuch liest, bleiben für die Urlaubswoche noch 107!! Posts zum Nachlesen (das reicht ja für 50 Urlaubstage...) - alles Gute dabei wünscht

Gundula,
Autorin und Redakteurin von Naturtipps ;-)

von Macht alle mit! veröffentlicht in: Umweltschutz Community: Gesundheit
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Dienstag, 4. märz 2008
Auto fahren wir fast alle.
Sprit sparend fahren noch längst nicht fast alle!
Deshalb startete der NABU mit VW jetzt die gemeinsame Aktion:

Sprit sparen, Klima schonen. Dazu gibt es auf der NABU-Seite folgende Artikel (vollständig illustriert und ergänzt mit weiteren Artikeln zu dem Thema sind hier auf der NABU-Seite zu finden):


Sprit sparen, Klima schonen


Der Film zum Spritspartraining

Bild: NABU/ VW
Der Volkswagen-Trainer erklärt einem Teilnehmer die Funktionsweise des Spritspar-Bordcomputers. Das Gerät dokumentiert detailliert Kraftstoffverbrauch und Durchschnittsgeschwindigkeit.

Auto fahren wir fast alle.
Sprit sparend fahren noch längst nicht fast alle!
Deshalb startete der NABU mit VW jetzt die gemeinsame Aktion:
Alle reden vom Klimaschutz - Der NABU und VW tun etwas. Gemeinsam organisieren sie Spritspartrainings überall in Deutschland. Damit die Autofahrer ihre eigene Verantwortung für Umwelt und Klima besser wahrnehmen können.

Sehen Sie NABU-Präsident Olaf Tschimpke und NABU-Verkehrsexperten Dietmar Oeliger im Interview. Und erfahren Sie schon im Film die praktischen Tipps!


Im folgenden Artikel gibt es die Orte und Termine zu den kostenlosen Spritsparkursen:

Clever fahren - Sprit sparen

Kostenlose Spritspartrainings vom NABU und VW

Unter dem Motto ”Umschalten - ganz einfach Sprit sparen” setzen NABU und Volkswagen auch in diesem Jahr ihre bundesweite Spritspartour zum effizienten Autofahren fort. Im Rahmen eines kostenlosen Trainings können Interessierte praktisch „erfahren“, wie sie ohne Zeitverlust bis zu 25 Prozent Sprit gegenüber ihrer bisherigen Fahrweise einsparen können. EU-Kommission und Bundesregierung hatten im Zuge der Diskussion um den Klimagasausstoß von Autos noch vor kurzem auf die Potenziale des so genannten „Eco-Driving“ hingewiesen. „Modernes Fahren ist ein wichtiger Baustein zur Senkung der Kohlendioxid-Emissionen im Straßenverkehr. NABU und Volkswagen zeigen schon seit vielen Jahren mit ihrer Spritspar-Kampagne wie es geht“, sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.


Die NABU-Spritspartrainings 2008

Die Trainings finden jeweils samstags von 10 bis 16 Uhr statt.
Hinweis: Anmeldungen für die Spritspartrainings werden jeweils sechs Wochen vor dem jeweiligen Trainingstermin entgegengenommen und dann gesammelt. Sollten mehr Anmeldungen als Trainingsplätze vorliegen, entscheidet das Los.

* 23. Februar: Stade
Autohaus Spreckelsen, Schiffertorsstraße 11, 21682 Stade
Anmeldung unter: jakobil@gmx.de

* 1. März: Neustadt/Weinstraße
AVG Scherer GmbH & Co. KG, Mußbacher Landstraße 18,67433 Neustadt/Weinstraße
Anmeldung unter: NABU.Sued@NABU-RLP.de

* 1. und 2. März: Berlin
Deutsches Technikmuseum, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin
Anmeldungen werden nur an den Trainingstagen vor Ort entgegengenommen!

* 8. März: Munster
Autohaus Plaschka, Wagnerstr. 10-18, 29633 Munster
Anmeldung unter: Rolf.Plaschka@autohaus-plaschka.de

* 12. April: Scheeßel
Autohaus Holst GmbH, Vareler Weg 60-64, 27383 Scheeßel
Anmeldung unter: Info@NABU-Rotenburg.de

* 19. April: Radevormwald
VW Messink, Elberfelder Straße 153, 42477 Radevormwald
Anmeldung unter: r.knorz@nabu-oberberg.de

* 26. April: Neumünster
VW Schmidt & Hoffmann Altonaer Strasse 115, 24539 Neumünster
Anmeldung unter: NABU.NMS@web.de

* 24. Mai: Wesel
Auto Schmeink GmbH, Hamminkelner Landstr. 4, 46483 Wesel
Anmeldung unter: westerhuis@nabu-wesel.de

