Freitag, 13. juni 2008

Bild: www.naturtipps.de
Urlaub - Sonne, Sand und Meer :-)

Die "Schönste Zeit des Jahres" rückt immer näher. Passend dazu gibt der WWF folgende Pressemitteilung raus:

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Die WWF-Sommertipps, Teil I: Reisetipps

Von Artenschutz bis Reisekompass: Wie Touristen die Umwelt schonen können


Jeder Reisende hat es in der Hand – zerstöre oder schone ich in meinem Urlaub die Umwelt?
„Man muss nicht gleich ein schlechtes Gewissen haben, denn Reisen an sich ist nicht unbedingt unökologisch“, sagt Birgit Weerts, Tourismusexpertin des WWF. „Es kann sogar ein wichtiger Baustein für den Umweltschutz sein, sofern es natur- und sozialverträglich ist.“
In vielen Regionen fördere Tourismus einen schonenden Umgang mit Arten und Landschaften, schaffe Arbeitsplätze für die einheimische Bevölkerung und kurbele die regionale Wirtschaft an. Worauf jeder einzelne Urlauber achten kann, um in der schönsten Zeit des Jahres alles richtig zu machen, sagen die 15 Reisetipps des WWF:

Vor der Abreise:

1. Informieren Sie sich schon vor der Urlaubsplanung über naturnahe Anbieter, empfehlenswerte Reisesiegel und weitere Tipps im Einkaufsführer „Bewusst Reisen“ . Dort können Sie sich auch über umweltverträgliche Reisen zu WWF-Projekten informieren, von Bulgarien bis zur Zentralafrikanischen Republik.

2. Sie haben sich entschieden? Überprüfen Sie die Nachhaltigkeit Ihres geplanten Urlaubs mit einem einfachen Öko-Check unter: www.reisekompass-online.de.

3. Entscheidend für die Umweltbilanz einer Reise ist die Wahl der Verkehrsmittel. Bus und Bahn gehen vor. Ein Urlaubsflug nach Teneriffa schädigt das Klima ebenso stark wie ein Jahr Autofahren

4. Wenn Sie unbedingt fliegen müssen, dann erst ab einer Distanz von 700 Kilometern. Verzichten Sie auf Kurztrips. Der Mindestaufenthalt sollte 8 Tage, ab 2000 Kilometer 15 Tage betragen.

5. Kompensieren Sie die Emissionen Ihres Fluges. Wählen Sie dabei einen Anbieter, der nach dem so genannten Gold-Standard zertifiziert ist. Mehr Informationen finden Sie hier >>

Am Reiseziel angekommen:

6. Buchen Sie möglichst Unterkünfte lokaler Anbieter, zum Beispiel eine kleine Pension statt einer weltweiten Hotelkette. So bleibt ihr Geld vor Ort.

7. Nutzen Sie den Hotelservice umweltbewusst. So ist es selbstverständlich, Handtücher mehrere Tage zu benutzen. Reduzieren Sie Ihren Wasserverbrauch, vor allem im Sommer und in heißen Regionen.

8. Informieren Sie sich über öffentliche Verkehrsmittel: Nicht überall braucht man das eigene Auto oder einen Leihwagen. Linienbusse oder Fähren gibt es in vielen Regionen, mitunter ist der Transport von Fahrrädern inklusive.

9. Bevorzugen Sie Frischware aus der Region statt importierte, abgepackte Lebensmittel. Essen Sie besser in landestypischen Restaurants als in den Filialen der Fast-Food-Ketten.

10. Verzichten Sie auf den Verzehr exotischer Speisen, für die gefährdete Arten sterben mussten – wie etwa Schildkröten, Wale, Haie oder Schlangen.

11. Nutzen Sie Angebote, bei denen Sie Natur erleben können, ohne sie zu zerstören. Zum Beispiel geführte Wanderungen oder Tierbeobachtungen in Nationalparken, Radtouren, Flussfahrten mit regionaltypischen Booten. Beachten Sie bei Mountainbiking, Wandern oder Bootsfahrten die örtlichen Verhaltensregeln.

12. Verzichten Sie auf Sportarten, die den örtlichen Verhältnissen nicht angemessen sind und viel Energie oder Wasser verbrauchen - zum Beispiel Offroadtouren, Gleitschirmfliegen in Vogelbrutgebieten oder Freeclimbing in Schutzgebieten. Meiden Sie auch Golfplätze in Trockengebieten oder Tennisanlagen mit Flutlichtbetrieb.

13. Achten Sie auf Hinweise zur Waldbrandgefahr und helfen Sie mit, Feuer zu verhindern.

Bevor es nach Hause geht:

14. Bedrohte Arten gehören nicht ins Gepäck. Ohne spezielle Genehmigung dürfen Sie nichts aus Krokodil-, Kaiman-, Schlangen- oder Eidechsenhaut in die EU einführen. Verzichten Sie auf Elfenbein, Wal-, Walross- oder Flusspferdzähne. Was viele nicht wissen: Auch viele Muscheln und Schnecken sind geschützt, ebenso Holz – dazu gehören mitunter auch Räucherstäbchen. Der WWF-Souvenirführer zeigt Ihnen kompakt, welche Mitbringsel erlaubt sind.

