Samstag, 5. juli 2008
Bild: www.pixelio.de/ Kurt
Heute mitentscheiden, was im Mais von morgen sein darf!

"Verbieten Sie den Gen-Mais!",
so heißt zur Zeit eine Online-Aktion auf campact.de. Campact ist ein, Zitat:"Online-Netzwerk von derzeit 56954 politisch aktiven Menschen. Gemeinsam nehmen wir Einfluss auf aktuelle politische Entscheidungen."

Jetzt ist also MON810 von Monsanto, die einzige in Deutschland zugelassene gentechnisch veränderte Maissorte, Thema einer Aktion.

Warum?

Bildet Euch eine eigene Meinung und schaut Euch z.B. den folgenden Film zu der Firma Monsanto an, den arte neulich gesendet hat: “Monsanto, mit Gift und Genen”
oder lest folgenden Artikel auf biosicherheit.de:
"Biologische Sicherheit International
Bt-Mais in Mexiko: Ende offen
"

Viel Infomaterial zum Thema Gentechnik bietet auch die Seite "Genfood - deutschsprachiges Newsarchiv über Genfood und Gentechnik"

Und natürlich gibt auch campact.de eine Kurz-Info:
Gen-Mais MON810: Nur ein Verbot schützt!

Und dann:
Macht alle Mit!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Landwirtschaft Community: Gesundheit
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    empfehlen
Dienstag, 29. april 2008
Bild: djd/ pt

Bevor ein Kitz zu solch einem schönen Bock wird, muß es sicher die erste Zeit überstehen...


Es ist wieder soweit - die Ricken setzen ihre Rehkitze ab. Und um genug Milch zu haben, ziehen sie ins weitere Umfeld zur Nahrungsaufnahme. Dabei bleibt der Nachwuchs zurück - meist liegt er währenddessen verborgen im hohen Gras einer Wiese.

Manchmal finden Wanderer sie - und fürchten um ihr Wohl, weil sie ja allein dort liegen. Das ist aer völlig in Ordnung und ihr bester Schutz. Rehkitze haben kaum Eigengeruch und werden nur schwer von Raubtieren gefunden.

Manchmal finden Mähmaschinen sie - und sind gnadenlos... Wer einmal das Fiepen eines verletzten Rehkitzes gehört hat, wird das Klagen nie wieder vergessen... Wer einmal die Verletzungen durch solch einen Mäher gesehen hat, wird das Bild nie wieder vergessen...

Darum der Apell an alle Fußgänger und Wanderer:
Laßt das Kitz liegen, die Mutter kommt frisch gestärkt wieder!

Darum der Doppel-Apell an alle Landwirte:
Erstens:
Sucht mit den Förstern vor Ort und Hunden an der Leine die Wiesen vor der Mahd nach Kitzen ab! Sagt den zuständigen Förstern Bescheid, wann Ihr wo mähen wollt, sie gehen auch ohne Euch los, falls ihr zuviel Arbeit auf dem Hof habt. Ricken legen für gewöhnlich ihre Kitze nicht in Wiesen ab, die frisch nach Hund riechen.
Zweitens:
Mäht die Wiesen von innen nach außen, damit Tiere, die ins hohe Gras fliehen, nicht eingekreist werden von der tödlichen Maschine...
Eine Ernte mit erfolgreich fliehendem Wild ist doch für alle angenehmer, als zerschnittene Opfer im Heu...

Wie ich auf das Thema komme? Hier die passende Pressemeldung zum Thema von pressetreff.de:

--------------------------------------


Allein, aber nicht verlassen

Rehmutter und Jungtier sind täglich nur eine halbe Stunde zusammen

(djd/pt). Tierbabys sind süß. Und spätestens seit "Bambi" rühren Rehkitze mit ihren sanften Augen, der Stupsnase und dem samtenen Fell die Herzen von großen und kleinen Tierfreunden. Jetzt im Frühjahr stoßen sicherlich wieder einige Spaziergänger auf junge Rehlein, die allein in einer Mulde in der Wiese oder am Feldrand liegen. Viele halten das einsame Kitz für verwaist und wollen es mit nach Hause nehmen. Doch Mitleid ist hier fehl am Platz, denn das Kleine ist nur scheinbar von der Mutter verlassen.