* 31. Mai: Göttingen
Volkswagen Zentrum, Kasseler Landstraße 53-69, 37081 Göttingen
Anmeldung unter: nabugoettingen@gmx.de

* 7. Juni: Horb/Neckar
Autohaus Kronenbitter, Stadionstr.1, 72160 Horb
Anmeldung unter: goescheff@web.de

* 30. August: Waldbröl
Autohaus Waldbröl, Brölstr. 30-36, 51545 Waldbröl
Anmeldung unter: Obn-waldbroel@web.de

* 6. September: Schwerin
Autohaus Gebr. Ahnefeld GmbH, Hagenower Chaussee 1B, 19061 Schwerin
Anmeldung unter: Britta.Gronewold@NABU-MV.de

* 13. September: Heidelberg
Volkswagen Zentrum, Hebelstraße 7, 69115 Heidelberg
Anmeldung unter: info@nabu-heidelberg.de

* 20. September: Greifswald
Autohaus Greif GmbH, Anklamer Straße 85-86, 17489 Greifswald
Anmeldung unter: greifswald@nabu-mv.de

* 18. Oktober: Krefeld
VW Borgmann, Blumentalstraße 151 - 155, 47803 Krefeld
Anmeldung unter: Naturschutzhof@web.de

* 25. Oktober: Düsseldorf
Autohaus Adelbert Moll, Schiessstraße 40, 40549 Düsseldorf
Anmeldung unter: frank@fschulz.de

* 8. November: Fellbach
Hahn + Mayer Automobile, Ringstr. 12-18, 70736 Fellbach
Anmeldung unter: bruno.lorinser@t-online.de

* 15. November, Mettmann
Gottfried Schultz GmbH
Johannes-Flintrop-Str. 127, 40822 Mettmann
Anmeldung unter: j.schmolke@nabu-kv-mettmann.de

Die Aktionstage finden jeweils an einem Samstag von 10 bis 16 Uhr statt. Ein Training dauert inklusive Auswertung pro Person rund eine Stunde.


Wie funktioniert das NABU-Spritspartraining?

Schauen Sie doch einfach den Film oben an und lernen Sie schon online die wichtigsten Tipps und Tricks!

Oder lesen Sie hier die wichtigsten Infos:
Die Kohlendioxid-Emissionen von jedem Neu- und Gebrauchtfahrzeug lassen sich beträchtlich senken, wenn der Fahrstil in wenigen, aber entscheidenden Details angepasst wird. „Wenn ein Autofahrer die bei unseren Trainings gelernten Tipps beherzigt, kann er den größten Teil der Fahrzeuge auf einen Durchschnittsverbrauch von unter sechs Liter drücken, was einem Kohlendioxid-Ausstoß von rund 140 Gramm pro Kilometer entspricht“, so Miller.



Das ModernDrive-Programm zeigt z.B. genau, wo die Motordrehzahl und somit der Verbrauch reduziert wurde

Die Teilnehmer fahren mit professionellen Trainern und Fahrzeugen aus dem aktuellen Volkswagen-Programm zunächst eine bestimmte Strecke im gewohnten Fahrstil. Ein Bord-Computer erfasst dabei den Verbrauch. Nach einer Schulung wird die Strecke erneut zurückgelegt und der Computer rechnet unbestechlich vor, wie weit der "Bleifuß" zurückgenommen wurde.

Jeder Bundesbürger legt im Schnitt 44 Kilometer am Tag zurück, um von der Wohnung zum Arbeitsplatz zu kommen, Geschäfte und Freizeitveranstaltungen aufzusuchen oder Freunde zu besuchen. 60 Prozent benutzen dafür ihr Auto. Jeder eingesparte Liter Sprit ist daher eine Sofortmaßnahme zum Umwelt- und Gesundheitsschutz und lohnt sich auch finanziell. „Wir wollen Möglichkeiten aufzeigen, wie sich Automobilität und Umweltschutz, saubere Luft und geringere Spritkosten besser vereinbaren lassen. Bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometer spart man alleine 300 Euro jährlich an der Zapfsäule. Die Kohlendioxid-Bilanz lässt sich gleichzeitig um mehr als 300 Kilogramm verbessern“, so Miller.

Der Volkswagen-Trainer erklärt einem Teilnehmer die Funktionsweise des Spritspar-Bordcomputers. Das Gerät dokumentiert detailliert Kraftstoffverbrauch und Durchschnittsgeschwindigkeit Der Volkswagen-Trainer erklärt einem Teilnehmer die Funktionsweise des Spritspar-Bordcomputers. Das Gerät dokumentiert detailliert Kraftstoffverbrauch und Durchschnittsgeschwindigkeit.