15. Fördern Sie mit dem Kauf traditioneller Handwerksprodukte die einheimische Wirtschaft.

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Da wünsche ich gute Reise und kommt heile wieder heim -

Macht alle Mit!
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Urlaub Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Sonntag, 1. juni 2008
Bild: Wild Planet Ecoprojects (WPE) - Naturverträglicher Tourismus in Kamerun


Da noch nicht jeder Sommerurlauber weiß, wohin es gehen soll und das perfekte Ziel noch immer nicht gefunden ist, hier ein Tipp für Safari-Freunde:

In Kamerun gibt es ein Projekt, welches den Schutz der wildlebenden Tiere an vorderste Stelle stellt! Hierzu wird die einheimische Bevölkerung mit in das Projekt einbezogen. Somit bekommt der Schutz der Tiere für jeden einen Sinn - denn durch die Kommerzialisierung des Tierschutzes gibt es ein Ziel für die Bevölkerung: den Erhalt der Tierwelt zum eigenen Überleben!

Nicht
"Bushmeat verkaufen"
sondern
"mit Touristen durch die Landschaft laufen"
soll hier die Devise sein, damit Devisen ins Land kommen!

Also, wer einmal Elefanten und die anderen wilden Tiere von nahem sehen will und sein Geld nicht an irgendwelche Investoren weitergeben will - hier ist das richtige Ziel:

“Wild Planet Ecoprojects (WPE)”

Übrigens:
Das Projekt läuft unter anderem durch das Engagement von Wolfgang Heilmann (Utopia Profil), er ist Gründer und Initiator dieses Projektes zum Naturbezogenen Tourismus!

Ein informatives Interview mit ihm findet Ihr auf gutenachrichtenreporter.wordpress.com

Eine gute Reise wünscht Euch Naturtipps, und schickt ein paar Bilder rüber ;-)

Übrigens könnt Ihr auch von zuhaus aus helfen, denn bei dem Projekt gibt es noch viel zu machen - klickt einfach mal rein! Als ehrenamtliche Helfer vor Ort könnt Ihr dort sogar kostenlos wohnen...
Spenden für die Arbeit vor Ort sind ebenfalls willkommen ;-)
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Urlaub Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz
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Dienstag, 19. februar 2008
Im Urlaub bequem wohnen, ohne daß erst ein Ferienhaus gebaut wurde?
Neue Länder kennenlernen, ohne daß Hotel, Campingplätze, neuer Wohnraum gebaut werden mußte?
Ja!
Mit etwas Vertrauen in die Menschheit könnt Ihr schönen Urlaub machen, ohne daß dafür ein einziger Stein bewegt wurde, auch nur eine Pflanze zerstört wurde, auch nur 1 Quadratmeter Fläche mehr versiegelt wurde. Es wurde keine neue Infrastruktur gebaut und kein Landschaftsbild irgendwie verändert um für Euch attraktiver zu werden: mit Gastgeberdiensten gehört Ihr während des Urlaubs zu dem Land wie ein einheimischer, zumindest auf den Wohnraum bezogen.

Kurz und schön wird diese immer attraktivere Urlaubalternative auf der Internetseite marcelbeckmann.over-blog.com beschrieben. Der Text macht Lust auf "Couchsurfing"!

Was das denn nun ist, Couchsurfing:
kurz gesagt wird im Urlaub der eigene Wohnraum mit einem anderen Menschen am Urlaubsziel getauscht. Wenn ich als Oberhauserin also in New York Urlaub machen möchte, lasse ich solange New Yorker, deren Wohnung ich dort bewohne in meiner Wohnung Urlaub machen. Das wäre dann ein direkter Tausch, aber es gibt auch indirekte Tauschmöglichkeiten - ich gebe einem Tauschportalmitglied meine Wohnung und bekomme dafür von einem anderen Mitglied seine Wohnung. Oder ich darf irgendwo übernachten, während der Gastgeber auch dabei ist... Dann lerne ich sogar am Besten das Urlaubsziel kennen ;-)
Genaueres zur Definition dieser sogenannten "Gastegeberdienste" findet Ihr bei Wikipedia.

Gewiß, dazu gehört auch Vertrauen - auf beiden Seiten!

Wie der passende Tauschpartner gefunden werden kann? Na, über das WorldWideWeb!
Hier ein paar Beispieldienste:
- CouchSurfing - englischsprachig, weltweite Vermittlungen
- hospitalityclub.org - weltweit, mit deutschsprachiger Seite
- joomla.servas.org - englischsprachige Seite, weltweite Vermittlung
- Pasporta Servo - weltweiter Service für Menschen, die Esperanto sprechen
- hospitalityguide.net - weltweit, englischsprachiger Service

Videos:
Im Social Network "Naturtipps" gibt es drei Videos zu dem Thema.


Also, für alle Kontaktfreudigen bestimmt eine interessante Art zu Reisen.
Macht alle Mit!


Wer schon Erfahrungen hat mit solchen Angeboten oder noch mehr Tipps dazu hat, kann dies gerne in einem Kommentar mitteilen.
von Macht alle mit! veröffentlicht in: Urlaub Community: Naturtipps
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