Der beste Schutz ist das Alleinlassen

Die Jungen werden in der Zeit von Anfang Mai bis Mitte Juni gesetzt. Meistens sind es ein bis zwei Kitze, sehr selten drei. Zunächst werden sie die meiste Zeit von der Rehmutter, der so genannten Ricke, "abgelegt", beispielsweise in einer Wiese, im Getreide oder auch im Wald oder in Hecken. "Das Alleinlassen der Kitze ist ein Schutz für die Tiere", erklärt Andreas Kinser von der Deutschen Wildtier Stiftung: "Die Ricken bleiben täglich zum Säugen nur bis zu 35 Minuten bei ihren Jungen. So verhindern sie, dass potenzielle Feinde auf die Jungtiere aufmerksam werden." Auch die Tarnzeichnung des Fells in den ersten Lebenswochen sichert häufig ihr Überleben. Zusätzlich schützt der "Drückinstinkt" das kleine Reh: Droht irgendeine Art von Gefahr, drückt es sich fest auf den Boden und bleibt bewegungslos liegen. Etwa ein bis zwei Wochen bleibt das Rehkitz nach der Geburt im hohen Gras. Dann überwiegt der Flucht- vor dem Druckinstinkt.

Falsch verstandene Tierliebe schadet nur

Wer also solch ein Bambi entdeckt, sollte es auf keinen Fall anfassen, sondern ruhig liegen lassen. Darum bittet die Deutsche Wildtier Stiftung eindringlich alle Spaziergänger. Denn eine große Gefahr für die Jungtiere sind die Menschen, die sich ohne böse Absicht in den ganz normalen und natürlichen Ablauf der Natur einmischen. Nur die Beobachtung aus größerer Entfernung mit dem Fernglas garantiert, dass Ricke und Kitz nicht gestört werden. Wenn nach längerem Beobachten der Verdacht entsteht, dass das Jungtier tatsächlich verwaist ist, sollten die zuständigen Jäger, die Försterei oder auch die Polizei informiert werden. Sie organisieren die nächsten Schritte.

Tod durch Mähmaschinen

Ihr Drückinstinkt führt leider auch immer wieder dazu, dass die abgelegten Rehkitze Opfer von Mähmaschinen werden. Da sie nicht weglaufen und nur schlecht vom Fahrer zu erkennen sind, sterben viele Jungtiere im Mähwerk der Maschinen. Dagegen kann man zwei Dinge unternehmen. Am Vorabend der Mahd (nicht eher, da sonst der Gewöhnungseffekt eintritt) werden zum Beispiel Plastiktüten auf Pfählen in die Wiese gestellt. Der Ricke ist das unheimlich und sie legt ihre Jungen an einer anderen Stelle ab. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Wiese unmittelbar vor dem Mähen mit Vorstehhunden abzusuchen. Diese speziell gezüchteten Hunde zeigen gefundenes Wild durch abruptes Stehenbleiben, eben dem "Vorstehen", an. Da Rehkitze sehr wenig Witterung beziehungsweise Geruch abgeben, müssen die Hunde sehr gut für die Arbeit ausgebildet sein.

Unter www.DeutscheWildtierStiftung.de ist der kostenlose Praxisratgeber "Stoppt den Mähtod" erhältlich. Er gibt Landwirten, Jägern, Natur- und Artenschützern weitere Tipps.

--------------------------------------


Macht alle Mit!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Landwirtschaft Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    empfehlen
Donnerstag, 17. januar 2008
Gentechnik kennt keine Grenzen - Gentechnik belastete Pollen fliegen mit dem Wind auch über Entfernungskorridore hinweg auf eigentlich gentechnikfreie Bestände.
Bienen kennen keine Grenzen - Bienen fliegen auch über weitere Entfernungen, als der Sicherheitsabstand vorschreibt, zu verschiedenen Nektarquellen.

Und dann vermischen sich Genpollen mit genfreien Sorten, und das folgende Saatgut ist gentechnisch verseucht!

Deshalb fordert Demeter jetzt aktuell in einer Pressemitteilung die Landwirte auf: Anstand statt Abstand!

Demeter fordert bei Agro-Gentechnik: Anstand statt Abstand

Demeter, die Vertretung der bio-dynamischen Bäuerinnen und Bauern, fordert bei
Agro-Gentechnik „Anstand statt Abstand“. Passend zur laufenden Gesetzgebungsrunde im Bundestag und zur Eröffnung der größten Verbrauchermesse rund ums Essen, der Internationalen Grünen Woche in Berlin, appelliert Demeter-Aufsichtsrat Franz Obermeyer, Landwirt im Chiemgau, an seine konventionellen Kollegen:
„Die Politik lässt uns bei der Grünen Gentechnik im Regen stehen. Deshalb müssen Bauern jetzt Anstand beweisen. Wenn alle deutschen Landwirte bei der bevorstehenden Aussaat konsequent auf gentechnisch manipuliertes Saatgut verzichten, zeigen sie Charakter und nehmen Verbraucherwünsche ernst.“ Minister Seehofer mute Landwirten und Verbrauchern eine Situation zu, die alle Last denjenigen aufbürde, die Gentechnik auf Äckern und in Lebensmitteln ablehnen und konsequent verhindern wollen. Die Bio-Branche müsse Untersuchungen auf gentechnisch veränderte Bestandteile in Millionenhöhe finanzieren und habe es immer schwerer, Rohstoffe ohne GVO-Verschmutzung zu finden. „Da ist die Politik unanständig und hat versagt,“ so der bio-dynamische Sprecher.

