Mittwoch, 14. mai 2008

Bild: www.pixelio.de/ claudiodossi
Lehmarbeiten können richtig Spaß machen!


Von April bis September ist es wieder soweit - die Lehmbausaison läuft. Und wer eine Renovierung plant, für den ist der Baustoff Lehm vielleicht gerade das Richtige. Denn er ist nicht nur energiearm in der Anschaffung sondern z.B. auch gut zu verarbeiten, schadstofffrei (er bindet sogar noch Schadstoffe), raumklimaregulierend, holzschützend und günstig...

Eigentlich genug Gründe, sich einmal genauer mit ihm zu beschäftigen...

Der BUND hat dieses mit einem Ökotipp gemacht:

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Lehm als Baustoff

Lehm muss nicht erst zu Ziegeln gebrannt werden, um sich als Baustoff zu eignen. Weltweit leben immerhin rund ein Drittel der Menschen in Lehmhäusern.

Auch im hiesigen Fachwerkbau spielte Lehm einst eine wichtige Rolle. Zu Recht, findet der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Denn Lehmsteine, Lehmplatten und Lehmputz haben viele gute Eigenschaften. Ungebrannter Lehm kann sehr gut Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Wände aus Lehm sorgen deshalb für eine konstante und gesunde Luftfeuchtigkeit in Innenräumen. Das schont die Schleimhäute der Anwohner und reduziert das Risiko für Erkältungskrankheiten. Auch die Gefahr der Schimmelbildung sinkt. Schließlich kann Lehm Gerüche und Feinstaub absorbieren.

Auch für die Umwelt bietet Lehm als Baustoff einige Vorteile. Bei der Herstellung von Lehmbausteinen wird nur etwa ein Prozent der Energie verbraucht, die zum Beispiel für Mauerziegel nötig ist. Lehmwände helfen darüber hinaus, den Energieverbrauch und die Heizkosten eines Haushalts zu senken, weil sie sehr gut Wärme speichern können. Beim Verputzen bieten sich viele Möglichkeiten, kreativ mit Farben und Formen zu arbeiten. Tapeten und Wandfarben werden überflüssig.

Für das Bauen mit Lehm gibt es mittlerweile ein breites Angebot an Techniken und Produkten. Wer es versuchen möchte, sollte sich vorher von Fachleuten beraten lassen. Mehr unter www.dachverband-lehm.de.



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Im folgenden noch ein aktueller Artikel der Firma Hock über Lehm. Die Firma produziert übrigens auch Dämmaterial aus Hanf:

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Wohngesunder Lehm



Der älteste Baustoff der Welt ist heute aktueller denn je


(djd/pt). Viele moderne Baumaterialien sind zwar praktisch und kostengünstig, einen hohen Preis zahlen Hausbesitzer und Mieter aber später oft über ein ungünstiges Raumklima oder - im schlimmsten Fall - mit Schadstoffemissionen, die in die Innenraumluft entweichen. So enthalten manche Wandfarben flüchtige organische Substanzen (VOCs) oder wirken auf der Wand wie eine Dampfsperre, die keine Luftfeuchtigkeit passieren lässt. Gerade private Bauherren wenden sich deshalb immer öfter Baustoffen zu, die sich bereits seit Jahrtausenden bewährt haben. Sie sind schon deshalb ganz natürlich, weil zum Zeitpunkt ihrer Entdeckung die Erfindung chemischer Hilfsmittel noch in weiter Ferne lag.

Bewährtes Baumaterial seit Jahrtausenden


Im Zuge dieser Entwicklung erlebt auch der älteste Baustoff der Welt eine Renaissance: Lehm, den die Menschen schon ganz am Anfang ihrer Sesshaftwerdung als Baumaterial benutzt haben, ist sowohl bei der Renovierung von alten Fachwerkhäusern als auch im Trockenbau bei Neubau und Modernisierung immer häufiger anzutreffen. Die Nördlinger Firma Hock, ein Spezialist für wohngesunde Bau- und Dämmstoffe, bietet den Baustoff in leicht verarbeitbaren Formen an, mit denen auch Heimwerker gut zurechtkommen, etwa als Trockenbauplatte, Bauelement, Lehmputz oder Lehmmörtel (Informationen und Verarbeitungshinweise: www.procrea.de).