Sie fahren mit gestellten, handelsüblichen Volkswagen-Fahrzeugen und einem Profitrainer an Ihrer Seite eine vorgegebene Fahrtstrecke im normalen Verkehr und in ihrem gewöhnlichen Fahrstil ab. Verschiedene Daten wie Spritverbrauch, CO2-Ausstoß, Motordrehzahl und Fahrzeit werden in einem speziellen Bordcomputer aufgezeichnet. Nach der ersten Runde erhalten Sie vom Trainer eine Anleitung zum energieeffizienten Fahren. Anschließend fahren sie die gleiche Strecke noch einmal mit Anweisungen des Trainers. Beide Vergleichsfahrten werden schließlich mit dem „ModernDrive“-Computerprogramm ausgewertet. In aller Regel wissen Sie danach, wie Sie erheblich weniger Sprit verbrauchen ohne langsamer zu sein!


Was muss ich tun, wenn ich teilnehmen möchte?

Trainerteam mit Dietmar Oeliger Das Trainerteam von Volkswagen-Experience und NABU-Verkehrsexperte Dietmar Oeliger stehen mit Rat und Tat zur Seite

Die Nachfrage nach den kostenlosen Trainingsmöglichkeiten ist groß. Daher sollten Sie die Möglichkeit zur Vorabanmeldung nutzen. Ihnen wird dann ein genauer Trainingszeitpunkt genannt. Das erspart unnötig lange Wartezeiten.

Senden Sie einfach eine E-Mail an den Ansprechpartner zu Ihrem Termin.


Dazu meint Naturtipps:
Es ist toll, wenn es solche Aktionen zum Mitmachen gibt. Hoffentlich werden sie auch reichlich genutzt.

Geschenkidee:
Auch wenn die Veranstaltung selber kostenlos ist - schenkt doch z.B. einem Fahranfänger einen von Euch dort organisierten Termin! Auch was nichts kostet kann schließlich gut sein!

Macht alle Mit!

Und falls es nicht so viele freie Termine gibt, wie nachgefragt werden, schiebt VW mit NABU ja vielleicht noch welche nach im kommenden Jahr ;-)
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Umweltschutz Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Sonntag, 24. februar 2008
Dieser Newsletter landete in meinem Postfach:

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

der Bundestag berät in den nächsten Wochen mehrfach über die Folgen des weltweiten Agrarsprit-Booms, also über drohende Regenwaldvernichtung, einen verschärften Angriff auf das Klima und noch mehr globalen Hunger.



Agrarenergie bedeutet volle Tanks und leere Teller!


Passend zum Thema können Sie auf unserer Webseite eine Petition an die Bundestagsabgeordneten unterschreiben gegen die Verwendung von tropischen Pflanzen zur Stromerzeugung in Kraftwerken und als Benzin- und Dieselbeimischung. Hier gehts zur Unterschriftenaktion: http://www.regenwald.org



Eindrücke aus erster Hand, was Agrarenergie aus Palmöl für die Menschen in Indonesien bedeutet, geben zur Zeit Feri, Direktor der Umweltorganisation WALHI Jambi auf Sumatra und Nordin, Geschäftsführer der Organisation Save our Borneo im Rahmen einer Informationsreise durch Deutschland.

Veranstaltungen mit den beiden indonesischen Umweltaktivisten sind  geplant in:

(Teltow bei Berlin, 20.02.2008, 19:30 Uhr im Saal des Bürgerzentrums Teltow, Marktplatz 1-3)

(Uelzen, 23.02.08, 19:00 Uhr in der Vinothek Gutenberg, Rademacherstr.11)

Brake, 26.02.08, 20.00 Uhr im Hotel Landhaus, Am Stadion (Abzweigung Weserstraße)

Offenbach, 27.02.08, 19.30 Uhr im DLM Ledermuseum, Frankfurter Str. 86

Würzburg, 28.02.08, 19 Uhr im Weltladen Würzburg, Plattnerstraße 14

Mannheim, 01.03.08, 19.00 Uhr im Jugendkulturzentrum FORUM, Neckarpromenade 46

Freiburg, 03.03.08, 19.00 Uhr im Großen Saal der Caritas International, Karlstraße 40

Lindau, 04.03.08, im Haus der Dialoge am Hauptbahnhof Lindau-Insel

Hamburg, 05.03.08., 19.00 Uhr im Asien-Afrika Institut (Raum 121), Edmund-Siemers-Allee 1 (Ost)



Eventuelle Änderungen können in unserem Büro erfragt oder auf unserer Webseite unter Termine eingesehen werden.