Gesetzliche Vorgaben zum Abstand zwischen Gentec-Feldern und solchen, die konsequent ohne diese umstrittene Labortechnik bewirtschaftet werden, seien Augenwischerei. Längst habe sich gezeigt, dass Bienen viel weiter fliegen und großräumig Pollen sammeln, so dass mit Meterangaben kein Schutz vor unbeabsichtigter Gen-Verschmutzung zu erzielen sei. Auch bei der Haftung herrsche Unsicherheit, so dass letztlich nur der absolute Verzicht auf Gen-Saat helfe, alle Risiken auszuschließen, betont auch Demeter-Vorstand Stephan Illi.
Er fordert die Verbraucher auf, ganz gezielt Bio-Produkte zu kaufen, weil die immer ohne Einsatz von Gentechnik erzeugt werden, oder zumindest die Produkte mit der jetzt angekündigten Auslobung „Ohne Gentechnik“ zu bevorzugen, damit die „Koalition der Anständigen“ überwältigend groß werde. Illi verweist darauf, dass die bio-dynamische Gemeinschaft ihre Anstrengungen, der gefährlichen Gentechnik lebensfördernde und zukunftsweisende Entwicklungen wie eigene, naturgemäße
Getreide-, Gemüse- und Tierzüchtung entgegen zu stellen, weiter intensiviere.



Soweit der Artikel. Es kann doch nicht o.k. sein, gentechnisch veränderte Planzen mit dem Wissen anzubauen, daß sie gentechnischfreie Bestände "infizieren" können...und das ist in der Landwirtschaft doch wohl mittlerweile überall bekannt... Auch weiß jeder Bauer, daß er während der Ernte Erntegut unterwegs verlieren kann, über Erde an den Rädern, über undichte Transportfahrzeuge, über Erntereste an den Erntefahrzeugen,... Und diese Erntereste, z.B. Mais-, Getreide- oder Rapskörner können irgendwo wieder aufkeimen und ihre gentechnisch manipulierte genetische Information weiter geben - ohne Einhaltung irgendwelcher vorgeschriebenen Abstände...Das kann keiner abstreiten!
Ist es das Wert? Sind die gentechnisch manipulierten Pflanzen soviel besser, daß es sich lohnt, alles damit zu verseuchen? Ganz bestimmt nein!

Deshalb die Bitte an alle Landwirte: boykottiert gentechnisch manipuliertes Saatgut!

Macht alle Mit!

Und ich rufe alle Naturtipps-Leser auf: Sprecht und diskutiert mit Freunden und Verwandten aus dem landwirtschaftlichen Bereich über diesen Gentechnik-Boykotts!
Ihr braucht vorher noch mehr Informationen gegen Gentechnik in der Landwirtschaft: www.keine-gentechnik.de hilft weiter.

von Macht alle mit! veröffentlicht in: Landwirtschaft Community: Naturtipps
Kommentar hinzufügen Kommentare (0)    empfehlen

Über diesen Blog

  • : Naturtipps
  • naturtipps
  • : Familie Gesellschaft Kinder Bildung / Schule Kochen gesellschaft
  • : Die Natur kann ohne uns leben, aber wir nicht ohne die Natur! Darum, macht alle mit - hier gibt es Naturtipps für jeden: Für Kinder genauso wie für Erwachsene und für Männer wie auch für Frauen! Ökotipps für den Garten ebenso wie für den Haushalt, die Werkstatt, den Computer, die Haustiere, die Wildtiere und und und. Linktipps sind ebenso da wie eigene Artikel! Schaut alle rein!
  • Diesen Blog empfehlen
  • Zurück zur Startseite

Suchen

Kalender

Juli 2008
M D M D F S S
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      
<< < > >>

Empfehlen

Klicken Sie hier, um diesen Blog weiterzuempfehlen.
qu'est ce qu'un blog sur de.over-blog.com - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Werbung - Missbrauch melden