Lehm für ein gutes Klima


Das Naturmaterial erfreut sich bei Haus- und Wohnungsbesitzern vor allem wegen seiner bauphysikalischen Eigenschaften großer Beliebtheit. So hat Lehm die Fähigkeit, Flüssigkeit aus der Raumluft in hohem Maße aufzunehmen, zwischenzuspeichern oder nach außen abzugeben. Damit trägt der Baustoff dazu bei, die Luftfeuchtigkeit bei den medizinisch empfohlenen 40 bis 60 Prozent stabil zu halten. Lehm ist zudem vollkommen emissionsfrei und kann sogar die elektromagnetische Strahlung im Innern der Räume deutlich verringern. Daneben schätzen Freunde des natürlichen Wohnens die angenehm dezente Ausstrahlung des Materials, das sich gestalterisch hervorragend mit Holz und Steinmaterialien kombinieren lässt.

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Linktipps zum Renovieren und Bauen mit Lehm:

- baudochmitlehm.de, eine private Seite über die Renovierung eines alten Fachwerkhauses
- Lehmdiscount
- oekoadressen.de ergibt bei dem Stichwort "Lehm" über 100 Treffer
- lehmbau.com
- Lehmbauforum mit Linkliste zum Thema
- moderner-lehmbau.com mit Linkliste zum Thema
- Lehmbaukurse gibt es z.B. bei lehm.bau.ms/
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Heimwerker Community: Gesundheit
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Freitag, 15. februar 2008

Hallo Naturtipps-Leser.
Leider kann ich zuhaus bis ca. Anfang März zuhaus nicht online gehen, da unser Internetanbieter nach 2 Jahren plötzlich nicht mehr den Vertrag erfüllen kann und wir keine Internetverbindung mehr haben - wir müssen wechseln. Ich versuche trotzdem regelmäßig Naturtipps zu bringen - leider nicht in der gewohnten Qualität mit Bildern und zahlreichen Linktipps. Meine Onlinezeit ist eingeschränkt, da ich nun bei Freunden surfen muß und nicht mehr "zwischendurch" an den Rechner kann.

Heute übernehme ich deshalb den BUND-Ökotipp vom Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland ohne weitere Recherchen:


Teppiche ohne gefährliche Substanzen
Teppiche sollen Räume wohnlicher machen - mit schönem Design und angenehmem Material. Sie können Räume aber auch zu einem Gesundheitsrisiko machen, wenn sie gefährliche Substanzen ausdünsten. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt deshalb, Teppiche aus Naturfasern zu kaufen und auf Schadstoffsiegel zu achten.

Naturfaserteppiche sind grundsätzlich atmungsaktiv, antistatisch und Schmutz abweisend. Kunststoffteppiche sind dagegen oft günstiger. Insgesamt enthalten 98 Prozent der Teppiche im Handel Kunststoffe. Viele davon sind unbedenklich, aber besonders bei sehr billigen Kunststoffteppichen ist Vorsicht geboten. Weichmacher wie Phtalate reizen die Schleimhäute und schädigen die Leber; Kohlenwasserstoffe wie Toluol greifen das Nervensystem an; Dispersionsstoffe können Allergien auslösen.

Ein Hinweis auf schädliche Stoffe sind durchdringende Gerüche, die selbst vier Wochen nach dem Kauf nicht nachlassen. Beschwerden wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Atemnot oder Konzentrationsstörungen können mit den Ausdünstungen von Teppichen zusammenhängen. Im Verdachtsfall empfiehlt der BUND, die Schadstoffe in der Wohnraumluft messen zu lassen. Wer bereits beim Kauf sicher gehen will, sollte Teppiche aus schonend verarbeiteten Naturfasern wie Wolle, Ziegenhaar, Kokos oder Sisal vorziehen.

Das Schadstoffsiegel der Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden (GuT) zeichnet Teppiche aus, die umweltfreundlich hergestellt werden. Unter www.gut-ev.de informiert die GuT über Schadstoffe in Teppichen und über Schadstoffprüfungen

Und von Naturtipps noch eine Geschenkidee:
Da diese Teppiche meist teurer sind, als herkömmliche Bodenbeläge, schenkt zu einem Umzug doch einfach einen Zuschuß für solch einen Teppich.

Übrigens:
Unter www.naturtipps.de gibt es im Post 062) BUND Ökotipp: Bodenbeläge ohne Schadstoffe  bereits Tipps zu anderen Bodenbelägen!

Viel Spaß beim Renovieren!

von Macht alle mit! veröffentlicht in: Heimwerker Community: Naturtipps
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Mittwoch, 30. januar 2008
BUND - Freunde der Erde Ökotipp:

Wandfarben ohne giftige Stoffe


Kopfschmerzen, Atemwegsreizungen oder andere Beschwerden im Wohn- oder Arbeitsbereich können ihre Ursache auch in den verwendeten Wandfarben haben. Sie enthalten oft giftige Lösemittel. Selbst der Aufdruck ''lösemittelfrei" bedeutet nicht garantierte Umweltfreundlichkeit, denn auch Formaldehyd oder Weichmacher können Bestandteile von Farben sein, warnt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Der BUND rät, Wandfarben zu wählen, die mit dem Blauen Engel gekennzeichnet sind. Hier darf der Lösemittelanteil 0,07 % nicht überschreiten. Noch besser sind Naturfarben. Sie bestehen aus edlen Ölen, Bienenwachs und seltenen Pigmenten wie der grünen Veroneser Erde. Allerdings sind sie meist deutlich teurer.