TV-Tipp

Hier Bio - dort Tod: Vom Sterben des Orang-Utan  Reportage von Inge Altemeier. NDR 3, Montag, 25. 2. 2008 um 23 Uhr



Herzliche Grüße

Rettet den Regenwald e.V.

http://www.regenwald.org



Hier noch ein aktueller Bericht zu den Besuchern aus Indonesien:



http://www.abendblatt.de/daten/2008/02/20/850040.html



Bio-Energie Indonesische Umweltschützer berichten über Armut und Naturzerstörung durch Plantagen-Projekte

"Das Palmöl raubt uns den Wald und damit die Existenz"



Von Angelika Hillmer



"Es kann doch nicht sein, dass Autos unser Fett wegessen." Das sagt der 37-jährige Indonesier Nordin, der auf Borneo mitansehen muss, wie der Regenwald, der den ansässigen Kleinbauern eine Existenz verschaffte, Stück für Stück Palmöl-Plantagen zum Opfer fällt. Nordin arbeitet, wie sein Landsmann Feri Irawan (33), in einer indonesischen Umweltgruppe. Beide besuchen Deutschland, um zu erzählen, wie sehr sie, ihre Landsleute und der Regenwald unter dem Palmöl-Boom in Europa leiden. Das Öl, wichtigster Fettlieferant in Asien, fließt in hiesige Blockheizkraftwerke und bald wohl auch in Autotanks.



Heute sind Nordin und Feri Irawan in Berlin, bei der Bundestagsanhörung zum Einsatz von Biomasse sowie zu dessen ökologischen und sozialen Folgen. Die Indonesier wollen am Rande der Vorträge die Situation in ihrer Heimat beschreiben. "Bei uns in Südkalimantan, dem Kerngebiet der letzten Orang-Utans, hatten wir Ende 2006 etwa 200 000 Hektar Palmöl-Plantagen. Heute sind es 600 000 Hektar. Überall wird Wald abgeholzt. Wir können der Entwicklung nicht mehr folgen." Bis zu 4,5 Millionen Hektar Palmöl-Plantagen sollen in Zentralkalimantan entstehen, fürchtet Nordin.



Auf der Insel Sumatra, der Heimat von Feri Irawan, ist die Entwicklung weiter fortgeschritten. Die umgebenden Restwälder wurden zu Nationalparks erklärt - und dürfen von der lokalen Bevölkerung nicht mehr genutzt werden. Damit verlieren die Kleinbauern die Möglichkeit, im Wald zu jagen, wilden Kautschuk und Kräuter zu sammeln, kleine Felder anzulegen.



In Indonesien konkurrierten das alte Recht, das der lokalen Bevölkerung ein Bleiberecht einräumt, mit einem modernen Gesetz, das demjenigen das Land zuspricht, der es erschließt. "In Jakarta werden Lizenzen an Großkonzerne vergeben, die dann den Leuten das Land nehmen", sagt Irawan. "In der Provinz Jamba kämpfen 20 000 Menschen darum, ihr Land zurückzubekommen." Der Ölboom schaffe im Gegenzug keine Jobs für die Einheimischen, betont Irawan, denn die Plantagenarbeiter stammten von der Insel Java.



Irawan erzählt vom Holzkonzern Sinar Mas. Der hatte den Kleinbauern versprochen, sechs Hektar mit Ölpalmen zu bepflanzen, zur Deckung des Eigenbedarfs. Tatsächlich wurden 600 Hektar gerodet. "Nach Jahren bekamen die Leute ihr Land zurück. Sie ernteten die Ölfrüchte, aber die müssen innerhalb eines Tages ausgepresst werden. Und die einzige Ölpresse der Region hat Sinar Mas. So mussten die Bauern ihre Ernte zu einem Dumping-Preis an den Konzern verkaufen."



In Deutschland gibt es Initiativen, ein Öko-Zeichen für umwelt- und sozialverträglich gewonnenes Palmöl einzuführen. Nordin und halten nichts davon. "Es darf kein Öko-Label für Palmöl geben, denn eine Monokultur kann nicht nachhaltig sein", sagt Nordin. "Ein Label liefert den Konzernen nur ein Argument, ihr zerstörerisches Geschäft fort zu setzen."


Naturtipps meint: Macht alle Mit!

Agrarsprit kann nicht die Alternative sein!

Videos:
Passende Videos gibt es zu dem Thema im Sozialen Netzwerk "Naturtipps" unter der 96) in der Vidoüberschrift.

Übrigens:
Wer Interessen hat, ist eingeladen bei dem Netzwerk mitzumachen. Einfach kostenlos anmelden und ich nehme Euch an.


von Macht alle mit! veröffentlicht in: Umweltschutz Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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