Wer will, kann natürliche Wandfarben auch selbst herstellen - so wie es Jahrhunderte üblich war. Leimfarben sind aus Wasser, pflanzlichem Leim und Pigmenten preiswert mischbar und decken sehr gut mit einem kreidigen und trockenen Effekt. In Feuchträumen sollten sie nicht eingesetzt werden, da sie nicht wasserfest sind.

Sogenannte Kalkkasein-Farbe hingegen ist wasserfest. Sie besteht aus Pigmenten, Magerquark und Sumpfkalk. Als Pigmente für Farben kommen Kreide, Marmormehl sowie bunte Erd- und Mineralpigmente in Frage. Kalk- und Silikatfarben haben zusätzlich antibakterielle und Schimmel hemmende Wirkungen. Sie können aber nicht auf Tapeten gemalt werden.

Stand: Oktober 2007


Naturtipps Ergänzung:
- Wandfarbe mit dem Blauen Engel
Achtung: nicht jede naturverträgliche Wandfarbe hat automatisch den Blauen Engel. Er kostet für die Firmen Geld, weswegen gerade kleinere Firmen häufig vor dem Label zurückschrecken.
- Adressen zu Naturfarben
- Renovieren - mit gesunden natürlichen Produkten, pdf-Datei vom KNR (Kompetenzzentrum Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen)
- Bei baustoffladen.de gibt es unter Wissen/ Service eine interessante Rubrik "Naturfarben"

Geschenkidee:
Warum nicht mal zum Umzug die Naturfarben für ein Zimmer schenken. oder einen Zuschuß, damit die Beschenkten sich solche Farben leisten können - z. B für gesundes Schlafen im Schlafzimmer...

Viele weitere Naturtipps findet Ihr unter www.naturtipps.de
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Heimwerker Community: Naturtipps
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Sonntag, 20. januar 2008
Nicht nur Allergiker wählen gern Alternativen zu teilweise mit Chemikalien belasteten Teppichen oder zu PVC-Belägen. Viele Vorteile bietet beispielsweise ein Parkett aus Kork: Es ist fußwarm, antistatisch, federnd und damit stuhlrollengeeignet sowie fäulnisresistent. Für Allergiker sind Kork-Paneele, die ohne Klebstoff ineinander geklickt werden, besonders geeignet. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt Kork-Platten mit einer Stärke von mindestens vier Millimetern, damit sie nach einigen Jahren noch einmal abgeschliffen werden können.

Für stark strapazierte Böden eignet sich auch Linoleum sehr gut. Es besteht aus Leinsamen, Harzen, Kork und Holzmehl. Es ist antistatisch und hat bakterien- und pilzhemmende Eigenschaften. Viele Linoleumbeläge sind inzwischen kreativ und farbig gestaltet und mit Nut-Feder-Fräsung auch für eine leimfreie Verlegung geeignet.

Auch umweltfreundlich behandelte Holzböden schaffen ein gutes Raumklima. Landhausdielen verschraubt man. Parkettdielen können ''schwimmend" verlegt werden, sie werden entweder verleimt oder mit Hilfe spezieller Bügel aneinander gefügt. Dies ist einfach und hat den Vorteil, dass das Parkett beim Umzug ausgebaut und mitgenommen werden kann. Wichtig ist dabei, auf gute Trittschalldämmung zu achten. Das Holz sollte möglichst einheimisch und aus nachhaltiger Produktion stammen. Das garantieren Zertifikate von ''Naturland" oder dem ''Forest Stewardship Council" (FSC-Siegel).

Der BUND rät, auf das "Kork-Logo" - ein Gütesiegel des Deutschen Kork-Verbandes - zu achten. Es garantiert, dass das Material nicht mit Schadstoffen kontaminiert wurde. Linoleum sollte nicht mit Kunstharzen oder Kunststoff versiegelt worden sein, da ansonsten Formaldehyd ausdünsten kann. Besser ist geöltes oder gewachstes Material.

Naturtipps meint:
Wer noch andere  Quellen für umweltfreundliche Bodenbeläge weiß,  kann sie gerne in einem Kommentar  ergänzend nennen. - Danke!

Und beim Renovieren: Macht alle Mit!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Heimwerker Community: Naturtipps
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